Böbrach

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Böbrach im Landkreis Regen. Böbrach heißt auch eine Siedlung, die zur Gemeinde Bernried in Niederbayern gehört.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Böbrach
Böbrach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Böbrach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 3′ N, 13° 2′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Regen
Höhe: 576 m ü. NHN
Fläche: 27,56 km2
Einwohner: 1646 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner je km2
Postleitzahl: 94255
Vorwahl: 09923
Kfz-Kennzeichen: REG
Gemeindeschlüssel: 09 2 76 118
Gemeindegliederung: 29 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
94255 Böbrach
Webpräsenz: www.boebrach.de
Bürgermeister: Werner Blüml (Bürgerliste Böbrach)
Lage der Gemeinde Böbrach im Landkreis Regen
Landkreis Cham Landkreis Straubing-Bogen Landkreis Deggendorf Landkreis Freyung-Grafenau Zwiesel Zachenberg Viechtach Teisnach Ruhmannsfelden Rinchnach Regen (Stadt) Prackenbach Patersdorf Lindberg Langdorf Kollnburg Kirchdorf im Wald Kirchberg im Wald Gotteszell Geiersthal Frauenau Drachselsried Böbrach Bodenmais Bischofsmais Bayerisch Eisenstein Arnbruck Achslach TschechienKarte
Über dieses Bild
Blick auf Böbrach
Panoramablick auf Böbrach
Die Pfarrkirche St. Nikolaus

Böbrach ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Regen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Böbrach liegt in der Region Donau-Wald inmitten des Bayerischen Waldes etwa 17 km östlich von Viechtach, 14 km nordwestlich der Kreisstadt Regen und nur sechs Kilometer von Bodenmais entfernt, wo sich auch der nächste Bahnhof der Waldbahn befindet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Böbrach hat 30 Ortsteile[2]:

Es gibt nur die Gemarkung Böbrach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Böbrach gehörte zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Viechtach im Kurfürstentum Bayern. Die gerichtlichen Zuständigkeiten waren hier zwischen dem Landgericht Viechtach und dem Landgericht Linden aufgeteilt. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1970: 1400 Einwohner
  • 1987: 1518 Einwohner
  • 1991: 1673 Einwohner
  • 1995: 1656 Einwohner
  • 2000: 1668 Einwohner
  • 2005: 1637 Einwohner
  • 2010: 1627 Einwohner
  • 2015: 1646 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat setzt sich seit der Kommunalwahl vom 16. März 2014 wie folgt zusammen:[3]

  • CSU: 4 Sitze (37,23 % der Stimmen)
  • Bürgerliste Böbrach: 4 Sitze (31,11 % der Stimmen)
  • FW: 2 Sitze (17,94 % der Stimmen)
  • Grüne/Neue Wege: 2 Sitze (13,72 % der Stimmen)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister von Böbrach ist seit 1. Mai 2008 Werner Blüml (Bürgerliste Böbrach). Im Jahre 2014 wurde er mit 68,58 % der Stimmen wiedergewählt.[3] Zweiter Bürgermeister ist Josef Arweck (FWG), dritter Bürgermeister ist Johann Hutter (Bürgerliste Böbrach).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibung: In Blau über einem gesenkten silbernem Wellenbalken ein springender silberner Biber; im rechten Obereck ein goldener Apfel.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 41 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 50 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 549. Im verarbeitenden Gewerbe gab es sieben Betriebe, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 51 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 590 ha, davon waren 49 ha Ackerfläche und 541 ha Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die 1890 eröffnete Bahnstrecke Gotteszell–Viechtach der Regentalbahn konnte der Ort bis 1991 mit Personenzügen über den Haltepunkt Böbrach auf der linken Seite des Schwarzen Regens erreicht werden. Der Ort wurde dabei bis in die 1980er Jahre über eine Fähre angebunden. Nach der Stilllegung im Personenverkehr wurde die Strecke nur noch an Wochenenden von Ausflugszügen befahren. Am 13. September 2016 wurde der tägliche Personenverkehr, vorerst für zwei Jahre, wieder aufgenommen. Allerdings halten die Züge nicht in Böbrach, da seit der Stilllegung der Fähre der drei Kilometer westlich des Ortes gelegene Bahnhof Teisnach schneller zu erreichen ist.

Etwa fünf Kilometer östlich von Böbrach liegt der Haltepunkt Bodenmais an der Strecke Bodenmais–Zwiesel.

Böbrach liegt an der Staatsstraße 2136 von Patersdorf über Teisnach nach Bodenmais und etwa sieben Kilometer nordöstlich der Bundesstraßen B 85 und B 11.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • einen Kindergarten mit 50 Kindergartenplätzen und 59 Kindern
  • eine Volksschule mit vier Lehrern und 71 Schülern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111211/011421&attr=OBJ&val=774
  3. a b wahl.info – Kandidaten & Ergebnisse

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Böbrach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien