Auferstehungskirche (Drackendorf)

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Die Kirche

Die Auferstehungskirche steht im Ortsteil Drackendorf der Stadt Jena in Thüringen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drackendorf befindet sich südöstlich direkt am jetzigen Stadtrand von Jena und ist mit der Stadt zu einer Einheit verwachsen. In dem noch ländlichen Raum befindet sich am Fuß des Berges zur Lobdeburg und östlich hinter dem Drackendorfer Park das Gotteshaus im Gottesacker.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innenraum
Altarraum
Tafel für Christian Ludwig Brehm
Tafeln für Sylvie von Ziegesar und Goethe

Der Ursprung der Kirche ist romanischen Baustils gewesen. Der Umbau und teilweise Neubau der Kirche erfolgte 1653–56. Der Chor und das Unterteil des Turms wurden von einem spätgotischen Vorgängerbau einbezogen. Neu errichtet wurden Langhaus, Süd-Vorbau und Turmoberteil. 1867 erfolgte eine eingehende Renovierung. 1970 wurden Umbauten zur Nutzungserweiterung für das Neubaugebiet Lobeda vorgenommen. Im Innern der Kirche stehen schlichte Sandsteinepitaphe zweier Pfarrer, und reich verzierte, in fröhlichen Farben dargestellte Epitaphe von Christiane Sophie von Ziegesar (geb. von Griesheim) und Amalie Christiane von Griesheim (geb. von Wolfersdorf). Kruzifix und Taufgestell bestehen aus künstlerischer Keramik. An der Kirche sind Gedenktafeln zur Erinnerung an den Vogelpastor Christian Ludwig Brehm sowie die Beziehung zwischen Sylvie von Ziegesar und Goethe angebracht.

Auf dem Friedhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nördlich der Kirche befinden sich die schlichten Gräber der Gutsherren von Ziegesar und von Helldorf.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Auferstehungskirche Drackendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.entdecke-jena.de Abgerufen am 8. August 2013

Koordinaten: 50° 53′ 17,3″ N, 11° 37′ 46,3″ O