Bündnis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ein Bündnis, auch Allianz oder Pakt ist ein vertraglich geregeltes Verhältnis zwischen gleichberechtigten Partnern zur Erreichung eines bestimmten gemeinsamen Ziels. Bündnisse können von natürlichen, juristischen Personen oder Staaten untereinander eingegangen werden und zeitlich befristet sein.

Ein Militärbündnis wie die NATO oder der frühere Warschauer Pakt ist ein Bündnis von verschiedenen Staaten, mit dem meist geregelt ist, welche Ziele unter Verwendung welcher Militäraktionen erreicht werden sollen.

Innerhalb des Völkerrechts kommt Bündnissen eine zentrale Rolle zu, denn Bündnispolitik regelt für alle Staaten untereinander ihre Rechtsverhältnisse. Ein historisches Beispiel ist das Schutz- und Trutzbündnis von 1866.

Zivilgesellschaftliche Bündnisse gibt es im Rahmen der Friedensbewegung in Form von Friedensbündnissen. Im Wirtschaftsleben spielen Schutzgemeinschaften eine Rolle. Beispiele für parlamentarische Bündnisse sind Bündnis 90 und Grünes Bündnis (Basel).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Ruge: Bündnisse in Vergangenheit und Gegenwart. Unter besonderer Berücksichtigung von UNO, NATO, EWG und Warschauer Pakt. Bernard & Graefe, Frankfurt am Main 1971, ISBN 3-7637-5105-X.
  • Katja Frehland-Wildeboer, Treue Freunde? Das Bündnis in Europa, 1714–1914, München (Oldenburg: Studien zur Internationalen Geschichte Bd. 25) 2010.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Bündnis – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  Wikiquote: Bündnis – Zitate
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!