Autobahnkreuz Lübeck

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Autobahnkreuz Lübeck
A1 A20 E22 E47
Karte
Übersichtskarte Autobahnkreuz Lübeck
Lage
Land: Deutschland
Bundesland: Schleswig-Holstein
Koordinaten: 53° 51′ 0″ N, 10° 35′ 37″ OKoordinaten: 53° 51′ 0″ N, 10° 35′ 37″ O
Höhe: 11 m ü. NN
Basisdaten
Bauart: Angepasstes Kleeblatt
Brücken: 1 (Autobahn) / 2 (Sonstige)
Baujahr: 2001
Letzter Umbau: 2009
Die A 1 aus Richtung Hamburg 1000 m vor dem Kreuz
Die A 1 aus Richtung Hamburg 1000 m vor dem Kreuz

Das Autobahnkreuz Lübeck (Abkürzung: AK Lübeck; Kurzform: Kreuz Lübeck) ist ein Autobahnkreuz in Schleswig-Holstein. Es verbindet die Bundesautobahn 1 (Vogelfluglinie) mit der Bundesautobahn 20 (Ostseeautobahn).[1]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Autobahnkreuz liegt auf dem Gemeindegebiet von Hamberge im Kreis Stormarn, an der Grenze zur kreisfreien Stadt Lübeck. Umliegende Gemeinden sind Badendorf und Wesenberg. Nächstgelegene Stadtteile Lübecks sind Buntekuh und Moisling. Es befindet sich etwa 5 km südwestlich der Lübecker Altstadt, etwa 50 km nordöstlich von Hamburg und etwa 100 km westlich von Rostock. Rund einen Kilometer südlich verläuft die Trave, welche von der A 20 in Richtung Rostock überquert wird.

Das Autobahnkreuz Lübeck trägt auf der A 1 die Anschlussstellennummer 24, auf der A 20 die Nummer 1. Die Nummerierung der Anschlussstellen der A 20 wird wohl erst dann angepasst werden, wenn die westliche Verlängerung komplett erfolgt ist.

Das Autobahnkreuz Lübeck stellt außerdem einen Knotenpunkt von Europastraßen dar. Es endet von Schweden bzw. Fehmarn kommend die Europastraße 47 an der Europastraße 22, welche von Hamburg nach Rostock abzweigt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eröffnet wurde das Kreuzungsbauwerk am 18. Dezember 2001 in der Bauform des sogenannten halben Kleeblatts, da die Fahrbahnen der A 20 nach Nordwesten noch nicht errichtet waren. Die Freigabe dieses Teilstückes erfolgte am 28. Juli 2009, seitdem ist das Autobahnkreuz vollständig in Betrieb. Die A 1 existiert in diesem Bereich bereits seit 1937 und ist Teil des ältesten Autobahnteilstücks in Schleswig-Holstein.

Ein früherer Arbeitstitel des Bauprojekts war „Kreuz Hamberge“.

Bauform und Ausbauzustand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die A 1 ist sechsstreifig ausgebaut, die A 20 vierstreifig. Die direkten Verbindungsrampen sind (abgesehen von der Relation Hamburg—Rostock; einspurig) zweispurig, die indirekten Rampen einspurig ausgeführt.

Das Autobahnkreuz wurde als angepasstes Kleeblatt ausgeführt. Das Hauptbrückenbauwerk führt die A 1 über die A 20. Im südlichen Ohr befindet sich ein Rückhaltebecken. Im Nord- und Südwesten des Kreuzes werden niederrangige Straßen über die Autobahnen geführt.

Verkehrsaufkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kreuz wird im Durchschnitt von täglich rund 100.000 Fahrzeugen befahren.

Von Nach Durchschnittliche
tägliche Verkehrsstärke
Anteil
Schwerlastverkehr
2005[2] 2010[3] 2015[4] 2005 2010 2015
AS Lübeck-Moisling (A 1) AK Lübeck 57.800 53.100 64.300 10,9 % 13,9 % 11,0 %
AK Lübeck AS Reinfeld (A 1) 67.100 58.200 69.800 11,8 % 13,1 % 10,7 %
AS Mönkhagen (A 20) AK Lübeck - 13.100 18.000 - 11,6 % 11,3 %
AK Lübeck AS Lübeck-Genin (A 20) 26.500 41.000 48.800 11,2 % 09,3 % 09,0 %

Anschlussstellen und Fahrbeziehungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

A20 Richtung Bad Segeberg
AB-AS-blau.svg (-) Mönkhagen
A1 Richtung Heiligenhafen
AB-AS-blau.svg (23) Lübeck-Moisling
Windrose klein.svg
AB-AS-blau.svg (25) Reinfeld
A1 Richtung Hamburg
AB-AS-blau.svg (2a) Lübeck-Genin
A20 Richtung Rostock

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hendrik Bugdoll: Kreuz Lübeck. In: Autobahnkreuze & Autobahndreiecke in Deutschland. 2018, archiviert vom Original am 18. April 2016; abgerufen am 3. März 2018. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.autobahnkreuze-online.de
  2. Manuelle Straßenverkehrszählung 2005. Ergebnisse auf Bundesautobahnen. BASt Statistik, 2005, abgerufen am 3. März 2018 (PDF).
  3. Manuelle Straßenverkehrszählung 2010. Ergebnisse auf Bundesautobahnen. BASt Statistik, 2010, abgerufen am 3. März 2018 (PDF).
  4. Manuelle Straßenverkehrszählung 2015. Ergebnisse auf Bundesautobahnen. BASt Statistik, 2015, abgerufen am 3. März 2018 (PDF).