Ausschütteln

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Skizze eines Scheidetrichters zum Ausschütteln. Durch schütteln verteilt sich ein in Phase 2 gelöster Stoff zwischen Phase 1 und Phase 2. Dann können die Phasen getrennt und das Ausschütteln wiederholt werden.

Mit Ausschütteln bezeichnet man in der Chemie ein physikalisches Trennverfahren, bei dem ein gelöster Stoff mit Hilfe eines anderen Lösungsmittels extrahiert wird. In der Fachsprache wird von Flüssig-Flüssig-Extraktion gesprochen.

Dazu wird die Lösung mit dem zu extrahierenden Stoff in einen Scheidetrichter gefüllt und mit einer (definierten) Menge eines Lösungsmittels versetzt, der den Stoff (oder ein Reaktionsprodukt) aufnehmen soll. Das zugegebene Lösungsmittel sollte sich nicht (oder nur unbedeutend) mit dem anderen Lösungsmittel mischen, so dass sich ein Gemisch ergibt, das aus zwei Lösungsmittelphasen besteht. Der Scheidetrichter wird dabei von Hand oder einer Maschine eine Zeit lang geschüttelt – daher der Name der Methode. Nach einer Wartephase kann eine der Flüssigkeitsphasen abgelassen und somit eine Trennung erreicht werden. Mit dem Nernstschen Verteilungsgesetz kann man die Konzentrationsverteilung zwischen den Phasen beschreiben.