Bíňa

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Bíňa
Wappen Karte
Wappen fehlt
Bíňa (Slowakei)
Bíňa
Bíňa
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Nitriansky kraj
Okres: Nové Zámky
Region: Dolné Považie
Fläche: 23,501 km²
Einwohner: 1.451 (31. Dez. 2017)
Bevölkerungsdichte: 62 Einwohner je km²
Höhe: 132 m n.m.
Postleitzahl: 943 56
Telefonvorwahl: 0 36
Geographische Lage: 47° 55′ N, 18° 39′ OKoordinaten: 47° 55′ 20″ N, 18° 38′ 30″ O
Kfz-Kennzeichen: NZ
Kód obce: 503088
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung Gemeindegebiet: 2 Gemeindeteile
Verwaltung (Stand: November 2014)
Bürgermeister: Eva Čákváriová
Adresse: Obecný úrad Bíňa
107
943 56 Bíňa
Statistikinformation auf statistics.sk

Bíňa (ungarisch Bény) ist eine Gemeinde im Okres Nové Zámky innerhalb des Nitriansky kraj in der Slowakei mit etwa 1.500 Einwohnern.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftaufnahme von Bíňa

Die Gemeinde im slowakischen Donautiefland, präziser gesagt in dessen hügeligem Teil, liegt am Zusammenfluss des Baches Kvetnianka mit dem Hron (deutsch Gran). Bíňa ist 17 Kilometer nordnordwestlich von Štúrovo und etwa 40 Kilometer südlich von Levice entfernt.

Verwaltungstechnisch gliedert sich die Gemeinde in die Gemeindeteile Bíňa und Kolónia.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde befand sich im 2. Jahrhundert eine römische Vorfestung, die im Rahmen der römischen Kriege gegen die germanischen Stämme entstand. Hier sollte zudem der römische Kaiser Mark Aurel einen Teil seines auf Griechisch verfassten Werks „Ta eis heauton“ (deutsch Meditationen) geschrieben haben.

Der heutige Ort wurde zum ersten Mal 1135 als Byn schriftlich erwähnt. Neben der Ortschaft entstand im 11. bis 14. Jahrhundert ein Befestigungssystem, welches auch eine romanische Kirche aus dem 13. Jahrhundert sowie eine romanische Rotunde aus dem 12. Jahrhundert umfasste. 1401 ist ein Ort namens Nagbeen bekannt, was auf eine Teilung hinweist. Die Orte Malá Bíňa (damals ungarisch Kisbény) und Veľká Bíňa (ungarisch Nagybény) vereinigten sich 1895 zur heutigen Gemeinde.

1918 kam der bisher im Komitat Gran innerhalb des Königreichs Ungarn liegende Ort zur Tschechoslowakei. 1938–1945 gehörte er auf Grund des Ersten Wiener Schiedsspruchs noch einmal zu Ungarn.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bíňa

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bíňa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien