Auma (Fluss)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Auma
HRL 2440.jpg
Daten
Gewässerkennzahl DE: 56648
Lage Landkreis Greiz, Thüringen, Deutschland
Flusssystem Elbe
Abfluss über Weida → Weiße Elster → Saale → Elbe → Nordsee
Quelle Linda bei Neustadt an der Orla
50° 40′ 50″ N, 11° 46′ 38″ O
Quellhöhe ca. 493 m ü. NN[1]
Mündung Bei Weida in die WeidaKoordinaten: 50° 46′ 34″ N, 12° 3′ 46″ O
50° 46′ 34″ N, 12° 3′ 46″ O
Mündungshöhe ca. 224 m ü. NN[1]
Höhenunterschied ca. 269 m
Sohlgefälle ca. 7,9 ‰
Länge 34,2 km
Einzugsgebiet 142,2 km²[2]
Abfluss am Pegel Eisenhammer[3]
AEo: 136,2 km²
Lage: 5 km oberhalb der Mündung
NNQ (0.063)
MNQ 1962–2015
MQ 1962–2015
Mq 1962–2015
MHQ 1962–2015
HHQ
0 l/s
790 l/s
12 m³/s
88,1 l/(s km²)
38,8 m³/s
29,09 m³/s
Durchflossene Stauseen Aumatalsperre
Kleinstädte Auma-Weidatal, Weida

Die Auma ist ein etwa 34,2 Kilometer langer Nebenfluss der Weida im Landkreis Greiz in Thüringen. Sie entspringt in einem, durch zahlreiche Teiche genutzten Feuchtgebiet südöstlich von Linda bei Neustadt an der Orla und fließt zunächst in nordöstlicher Richtung durch Köthnitz.

Sie wird in diesem Bereich von der Bundesautobahn 9 überquert. Weitere Orte sind Reinsdorf, Sorna, Krölpa, Muntscha, Auma, Wiebelsdorf, Wöhlsdorf, Forstwolfersdorf, Rohna, Schömberg, wo sie die Aumatalsperre speist, und Liebsdorf. In der Stadt Weida mündet sie in den gleichnamigen Fluss Weida.

Zwischen Sorna und Auma wurde das Aumatal von der Bahnstrecke Triptis–Marxgrün genutzt. Bei Reinsdorf entwässert die Auma ein Feuchtgebiet, das die nördliche Fortsetzung der Plothener Teiche darstellt.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hydrologisches Handbuch. (PDF; 115 kB) Teil 2 – Gebietskennzahlen. Freistaat Sachsen – Landesamt für Umwelt und Geologie, S. 29, abgerufen am 25. Dezember 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Auma – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Topografische Karte 1:25.000
  2. Thüringer Landesanstalt für Umwelt (Hrsg.): Gebiets- und Gewässerkennzahlen Verzeichnis und Karte. Jena 1998; 26 S.
  3. Pegel: Eisenhammer Auf: hnz.tlug-jena.de