Bátorove Kosihy

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Bátorove Kosihy
Wappen Karte
Wappen fehlt
Bátorove Kosihy (Slowakei)
Bátorove Kosihy
Bátorove Kosihy
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Nitriansky kraj
Okres: Komárno
Region: Podunajsko
Fläche: 45,886 km²
Einwohner: 3.341 (31. Dez. 2016)
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner je km²
Höhe: 123 m n.m.
Postleitzahl: 946 34
Telefonvorwahl: 0 36
Geographische Lage: 47° 50′ N, 18° 25′ OKoordinaten: 47° 49′ 52″ N, 18° 24′ 44″ O
Kfz-Kennzeichen: KN
Kód obce: 501395
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung Gemeindegebiet: 2 Gemeindeteile
Verwaltung (Stand: November 2014)
Bürgermeister: Roland Labancz
Adresse: Obecný úrad Bátorove Kosihy
873
946 34 Bátorove Kosihy
Webpräsenz: www.batorovekosihy.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Bátorove Kosihy (slowakisch 1948–1991 „Vojnice“ - 1927–1948 „Bátorove Kesy“ - bis 1927 nur „Kesy“; ungarisch Bátorkeszi - älter auch Bátorkesz) ist eine Gemeinde im Okres Komárno innerhalb des Nitriansky kraj in der Slowakei mit 3341 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche im Ort

Die Gemeinde liegt im Donautiefland, mehr genau im Donauhügelland am Bach Vojnický potok, der ein rechter Zufluss der Donau ist. Das Ortszentrum liegt auf der Höhe von 123 m n.m., erwähnenswerte Erhebungen sind der Chrbát (271 m n.m.) nordwestlich und die Drieňová hora (226 m n.m.). Der Ort liegt 26 Kilometer östlich von Komárno und 26 Kilometer westlich von Štúrovo.

Bátorove Kosihy gliedert sich in zwei Gemeindeteile: Vojnice und Mikulášov Sad.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste nachgewiesene Siedlung stammt aus der Jungsteinzeit. Des Weiteren fand man im Gemeindegebiet auch awarische, slawische und altmagyarische Grabstätten. Der Ort wurde zum ersten Mal 1156 als Villa Kesceu als ein bischöfliches Besitz schriftlich erwähnt. 1311 wurde der Ort von den Anhängern des Oligarchs Matthäus Csák niedergebrannt. Im Laufe der Jahrhunderte war er im Besitz der Familien Báthory (dem Namensgeber der Gemeinde) und Pálffy. 1536 wurde der Ort zum Marktflecken. 1830 wurde hier die erste Zuckerfabrik auf dem Gebiet der heutigen Slowakei gegründet.

Bis 1918 lag der Ort im Komitat Gran innerhalb des Königreichs Ungarn und kam danach zur Tschechoslowakei. 1938–1945 lag er auf Grund des Ersten Wiener Schiedsspruchs noch einmal in Ungarn.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Volkszählung 2011 wohnten in Bátorove Kosihy 3.415 Einwohner, davon 2.671 Magyaren, 614 Slowaken, 39 Roma, 13 Tschechen und je ein Bulgare, Deutsche, Mährer und Pole; 6 Einwohner waren anderer Ethnie. 68 Einwohner machten keine Angaben.[1] 2.136 Einwohner bekannten sich zur römisch-katholischen Kirche, 754 Einwohner zur reformierten Kirche, 47 Einwohner zur evangelischen Kirche A. B., 23 Einwohner zu den Zeugen Jehovas, acht Einwohner zur griechisch-katholischen Kirche, sieben Einwohner zur evangelisch-methodistischen und ein Einwohner zur orthodoxen Kirche; fünf Einwohner war anderer Konfession. 272 Einwohner waren konfessionslos und bei 159 Einwohnern ist die Konfession nicht ermittelt.[2]

Ergebnisse der Volkszählung 2001 (3.514 Einwohner):

Nach Ethnie:

  • 83,38 % Magyaren
  • 15,59 % Slowaken
  • 0,54 % Roma
  • 0,28 % Tschechen

Nach Konfession:

  • 66,68 % römisch-katholisch
  • 6,29 % konfessionslos
  • 2,08 % evangelisch
  • 0,34 % keine Angabe

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bátorove Kosihy

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Volkszählung 2011 nach Ethnie (slowakisch)
  2. Volkszählung 2011 nach Konfession (slowakisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bátorove Kosihy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien