Ausspeisung (Energie)

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In der Energiewirtschaft beschreibt die Ausspeisung die Mengenentnahme eines (Energie-)Mediums aus einem Transport- oder einem Verteilernetz. Dabei ist das Medium überwiegend Gas[1][2] oder Strom, aber auch Wasser, Wärme oder Kälte sind gebräuchlich.[3]

  • Die Ausspeisung als Entnahme beim Endkunden ist – im Gegensatz zur Einspeisung – die Regelleistung. Aber auch eine Ausspeisung als Übergang eines Mediums von einem Verteilernetz zu einem anderen Verteilernetz wird als Ausspeisung bezeichnet.
  • Als Einspeisung bezeichnet man die Beschickung eines Netzes mit dem entsprechenden Medium, also beispielsweise das Einspeisen von Gas in eine Pipeline oder das Einspeisen von Elektrizität in eine Überlandleitung.

Dabei ist jeweils ein Netzbetreiber für das Gleichgewicht von Ein- und Ausspeisungen im Stromnetz verantwortlich.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Technische Anschlussbedingungen GAS
  2. Ausspeisevertrag für Gas (Beispiel eines Netzbetreibers)
  3. Kennzahlensystem für Ein- und Ausspeisung Bundesnetzagentur/EDI, PDF, abgerufen am 13. März 2011