August de Laspée

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August de Laspée (* 2. Februar 1816 in Wiesbaden; † 9. Dezember 1901[1] ebenda) war ein deutscher Künstler der Düsseldorfer Malerschule.

August de Laspée wurde 1816 in Wiesbaden als Sohn des Hof- und Oberschulrats Johannes de Laspée (1783–1825) und der Theresia Elsinger geboren. Der Vater, ein Schüler des Schweizer Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi, sorgte dafür, dass auch sein Sohn in Pestalozzis Erziehungsanstalt ging.[2] De Laspée ließ sich danach in der Kunstakademie Düsseldorf zum Maler ausbilden. Einer seiner Lehrer war Professor Johann Wilhelm Schirmer, der ihn die Landschaftsmalerei lehrte. De Laspée wurde von dem ehemals weltberühmten Ludwig Knaus sehr geschätzt. Dieses geht aus einem Gutachten hervor, das Knaus seinem Malerkollegen 1862 ausstellte, damit dieser als Conservator der Herzoglich-Nassauischen Gemäldegalerie eine feste Anstellung finden konnte. In Wiesbaden war er außerdem als Maler und Zeichenlehrer tätig und hinterließ ein theoretisches Werk mit dem Titel Grundregeln der Malerischen Perspektive[3]. Das Buch kam 1883 im Wiesbadener Verlag von M. Bischkopff heraus. Im Vorwort schrieb de Laspée: „Man soll in der Schule keine Künstler bilden wollen, denn der Künstler wird geboren; allein die Schule soll dem Talent ein sicherer Wegweiser werden.“

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Staatsarchiv Marburg (HStAMR), Best. 925 Nr. 2715, S. 209 (Digitalisat).
  2. Von Ludwig Knaus geschätzt. Jahrestag: Vor 200 Jahren wurde der Maler August de Laspée in Wiesbaden geboren. Artikel vom 2. Februar 2016 im Portal wiesbadener-kurier.de, abgerufen am 7. Februar 2016
  3. Digitale Sammlungen der Bauhaus-Universität Weimar: August de Laspée: Grundregeln der Malerischen Perspektive
  4. Museum Wiesbaden, Landschaft bei Adolfseck, um 1878, Öl auf Leinwand, 42 × 50 cm, Inventar-Nr. M 151
  5. Museum Wiesbaden, Burg Langenau an der Lahn, o. J., Öl auf Leinwand, 24 × 31 cm, Inventar-Nr. M 152