Bärentobel (Naturschutzgebiet)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Naturschutzgebiet Bärentobel

IUCN-Kategorie IV − Habitat-/Species Management Area

Naturschutzgebiet Bärentobel.jpg
Lage Uhingen im Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg
Fläche 9,8 ha
Kennung 1116
WDPA-ID 81361
Geographische Lage 48° 45′ N, 9° 34′ OKoordinaten: 48° 44′ 41,4″ N, 9° 33′ 30,8″ O
Bärentobel (Naturschutzgebiet) (Baden-Württemberg)
Bärentobel (Naturschutzgebiet)
Einrichtungsdatum 10.10.1983
Verwaltung Regierungspräsidium Stuttgart

Der Bärentobel ist ein Naturschutzgebiet (NSG-Nummer 1.116) im Gebiet der Stadt Uhingen im Landkreis Göppingen in Baden-Württemberg. Mit Verordnung vom 10. Oktober 1983 hat das Regierungspräsidium Stuttgart das Gebiet unter Naturschutz gestellt.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schutzgebiet liegt rund einen Kilometer östlich des Ortsteils Nassach der Stadt Uhingen. Der durch den Bärentobel fließende Bärentobelbach ist ein linksseitiger Seitenbach der Nassach.

Das Naturschutzgebiet liegt im Naturraum 107-Schurwald und Welzheimer Wald innerhalb der naturräumlichen Haupteinheit 10-Schwäbisches Keuper-Lias-Land. Es wird ergänzt durch das Landschaftsschutzgebiet Nassachtal und ist Teil des 2.520 Hektar großen FFH-Gebiets Nr. 7222341 Schurwald.

Schutzzweck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schutzzweck ist die Erhaltung der sehr wertvollen, kaum berührten felsigen Schlucht einschließlich ihrer Seitenklingen, mit ihren Felsbildungen und ihrer naturnahen, artenreichen Pflanzenwelt. Sie verläuft im Wesentlichen im Stubensandstein, nur an ihrem untersten Ende treten die Oberen Bunten Mergel zu Tage.

Besonders bemerkenswert ist der Bärentobel vor allem wegen seiner Pflanzenwelt, und zwar in erster Linie wegen des Reichtums an Farnpflanzen. Nachgewiesen wurden:

Beachtenswert ist ferner der außerhalb des Schwarzwaldes in Württemberg nur selten auftretende Tannenbärlapp und im untersten Teil der Schlucht der Winterschachtelhalm.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]