Autokorrektur

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Autokorrektur ist eine Schreibhilfefunktion in Computerprogrammen zur Tippfehlerkorrektur und Rechtschreibkorrektur.

Als Autotext werden Funktionen zum automatischen Ausschreiben von Abkürzungen, Wortendungen und Akronymen bezeichnet. Die Zuordnung von Eingabetext zu Ersatztext kann vom Anwender selbst definiert werden.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autokorrektur-Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

fehlerhaft korrigiert
Addresse  ⇒  Adresse
Felher Fehler
Hobbies Hobbys
Spass Spaß

Autotext-Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingabe-    Ersatztext
Jh Jahrhundert
Jhb Jugendherberge
Str. Straße
XWeg Kreuzweg
zH z. H.
zHd z. Hd.
:-)   😀

Anwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In der Textverarbeitung ist diese Funktion unter dem Namen AutoKorrektur bekannt. Zu Beginn wurden Autotextdefinitionen für häufig auftretende Tippfehler oder bekannte Akronyme von anderen Anbietern erstellt; die heutigen Office-Pakete enthalten die Funktion üblicherweise schon.
  • Systemweit werden Autotext-Funktionen durch Programme wie AutoHotkey, Textbausteinverwaltung Deluxe, PhraseExpress, AutoIt (Windows), TextExpander (Mac) oder AutoKey (Linux) ermöglicht. Auf dem Mac wird seit Mac OS X Snow Leopard 10.6 diese Funktionalität ebenfalls vom Betriebssystem bereitgestellt.
  • Eins der allerersten Autokorrektur-Programme war Ways für Windows von Hannes Keller.
  • Auf Internetseiten kann JavaScript eingesetzt werden, um dem Anwender Autotext zu bieten.
  • Die Autokorrektur ist auf vielen Instant-Messaging-Programmen und virtuellen Tastaturen auf Handys, Smartphones und Tabletcomputern bereits vorinstalliert, um ein schnelleres und fehlerfreieres Schreiben zu ermöglichen.

Probleme und Nebeneffekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zumeist erfolgt keine semantische Prüfung des Textes durch die Autokorrektur-Software. Daher werden mitunter falsche, zusammenhanglose Ersatzwörter vorgeschlagen bzw. eingefügt. Übernimmt der Benutzer unachtsam ein solches Ersatzwort bzw. korrigiert es nicht, wird vom Cupertino-Effekt gesprochen.