Auguste-Viktoria-Stiftung

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Das ehemalige Waldkrankenhaus
Rosbach, Waldkrankenhaus

Die Auguste-Viktoria-Stiftung, benannt nach Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg, der Gemahlin des Deutschen Kaisers Wilhelm II., war eine Heilstätte der Stadt Köln in Windeck-Rosbach.

Die Anlage der Stadt Köln wurde in den Jahren 1900 bis 1902 nach einem Entwurf des Stadtbauinspektors Johannes Baptist Kleefisch als eine der ersten Lungenheilstätten in Deutschland erbaut. Es diente der Behandlung von Tuberkulose. Das später Waldkrankenhaus der Stadt Köln genannte Haus gehörte zu den Kliniken der Stadt Köln und war eine nichtoperative Akutklinik und Lungenfachklinik. Zum 30. April 2002 verließen die letzten Patienten das Krankenhaus. Eine Weiterführung als forensische Klinik wurde danach kurzzeitig diskutiert.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Monika Frank: Ein Zauberberg für Arme? Die stadtkölnische Auguste-Viktoria-Stiftung zu Rosbach an der Sieg. In: Monika Frank, Friedrich Moll (Hrsg.): Kölner Krankenhaus-Geschichten. Am Anfang war Napoleon... Köln 2006, ISBN 3-940042-00-5, S. 280–321.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Monika Frank: Ein Zauberberg für Arme? Die stadtkölnische Auguste-Viktoria-Stiftung zu Rosbach an der Sieg.

Koordinaten: 50° 47′ 58″ N, 7° 37′ 25″ O