Büromaschinenmechaniker

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Büromaschinenmechaniker ist ein Handwerksberuf. Der Büromaschinenmechaniker repariert, wartete angefangen bei der klassischen Schreibmaschine auch Rechenmaschinen, Kopiergeräte, Diktiergeräte, Buchungsmaschinen und sämtliche mechanische Utensilien, die in einem Büro Verwendung finden, bis hin zu Büromöbeln.

Er übte diesen Beruf ebenso im Bereich der Datenverarbeitung, der Lochkartentechnik aus. Es gab in dem Bereich keine vergleichbare Berufsausbildung.

Situation in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Beruf wurde erstmals 1934 aufgeführt.

Bundesrepublik Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ausbildung wurde 1957 anerkannt

Büroinformationselektroniker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berufsbezeichnung seit 1987

Büroinformationselektroniker/in Der Beruf wurde abgelöst vom Büroinformationselektroniker, als immer weniger reine Mechanik und immer mehr Elektronik in Büromaschinen verwendet wurde.

Informationselektroniker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berufsbezeichnung seit 1999

Informationselektroniker/in

Fachinformatiker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

heute gerne Fachinformatiker, z. B. Systemintegration, im Gegensatz zu oben eine Industrie- und Handelskammer-Prüfung, vorher eine Handwerkskammer-Prüfung

Deutsche Demokratische Republik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vergleichbare frühere DDR-Berufe:

Wartungsmechaniker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

oder Mechaniker für Datenverarbeitungs- und Büromaschinen

Situation in Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Österreich war Büromaschinenmechaniker bis 1998 ein anerkannter Lehrberuf. Durch die Verordnung des Wirtschaftsministers BGBl. II 263/1997 wurde der Lehrberuf Büromaschinenmechaniker aufgehoben und durch den Lehrberuf „Kommunikationstechniker – Bürokommunikation“ ersetzt.

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]