Bützow

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Wappen Deutschlandkarte
Bützow
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bützow hervorgehoben

Koordinaten: 53° 51′ N, 11° 59′ O

Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Rostock
Amt: Bützow-Land
Höhe: 4 m ü. NHN
Fläche: 39,85 km2
Einwohner: 8181 (31. Dez. 2022)[1]
Bevölkerungsdichte: 205 Einwohner je km2
Postleitzahl: 18246
Vorwahl: 038461
Kfz-Kennzeichen: LRO, BÜZ, DBR, GÜ, ROS, TET
Gemeindeschlüssel: 13 0 72 020
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Markt 1
18246 Bützow
Website: www.buetzow.de
Bürgermeister: Christian Grüschow (parteilos)
Lage der Stadt Bützow im Landkreis Rostock
KarteRostockSchwerinLandkreis Mecklenburgische SeenplatteLandkreis Vorpommern-RügenLandkreis NordwestmecklenburgLandkreis NordwestmecklenburgLandkreis Ludwigslust-ParchimAdmannshagen-BargeshagenBartenshagen-ParkentinBörgerende-RethwischHohenfelde (Mecklenburg)Nienhagen (Landkreis Rostock)ReddelichRetschowSteffenshagenWittenbeckBaumgarten (Warnow)BernittBützowDreetz (Mecklenburg)JürgenshagenKlein BelitzPenzinRühnSteinhagen (Mecklenburg)Tarnow (Mecklenburg)Warnow (bei Bützow)ZepelinBroderstorfBlankenhagenPoppendorfRoggentin (bei Rostock)BroderstorfThulendorfAltkalenBehren-LübchinFinkenthalGnoienWalkendorfBehren-LübchinGlasewitzGroß SchwiesowGülzow-PrüzenGutowKlein UpahlKuhsLohmen (Mecklenburg)Lüssow (Mecklenburg)MistorfMühl RosinPlaazReimershagenSarmstorfDolgen am SeeHohen SprenzLaageWardowDobbin-LinstowHoppenradeKrakow am SeeKuchelmißLalendorfLalendorfAlt SührkowDahmenDalkendorfGroß RogeGroß WokernGroß WüstenfeldeHohen DemzinJördenstorfLelkendorfPrebberedeSchorssowSchwasdorfSukow-LevitzowThürkowWarnkenhagenAlt BukowAm SalzhaffBastorfBastorfBiendorf (Mecklenburg)CarinerlandRerikBentwischBlankenhagenGelbensandeMönchhagenRövershagenBenitzBröbberowKassowRukietenSchwaanVorbeckWiendorf (Mecklenburg)Cammin (bei Rostock)GnewitzGrammowNustrowSelpinStubbendorfTessin (bei Rostock)ThelkowZarnewanzElmenhorst/LichtenhagenKritzmowLambrechtshagenPapendorf (Warnow)PölchowStäbelowZiesendorfBad DoberanDummerstorfGraal-MüritzGüstrowKröpelinKühlungsbornNeubukowSanitzSatowTeterow
Karte

Bützow [ˈbʏt͡soː] ist eine Kleinstadt im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern, im Landesteil Mecklenburg. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Bützow-Land, dem weitere elf Gemeinden angehören. Zudem bildet die Stadt ein Grundzentrum für die Umgebung.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt im Norden von Mecklenburg-Vorpommern zwischen Schwerin und Rostock. Das von Grundmoränen und Moränen flankierte breite Tal der Warnow teilt Bützow in einen nordwestlichen und einen südöstlichen Bereich. Im Norden liegen der Bützower See und die Mündung der Nebel in die Warnow.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Bützow besteht aus den Ortsteilen Bützow, Horst, Parkow und Wolken.[3] Siedlungen in dem Stadtgebiet Bützow sind Dreibergen Eichhof (Nebeltal) und Vierburg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben Waren (Müritz), Gnoien und anderen Siedlungsplätzen wird Bützow bereits um 150 n. Chr. vom alexandrinischen Geografen Claudius Ptolemäus als Bunitium erwähnt und soll somit einer der ersten erwähnten Orte auf dem Gebiet Mecklenburgs sein. Ab 1171 wurde der Ort Butissowe bzw. Butessowe genannt und ab 1229 hieß es dann verkürzt Buszowe oder Butzow. Der Ortsname könnte den polabischen Personennamen Butis, Budis oder Bytis enthalten, der auch bei den Sorben, Tschechen und Polen gebräuchlich war.[4]

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bützow und Kloster Bethlehem rechts auf der Vicke-Schorler-Rolle (erstellt 1578–1586)

1171 wurde die slawische Burg (castrum Butissowe) im Land Bützow (Terra Butissowe) erwähnt. Um 1180 wurde Bützow unter Bischof Berno bischöfliche Residenz und von 1229 stammt eine erste Urkunde des Bischofs. Vermutlich ab 1229 erfolgte die planmäßige Anlage als deutsche Stadt, die 1236 das Stadtrecht erhielt. Sie befand sich im Besitz der Bischöfe von Schwerin. 1239 war sie Hauptresidenz des Bistums Schwerin. 1248 wurde das Kollegiatstift der Stadtkirche St. Elisabeth gegründet. Die Stiftslandtage fanden in Bützow statt. 1263 begann der Bau der Befestigung und der Burg. Ab 1270 ist hier ein Archidiakonat.[5] 1468 wurde das Kloster Bethlehem für die Schwestern vom gemeinsamen Leben vor dem Rostocker Tor gegründet und während der Reformation in das Raths-Armenhaus umgewandelt.[6] 1540 wurde das Hochstift Schwerin säkularisiert. Bützow gelangte an die Herzöge zu Mecklenburg. 1556 wurde der Neubau des Schlosses Bützow vollendet.

17. bis 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtansicht von Bützow um 1650
Stadtgrundriss von Bützow im Jahr 1692
Für die Bützower Altstadt typisches Fachwerkhaus (Schlossstrasse 16)

1648 fiel Bützow mit dem Hochstift Schwerin an Mecklenburg und gehörte fortan mit dem so genannten „Stiftsland“ zum Landesteil Mecklenburg-Schwerin. 1699 bis 1703 siedelten sich 72 Hugenotten-Familien an, die Wollverarbeitung betrieben und Tabak anbauten. Nach dem Tod des Herzogs Friedrich Wilhelm übersiedelte für die Zeit von 1713 bis 1749 seine Witwe Sophie mit 56 deutsch-reformierten Angehörigen ihres Hofstaates in das Bützower Schloss und begründete so die deutsch-reformierte Gemeinde in der Stadt.

1716 wurden durch einen Stadtbrand das Rathaus und große Teile der Stadt zerstört. 1760 bis 1789 war das Schloss Sitz der Friedrichs-Universität, die von Herzog Friedrich wegen theologischer Differenzen als Konkurrenz zur Universität Rostock gegründet wurde.

Soziale und politische Spannungen als Auswirkung der Französischen Revolution führten auch in Bützow zu Spannungen; der sogenannte Gänsekrieg von 1794 war Ausdruck der Unzufriedenheit zwischen Bürgern und Rat der Stadt. In seiner Novelle Die Gänse von Bützow (1866) bezieht sich Wilhelm Raabe auf dieses Ereignis. Von 1812 bis 1879 war das Kriminalkollegium (Obergericht) im Schloss angesiedelt. 1838 erfolgte der Bau der Strafanstalt und des Zuchthauses Dreibergen, der heutigen JVA Bützow. 1879 entstand das Amtsgericht Bützow. 1952 wurde es aufgehoben und durch das Kreisgericht Bützow ersetzt, das für seine Willkürurteile im Rahmen der Aktion Rose bekannt war. Nach der Wende wurde das Amtsgericht Bützow neu eingerichtet und 1997 zunächst in eine Zweigstelle des Amtsgerichts Güstrow umgewandelt und 1999 geschlossen.

1850 wurde der Eisenbahnanschluss nach Rostock, Schwerin und Güstrow gelegt. Bützow wurde 1851 eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.[7] Von 1898 bis 1914 tagte der Bützower Hoftag zur Karnevalszeit in Bützow.

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Bützow (2017)

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der jüdische Friedhof an der Landstraße nach Kröpelin geschändet, aber nach 1945 auf Befehl des sowjetischen Stadtkommandanten wieder hergerichtet. Von den Bützower Juden lebte nach den Novemberpogromen 1938 nur noch ein betagtes Ehepaar in der Stadt; es wurde im November 1942 in das KZ Theresienstadt deportiert, wo die Eheleute 1943 starben.[8] Während des Zweiten Weltkrieges mussten Frauen und Männer aus Polen (untergebracht in Baracken Am Wall) und der Sowjetunion (untergebracht in Baracken am Bahnübergang Bützow/Wolken) rüstungswichtige Zwangsarbeit verrichten. Von 1933 bis 1945 war das Zuchthaus und Strafgefängnis Dreibergen-Bützow mit durchschnittlich 900 Gefangenen belegt, 1944 waren es 3000. Im Jahre 1942 wurden 16 Gefangene und 1945 wurden 70 Gefangene durch das NS-Regimes hingerichtet, darunter zahlreiche ohne Gerichtsurteil. Insgesamt starben an den katastrophalen Haftbedingungen 770 Insassen.

Nach dem Einzug der Roten Armee am 3. Mai 1945 wurde das Zuchthaus Dreibergen zunächst als Repatriierungslager benutzt. Für politische Häftlinge wurde dagegen ein Flügel des ehemaligen Zentralgefängnisses am Schlossplatz genutzt. Am 1. Januar 1951 übernahm die Volkspolizei das Zuchthaus. Bützow wurde zur Haftstätte von Hunderten von Gegnern des SED-Regimes. Spektakulär war der Prozess in Bützow 1953 im Rahmen der Aktion Rose gegen 447 inhaftierte Gaststätten- und Hotelbesitzer.[9] Der Name „Zuchthaus Bützow“ wurde für Regimegegner im Norden der DDR zum Inbegriff für eine harte Repression politischer Gegner durch die SED-Diktatur, vergleichbar mit der Justizvollzugsanstalt Bautzen.[10]

Im April und Mai 1946 wurden in Bützow zehn Jugendliche (ab 15 Jahren) und ein Erwachsener durch den sowjetischen Geheimdienst NKWD verhaftet und unter Folter zu Aussagen gebracht, dass sie im Kriegsfall gegen die Rote Armee kämpfen wollten. Der Erwachsene wurde erschossen, von den verurteilten Jugendlichen kamen drei im Lager um. Die gesamte Gruppe wurde 1993 von der Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation rehabilitiert.[11]

Von 1949 bis Anfang der 1990er Jahre war die Stadt der Standort des VEB Möbelwerke Bützow.

Am 1. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Horst und Wolken eingegliedert.

Von 1952 bis 1994 war Bützow Kreisstadt des gleichnamigen Kreises, zunächst im Bezirk Schwerin, ab 1990 in Mecklenburg-Vorpommern. Von 1994 bis 2011 gehörte die Stadt zum Landkreis Güstrow, seitdem liegt sie im Landkreis Rostock.

Nach der Wende wurde ab 1991 der historische Stadtkern mit dem Rathaus im Rahmen der Städtebauförderung saniert.

Am 1. Januar 1999 wurde Parkow eingemeindet.[12]

21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schlossplatz mit Krummem Haus, Grundschule und Freizeithaus

Am 23. September 2008 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel Ort der Vielfalt.

Tornado im Mai 2015

Am 5. Mai 2015 richtete ein Tornado der Stärke F3 schwere Schäden an mehreren Gebäuden an, darunter am Rathaus und am Krankenhaus. In der Altstadt wurde das Dach der Stiftskirche teilweise abgedeckt. Es wurde Katastrophenalarm ausgelöst.[13][14] Bereits kurz nach dem Abklingen des Tornados fanden sich zahlreiche Aufräumhelfer aus der Umgebung ein. Für Soforthilfe wurden Spenden gesammelt.[15] 2017 war der Großteil der Schäden, die rund 40 Millionen Euro betrugen, beseitigt.[16]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1890 05.323
1910 05.874
Jahr Einwohner
1990 10.368
1995 09.479
2000 08.772
2005 07.965
2010 07.681
2015 07.848
Jahr Einwohner
2020 7.829
2021 7.970
2022 8.181

ab 1990: Stand 31. Dezember des jeweiligen Jahres[17]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtvertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bützower Rathaus

Die Stadtvertretung von Bützow besteht aus 21 Mitgliedern und dem Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 führte zu folgender Zusammensetzung:[19]

Partei / Liste Stimmenanteil Sitze
Bützower Wählergemeinschaft (BWG) 34,8 % 7
CDU 24,6 % 5
SPD 17,5 % 4
LINKE 08,7 % 2
Allianz Pro Bützow (APB) 07,4 % 1
Einzelbewerber Wolfgang Wehrmann 04,3 % 1
Einzelbewerber Tony Kiefert 02,7 % 1

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • seit 2014: Christian Grüschow (* 1979, parteilos)

Grüschow wurde in der Bürgermeisterstichwahl am 6. April 2014 mit 50,2 % der gültigen Stimmen gewählt.[20] In der Bürgermeisterwahl am 20. März 2022 wurde er ohne Gegenkandidat mit 80,1 % der gültigen Stimmen für weitere acht Jahre[21] in seinem Amt bestätigt.[22]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Stadt Bützow geht zurück auf das älteste bekannte Stadtsiegel aus dem 14. Jahrhundert und ist unter der Nr. 70 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Wappen von Bützow
Wappen von Bützow
Blasonierung: „In Rot zwei schräg gekreuzte goldene Bischofsstäbe mit zugewendeten Krümmen, die Kreuzung überdeckt von einer goldenen Mitra.[23][24]
Flagge der Stadt Bützow

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge der Stadt Bützow ist gleichmäßig längsgestreift von Rot und Gelb; in der Mitte des Flaggentuches liegt, auf jeweils zwei Drittel der Höhe des roten und des gelben Streifens übergreifend, das Stadtwappen in flaggengerechter Tingierung. Die Höhe des Flaggentuches verhält sich zur Länge wie 3 zu 5.[24][25]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bützow unterhält eine Städtepartnerschaft zu Eckernförde in Schleswig-Holstein. Diese Kontakte bestehen schon seit den 1950er Jahren, ruhten jedoch längere Zeit. Seit September 1990 gibt es wieder einen Partnerschaftsvertrag. Mit der Stadt Sillamäe in Estland wurde eine Vereinbarung über Partnerschaft und Zusammenarbeit geschlossen, um „die Verständigung zwischen den Menschen ihrer Städte und Staaten zu verbessern, einen Beitrag zum Zusammenwachsen Europas zu leisten und den europäischen Gedanken zu fördern.“ Partnerschaftliche und freundschaftliche Beziehungen unterhält die Stadt Bützow seit 1992 zur Stadt Straelen in Nordrhein-Westfalen.

Sehenswürdigkeiten und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenkorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Denkmal „Zerbrochener Mühlstein“ von Sven Armin Domann ist allen politischen Häftlingen von 1945-1989 gewidmet. (Am Krummen Haus)
  • Gedenktafel am Markt 6 (zu DDR-Zeiten Platz der Freiheit) für den 1944 in der Shoa umgekommenen jüdischen Bürger Gustav Josephy.
  • Gedenktafel am Haus Lange Straße 42 (zu DDR-Zeiten Wilhelm-Pieck-Straße) für das im KZ Theresienstadt umgekommene jüdische Ehepaar Julius Horwitz und Frau. (nicht mehr vorhanden)
  • Gedenktafel von 1970 am Haus in der 2. Wallstraße 8 für den kommunistischen Stadtverordneten Wilhelm Scherping, die sich seit 1993 im Heimatmuseum befindet
  • Reuter-Stein und Reuter-Linde von 1910 zu Ehren des Mecklenburger Dichter und Schriftsteller Fritz Reuter, am damaligen Vierburgweg, heute Fritz-Reuter-Platz. (errichtet durch den Plattdütschen Heimatverein för Bützow un Ümgägend)[28]

Kunst und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Krummes Haus, Heimatmuseum, Stadtbibliothek und Programmkino am Schlossplatz 2
  • Kunsthaus Bützow, Ausstellungszentrum für Gemälde u. a. Werke von namhaften Künstlern in der Lange Straße 20.
  • Kultursalon Bützow, Ausstellung, Lesungen und Veranstaltungen am Pferdemarkt 8
  • Spielstätten der Festspiele MV, Stiftskirche Bützow, Klosterkirche Rühn und Kurzen Trechow (Marstall der Burg).
  • Galerie Alte Molkerei, Warnowstraße 12, 18246 Baumgarten

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zuchthaus Dreibergen,
Gemälde von 1845 (Friedrich Lisch),
heute Justizvollzugsanstalt Bützow

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof Bützow

Bützow liegt an den Landesstraßen L 11 KröpelinLohmen, L 14 nach Neukloster und L 143 nach Schwaan.

Die nächstgelegenen Autobahnanschlussstellen sind Güstrow an der A 19 (BerlinRostock) in etwa 28 km Entfernung und Kröpelin an der A 20 (Lübeck–Rostock), etwa 17 km entfernt.

Der Bahnhof Bützow liegt an den Bahnstrecken Bad Kleinen–Rostock und Bützow–Szczecin. Er wird von den Regionalexpresslinien RE 1 (HamburgRostock) und RE 4 (LübeckSzczecin) bedient.

Zum Flughafen Rostock-Laage sind es 26 km (über Güstrow und die B 103).

Der Radweg Berlin-Kopenhagen verläuft durch Bützow und verbindet die Stadt mit Waren, Güstrow und Rostock.[29]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundschule und Freizeithaus, "ehem. Amtsgericht und Weiberhaus zu Bützow", Schlossplatz 3
  • Förderschule Bützow, Dr.-Winkler-Str.
  • Regionale Schule Käthe-Kollwitz, Dr.-Winkler-Str. 1, entstanden 2008 aus den ehemaligen Haupt- und Realschulen Käthe-Kollwitz und Kopernikus.
  • Geschwister-Scholl-Gymnasium in Bützow, Dr.-Winkler-Str., Besuch bis zur 12. Klasse mit dem Abschluss der Allgemeinen Hochschulreife
  • Freie Schule Bützow, Pfaffenstraße 8
  • Schule am Wasserturm, Schule zur individuellen Lebensbewältigung, Karl-Marx-Straße 30
  • Kreisvolkshochschule Güstrow, Außenstelle Bützow, Ellernbruch 8–10
  • Kreismusikschule Güstrow, Arbeitsstelle Bützow, Ellernbruch 8–10

Soziales[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zwei Kindertagesstätten, Kinderkrippen, Kindergärten und Horte
  • Jugendclub und Jugendtreffpunkt, Gartenstr. 27 A
  • Freizeittreff Bützow, Schloßplatz 3

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • TSV Bützow 1952 e.V. mit den Abteilungen: Fußball, Handball, Badminton, Gymnastik, Kegeln, Kraftsport, Leichtathletik, Tischtennis, Fechten, Sportplätzen Am Wall, Vierburg und der Wilhelm-Schröder-Sporthalle
  • Sportanglerverein Bützow 1927 e.V.
  • Kanuclub Bützow 1952 e.V., DKV-Kanustation am Bützower See
  • Phönix Kung Fu und Tai Chi Schulen MV, Langestraße 15
  • Sporthallen und Tennisanlage im Amt Bützow-Land

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen, die in Bützow gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bützow – Sammlung von Bildern und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2022 (XLS-Datei) (Amtliche Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Regionales Raumentwicklungsprogramm Mittleres Mecklenburg/Rostock 2011 - Zentralorte und perspektivische Entwicklung, Planungsregion MMR, abgerufen am 12. Juli 2015
  3. Hauptsatzung der Stadt Bützow, § 16
  4. Ernst Eichler und Werner Mühlmer: Die Namen der Städte in Mecklenburg-Vorpommern. Ingo Koch Verlag, Rostock 2002, ISBN 3-935319-23-1
  5. Friedrich Schlie: Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin. Die Amtsgerichtsbezirke Schwaan, Bützow, Sternberg, Güstrow, Krakow, Goldberg, Parchim Lübz und Plau. IV. Band. Schwerin 1901, S. 41 ff. (Digitalisat im Internet Archive [abgerufen am 31. August 2015]).
  6. Gerd Schlegel: Klöster im Stiftsland. In Josef Traeger: Das Stiftsland der Schweriner Bischöfe um Bützow und Warin. Leipzig 1984, S. 65–66
  7. Grosherzoglich Meklenburg-Schwerinscher Staats-Kalender 1852, Schwerin in Mecklenburg: Hofbuchdruckerei, 1851, S. 282.
  8. Bernd Kasten: Verfolgung und Deportation der Juden in Mecklenburg 1938–1945. Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern (Hrsg.), Schwerin 2008, S. 27, ISBN 978-3-940207-16-6
  9. A. Kaminsky (Hrsg.): Orte des Erinnerns, Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR. Bonn 2007, S. 241–243
  10. Politische Strafjustiz 1945–1989 - Der Gefängnisstandort Bützow als Gedenk- und Lernort, Friedrich-Ebert-Stiftung, Schwerin 2008
  11. Benno Prieß: Erschossen im Morgengrauen. Eigenverlag, Calw 2002. Mitherausgeber: Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR, ISBN 3-926802-36-7, S. 191–202
  12. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999
  13. Bützow ein einziges Trümmerfeld. In: Schweriner Volkszeitung. 5. Mai 2015, abgerufen am 6. Mai 2015.
  14. Tornado verwüstet Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern. In: Der Spiegel. 6. Mai 2015, abgerufen am 6. Mai 2015.
  15. eska: Spendenaufruf: So können Sie den Menschen in Bützow helfen. In: Schweriner Volkszeitung. 6. Mai 2015, abgerufen am 8. Mai 2015.
  16. Die Narben verheilen. Schweriner Volkszeitung, 3. Mai 2017, archiviert vom Original am 3. Mai 2017; abgerufen am 5. Mai 2017.
  17. Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Memento vom 9. Juli 2021 im Internet Archive)
  18. buetzow.de: Bützow von A bis Z (Memento vom 27. Oktober 2014 im Internet Archive)
  19. Ergebnis der Wahl zur Stadtvertretung am 26. Mai 2019
  20. Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 6. April 2014
  21. Hauptsatzung der Stadt Bützow, § 10
  22. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 20. März 2022
  23. § 3 Stadtwappen, -farben, -flagge und –siegel - Absatz 1 u. 2 der Hauptsatzung: In: Satzungen der Stadt Bützow/Allgemeine Verwaltung/Hauptsatzung der Stadt Bützow (PDF, 144 kB, 06.05.2020), abgerufen am 16. Februar 2023.
  24. a b Heinz Machatscheck: Lexikon Städte und Wappen der Deutschen Demokratischen Republik. Hrsg.: Heinz Göschel. 1. Auflage. VEB Verlag Enzyklopädie, Leipzig 1979, ISBN 978-3-9814380-0-0.
  25. § 3 Stadtwappen, -farben, -flagge und –siegel - Absatz 3 der Hauptsatzung: In: Satzungen der Stadt Bützow/Allgemeine Verwaltung/Hauptsatzung der Stadt Bützow (PDF, 144 kB, 06.05.2020), abgerufen am 16. Februar 2023.
  26. Forschungsgruppe Preußische, Mecklenburgische und Anhaltische Meilensteine e.V.: Der Sühnestein. 2023 (suehnekreuz.de).
  27. https://leninisstillaround.com/2017/04/23/anwohner-retten-lenindenkmal/ Abgerufen am 26. Januar 2019
  28. C.Buhr Ratsbuchdruckerei: Zum 75jährigen Bestehen der Bützower Zeitung. Bützow 1. April 1914, S. 25.
  29. Mecklenburgische Etappe | Berlin - Kopenhagen. Abgerufen am 4. April 2017.