Aufkirchen (Berg)

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Aufkirchen ist einer von 14 Ortsteilen der Gemeinde Berg im oberbayerischen Landkreis Starnberg. Das Pfarrdorf liegt am Starnberger See.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufkirchen ist als „Ufkiricha“ urkundlich erstmals gegen Ende des 10. Jahrhunderts nachweisbar. Zu jener Zeit schenkte unter Bischof Gottschalk († 1005) ein Graf Otto den Ort dem Freisinger Domstift. Der Name Aufkirchen – er bedeutet die Kirche auf einer Anhöhe – überliefert, dass sich hier schon damals ein Gotteshaus befunden hat. Für den Zeitraum vom 10. bis zum 15. Jahrhundert finden sich nur wenige Quellen zur Geschichte des Ortes und der Kirche.

Kloster Aufkirchen

Am 4. Januar 1571 verlieh der bayerische Herzog Albrecht V. dem Münchner Patrizier Georg Ligsalz die Hofmarksgerechtigkeit für Berg und Aufkirchen. In den folgenden Jahrhunderten wechselten die Hofmarksherren mehrmals.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Aufkirchen zum wichtigsten Schulort am Ostufer des Starnberger Sees, wo auch Oskar Maria Graf zur Schule ging. Gegen Ende des Jahrhunderts wurden das heutige Alte Schulhaus und der neue Pfarrhof errichtet.

Im Zweiten Weltkrieg zerstörten Bomben 1942 das ehemalige Schul- und Mesnerhaus. Dabei kamen sechs Menschen ums Leben. Die Kirche erlitt Schäden am Turm und am Dach.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Baudenkmäler in Aufkirchen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Aufkirchen (Berg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 47° 57′ N, 11° 22′ O