Bütthard

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Bütthard
Bütthard
Deutschlandkarte, Position des Marktes Bütthard hervorgehoben
Koordinaten: 49° 36′ N, 9° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Würzburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Giebelstadt
Höhe: 290 m ü. NHN
Fläche: 36,26 km2
Einwohner: 1338 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 37 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97244
Vorwahl: 09336
Kfz-Kennzeichen: WÜ, OCH
Gemeindeschlüssel: 09 6 79 122
Marktgliederung: 7 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 3
97232 Giebelstadt
Webpräsenz: www.buetthard.de
Bürgermeister: Edwin Gramlich (CSU/Freie Wählergemeinschaft)
Lage des Marktes Bütthard im Landkreis Würzburg
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Bütthard ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Würzburg und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Giebelstadt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bütthard liegt in der Planungsregion Würzburg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bütthard gliedert sich in sieben Ortsteile[2]:

Es gibt folgende Gemarkungen: Bütthard, Gaurettersheim, Gützingen, Höttingen, Oesfeld, Tiefenthal.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde in einem Schutzbrief des Königs Arnulf von 889 erstmals erwähnt. Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag der Ort im Herzogtum Franken. Von Ulrich IV. von Hanau kam die Burg Büttert im Tausch gegen die zweite Hälfte des Gerichtes Schlüchtern am 12. Januar 1377 zum Hochstift Würzburg. Fürstbischof Lorenz von Bibra verlieh dem Dorf im Jahr 1503 die Marktrechte. Das ehemalige Amt des Hochstiftes Würzburg, das zum Fränkischen Reichskreis gehörte, wurde nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig am Bayern. Im Jahr 1818 entstand die politische Gemeinde.

Jüdische Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mitglieder der jüdischen Gemeinde, die am Marktplatz eine eigene Synagoge besaß, wurden in der Zeit des Nationalsozialismus bis 1937 vertrieben oder in Konzentrationslager verbracht. Eine Gedenktafel am Rathaus erinnert an die jüdischen Einwohner, die während der Shoa umgebracht wurden.[3]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Gaurettersheim, Gützingen, Oesfeld und Tiefenthal eingegliedert.[4] Am 1. Mai 1978 kam Höttingen hinzu.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1449 Einwohner[5]
  • 1970: 1415 Einwohner[5]
  • 1987: 1318 Einwohner
  • 1991: 1328 Einwohner
  • 1995: 1366 Einwohner
  • 2000: 1333 Einwohner
  • 2005: 1289 Einwohner
  • 2010: 1285 Einwohner
  • 2015: 1338 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenamtlicher Bürgermeister ist Edwin Gramlich (CSU/Freie Wählergemeinschaft). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Roman Floth (Wahlgemeinschaft der Ortsteile).

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft fünf, im produzierenden Gewerbe 60 und im Bereich Handel und Verkehr acht sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 63 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 396. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 79 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2716 Hektar, davon waren 2675 Ackerfläche und 32 Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • 50 Kindergartenplätze mit 40 Kindern
  • eine Volksschule mit vier Lehrern und 87 Schülern

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bütthard – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111110/171246&attr=OBJ&val=1783
  3. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 120
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 545.
  5. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 756.