Axel Roos

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Dieser Artikel behandelt den Fußballspieler Axel Roos. Für den schwedischen Kriegshelden unter Karl XII., siehe Axel Erik Roos



Axel Roos
Spielerinformationen
Geburtstag 19. August 1964
Geburtsort RodalbenDeutschland
Position Abwehr, zuvor Angriff
Vereine in der Jugend
1971–1979
1979–1984
SG Thaleischweiler-Fröschen
1. FC Kaiserslautern
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1984–2001 1. FC Kaiserslautern 328 (18)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Axel Roos (* 19. August 1964 in Rodalben) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Er arbeitet heute als Fußballtrainer.

Familie[Bearbeiten]

Axel Roos, dessen Vater Ludwig Roos beim damaligen Regionalligisten FK Pirmasens gespielt hatte, wuchs in Thaleischweiler-Fröschen auf. Heute lebt er mit Ehefrau und Kindern in Otterberg bei Kaiserslautern.

Spielerkarriere[Bearbeiten]

Roos war bis 1979 Jugendspieler bei der SG Thaleischweiler-Fröschen, anschließend war er sechs Jahre in der Jugend des 1. FC Kaiserslautern (1. FCK) aktiv. Für diesen Verein bestritt er dann als Profi zwischen 1984 und 2001 insgesamt 328 Spiele, davon 303 in der 1. und 25 in der 2. Bundesliga.[1] Die meisten seiner 18 Tore (17 in der 1., ein Tor in der 2. Liga) für den FCK schoss er in den 1980er Jahren, als er noch in der Offensive agierte.

Roos errang mit dem 1. FCK zwei Deutsche Meisterschaften (1991 und 1998), zwei DFB-Pokalsiege (1990 und 1996), den Supercupsieg 1991 und die Deutschen Hallenmeisterschaft 1997.[1] Damit ist er derjenige Spieler des Vereins, der bei den meisten Titelgewinnen mitgewirkt hat. Mit 22 Jahren Vereinszugehörigkeit hält er beim FCK den „Treuerekord“ seit Gründung der Bundesliga 1963.

Trainerkarriere[Bearbeiten]

Nach dem Erwerb der Trainerlizenz war Roos Manager und Trainer beim FK Pirmasens. Bis Ende 2006 fungierte er als Co-Trainer der Albanischen Fußballnationalmannschaft unter der Regie von Cheftrainer Hans-Peter Briegel. Nach einem kurzen Intermezzo als Fußballlehrer in Bahrain ist er Leiter und Trainer der Fußballschule Axel Roos in Otterberg.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Webpräsenz von Axel Roos: Über mich. Abgerufen am 14. Mai 2010.