August Adolf Gottschalck

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August Adolf Gottschalck (* 28. August 1794 in Sondershausen; † 25. Mai 1855 ebenda) war ein deutscher Jurist und Politiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Sohn eines Hofrats geboren, studierte Gottschalck Rechtswissenschaften in Jena. Während seines Studiums wurde er 1815 Mitglied der Urburschenschaft. 1819 wurde er Sekretär, 1820 Assessor bei der Regierung und dem Konsistorium in Sondershausen, wo er 1824 Rat wurde, 1825 Sitz und Stimme erhielt und 1825 Wirklicher Regierungs- und Konsistorialrat wurde. 1844 war er Vorsitzender der Militärkommission, 1845 der Steuerkommission. 1847 wurde er Stellvertreter des Regierungspräsidenten und war von 1848 bis 1850 Präsident des Regierungskollegiums in Sondershausen. 1850 wurde er erster Landrat des neu gebildeten Bezirks Sondershausen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band I: Politiker. Teilband 7: Supplement A–K. Winter, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-8253-6050-4, S. 390.
  • Peter Kaupp (Bearb.): Stamm-Buch der Jenaischen Burschenschaft. Die Mitglieder der Urburschenschaft 1815–1819 (= Abhandlungen zum Studenten- und Hochschulwesen. Bd. 14). SH-Verlag, Köln 2005, ISBN 3-89498-156-3, S. 47.