Bénaménil

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Bénaménil
Wappen von Bénaménil
Bénaménil (Frankreich)
Bénaménil
Region Grand Est
Département Meurthe-et-Moselle
Arrondissement Lunéville
Kanton Baccarat
Gemeindeverband Territoire de Lunéville à Baccarat
Koordinaten 48° 34′ N, 6° 40′ OKoordinaten: 48° 34′ N, 6° 40′ O
Höhe 232–313 m
Fläche 9,38 km2
Einwohner 580 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 62 Einw./km2
Postleitzahl 54450
INSEE-Code

Dorfkirche Saint-Jean-Baptiste

Bénaménil ist eine französische Gemeinde mit 580 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est (vor 2016 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Lunéville und zum Kanton Baccarat (bis 2015 zum Kanton Lunéville-Sud). Die Einwohner nennen sich Bénaménilois(es).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa 38 Kilometer südöstlich von Nancy im Süden des Départements Meurthe-et-Moselle. Nachbargemeinden sind Manonviller im Norden, Domjevin im Nordosten, Fréménil im Osten und Südosten, Buriville im Südosten und Süden, Saint-Clément im Südwesten und Westen sowie Thiébauménil im Nordwesten. Der Fluss Vezouze durchquert die Gemeinde und bildet streckenweise die nördliche Gemeindegrenze. Weite Teile des Gemeindegebiets sind vom Wald Bois Communaux de Bénaménil bedeckt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Funde aus gallo-römischer Zeit belegen eine frühe Besiedlung. Die heutige Gemeinde wird unter dem lateinischen Namen Bernardi vicus in einem Dokument der Abtei Saint-Remy erstmals erwähnt. In einem Dokument der gleichen Abtei taucht 1277 der Name Bernartmanil auf.[1] Bénaménil gehörte historisch zum Herzogtum Lothringen, das 1766 an Frankreich fiel. Bis zur Französischen Revolution lag die Gemeinde dann im Grand-gouvernement de Lorraine-et-Barrois. Von 1793 bis 1801 war die Gemeinde dem Distrikt Lunéville zugeteilt und in den Kanton La Neuveville aux Bois (für wenige Monate zuvor Kanton Bénaménil) eingegliedert. Seit 1801 war sie dem Arrondissement Lunéville und dem Kanton Lunéville-Sud-Est (der 1825 zum Kanton Lunéville-Sud wurde) zugeordnet. Die Gemeinde lag bis 1871 im alten Département Meurte. Seither bildet sie einen Teil des Départements Meurthe-et-Moselle.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1831 1886 1946 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2015
Einwohner 445 710 635 344 414 382 397 438 527 498 534 577
Quelle: Cassini und INSEE

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bénaménil liegt zwar zwischen zwei Bahnstrecken Richtung Vogesen und Sarrebourg, hat aber keinen eigenen Bahnanschluss. Mitten durch die Gemeinde führt die N4 mit einem Vollanschluss auf Gemeindegebiet. Für den regionalen Verkehr ist die D400 wichtig, die durch das Dorf führt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Jean-Baptiste; Turm aus dem 16. Jahrhundert, der Rest der Kirche 18./19. Jahrhundert
  • Denkmal für die Gefallenen[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Quelle zum Namen der Gemeinde
  2. Denkmal für die Gefallenen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bénaménil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien