Augen auf

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Augen auf
Sarah Connor
Veröffentlichung 18. November 2016
Länge 4:30 Min.
Genre(s) Pop
Produzent(en) Daniel Faust
Text Sarah Connor
Peter Plate
Ulf Leo Sommer
Daniel Faust
Label Polydor
Album Muttersprache

Augen auf ist ein Lied von Sarah Connor. Es erschien am 18. November 2016 als fünfte und letzte Singleauskopplung ihres neunten Studioalbums Muttersprache (2015).

Songinfos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Augen auf wurde von Daniel Faust, Peter Plate und Ulf Leo Sommer geschrieben und produziert. Inhaltlich ruft der Song zur Solidarität mit Flüchtlingen auf und setzt damit ein Zeichen gegen Pegida, Islamischen Staat und Menschenhass im Allgemeinen.[1]

Sarah Connor wollte sich mit dem Song politisch eindeutig positionieren. Er wurde mitten während der sogenannten Flüchtlingskrise in Deutschland veröffentlicht und wurde auch bei Konzerten von Sarah Connor gezielt eingesetzt. So wurde er immer gegen Ende des Auftritts gespielt und die Zuschauer sollten sich während des Songs an den Händen halten.[2] Dabei wurde im Hintergrund das Bild von Alan Kurdi, dessen Leichnam nach Ertrinken an der türkischen Mittelmeerküste angeschwemmt wurde, auf die Leinwand projiziert.[3]

Das Lied wurde vom Fernsehsender RTL als Kampagnensong für den RTL-Spendenmarathon verwendet.[4][5]

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CD Single 
Nr.TitelLänge
1.Augen auf (Album version)4:30
2.Augen auf (Live)4:31

Besetzung:

Albumversion:

  • Daniel Faust – Bass, Gitarre, Keyboards, Produktion

Liveversion:

  • Sarah Connor – Gesang
  • Arto Mäkelä – Gitarre
  • Thomas Stieger – Bass
  • Felix Lehrmann – Schlagzeug
  • Jan Miserre – Keyboards
  • Rhani Krija – Perkussion
  • Esther Cowens, Leila Bostic, Rebecca Schwietzke – Hintergrundgesang

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sven Kanbelitz bezeichnete Augen auf in seiner Rezension des Albums Muttersprache auf Laut.de als „ergreifendsten Track“ des Albums. Zwar verfalle Sarah Coonor „wieder mehrfach in längst abgetragene Bilder (...), trotzdem [gelänge] ihr ein deutliches Statement gegen Pegida, IS und Menschenhass.“[1]

Thomas Kölsch vom General-Anzeiger besprach das Konzert von Sarah Connor auf dem Kunst!rasen in Bonn vor 4500 Zuschauern. Er bezeichnete den Song als einen „ganz großen Moment“, während er ansonsten die Inhaltslosigkeit der übrigen Titel kritisierte. Aufgen auf dagegen würde ein „deutliches Statement gegen Terror und Fremdenhass“ setzen.[6]

Chartplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Lied platzierte sich in den deutschen Singlecharts auf Platz 87 und zwar bereits im Rahmen der Albumveröffentlichung am 15. Mai 2015.

Charts Höchst­platzie­rung Wo­chen
Chart­plat­zie­rungen
Deutschland (GfK) Deutschland (GfK)[7] 87 (1 Wo.) 1

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Sven Kabelitz: laut.de-Kritik: Denkt auch mal jemand an die Kinder? Laut.de, abgerufen am 18. November 2019.
  2. Thomas Winkler: Sarah Connor über ihr neues Album: „Ich hasse Ungerechtigkeiten“. taz.de, 7. Juni 2019, abgerufen am 18. November 2019.
  3. Uwe Dammann: Sarah Connor in der Bremer Glocke: Mit Hut, Botschaft und viel Gefühl. Weser Kurier, 22. September 2015, abgerufen am 18. November 2019.
  4. Sarah Connor mit neuer Single 'Augen Auf'. mix1.de, abgerufen am 18. November 2019.
  5. Sarah Connor: "Ich will meinen Kindern ein Vorbild sein". VIP.de, 31. Oktober 2016, abgerufen am 18. November 2019.
  6. Thomas Kölsch: Sarah Connor auf dem Kunst!Rasen: Emanzipierte Klänge. General-Anzeiger, 21. Juli 2016, abgerufen am 18. November 2019.
  7. Augen auf in den deutschen Singlecharts