Avocado

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Avocado
Avocado-Baum

Avocado-Baum

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Magnoliids
Ordnung: Lorbeerartige (Laurales)
Familie: Lorbeergewächse (Lauraceae)
Gattung: Persea
Art: Avocado
Wissenschaftlicher Name
Persea americana
Mill.

Die Avocado (Persea americana Mill., auch Persea gratissima C.F.Gaertn.) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae). Die Frucht ist aus botanischer Sicht eine Beere und hat historisch viele andere, heute seltene Bezeichnungen wie etwa Avocadobirne, Alligatorbirne oder Butterfrucht erhalten.[1]

Der Baum hat seinen Ursprung im feuchtwarmen tropischen Regenwald Zentralamerikas,[2]. Er wird heute in über 400 Kultursorten weltweit in den Tropen sowie in Südafrika, Israel, Kalifornien, Chile, Peru, Australien, Neuseeland und Südspanien (Málaga und an der Küste von Granada) angebaut.[3] Im Mittelmeerraum wird die Avocado erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts kultiviert.[4]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Avocadobaum ist strauchig und schnellwüchsig und kann je nach Art eine Wuchshöhe von bis zu 20 Metern erreichen.

Holz, Borke und Wurzeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rinde des Stammes ist mehr oder weniger glatt und aschgrau. Das Holz ist weich und die spärlich, fein behaarten Zweige können bei Wind leicht abbrechen. Die Art des Wurzelwachstums hängt stark vom Untergrund ab. Die Rinde enthält antibakterielle Stoffe.[5]

Avocadoblätter

Knospen und Blätter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Avocadobaum besitzt recht große, spiralig angeordnete, dunkelgrüne bis grünbräunliche, eilliptische, eiförmig bis lanzettliche, spitze bis zugespitzte und glänzende, ledrige, dickliche Blätter.[2] Die Laubblätter sind bis zu 45 Zentimeter lang. Die Blätter sind bis etwa 5 cm lang gestielt, der Spreitenrand ist ganz, die Basis ist keilförmig bis rundspitzig. Die jungen Blätter sind oft rötlich und fein behaart, später ist die Unterseite ganz fein behaart, die Oberseite nur leicht. Die Nervatur ist fiedernervig mit ausgeprägter Mittelrippe. Die Blätter werden im Winter nicht abgeworfen, sind also immergrün, die Pflanze benötigt daher viel Licht. Die Blätter von P. americana var. drymifolia und verwandten Sorten haben, wenn man an ihnen reibt, einen leicht an Anis erinnernden Geruch.[6] Die Blätter enthalten das Toxin Persin sowie Alkaloide und Terpenoide.[5][7]

Blütenstände und Blüten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Avocadobaum bildet normalerweise erst nach etwa zehn oder mehr Jahren Blüten aus, allerdings gibt es Züchtungen bei denen schon nach zwei Jahren Blüten und Früchte produziert werden.[2][8] Die kleinen, etwa 5-8 mm langen, kurz gestielten, gelblich bis grünlichen Blüten stehen in rispenartigen, end- oder achsenständigen Blütenständen.[6]

Die Blüten der Gattung Persea hat die für Lorbeergewächse typische Blütenform mit jeweils drei behaarten Kelch- und Kronblättern, die sich relativ ähnlich sehen. Nach anderer, neuerer, wohl korrekter Auffassung ist es ein Perigon mit sechs Tepalen. Angeordnet in vier Kreisen zu je dreien sind 12 Staubblätter. Davon sind auf den äußeren drei Kreisen neun fertil, drei im vierten Kreis sind zu kurzen, pfeilförmigen Staminodien zurückgebildet. Am Grunde der Staubblätter des dritten Kreises befinden sich je zwei gelb-orange „Drüsen“ (Nektarien), auch die drei Staminodien sondern Nektar ab. Die Staubbeutel bestehen in der Regel aus vier Pollensäcken.[6] Der behaarte, unikarpellate Fruchtknoten ist oberständig mit einem einfächrigen Ovar. Die bitegmische Samenanlage (zwei Integumente enthaltend) ist anatrop und crassinucellat. Der Griffel trägt eine leicht gelappte Narbe. Die meisten Blüten an einem Baum sind anormal oder steril und bringen keine Früchte hervor.

Die Blüten werden durch Insekten bestäubt. Hauptbestäuber sind Bienen und Wespen aber auch Fliegen u. a.[6][9]

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 24, 36 oder 48.[10]

Avocadoblüten
Geöffnete Blüten von Persea americana. Diese Blüte befindet sich in der männlichen Phase, man sieht die aufgerichteten Staubblätter. In der Mitte sieht man die gelben Staminodien und Nektarien

Blütenökologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundsätzlich wird der junge Baum immer durch Pfropfen auf entsprechender Unterlage veredelt. Der Avocadobaum hat zwittrige Blüten, bei denen die Geschlechtsorgane zu unterschiedlichen Zeiten reifen (intraflorale Dichogamie), wobei die männlichen und weiblichen Fortpflanzungsorgane auf einer Pflanze zu verschiedenen Zeiten am Tag erscheinen oder reifen; synchrone Dichogamie (temporale Diözie) oder synchrone dichogame Proterogynie, weil hier die weiblichen zuerst reifen. In der weiblichen Phase sind die Staubblätter und die Petalen zurückgelegt.

Damit einen Bestäubung stattfindet, braucht es eine zeitliche Überlappung der weiblichen und männlichen Öffnungszeiten. Die meisten Avocadokulturen, zumindest bei den subtropischen Rassen, weisen eine tägliche Periode von 1-3 Stunden der Selbstüberlappungsphase auf, in der die weiblichen und die Pollen freisetzenden männlichen Blüten gleichzeitig erscheinen.

Um die Bestäubungsrate zu erhöhen, werden verschiedene Kultivare mit verschiedenen Blütentypen im selben Garten angebaut, man unterscheidet die Kultivare anhand der Blütentypen (Typ A und Typ B), die sich zu unterschiedlichen Zeiten öffnen.[11][12]

  • Typ A : Die Blüten öffnen sich morgens am ersten Tag mit fertiler Narbe als weibliche Blüte und schließen sich um 12 Uhr. Am nächsten Tag öffnet sich dieselbe Blüte um 12 Uhr bis zum Abend als fertile männliche Blüte mit unempfänglicher Narbe, die Staubgefäße sind nach oben gebogen, nun werden im Staubbeutel Pollen produziert.
  • Typ B: umgekehrt am ersten Tag morgens männlich, am nächsten Tag nachmittags als weibliche Blüte.

Die weiblichen Blüten des Baumes öffnen sich während eines Zeitraums von etwa zwei Stunden nacheinander und fungieren als zwei getrennte Populationen. Die früh öffnenden weiblichen Blüten vom Typ A sind nur der Fremdbestäubung ausgesetzt, während die Spätöffnenden sowohl der Kreuz- (Xenogamie) als auch der Nahbestäubung (Geitonogamie) ausgesetzt sind. Im Gegensatz dazu sind die frühen weiblichen Blüten des Typs B beiderlei Bestäubungsformen ausgesetzt, während die später öffnenden nur der Kreuzbestäubung ausgesetzt sind.

Allerdings sind die Zyklen dieser beiden Typen oft nicht so markant wie hier dargestellt, sondern werden u. a. durch die Temperatur beeinflusst und können schwanken.

Taxonomie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Je nach Auffassung umfasst diese Familie 31 Gattungen mit ca. 2300 Arten. Die Gattung Persea besteht aus 150 Arten (inklusive der Untergattungen Machilus und Eriodaphne), welche vom atlantischen Nordamerika bis nach Chile, und vom Indisch-malayischen Gebiet bis nach Japan verbreitet sind.[13]

Die beiden Persea-Arten, die allgemein als Avocado bezeichnet werden sind Persea americana und die Wilde Avocado (Persea schiedeana) die als „Bergavocado“ (Aguacate del monte, Yas oder Coyo(u), Zucte u. a.)[14] bekannt ist. Diese Art besitzt die Fähigkeit, Lichtungen und Abholzungen zu besetzen.[13]

Die Avocadofrucht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Avocado der Sorte 'Fuerte'
Samen der Avocado
Avocado der Sorte 'Hass'

Die Avocadofrucht ist eine einsamige Beere, sie ist meist birnenförmig, es gibt aber auch rundliche und eiförmige, sie ist zwischen 7 und 20 cm lang und etwa 5 bis 9 cm breit[6] und je nach Art ist ihre ledrige, runzlige oder auch glatte, wachsige Außenschale (Exokarp) mittel- bis dunkelgrün, sie kann aber auch dunkelrot, purpur bis schwarz sein. Im Inneren befindet sich ein großer Samen, der etwa golfballgroß wird und etwa 13–18 % der gesamten Frucht ausmacht.[15] Der rundlich bis eiförmige Samen besteht aus zwei Hälften, den beiden großen weichlichen Keimblättern, diese umschließen den kleinen Embryo, das Endosperm wird im Wachstum von den Keimblättern aufgenommen. Der Samen wird von einer braunen Samenschale (Testa) umhüllt. Das weiche Fruchtfleisch ist grüngelb bis goldgelb und oxidiert zu einer dunklen Farbe, sobald es der Luft ausgesetzt ist – dies kann durch schnelle Zugabe von Antioxidantien wie der in Zitronensaft enthaltenen Ascorbinsäure verhindert werden. Das Fruchtfleisch aber auch die Samen enthalten bis zu 30 % Fett. Die Samen enthalten Tannine und Phytinsäure sowie Alkaloide.[16][17]

Die im Handel angebotenen Früchte sind manchmal noch hart, können aber bedenkenlos gekauft werden, denn sie zählen zu den klimakterischen Früchten, reifen also nach. Wenn die Schale auf Druck leicht nachgibt, ist die Frucht zum Verzehr geeignet. Der Nachreifeprozess kann durch das Reifegas Ethen beschleunigt werden, indem die Frucht beispielsweise in Zeitungspapier eingewickelt oder zusammen mit Äpfeln gelagert wird. Reif ist die Frucht, wenn sie ihren Glanz verliert.

Avocadofrüchte reifen in keinem Fall am Baum aus, sondern fallen auch ohne Pflücken in einem harten „grünen“ Zustand zu Boden, wo sie rasch reifen. Im Anbau werden die Früchte daher gepflückt, sobald sie eine marktfähige Größe erreichen. Im deutschen Handel findet sich hauptsächlich der weltweit meistverbreitete Typ Fuerte, eine birnenförmige Avocado mit mittelgrüner Schale und hellgelbem, zum Rand hin grünlichem Fruchtfleisch. Die Sorte erreicht ein Gewicht von 250 bis 450 g.

Das Gewicht der Früchte kann bis zu 2,5 kg betragen (Sorten Choquette oder Pollock). Avocados aus tropischen Ländern haben meist ein Gewicht von 500 bis 900 g. Die Avocadofrucht selbst ist reich an ungesättigten Fettsäuren und Kalium.

In anderen Ländern, vorwiegend den USA und Frankreich, dominiert dagegen die Sorte Hass. Bei dieser Sorte handelt es sich nicht um eine gezielte Züchtung, sondern um eine zufällige Mutation. Der Kalifornier Rudolph Hass fand den Baum in den 1930er Jahren in seinem Garten. Von diesem einen Baum stammen alle heutigen Hass-Avocado-Bäume ab, die in Israel, Kalifornien, Mexiko, Chile, Spanien, Australien und Neuseeland angebaut werden. Die Frucht der Sorte Hass ist kleiner als die der Fuerte, rundlich und besitzt eine dicke, warzige Schale. Ihre Reife erkennt man daran, dass sich die Schale dunkelviolett verfärbt; sie lässt sich auch ertasten. Sie wiegt zwischen 140 und 400 g. Bei kleinen Früchten von 140 g wiegt die Schale rund 12 g, der kugelige Samen 12 bis 25 g, bei großen bis zu 50 g. In den letzten Jahren wird die Sorte auch in Deutschland immer verbreiteter. Ähnlich wie die Sorte Hass ist die aus Südafrika stammende Sorte Maluma.

Eine samenlose Frucht vom Habitus Cuke und Früchte mit Samen vom Habitus Fuerte

Eine Besonderheit ist eine samenlose Avocado, genannt Avocadito, Cocktail-Avocado, Cuke, Finger Avocado oder Mini Avocado.[18] Diese Form entsteht aus unbefruchteten Blüten hauptsächlich der Sorte Fuerte. Früher betrachtete man diesen Effekt als Ernteverlust und versuchte, ihn zu vermeiden. Erst seit einigen Jahren werden Avocaditos gezielt geerntet. Die Früchte sind nur 5 bis 8 cm groß, mit dünner Schale und können wie eine Streichwurst ausgedrückt werden. Sie werden hauptsächlich aus Kalifornien, Israel und Südafrika geliefert.

Wichtigste Sorten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es werden viele Varietäten der Gattung Persea americana unterschieden, von denen aber nur drei wirtschaftliche Bedeutung haben.[19] Die über 400 handelsüblichen Sorten sind alle durch Züchtung und Kreuzung aus diesen drei in der Natur vorgefundenen Typen entstanden: M(exiko), W(estindien) und G(uatemala).[20][21] Die Sortenbezeichnungen verweisen meist auf den Namen des Züchters.[22][23][24]

Typ Taxonomie typisches Format typischer Fettgehalt typische Eigenschaften
M(exiko) P. americana var. drymifolia birnenförmig hoch kleinfrüchtig, Blätter aromatisch[25]
W(estindien) P. americana var. americana eiförmig niedrig großfrüchtig, wässrig, empfindlich
G(uatemala) P. americana var. guatemalensis kugelig mittel dicke und raue Schale
Sorte Typ Im Handel seit Ursprungsort Frucht
Form
Gewicht
min[g]
Gewicht
max[g]
Haut
Farbe
Haut
Dicke
Haut
Textur
Samen
Größe
Bemerkung
Avocadito G x M ? Chile/Israel Finger 10 30 grün/
schwarz
dünn glatt ohne Cocktail-Avocado von Sorte Fuerte (unbefruchtet)
Booth 7 G x W 1935 Florida: Homestead Ellipsoid rund 280 560 grün dick rau mittel 10–14 % Fett
Booth 8 G x W 1935 Florida: Homestead Ellipsoid lang 400 800 grün dick rau mittel 6–8 % Fett
Choquette G x W 1939 Florida: Miami Ellipsoid 850 1200 grün dick glatt mittel ca. 13 % Fett
Edranol G x ? 1932 Kalifornien: Vista Birne schmal 250 510 grün mittel mittel klein
Ettinger M x ? 1947 Israel: Kfar Malal Birne schmal 250 570 grün dünn glatt groß
Fuerte G x M 1911 Mexiko: Puebla Ellipsoid 250 450 grün mittel mittel mittel 18–26 % Fett
Hass G x ? 1932 Kalifornien: La Habra Ei schmal 140 400 grün/
schwarz
mittel rau mittel 18–25 % Fett
Nabal G 1917 Guatemala: Antigua Kugel 450 850 grün dünn/
mittel
glatt groß
Pinkerton G x ? 1974 Kalifornien: Saticoy Birne lang 250 510 grün mittel rau klein Kreuzung
Hass x Rincon
Puebla M 1911 Mexiko: Atlixco Ei rundlich 170 450 schwarz dick glatt groß
Reed G 1960 Kalifornien: Carlsbad Kugel 480 700 grün mittel mittel groß
Pollock W 1896 Florida: Miami Birne lang 560 1400 grün mittel glatt groß 3–5 % Fett
Waldin W 1909 Florida: Homestead Ellipsoid lang 400 800 grün mittel glatt mittel/
groß
6–10 % Fett

Durchschnittliche Zusammensetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zusammensetzung von Avocados schwankt naturgemäß, sowohl in Abhängigkeit von der Sorte, den Umweltbedingungen (Boden, Klima) als auch von der Anbautechnik (Düngung, Pflanzenschutz).

Angaben je 100 g essbarem Anteil:[26]

Bestandteile
Wasser 66,5 g
Eiweiß 1,9 g
Fett 23,5 g
Kohlenhydrate 0,4 g
Ballaststoffe 6,3 g
Mineralstoffe 1,4 g
Mineralstoffe
Natrium 5 mg
Kalium 485 mg
Magnesium 30 mg
Calcium 12 mg
Mangan 160 µg
Eisen 495 µg
Kupfer 230 µg
Zink 625 µg
Phosphor 45 mg
Vitamine
Retinol (Vit. A1) 12 µg
Gesamtcarotinoide1 105 µg
Thiamin (Vit. B1) 80 µg
Riboflavin (Vit. B2) 150 µg
Nicotinsäure (Vit. B3) 1100 µg
Pantothensäure (Vit. B5) 1100 µg
Vitamin B6 530 µg
Folsäure 30 µg
Vitamin E2 1300 µg
Vitamin C 13 mg
Vitamin K 19 µg
Vitamin D[27] 3,43 µg
Aminosäuren
Arginin 60 mg
Histidin1 30 mg
Isoleucin 110 mg
Leucin 195 mg
Lysin 155 mg
Methionin 45 mg
Phenylalanin 110 mg
Threonin 120 mg
Tryptophan 20 mg
Tyrosin 75 mg
Valin 170 mg

1 mg = 1000 µg
1 β-Carotin 40 µg
2 Gesamttocopherol 1300 µg, α-Tocopherol 1300 µg
Der physiologische Brennwert beträgt 909 kJ (221 kcal) je 100 g essbarem Anteil.

Avocado-Schössling
Avocado-Schösslinge
Avocado-Längsschnitt unter Schonung des Samens

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barlow und Martin haben die Avocado als eine Pflanzenart identifiziert, die sich in einer ökologischen Beziehung mit großen Säugetieren entwickelte. Diese, wie beispielsweise das südamerikanische Riesenfaultier, sind mittlerweile ausgestorben. Sie fraßen die Früchte inklusive ihres mildgiftigen Samens und schieden die Samen in weiter Entfernung von der Mutterpflanze mit ihrem Dung wieder aus. Heute hat der Avocadobaum keine natürliche Samenverbreitungstechnik mehr; durch den Menschen ist er allerdings trotzdem erhalten geblieben.

Standorte und Vergesellschaftung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Keimzeit eines Avocadosamens liegt abhängig von der Bodentemperatur zwischen vier und sechs Wochen. Für den Anbau benötigt man eine Gegend mit lockerem Substrat.[2] Die Avocadopflanzen stellen prinzipiell keine hohen Anforderungen an die Bodenbeschaffenheit. Sie bevorzugen aber nährstoffreiche Böden und reagieren empfindlich auf Salz. Die Pflanzen benötigen sehr viel Wasser, der Boden darf aber gleichzeitig nicht zu stark durchnässen. Im modernen Anbau wird daher künstlich bewässert, um die Wasserzufuhr zu kontrollieren. Avocado-Pflanzen brauchen viel Licht; mindestens 2.000 Sonnenstunden im Jahr. Auf stärkeren Wind reagieren die Bäume empfindlich, Zweige können leicht abbrechen. Schon bei leichtem trockenen Wind können die Blüten austrocknen. Die Einzelpflanzen werden je nach der Größe, die sie erreichen, auf Plantagen in einem Abstand von 6–10 m gepflanzt.[28]

Toxische Wirkung auf Tiere und Menschen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Ölzellen der gesamten Pflanze kommen das Toxin Persin und andere giftige Stoffe vor, welche fungizid, antibakteriell und insektizid wirken. Vor allem in den Schalen von unreifen Früchten und in den Blättern ist die Konzentration dieser Giftstoffe erhöht.[7][29][30] Bei der Fruchtreife erfährt Persin eine fortschreitende enzymatische Zerstörung, die allmählich die Konzentration in der Frucht verringert.[31] Es ist für viele Säugetiere, Vögel und Fische giftig und verursacht vor allem Herzmuskelschäden und Milchdrüsenentzündungen.[32] In der menschlichen Ernährung, wo das Fruchtfleisch Verwendung findet, gilt Persin als ungefährlich. Für Tiere welche es in größeren Mengen aufnehmen, z. B. durch die Blätter, stellt es eine Gefahr dar.[30][33][34]

Krankheiten und Schädlinge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Avocadobäume sind insgesamt relativ robust. Als fast einzige Schädlinge gelten vier Pilze:

Phytophtora cinnamonii greift bevorzugt verletzte Wurzeln und den unteren Teil des Stammes an und verursacht Wurzelfäule, die zum Absterben der gesamten Pflanze führen kann. Warme oder durchnäßte Böden fördern die Ausbreitung des Pilzes.[35]

Colletotrichum gloeosporioides greift die noch am Baum hängenden jungen Früchte an. Er verursacht kleine trockene dunkle Flecken auf der Haut der Fucht. Das Fruchtfleisch darunter verfärbt sich schwarz.

Cercospora purpurea (auch Pseusocercospora purpurea) befällt die Früchte und bildet auf ihnen zunächst hellgelbe, später dunkle rostrote Krater.

Sphaceloma perseae befällt die Haut der Avocadofrucht und führt zu einem Schorf, der häufig große Ernteschäden verursacht.

Viruserkrankungen und Insektenschäden spielen kaum eine Rolle. Die einzige bekannte Viruserkrankung sind die sog. „Sonnenflecken“, die 1928 in Kalifornien auftraten. Der Virus scheint nur durch Pollen, Samen etc. und nicht durch Insekten übertragen zu werden.[35]

Insekten, die die Früchte oder die Pflanzen selber schädigen, gibt es zwar eine Menge, sie treten aber meist nur lokal in größerem Maßstab auf.

Anbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Avocado-Baum wird heute in über 400 Kultursorten weltweit angebaut.[3]

Nicht alle Früchte an einer Pflanze reifen gleichzeitig. Im industriellen Anbau wird daher der Ölgehalt als Reifekriterium verwendet, denn Avocados zeigen ihre Reife nicht durch Hautfarbe oder Ähnliches an. Reife Früchte können einige Zeit am Baum hängen, sie werden erst weich, wenn man sie erntet.

Die Produktivität einer Plantage hängt natürlich vom Klima usw. ab. In Kalifornien und Israel beträgt sie 8-12 Tonnen pro Jahr und Hektar, in Südafrika 12-15. Vom finanziellen Standpunkt lohnt sich der Anbau ab ca. 8-10 T/a pro ha.[28]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritisiert wird, dass der Anbau der Pflanze keineswegs ökologisch sei. Begründet wird diese Ansicht mit den hohen Kosten, die bei der Anpflanzung entstehen, und dem hohen Wasserverbrauch (tausend Liter Wasser zur Aufzucht von zweieinhalb Avocadopflanzen) in Regionen mit geringen Wasservorräten.[36]

Für die Herstellung einer einzigen Avocado sind im Schnitt 70 Liter Wasser nötig, in einigen Regionen sogar über 300 Liter. Der enorme Wasserverbrauch, der für den Avocado-Anbau nötig ist, hat bspw. in der chilenischen Provinz Petorca zum Austrocknen ganzer Flüsse geführt.[37]

Wirtschaftliche Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1990 waren Mexiko (mit 686.301 Tonnen), die USA (mit 141.500 Tonnen) und Brasilien (mit 118.635 Tonnen) die Haupterzeugerländer. Spanien produzierte zu diesem Zeitpunkt nur ca. 44.880 Tonnen pro Jahr.[38]

Im Jahr 2016 wurden laut FAO weltweit 5,6 Millionen t Avocados geerntet. Die zehn größten Produzenten ernteten zusammen 78,4 % der Welternte.

Die größten Avocadoproduzenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die größten Avocadoproduzenten weltweit (2016)[38]
 Rang  Land  Menge 
(in t)
   1 MexikoMexiko Mexiko    1.889.354
   2 Dominikanische RepublikDominikanische Republik Dominikanische Republik    601.349
   3 PeruPeru Peru    455.394
   4 KolumbienKolumbien Kolumbien    309.431
   5 IndonesienIndonesien Indonesien    304.938
   6 BrasilienBrasilien Brasilien    195.492
   7 KeniaKenia Kenia    176.045
   8 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten    172.630
   9 ChileChile Chile    137.365
   10 China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China    122.942
    Welt    5.567.043

Handel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2013 waren die größten Importeure von Avocados die USA mit 571.793 Tonnen, die Niederlande mit 143.555 t und Frankreich mit 99.014 t. Deutschland lag auf Platz 8 (31.085 t), die Schweiz auf Platz 22 (7.915 t) und Österreich auf Platz 30 (3.422 t). [39]

Die größten Exporteure waren zur gleichen Zeit: Mexico (563.492 t), die Niederlande (119.885 t) und Peru (114.515 t).[39]

Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Holz der Persea americana kann für den Hausbau (Pfosten), Leichtbau, Möbel, landwirtschaftliche Geräte, Schnitzereien, Skulpturen, Musikinstrumente, Paddel usw. verwendet werden. Es ergibt auch ein gutes Furnier und Sperrholz. Das Holz wird jedoch selten verwendet, denn es ist spröde und anfällig für Termitenbefall.[40]

Verwendung der Avocadofrucht in der Küche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während die Schale und der Samen der Frucht nicht genießbar sind, ist das Fruchtfleisch um den großen Samen sehr nahrhaft. Avocadoblätter werden ebenfalls zum Teil verwendet, beispielsweise in Mexiko zum Aufbrühen eines Tees, oder kleingehackt als Würzmittel. Die in Mitteleuropa erhältlichen Avocados sind meistens nicht süß, einige Sorten der tropischen Länder dagegen schon. Das Fruchtfleisch der reifen Avocado ist gelb bis grün, weich und von einer fast cremeartigen Konsistenz. Die Avocado hat mit sehr großem Abstand den höchsten Fettgehalt aller bekannten Obst- und Gemüsearten. Das Fruchtfleisch wird roh gegessen, solange es sich noch nicht grau oder bräunlich verfärbt hat. Es schmeckt pur, leicht gesalzen oder mit Zitronensaft beträufelt als Brotbelag.

Avocadocreme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Guacamole

Avocadocreme ist das Mus des Avocadofruchtfleisches. Sie eignet sich zum Dippen, als Brotaufstrich oder als Füllung von Tortillas. Zur Zubereitung wird das Fruchtfleisch einer reifen Avocado mit einer Gabel zerdrückt oder püriert, anschließend mit Salz oder Kräutersalz und Pfeffer gewürzt und nach Belieben mit Tomaten, Blattkoriander, Chilis, Salatgurke, Knoblauch, Zwiebel, Joghurt oder zahlreichen weiteren Zutaten verfeinert. Man kann es aber auch süß zubereiten, mit Zitrone oder Limette und braunem Zucker. Die mexikanische Variante wird Guacamole genannt.

Avocadocreme tendiert dazu, sehr schnell braun zu werden. Die Bräunung entsteht durch Oxidation an der Luft. Als Antioxidationsmittel kann die Ascorbinsäure des Zitronen- oder Limettensafts dienen, was zusätzlich den Geschmack abrundet.

Internationale Küche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Avocado zum Mittagessen in einer kenianischen Kindertagesstätte

In Australien und Neuseeland werden Avocados üblicherweise in Sandwiches, auf Toast oder mit Huhn serviert. In Mexiko und Zentralamerika mischt man Avocados in Reis, Suppen, Salate oder Fleisch. In Peru wird die Guacamole zu Tequeños gegessen und als Beilage zur Asado serviert oder auch als Hauptgericht mit Thunfisch, Shrimps oder Huhn gefüllt.

Die Chilenen machen aus der Avocado eine püreeartige Soße und essen diese zu Huhn, Hamburger, Hot Dogs oder schneiden sie in Scheiben und servieren sie mit Sellerie oder Salat. Auch in Kenia und Nigeria wird die Frucht als Salat gegessen. Avocados sind darüber hinaus aufgrund ihres Nährwerts auch in der veganen Küche sehr geschätzt. Bei den südamerikanischen Indianern diente die Avocado zur Herstellung eines alkoholischen Getränks namens Abacate, das die Europäer zur Erfindung des Eierlikörs inspirierte.

Als Süßspeise wird die Avocado in der taiwanischen, indonesischen und philippinischen Küche verwendet. Zusammen mit Zucker und Milch entstehen Shakes von unterschiedlicher Konsistenz, die man auch in der brasilianischen Küche als Vitamina de abacate serviert.[41]

Medizinische Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bestimmte Sorten werden auch zu medizinischen Zwecken verwendet (zum Beispiel als Bakterizid und gegen Durchfallerkrankungen oder zur kontrollierten Gewichtszunahme durch den hohen Fettgehalt von ca. 25 %).

Weitere Verwendungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Öl der Avocadofrucht (Avocadoöl) sowie anderer Pflanzenteile wurde bereits von den Azteken genutzt. Vereinzelt wird es als Speiseöl verwendet, überwiegend findet es heute in der Kosmetik- und Pharmaindustrie Verwendung.


Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Avocadobaum hat seinen Ursprung in Südmexiko und wurde bereits von der Coxcatlán-Kultur in Tehuacán kultiviert. Im tropischen und subtropischen Zentralamerika wird die Frucht schon seit etwa 10.000 Jahren genutzt.[35] Erwähnt wurde die Avocado zum ersten Mal im Reiselogbuch des spanischen Historikers und Eroberers Pedro de Cieza de León. Er notierte, dass die Avocado („aguacate“) in Panama, Ecuador, Kolumbien und Peru wachsen.[42] Die Spanier brachten sie in die Karibik, nach Chile und Madeira, bis sie im Laufe des 19. Jahrhunderts Verbreitung bis nach Afrika, Madagaskar, Malaysia und auf die Philippinen fand. Im Mittelmeerraum wird die Avocado erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts angebaut.[43]

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Avocado im größeren Stil exportiert. Zunächst nur in die USA, nach Europa und in die am stärksten verwestlichten Länder Ostasiens.

Unter den europäischen Ländern war Frankreich mit Abstand der größte Importeur (mit 80.000 Tonnen im Jahr 1994), gefolgt von Groß­bri­tan­ni­en (mit 15.000 Tonnen) und den Niederlanden und Deutschland (beide je ca. 10.000 Tonnen). Deutschland bezog damals aber seine Avocados fast ausschließlich aus Frankreich.[43] Die in Europa verkauften Avocados stammen meist aus Israel, Südafrika oder Spanien. Mittlerweile steigt auch die Anzahl der Avocados aus Italien.

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Avocado-Frucht am Baum

Die Bezeichnung „Avocado“ geht auf das Nahuatl-Wort ahuacatl zurück, das auch „Hoden“ bedeutet. Durch eine volksetymologische Umbenennung wurde daraus in älterem Spanisch Avocado („Advokat“, heute abogado), das im 20. Jahrhundert ins Deutsche übernommen wurde. Der moderne spanische Name aguacate ist direkt aus dem Nahuatl-Wort entlehnt.[44]

Früher wurde die Avocado gelegentlich auch als Abacata oder Abacate bezeichnet (nach dem Portugiesischen) und im Deutschen wegen der Konsistenz des Fruchtfleisches als Butterfrucht, Butterbirne oder aufgrund ihrer Form und der Beschaffenheit ihrer Schale als Alligatorbirne. Im Spanischen sind in Südamerika auch andere Bezeichnungen üblich, so das aus dem Quechua stammende Wort palta in Argentinien, Chile, Bolivien und Peru.

Das Wort „Guacamole“, das eine mexikanische Avocadocreme bezeichnet, stammt von dem Nahuatl-Wort ahuacamolli, das übersetzt „Avocadosuppe“ oder „Avocadosauce“ bedeutet. 1519 wurde die Avocado erstmals von einem europäischen Autor erwähnt. Der Spanier Martín Fernández de Enciso schrieb in seinem Buch „Suma de geografía que trata de todas las partidas y provincias del mundo“, dass die Avocado bei Santa Marta (Kolumbien) angebaut werde.[45]

Avocadosame (dikotyl), zeigt den Aufbau des Embryos

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nadja Biedinger: Die Welt der Tropenpflanzen. DuMont, 2000, ISBN 978-3-7701-5294-0.
  • Connie Barlow und Paul Martin: The Ghosts of Evolution: nonsensical fruit, missing partners and other ecological anachronisms. Basic Books, 2002, ISBN 978-0-465-00552-9.
  • Wolfgang Franke: Nutzpflanzenkunde: nutzbare Gewächse der gemäßigten Breiten, Subtropen und Tropen. Verlag Georg Thieme, Stuttgart 1997, ISBN 978313530406-9.
  • Ernst Dassler: Warenkunde für den Fruchthandel. 3. Auflage, Verlag Paul Parey, Berlin / Hamburg 1969.
  • Brigitte Kranz: Exotische Früchte und Gemüse. Kennen, zubereiten, genießen. Südwest Verlag, München 1969, ISBN 3-517-00201-1.
  • Cornelia Schinharl: Das Avocado-Kochbuch. Variationen um den vitaminreichen Exoten. Verlag Wilhelm Heyne, München 1988, ISBN 3-453-00909-6.
  • Bruce A. Schaffer, B. N. Wolstenholme, Antony W. Whiley: The Avocado: Botany, Production and Uses. 2nd Edition, CABI, 2013, ISBN 978-1-84593-701-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Avocado – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erich Lück: Von Abalone bis Zuckerwurz. Springer, 2000, ISBN 978-3-642-98103-6, S. 10.
  2. a b c d Pflanzenbeschreibung Avocado auf kuebelpflanzeninfo.de.
  3. a b Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft: Avocados auf tis-gdv.de, abgerufen 20. Mai 2010.
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