Avendshausen

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Avendshausen
Stadt Einbeck
Wappen von Avendshausen
Koordinaten: 51° 50′ 54″ N, 9° 47′ 20″ O
Höhe: 212 m
Einwohner: 137 (Okt. 2010)[1]
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 37574
Vorwahl: 05562
Avendshausen (Niedersachsen)
Avendshausen

Lage von Avendshausen in Niedersachsen

Avendshausen ist ein Dorf und nordwestlicher Ortsteil der Stadt Einbeck in Niedersachsen, der etwas abgelegen von den wichtigen Verkehrswegen der Stadt liegt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname deutet auf eine Ansiedlung durch Sachsen zwischen 500 und 800 hin und bedeutet etwa „die Häuser des Aven“. Erste urkundliche Erwähnung findet Avendshausen im Jahr 1286 im Register der Passivlehen des Ritters Dietrich von Walmoden, dort "Avenhusen" genannt.[2] Seit 1734 besaß der Ort eine eigene Schule, die 1965 geschlossen wurde.

Avendshausen wurde am 1. März 1974 durch Eingemeindung zum Ortsteil der Stadt Einbeck.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbürgermeisterin ist Antje Sölter[4], WG (Stand September 2016). Den Ortsrat bildet Avendshausen gemeinsam mit dem Nachbarort Vardeilsen.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf silbernem Wappenschild steht auf braunem Fels und grünem Schildfuß eine grüne Linde.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Kirche, die aus dem 10. Jahrhundert stammen soll, wurde während des Dreißigjährigen Krieges im Jahr 1641 zerstört und bis 1657 wieder errichtet. Sie enthält ein noch im 13. Jahrhundert übliches Tauchbecken.[5] Kirchlich gehört Avendshausen zur ev. Kirchengemeinde Lüthorst
  • Neben der Kirche steht ein Fachwerkbau, das ehemalige Pfarrhaus von 1788.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Einbeck: Einwohnerstatistik Oktober 2010 (PDF; 37 kB). Abgerufen am 22. März 2011.
  2. Staatsarchiv Wolfenbüttel 244 NH8
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 207.
  4. http://www.einbeck.de/staticsite/staticsite.php?menuid=38&topmenu=38#Avendshausen
  5. Geschichtliches über die St. Petri- Kirche zu Avendshausen