Aufseßtal

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Aufseßtal
Das Aufseßtal zwischen Neuhaus und Aufseß

Das Aufseßtal zwischen Neuhaus und Aufseß

Lage Königsfeld (Landkreis Bamberg); Hollfeld, Aufseß, Waischenfeld, (Landkreis Bayreuth); Wiesenttal (Landkreis Forchheim)
Gewässer Aufseß
Gebirge Nördlicher Frankenjura, Nördliche Frankenalb
Geographische Lage 49° 54′ N, 11° 13′ OKoordinaten: 49° 54′ N, 11° 13′ O
Aufseßtal (Bayern)
Höhe 421 bis 465 m ü. NHN
Länge 30 km
Flora Nadel- und Mischwälder sowie offene Weideflächen
Nutzung Touristische Nutzung
Besonderheiten Unterlauf weitgehend unbesiedelt
Vorlage:Infobox Gletscher/Wartung/Bildbeschreibung fehlt

Das Aufseßtal ist ein etwa 30 Kilometer langes rechtes Seitental des Wiesenttales im Nördlichen Frankenjura bzw. dem nordwestlichen Teil der Fränkischen Alb.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Talschluss und der oberste Abschnitt des Aufseßtals liegen vollständig auf dem Gebiet der Gemeinde Königsfeld. Der Talschluss liegt dabei ungefähr zwischen den beiden Königsfelder Ortsteilen Poxdorf und Huppendorf sowie zweieinhalb Kilometer westsüdwestlich von Königsfeld. Von dort sind es etwa acht Kilometer bis zum Stadtgebiet von Hollfeld, das selbst lediglich einen relativ geringen Anteil am Aufseßtal hat.[1] Der größte Teil des mittleren Talabschnittes wird vom Gebiet der Gemeinde Aufseß eingenommen,[2] während die Stadt Waischenfeld und der Markt Wiesenttal sich den untersten Talabschnitt weitgehend teilen.[3]

Wegweiser zum Aufseßtal südlich von Seelig, an der Straße nach Voigendorf

Eine Besonderheit, die das Aufseßtal von vielen anderen Tälern unterscheidet, ist der Umstand, dass es sich bei dessen unterstem Talabschnitt noch um eine weitgehend intakte und unberührte Naturlandschaft handelt. Der obere und mittlere Talabschnitt sind mit den Ortschaften Königsfeld, Kotzendorf, Voitmannsdorf, Drosendorf an der Aufseß, Sachsendorf, Neuhaus, Oberaufseß, Aufseß, Draisendorf und Wüstenstein relativ dicht besiedelt, und durch dieses Gebiet führen daher auch zahlreiche Straßen. Der untere Talabschnitt zwischen Wüstenstein und Doos hingegen wird von keiner öffentlichen Straße erschlossen,[4] lediglich die von Seelig nach Voigendorf führende Gemeindestraße quert diesen Talabschnitt, ansonsten finden sich dort nur Feld- und Wanderwege.[5] Einzige menschliche Ansiedlung in diesem Gebiet ist die abgelegene Einöde Kuchenmühle, die nur über eine Stichstraße erreicht werden kann. Den südlichen Abschlusspunkt des Aufseßtals bildet schließlich der Dooser Wasserfall, der bis zu seiner weitgehenden Zerstörung im 19. Jahrhundert der wuchtigste Wasserfall Frankens war.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans-Peter Siebenhaar, Michael Müller: Fränkische Schweiz. 12. Auflage. Michael Müller, Erlangen 2020, ISBN 978-3-89953-578-5.
  • Thilo Castner, Gottfried Röckelein, Matthias Roth, Reinhard Weirauch: Der Ausflugs-Verführer Fränkische Schweiz. 2. Auflage. ars vivendi Verlag, Cadolzburg 2003, ISBN 978-3-89716-376-8, S. 125.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Aufseßtal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Oberes Aufseßtal bis Drosendorf im BayernAtlas
  2. Mittleres Aufseßtal von Drosendorf bis Wüstenstein im BayernAtlas
  3. Unteres Aufseßtal von Wüstenstein bis Doos im BayernAtlas
  4. Hans-Peter Siebenhaar, Michael Müller: Fränkische Schweiz. 12. Auflage. Michael Müller, Erlangen 2020, ISBN 978-3-89953-578-5, S. 186.
  5. Thilo Castner, Gottfried Röckelein, Matthias Roth, Reinhard weirauch: Der Ausflugs-Verführer Fränkische Schweiz. 2. Auflage. ars vivendi Verlag, Cadolzburg 2003, ISBN 978-3-89716-376-8, S. 125.