Aurach

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Aurach ist ein im süddeutschen Sprachraum mehrfach vorkommender Orts- und Gewässername, auch in etwas anderer Form als Aura oder Urach. Er ist entstanden als Kompositum aus den mittelhochdeutschen Worten ūr(e) ‚Auerochse‘ und ahe, -ach, das sich auf ein gleichbedeutendes althochdeutsches aha ‚fließendes Wasser‘ zurückführen lässt. Bezeichnungsmotiv ist also ein Gewässer, an dem Auerochsen weiden.[1]

Orte:

Gewässer:

  • Aurach (Ager) – zwei rechte Zuflüsse der Ager im Bezirk Vöcklabruck, Oberösterreich; flussabwärts:
    • Dürre Aurach, Zufluss bei Preising, Markt Regau
    • Aurach (Ager), Zufluss zwischen Wankham, Markt Regau und Sicking, Gemeinde Desselbrunn
  • Aurach (Leitzach), linker Zufluss der Leitzach bei Stauden, Gemeinde Fischbachau, Landkreis Miesbach, Bayern
  • Aurach (Nassach), linker Zufluss der Nassach (Main) bei Haßfurt, Landkreis Haßberge, Bayern
  • Aurach (Rednitz), linker Zufluss der Rednitz bei Roth, Landkreis Roth, Bayern
  • Aurach (Regnitz) – zwei linke Zuflüsse der Regnitz in Bayern; flussabwärts:
    • Mittlere Aurach, Zufluss gegenüber Bruck, mit rechtem Teilungsarm Altaurach zwischen Neuses und Frauenaurach, alle zur kreisfreien Stadt Erlangen, Mittelfranken
    • Aurach (Regnitz, Oberfranken), Zufluss bei Pettstadt, Landkreis Bamberg, Oberfranken
      • Aurach, linker Seitenarm der Aurach bei Priesendorf, Landkreis Bamberg, Oberfranken


Siehe auch:


Einzelnachweise:

  1. Albrecht Greule, Deutsches Gewässernamenbuch, De Gruyter 2014, ISBN 9783110190397, S. 46.
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