BMW E63

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BMW
BMW 6er Coupé (2003–2007)

BMW 6er Coupé (2003–2007)

E63, E64
Verkaufsbezeichnung: 6er
Produktionszeitraum: 2003–2010
Klasse: Oberklasse
Karosserieversionen: Coupé, Cabriolet
Motoren: Ottomotoren:
3,0–5,0 Liter
(190–373 kW)
Dieselmotor:
3,0 Liter (210 kW)
Länge: 4820 mm
Breite: 1855 mm
Höhe: 1374 mm
Radstand: 2780 mm
Leergewicht: 1575–1925 kg
Vorgängermodell: BMW E31
Nachfolgemodell: BMW F12

Der BMW E63 war ein Coupé der 6er-Reihe von BMW. Er basiert auf der Plattform des E60 aus der 5er-Reihe und wurde im Spätsommer 2003 auf der IAA Frankfurt als Nachfolger des Mitte 1999 eingestellten 8er-Coupés E31 vorgestellt.

Die Bezeichnung „6er“ stammte von der im Frühjahr 1989 eingestellten Baureihe E24. Alle Varianten des E63 waren ab Frühjahr 2004 unter der internen Bezeichnung E64 auch als Cabriolet lieferbar.

Im Sommer 2010 endete die Produktion von Coupé und Cabrio.

Modellgeschichte[Bearbeiten]

Im August 2003 begann die Produktion der wiederbelebten 6er-Reihe. Die Motoren sowie die Technikkomponenten wurden aus der im Juni 2003 erneuerten 5er-Reihe entnommen.

Zum Marktstart war nur das Coupé als 645Ci mit 4,4 Litern Hubraum und 245 kW (333 PS) erhältlich. Ab April 2004 bot BMW erstmals offiziell ein 6er-Cabriolet an. Wenige Monate danach kam auch eine weitere Variante als 630i als Coupé und Cabrio in die Angebotsliste hinzu. Der Sechszylindermotor verfügte über drei Liter Hubraum und leistete 190 kW (258 PS).

Im Juli 2005 wurde der 645Ci durch den 650i ersetzt. Der 4,8 Liter große V8-Motor bot eine Leistung von 270 kW (367 PS) und hatte ein höheres Drehmoment als das 4,4-l-Aggregat. Auch diese Maschine gab es sowohl im Coupé als auch im Cabriolet.

Modellpflege[Bearbeiten]

Am 24. September 2007 kam die überarbeitete 6er-Reihe auf den Markt. Des Weiteren wurden zwei neue Motoren eingeführt:

ein Sechszylinder mit Benzindirekteinspritzung 200 kW (272 PS) aus dem 3er und 5er und der Biturbo-Sechszylinder-Diesel aus den Modellen 335d bzw. 535d mit 210 kW (286 PS). Mit dieser Motorisierung beschleunigte das Fahrzeug in unter sechs Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Der Achtzylinder im 650i wurde nur geringfügig überarbeitet. Er sollte fünf Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen. Die Reduktion lag am „Efficient-Dynamics“-Paket. Neben den Motoren wurde auch das Außen- und Innendesign leicht verändert. Unter anderem wurde die dritte Bremsleuchte im Kofferraumdeckel integriert. Die Reflektoren im hinteren Stoßfänger sind flacher und lassen das Heck somit breiter erscheinen. Das optionale Automatikgetriebe wurde durch die Sportautomatik ersetzt.

Im Juli 2010 wurde die Produktion der 6er-Reihe beendet. Der Nachfolger F12 ist als Cabrio im Frühjahr 2011 auf den Markt gekommen. Das Coupé erschien im Herbst 2011.

Motoren[Bearbeiten]

Modell Zylinder Hubraum Leistung Drehmoment Motorcode Bauzeit
Benziner
630i 6 2996 cm³ 190 kW (258 PS) bei 6600/min 300 Nm bei 2500–4000/min N52B30 07/2004–06/2007
630i 6 2996 cm³ 200 kW (272 PS) bei 6700/min 320 Nm bei 2750–3000/min N53B30 07/2007–07/2010
645Ci 8 4398 cm³ 245 kW (333 PS) bei 6100/min 450 Nm bei 3600/min N62B44 08/2003–06/2005
650i 8 4799 cm³ 270 kW (367 PS) bei 6300/min 490 Nm bei 3400/min N62B48TÜ 07/2005–07/2010
M6 10 4999 cm³ 373 kW (507 PS) bei 7750/min 520 Nm bei 6100/min S85B50 07/2005–07/2010
Diesel
635d 6 2993 cm³ 210 kW (286 PS) bei 4400/min 580 Nm bei 1750–2250/min M57D30TÜ 07/2007–07/2010

Alpina[Bearbeiten]

Modell Zylinder Hubraum Leistung Drehmoment Bauzeit
B6 8 4398 cm³ 368 kW (500 PS) bei 5500/min 700 Nm bei 4250/min 07/2005–07/2007
B6 S 8 4398 cm³ 390 kW (530 PS) bei 5500/min 725 Nm bei 4250/min 07/2007–07/2010

Alpina B6 GT3[Bearbeiten]

Alpina B6 GT3.

Der Alpina B6 GT3 ist ein Gran-Turismo-Rennwagen der Gruppe GT3 und wurde von Alpina Burkard Bovensiepen auf Basis des gleichnamigen Serienmodells entwickelt.

Besonders erfolgreich war das Fahrzeug im ADAC GT Masters. Von 2009 bis 2012 siegte der Alpina B6 GT3 in dieser Rennserie bei insgesamt zwölf Rennen.[1] Alexandros Margaritis und Dino Lunardi gewannen 2011 im Alpina B6 GT3 die Fahrerwertung im ADAC GT Masters.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Air-Restrictor dämpft ALPINA-Chancen. Titelentscheidung im ADAC GT Masters. adrivo Sportpresse/Alpina, 27. September 2012, abgerufen am 31. Mai 2013.
  2. ADAC GT Masters 2011 Fahrerwertung. ADAC, 2. November 2011, abgerufen am 31. Mai 2013.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: BMW E63 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: BMW E64 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien