VOC-202012/01

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Länder mit bestätigten Fällen von VOC-202012/01 (Stand: 23. Januar 2021)
Legende für den Farbcode:
  • über 1000 bestätigte Fälle
  • 100–999
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  • 1 bestätigter Fall
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  • verdächtige Fälle
  • ohne bestätigten Fall oder keine Daten
  • VOC-202012/01 (für englisch variant of concern 202012/01),[1] auch 20I/501Y.V1[1] bzw. B.1.1.7[1] oder B117[2] genannt, ist eine durch Mutationen entstandene Variante des Coronavirus SARS-CoV-2. Diese Mutante gilt als ansteckender als der Wildtyp des Virus. Sie weist ebenso wie die südafrikanische Variante N501Y.V2 eine N501Y-Mutation innerhalb der Rezeptorbindungsdomäne des Spike-Proteins auf, das für die Bindung des Virions an das Enzym ACE-2 in der Zellmembran menschlicher Zellen erforderlich ist.

    Bezeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die vorhergehende Bezeichnung der Variante war VUI-202012/01 (VUI für englisch : „variant under investigation“ (Variante in Untersuchung), gefolgt von Jahr, Monat und einer Nummer).[3] Nach einer Risikobewertung durch NERVTAG, den zuständigen Expertenausschuss in Großbritannien, wurde die Variante umbenannt in VOC-202012/01 (VOC für englisch : „variant of concern“besorgniserregende Variante).[4] Andere Bezeichnungen sind B.1.1.7 und 20I/501Y.V1,[5] die auf den Stammbaum beziehungsweise auf Eigenschaften der Variante Bezug nehmen. In den Medien wird sie auch „britische Variante“ genannt. Auf eine einheitliche Benennung konnten sich Wissenschaftler bisher nicht einigen, einige haben die Verwendung von Ländernamen kritisiert.[6]

    Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Großbritannien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    B.1.1.7 wurde erstmals im November 2020 während der COVID-19-Pandemie im Südosten Englands bekannt.[7][8] Laut Nicholas G. Davies vom Center for Mathematical Modeling of Infectious Diseases (CMMI)[9] (Zentrum für mathematische Modellierung von Infektionskrankheiten) verursachte die neue Variante Anfang November 2020 in London rund 28 Prozent, einen Monat später 62 Prozent aller Fälle.[10] Im Südosten Englands waren mehr als die Hälfte der COVID-Infizierten von der neuen Variante betroffen.[11]

    Die COVID-19-Pandemie im Vereinigten Königreich hat trotz Lockdown stark zugenommen: Am 1. Januar 2021 wurden 55.892 Neuinfizierte an einem einzigen Tag registriert, am 1. Dezember waren es noch 12.330.[12] In Teilen Londons lag die Kennziffer Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen Anfang 2021 bei über 1100;[13] Eine Woche danach waren es schon bis zu 1600; Bürgermeister Sadiq Khan rief den Katastrophenfall für London aus.[14]

    Bis zum 10. Januar wurden in England 1,2 Millionen Menschen geimpft, dazu einige Hunderttausend in Schottland, Wales und Nordirland. Mitte Januar berichten offizielle Quellen von 333.000 weiteren Impfungen pro Woche. Bis Mitte Februar möchte die Regierung alle priorisierten Gruppen (15 Millionen Briten = 23 Prozent der Bevölkerung) geimpft haben.[15]

    In Irland hat die Zahl der Neuinfizierten noch weitaus stärker zugenommen als in Großbritannien (siehe COVID-19-Pandemie in Irland #Verlauf). Auch in Portugal hat die mutierte Variante die Infektionszahlen emporschnellen lassen (siehe COVID-19-Pandemie in Portugal#Verlauf).

    Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    In Deutschland tauchte die Variante im November 2020 auf, was erst am 29. Dezember bekannt wurde. Betroffen waren in Niedersachsen ein inzwischen verstorbener älterer Patient mit Vorerkrankungen und seine Ehefrau. Die Tochter der beiden war im November in Großbritannien gewesen und hatte sich vermutlich dort infiziert. Den Virusnachweis führte die Medizinische Hochschule Hannover, die Kontrolluntersuchung die Charité.[16]

    Bis etwa Jahresende 2020 wurde nur jeder 900. positive Corona-Test auf Mutationen geprüft (dazu muss das Erbgut des Virus sequenziert werden). In Großbritannien wurde dagegen jeder 15. bis 20. positive Test sequenziert[17][18]. Die Bundesregierung möchte diese Quote ebenfalls erreichen.[19] Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hat Ende 2020 dringend empfohlen, mehr zu sequenzieren.[20]

    Das RKI gab in einem Bericht vom 17. Februar bekannt, dass der Anteil der Variante B.1.1.7 nach der Erhebung von über 30.000 Proben in der 6. Kalenderwoche 2021 in Deutschland ca. 22,8 % betrug. In der 5. Kalenderwoche waren es erst 10,1 % gewesen.[21]

    USA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Am 15. Januar 2021 prognostizierte das US CDC, die neue Variante werde in den USA im März 2021 zur vorherrschenden Variante werden. Dies könne die medizinische Infrastruktur in den USA weiter anspannen.[22] Joe Biden möchte bewirken, dass in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit, die am 20. Januar 2021 begann, 100 Millionen Amerikaner geimpft werden.[23]

    Das CDC berichtet (Stand 23. Februar) 1881 gemeldete Fälle der B.1.1.7-Mutation.[24]

    International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Im Dezember 2020 wurde die neue Variante in der Schweiz nachgewiesen.[25] Am 2. Januar 2021 war die Variante bereits in 33 Ländern nachgewiesen, darunter in China, Indien, Pakistan, Japan, Südkorea, Taiwan, Norwegen, Italien, Libanon, Kanada, Dänemark, Frankreich und Island.

    Ende Januar 2021 wurde bekannt, dass die Mutation S:E484K, die auch in den Linien B.1.315 und P1 auftritt, in der Linie B.1.1.7 aufgetreten ist[26].

    Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die neue Variante VOC-202012/01 enthält insgesamt 23 Mutationen, darunter sind 6 synonyme (=stille) Mutationen, 13 nichtsynonyme Mutationen und 4 Deletionen. Eine stille Mutation (=synomyme Mutation) ist eine Mutation in der codierenden Abfolge von Nukleinbasen der Nukleinsäure, die sich nicht auf die Aminosäuresequenz (Proteinbiosynthese) eines neu entstehenden Proteins auswirkt.[27] Sie ist meist eine Punktmutation durch Substitution. Dabei wird ein Nukleotid gegen ein anderes getauscht, das betroffene Codon wird damit zwar geändert, aber die codierte Aminosäure bleibt gleich. Bei einer nichtsynonymen (Austausch-)Mutation dagegen führt der Austausch dem genetischen Code entsprechend zum Einbau einer anderen Aminosäure als zuvor. Bei einer Deletion fehlt ein Teil der früheren Nukleotidsequenz. VOC 202012/01 wird durch multiple Spike-Protein-Veränderungen (Deletion 69-70, Deletion 144, N501Y, A570D, D614G, P681H, T716I, S982A, D1118H) sowie durch weitere Mutationen in anderen Regionen des Genoms definiert.[28] Die Mutation N501Y ist eine von sechs Änderungen von Aminosäuren in der Rezeptorbindungsdomäne im S-Protein. Auch die Deletion von 2 Aminosäuren (69-70del) im S-Protein könnte sich auf das Bindungsverhalten des Virus auswirken. Die Variante gehört zur Nextstrain-Klade 20B, zur GISAID-Klade GR, Linie B.1.1.7. Das COVID-19 Genomics UK Consortium hat bisher 157.439 Genome (von etwa 285.000 Genomen, die der Datenbank GISAID übermittelt wurden) sequenziert.[29]

    N501Y-Mutation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die N501Y-Mutation ist eine Mutation im Genom von SARS-CoV-2 in jenem Bereich seiner RNA, die für das Spike-Protein (S-Protein) codiert. Infolge des Austausches einer Nukleinbase durch eine andere in einem bestimmten Nukleotid des RNA-Strangs wird dann in der Aminosäuresequenz des Spike-Proteins an Position 501 anstelle der Aminosäure Asparagin (N) die Aminosäure Tyrosin (Y) eingebaut. Eine nachlassende Wirkung einer Impfung und eine geringere Wirkung von Antikörpern durch die N501Y-Mutation wird nicht ausgeschlossen, gilt aber nach ersten veröffentlichten Untersuchungen als sehr unwahrscheinlich[30].

    Konsequenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    In einer am 23. Dezember 2020 veröffentlichten Studie (noch ohne Peer-Review) schätzten Forscher, dass VOC 202012/01 um 56 % ansteckender sein könnte als die bereits existierenden Varianten von SARS-CoV-2. Sie fanden keine eindeutigen Beweise dafür, dass VOC 202012/01 zu einem schwereren oder leichteren Verlauf von COVID-19 führt als die bereits existierenden Varianten.[31]

    Mit Stand vom 23. Dezember 2020 gab es keine Hinweise darauf, dass das Virus von bestehenden Antikörpern gegen das S-Protein anderer Stämme nicht erkannt wird oder dass die bis dahin entwickelten Impfstoffe in ihrer Wirksamkeit abgeschwächt würden.[32] Im Vereinigten Königreich laufen derzeit Untersuchungen, um diese Frage zu klären.[33][Anmerkung 1]

    Es gibt laut neueren Arbeiten an der Harvard-Universität Hinweise darauf, dass eher die längere Dauer der Infektiosität Ursache dafür ist, dass B.1.1.7 ansteckender ist als das bisherige COVID-Virus.[34]

    Weitere Varianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    501.V2 (alias N501Y.V2) ist eine weitere mutierte Variante des SARS-CoV-2. Die Variante wurde in Südafrika entdeckt und am 18. Dezember 2020 vom Gesundheitsministerium des Landes gemeldet.[35][36] In 501.V2 wurden zwei weitere Mutationen gefunden, die in der Variante VOC-202012/01 fehlen: E484K und K417N; umgekehrt fehlt in 501.V2 die in VOC-202012/01 festgestellte Mutation 69-70del.[37][38]

    Am 24. Dezember 2020 wurde in Nigeria eine weitere neue Variante von SARS-CoV-2 entdeckt. Diese unterscheidet sich von 501.V2 durch die auch bei VOC-202012/01 vorhandenen P681H-Mutation (ebenfalls im S-Gen). An Position 681 war Histidin anstelle der ursprünglichen Aminosäure Prolin vorhanden, die sich unmittelbar neben der Furinspaltungsstelle befindet. Sie beeinflusst nach der Bindung das weitere Eindringen des Virus in die Zelle.[39][40]

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Nikil Mukerji, Adriano Mannino: Covid-19: Was in der Krise zählt. Über Philosophie in Echtzeit. Reclam Taschenbuch 2020, ISBN 978-3-150-14053-6[41]

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. a b c Emerging SARS-CoV-2 Variants. In: NCIRD-Website. Centers for Disease Control and Prevention (NCIRD), 28. Januar 2020, abgerufen am 30. Januar 2021 (englisch).
    2. Amélie Bottolier-Depois: Here's What We Know About The New COVID-19 Mutations So Far, auf: sciencealert vom 8. Januar 2021. Quelle: AFP
    3. NERVTAG meeting on SARS-CoV-2 variant under investigation VUI-202012/01, New and Emerging Respiratory Virus Threats Advisory Group, 18. Dezember 2020. Abgerufen am 26. Dezember 2020.
    4. New and Emerging Respiratory Virus Threats Advisory Group: Note of meeting (21. Dezember 2020)
    5. Siehe Klade 20I/501Y.V1 in Genomic epidemiology of novel coronavirus - Global subsampling auf nextstrain.org.
    6. Ewen Callaway: Neue Namen für das Virus. In: Spektrum der Wissenschaft. 18. Januar 2020, abgerufen am 26. Januar 2020.
    7. Nicholas G. Davies u. a.: Estimated transmissibility and severity of novel SARS-CoV-2 Variant of Concern 202012/01 in England (en) MedRxiv. 24. Dezember 2020. Abgerufen am 8. Januar 2021.
    8. vgl. RKI; neuartiges Coronavirus, virologische Basisdaten
    9. www.lshtm.ac.uk
    10. Clive Cookson: Scientists alarmed at spread of Covid mutant (en) Financial Times. 20. Dezember 2020. Abgerufen am 10. Januar 2021.
    11. Studie: Neue SARS-CoV-2-Variante aus England zu 56 % ansteckender (en) Ärzteblatt. 28. Dezember 2020. Abgerufen am 10. Januar 2021.
    12. covid19.who.int/table
    13. Meldung vom 3. Januar 2021 12:06 Uhr
    14. zeit.de 10. Januar 2021: Aufstand im Hotspot (Reportage)
    15. spiegel.de 16. Januar 2021
    16. Neue Coronavirus-Variante seit November in Niedersachsen, ndr.de, 29. Dezember 2020.
    17. Deutscher Ärzteverlag GmbH, Redaktion Deutsches Ärzteblatt: SARS-CoV-2: Genom-Sequenzierung wird ausgeweitet. 11. Januar 2021, abgerufen am 18. Februar 2021.
    18. tagesschau.de: Coronavirus: Spahn ignorierte Virologen-Warnung. Abgerufen am 18. Februar 2021.
    19. tagesschau.de 14. Januar 2021
    20. www.ecdc.europa.eu: Risk Assessment: Risk related to spread of new SARS-CoV-2 variants of concern in the EU/EEA (29.12.2020)
    21. 2. Bericht zu Virusvarianten von SARSCoV-2 in Deutschland, insbesondere zur Variant of Concern (VOC) B.1.1.7. Abgerufen am 18. Februar 2021.
    22. Emergence of SARS-CoV-2 B.1.1.7 Lineage — United States, December 29, 2020–January 12, 2021
    23. faz.net 16. Januar 2021: „Wir sind im Krieg mit diesem Virus“
    24. CDC: COVID-19 and Your Health. 11. Februar 2020, abgerufen am 19. Februar 2021 (amerikanisches Englisch). (Anmerkung: The cases identified above are based on a sampling of SARS-CoV-2-positive specimens and do not represent the total number of B.1.1.7, B.1.351, and P.1 lineage cases that may be circulating in the United States and may not match numbers reported by states, territories, tribes, and local officials.)
    25. Thomas Häusler: Abwasserproben - Britische Corona-Variante seit Mitte Dezember in der Schweiz. In: Schweizer Radio und Fernsehen. 11. Januar 2021, abgerufen am 11. Januar 2021.
    26. https://twitter.com/GuptaR_lab/status/1356514431535054848
    27. Julia E. Richards: The Human Genome. Academic Press, 2010, ISBN 978-0-080-91865-5, S. 571.
    28. Risk related to spread of new SARS- CoV-2 variants of concern in the EU/EEA, European Centre for Disease Prevention and Control, 29. Dezember 2020. Abgerufen am 1. Januar 2021.
    29. COVID-19 Genomics UK Consortium. Abgerufen am 26. Dezember 2020.
    30. Artikel von Apotheke-adhoc.de über Wirksamkeit des Biontech/Pfizer-Impfstoffs gegen VOC202012/01, Stand 20. Januar 2021, und vom selben Tag T-online.de: Biontech-Impfstoff schützt wohl auch vor Mutation VOC 202012/01
    31. Estimated transmissibility and severity of novel SARS-CoV-2 Variant of Concern 202012/01 in England, CMMID Repository, 23. Dezember 2020. Abgerufen am 27. Dezember 2020.
    32. Brian Resnick: The new UK coronavirus mutations, explained. 22. Dezember 2020, abgerufen am 27. Dezember 2020 (englisch).
    33. COVID-19 (SARS-CoV-2): information about the new virus variant. Abgerufen am 27. Dezember 2020 (englisch).
    34. faz.net 20. Februar 2021
    35. Sheri Fink: South Africa announces a new coronavirus variant, auf: nytimes.com vom 18. Dezember 2020
    36. COVID-19 Coronavirus UK and World News Update and UK Briefing 21st December 2020, auf: The Brick Castle vom 21. Dezember 2020
    37. Expert reaction to South African variant of SARS-CoV-2, as mentioned by Matt Hancock at the Downing Street press briefing. Science Media Centre. 23. Dezember 2020. Abgerufen am 24. Dezember 2020: „The South African variant ‘501.V2’ is characterised by N501Y, E484K and K417N mutations in the S protein – so it shares the N501Y mutation with the UK variant, but the other two mutations are not found in the UK variant. Similarly, the South African variant does not contain the 69-70del mutation that is found in the UK variant.“
    38. Salim Abdool Karim: The 2nd Covid-19 wave in South Africa: Transmissibility & a 501.V2 variant. CAPRISA. 19. Dezember 2020. Abgerufen am 24. Dezember 2020.
    39. Investigation of novel SARS-COV-2 variant – Variant of Concern 202012/01, Public Health England. 21. Dezember 2020. Abgerufen am 26. Dezember 2020.
    40. Cara Anna: Separate new strain of coronavirus detected in Nigeria: African CDC, auf: cp24.com vom 24. Dezember 2020. Quelle: Associated Press
    41. katastrophenethik.de (mit weiteren Links)

    Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Siehe auch: UK Covid variant extremely unlikely to evade vaccines, scientists say. In: The Guardian, 10. Januar 2021: “Akiko Iwasaki, a professor of immunobiology at Yale University, said: ‘The B.1.1.7 variant is unlikely to escape recognition by antibodies generated by prior infection with [older versions of the] virus or the vaccines.’”