Büdlich

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Büdlich
Büdlich
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Büdlich hervorgehoben
Koordinaten: 49° 47′ N, 6° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Verbandsgemeinde: Thalfang am Erbeskopf
Höhe: 290 m ü. NHN
Fläche: 4,02 km2
Einwohner: 217 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 54 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54426
Vorwahl: 06509
Kfz-Kennzeichen: WIL, BKS
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 203
Adresse der Verbandsverwaltung: Saarstraße 7
54424 Thalfang
Webpräsenz: www.erbeskopf.de
Ortsbürgermeister: Jörg Schönenberger
Lage der Ortsgemeinde Büdlich im Landkreis Bernkastel-Wittlich
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Über dieses Bild

Büdlich ist eine kleinere Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Büdlich liegt im Hunsrück etwa fünf Kilometer südlich von Trittenheim und acht Kilometer nordwestlich von Thalfang. Westlich des Ortes fließt die Kleine Dhron. Zur Gemeinde gehören auch die Wohnplätze Bohnsmühle, Büdlicherbrück (Teil), Büdlichermühle und Schneidemühle.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Büdlich zum kurtrierischen Amt Maximin. Nach der Französischen Revolution wurde 1794 das Linke Rheinufer und damit auch Büdlich von Frankreich in Besitz genommen. Von 1798 bis 1814 war Büdlich Hauptort des gleichnamigen Kantons im Saardepartement und Sitz eines Friedensgerichts. Aufgrund eines Gesetzes vom 26. März 1798 hoben die Franzosen die Feudalrechte in der Region auf. Nach Ende der französischen Herrschaft kam der Ort 1815 zum Königreich Preußen. Nördlich von Büdlich wurde 1911 die Dhrontalsperre erbaut. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Büdlich, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 186
1835 292
1871 289
1905 237
1939 229
Jahr Einwohner
1950 212
1961 247
1970 219
1987 204
2005 201

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Büdlich besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Büdlich
Wappenbeschreibung:

„Feld gespalten von Silber und Gold, unten belegt mit grünem Winkelschildfuß, der mit goldenem Eichenblatt belegt ist und aus dessen Spitze ein grüner Burgturm wächst, vorne ein rotes Balkenkreuz, hinten ein schwarzes Pflugmesser.“

Wappenbegründung:

Das rote Kreuz auf silbernem Grund weist auf die frühere Landesherrschaft Kurtriers hin; die Pflugschar erinnern an die Landwirtschaft als frühere Haupterwerbsquelle des Dorfes, die Farbe Grün und das Eichenblatt symbolisieren den Waldreichtum, der Burgturm steht für den landschaftsbestimmenden Bergkegel in unmittelbarer Dorfnähe.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Büdlich ist eine ländliche Wohngemeinde. Es ist Kleingewerbe für den örtlichen Bedarf vorhanden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Menhir von Büdlich („Hinkelstein“) zwischen Büdlich und Heidenburg
  • Burgkopf, zwischen Büdlich und Büdlicherbrück
  • Katholische Pfarrkirche St. Agatha mit Rednerkanzel aus dem 15. Jahrhundert
  • Dhrontalsperre

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Büdlich

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Büdlich – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, S. 58 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen