Ausbildungszentrum Technik Landsysteme

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Ausbildungszentrum Technik Landsysteme
— AusbZTLS —
Verbandsabzeichen

Verbandsabzeichen
Aufstellung 2. Mai 1956
Umbenennung am
19. Juni 2015
Land Flag of Germany.svg Deutschland
Streitkräfte Bundeswehr
Teilstreitkraft Bundeswehr Logo Heer with lettering.svg Heer
Typ Ausbildungseinrichtung des Heeres
Unterstellung Ausbildungskommando Heer (Bundeswehr).svg Ausbildungskommando
Standort Aachen, Eschweiler
Auszeichnungen Flag of North Rhine-Westphalia.svg Fahnenband
Nordrhein-Westfalen (1997)
Kommandeur
Kommandeur Brigadegeneral Klaus-Dieter Cohrs

Das Ausbildungszentrum Technik Landsysteme ist die Nachfolgeeinrichtung der Technischen Schule Landsysteme und Fachschule des Heeres für Technik[1] in Aachen (Lützow-, Dr.-Leo-Löwenstein- und Theodor-Körner-Kaserne) und in Eschweiler (Donnerberg-Kaserne). Das Zentrum als eine der Ausbildungseinrichtungen des Heeres ist verantwortlich für Aus- und Weiterbildung aller Instandsetzungskräfte insbesondere des Heeres sowie der anderen Teilstreitkräfte und militärischen Organisationsbereiche.

Auftrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aus- und Weiterbildung aller Instandsetzungskräfte
  • Fachliche Beteiligung des Rüstungsprozesses für Landsysteme
  • Durchführung von technisch-logistischen Einsatzprüfungen für alle Landsysteme der Bundeswehr und für Munition

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kommandeur des Ausbildungszentrum Technik Landsysteme (AusbZTLS) ist zugleich General der Heereslogistiktruppen (ehemals: General der Instandsetzungstruppe). Das AusbZTLS gliedert sich in:

  • Stab
  • Bereich Lehre / Ausbildung
  • Lehrgruppe Alpha
Führeraus- und -weiterbildung, Feldwebelausbildung, Instandsetzungsausbildung Fachrichtung gepanzert Rad und Waffe / Elektronik / Optik / Optronik
  • Lehrgruppe Bravo
Instandsetzungsausbildung in den Fachrichtungen Rad / Kette / Hydraulik, Prüferweiterbildung, Ausbildung des Munitionstechnischen Personals der Bundeswehr
  • Fachschule des Heeres für Technik
Ausbildung des Kfz Meister und Techniker, Militärische Ausbildungshilfe, Grundpraktikum für StudOffz
  • Bereich Technik / Logistik
  • Bereich Unterstützung

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. Mai 1956 traf das Vorauspersonal für die aufzustellende Feldzeug-Truppen-Schule in der Generaloberst-Beck-Kaserne Sonthofen ein. 1959 wurde die Feldzeug-Truppen-Schule umgegliedert und in Technische Truppenschule Landsysteme Sonthofen umbenannt. 1963 wurde die Schule in Schule der Technischen Truppe III umbenannt. 1964 wurde die Schule nach Aachen verlegt. Das Lehrbataillon 480 wurde von der Truppenschule getrennt; im Gegenzug wurde die 4. Kompanie des gemischten Instandsetzungsbataillon 120 die Lehrkompanie der Schule. 1966 erfolgte die erneute Umbenennung in Schule der Technischen Truppe I. Bis 1973 wurde die Eschweiler Fachschule des Heeres für Technik eingegliedert. Die fusionierte Schule wurde in Schule Technische Truppe 1 und Fachschule des Heeres für Technik umbenannt. Seit 1976 ist die Truppenschule bzw. sein Spezialstab ATV für die logistischen Truppenversuche zuständig. 1991 erfolgte erneute Umbenennung in Technische Schule des Heeres und Fachschule des Heeres für Technik. Seit 1995 ist der Schulkommandeur gleichzeitig General der Instandsetzungstruppen. 2007 wurde die Schule erneut in Technische Schule Landsysteme und Fachschule des Heeres für Technik umbenannt. Die Lehrgruppe Charly wurde Ende 2007 umgegliedert und auf die Lehrgruppen A und B verteilt. Im Rahmen der Struktur HEER2011 wurde die TSL/FSHT umstrukturiert und am 19. Juni 2015 bei einem feierlichen Appell durch den Kommandeur Ausbildungskommando in Ausbildungszentrum Technik Landsysteme (AusbZTLS) umbenannt.

Verbandsabzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In rot mit blauem Bord zwei gekreuzte Schwerter über silbernem "S".

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stefan Heydt, Christian Bannert (Projektbeauftr.): Die Heeresschulen. Im Auftrag des Heeresamtes, Fölbach-Medienservice, München 2011, S. 264 ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Umbenennung der Schule am 19. August 2015

Koordinaten: 50° 45′ 35″ N, 6° 8′ 46″ O