Bündnis für Tabakfreien Genuss

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Das Bündnis für Tabakfreien Genuss e.V. (BfTG) ist ein im August 2015 gegründeter Interessenverband für kleine und mittelständische Unternehmen der E-Zigaretten-Branche in Deutschland, der unabhängig von der Tabakbranche agiert. Der Sitz des Bündnisses ist in Berlin. Das BfTG wurde am 10. August 2015 von den drei Unternehmen iSmokeSmart, Happy People GmbH und InnoCigs gegründet.[1] Vorsitzender des Vorstands ist seit der Gründung Dustin Dahlmann, Geschäftsführer des Hamburger E-Zigaretten-Unternehmens InnoCigs.[2][3]

Aufgaben und Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das BfTG sieht sich als zentralen Ansprechpartner für Politik, Medien und Wirtschaft um das Thema E-Zigaretten. Zweck des Vereins ist es nach Eigenaussage, sich für eine angemessene Regulierung von Dampfgeräten, elektronischen Zigaretten, sowie E-Liquids bzw. Nachfüllbehälter für E-Zigaretten und Zubehör für E-Zigaretten in der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union einzusetzen. Dabei soll Kinder- und Jugendschutz, Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit gewährleistet werden. Eine Mitgliedschaft von Unternehmen der Tabakindustrie ist per Satzung ausgeschlossen. Ein wesentliches Ziel der Arbeit des BfTG ist die Beeinflussung der öffentliche Diskussion zur E-Zigarette im Sinne der Mitglieder. Hierzu veranstaltet das BfTG gemeinsam mit dem Informationsportal eGarage eine jährliche Diskussionsveranstaltung für Politiker, Journalisten und Wissenschaftler in Berlin.[4][5]

Arbeit des Vereins[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das BfTG ist in der Öffentlichen Liste über die Registrierung von Verbänden und deren Vertretern, der Lobbyliste, beim Deutschen Bundestag eingetragen. Außerdem wurde das BfTG als fachpolitischer Verband vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mehrfach für Stellungnahmen zu aktuellen Themen aus seinem Kompetenzbereich explizit angefragt.[6][7]

Darüber hinaus wirkt das Bündnis für Tabakfreien Genuss aktiv im Arbeitskreis „E Zigarette und Liquids für E Zigaretten“ des DIN-Normenausschusses „Tabak- und Tabakerzeugnisse“ mit. Hier wird an der Verbesserung der Produktsicherheit und Kennzeichnung von E-Zigaretten und Zubehör gearbeitet.[8]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. E-Zigaretten Markt vor großen Veränderungen. In: presseportal.de. (presseportal.de).
  2. Dennis und Dustin Dahlmann: Pioniere der E-Zigaretten-Szene kämpfen gegen Tabaksteuer. (handelsblatt.com).
  3. E-Zigarette und Regulierung: Mittelständler vs. Tabakmultis. (handelsblatt.com).
  4. Deutscher Ärzteverlag GmbH, Redaktion Deutsches Ärzteblatt: E-Zigaretten zur Tabakentwöhnung – eine Gratwanderung. (aerzteblatt.de).
  5. Was Gesundheitspolitiker aus dem Bundestag zur E-Zigarette sagen. In: Unabhängiges Informationsportal zur E-Zigarette. (egarage.de).
  6. BMEL - Schutz vor den Gefahren des Tabakkonsums - Anhörung und Stellungnahmen zur Novellierung des nationalen Tabakrechts. Abgerufen am 22. August 2018.
  7. BMEL - Schutz vor den Gefahren des Tabakkonsums - Anhörung und Stellungnahmen zur nationalen Umsetzung der Rechtsakte der Kommission zur Rückverfolgbarkeit. Abgerufen am 22. August 2018.
  8. Neues Normungsthema: „E-Zigarette und Liquids für E-Zigaretten“. Abgerufen am 22. August 2018.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]