Ausrottung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Unter Ausrottung versteht man in der Ökologie das Verschwinden von biologischen Arten durch direkten oder indirekten Einfluss des Menschen. Direkter Einfluss sind beispielsweise Überfischung oder die Bekämpfung von als Schädlinge oder als Krankheitsüberträger geltender Arten, während indirekter Einfluss beispielsweise die Zerstörung von natürlichen Lebensräumen sein kann (beispielsweise Abholzung großer Areale von tropischem Regenwald).

Die Bezeichnung Ausrottung ist von der des Aussterbens der Arten zu unterscheiden, der den natürlichen Prozess des Verschwindens von Arten in der Evolution bezeichnet.

Abgeleitet vom englischen Wort eradication wird gelegentlich auch im Deutschen die Bezeichnung Eradikation für das gezielte Ausrotten von Krankheitserregern aus der menschlichen Population benutzt (zum Beispiel Polio-Eradikation).[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Ausrottung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sabine Diedrich, Robert Koch Institut: Polio-Eradikation: Erfolge und Rückschläge. In: bfr.bund.de. 25. März 2011, abgerufen am 14. Februar 2017 (PDF-Datei; 3,0 MB).