BSW Sixers

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BSW Sixers
Spitzname Die Sixers
Gegründet 21.06.2006
Halle Ballsporthalle
(ca. 950 Plätze)
Homepage www.bsw-sixers.de
Vereinspräsident Maik Leuschner
Trainer Tomas Grepl
Liga Regionalliga Nord
Farben Heim: Weiß; Auswärts: Blau

Die BasketballGemeinschaft (BG) BSW Sixers ist der größte eigenständige Basketballverein im Landkreis Anhalt-Bitterfeld und wurde am 21. Juni 2006 aus den Basketballabteilungen der Vereine SG Chemie Bitterfeld, SG Union Sandersdorf und SG Chemie Wolfen gegründet. Das Akronym BSW steht dabei für die Ortschaften der beteiligten Vereine aus Bitterfeld, Sandersdorf und Wolfen. Der Verein hat seinen Sitz in Sandersdorf und auch die Halle der 1. Herrenmannschaft ist hier zu finden. Zusätzlich finden auch Trainingseinheiten in der Turnhalle des Berufsschulzentrum August von Parseval statt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der überraschende Aufstieg der Männermannschaft von Union Sandersdorf in die zweite Regionalliga im Frühling 2006 galt als Auslöser für die Gründung eines eigenständigen Basketballvereins in der Region, der unter anderem eine höherklassige Männermannschaft etablieren sollte. Am 21. Juni 2006 hoben Mitglieder der Basketball-Sparten von Chemie Bitterfeld, Union Sandersdorf sowie Chemie Wolfen die Basketballgemeinschaft Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06 aus der Taufe. Der Vorschlag des Mannschaftsspitznamens „BSW Sixers“ kam von Cornelius Damm, der erster Trainer der BSW-Mannschaft wurde.[1]

BSW nahm den Platz in der 2. Regionalliga ein, den Union Sandersdorf durch den Aufstieg errungen hatte, und wurde in der Premierensaison 2006/07 Tabellenvierter. Bester Werfer der Mannschaft im ersten Spieljahr der Vereinsgeschichte war der US-Aufbauspieler Mark Peters, der im Januar 2007 verpflichtet wurde und einen Punkteschnitt von 28,4 erreichte.

Zur Saison 2007/08 übernahm Fritz Espenhahn das Traineramt und führte die Mannschaft als ungeschlagener Meister der 2. Regionalliga Nord-Ost zum Aufstieg in die 1. Regionalliga. Garanten des Titelgewinns waren unter anderem die drei US-Amerikaner Elton Coffield, Elijah Rouse und Brandon James[2] sowie Centerspieler Thomas Mähne.

In der 1. Regionalliga waren die BSW Sixers als Aufsteiger gleich vorne dabei und beendeten die Saison 2008/09 auf dem vierten Rang. Nach der Saison löste der frühere Bundesliga-Star Keith Gray Espenhahn auf der Trainerbank ab,[3] im Dezember 2009 übernahm mit Chuck Evans ein weiterer ehemaliger Profispieler den Posten.[4] Im Mai 2010 lagen die NBA und die Sixers wegen der Verwechslungsgefahr mit den Philadelphia 76ers im Rechtsstreit, der 2011 außergerichtlich beendet wurde.[5]

Aufstieg in die 2. Bundesliga ProB[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende September 2010 trat Evans aus familiären Gründen zurück, der frühere Nationalspieler Stephen Arigbabu wurde als neuer Cheftrainer eingestellt.[6] Unter Arigbabus Leitung wurde die Saison auf dem zweiten Tabellenplatz der 1. Regionalliga Nord beendet. Da Meister BG 74 Göttingen auf den Aufstieg verzichtete, war der Weg für die Sixers in die 2. Bundesliga ProB frei.[7]

In der ersten Saison nach dem Aufstieg (2011/12) landete man in der Vorrunde der ProB Süd auf dem vierten Platz, ehe man im Playoff-Viertelfinale gegen Schwelm ausschied.

Im Juli 2012 vereinbarten die Sixers eine Kooperation mit dem Mitteldeutschen BC, der unter anderem eine Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich regelte.[8] Zur Spielzeit 2012/13 wurden die Sixers in die Nordstaffel verschoben. Im Dezember 2012 kam es zur Trennung von Trainer Arigbabu.[9] Tino Stumpf wurde sein Nachfolger und führte die Mannschaft als Tabellenachter in die Playoffs, wo im Viertelfinale das Aus gegen den späteren Meister Bayer Leverkusen folgte.[10]

Im April 2013 reichte Präsident Bernd Gleau, der zu den Sixers-Gründern gehörte, aufgrund von Meinungsverschiedenheiten im Vorstand seinen Rücktritt ein.[11] Sein Nachfolger im Präsidentenamt wurde der bisherige Manager Maik Leuschner.[12]

Im Mai 2013 wechselte Stumpf auf den Posten des Sportlichen Leiters, neuer Cheftrainer wurde Torsten Schierenbeck.[13] Nach acht Niederlagen am Stück musste Schierenbeck im Dezember 2013 gehen,[14] Stumpf kehrte auf den Trainerposten zurück und hielt die Mannschaft in der ProB. In der Saison 2014/15 stiegen die BSW Sixers als Tabellenletzter der ProB Nord in die 1. Regionalliga ab.[15]

Wieder in der Regionalliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter Stumpfs Leitung landete die Mannschaft in der Saison 2015/16 auf dem dritten Tabellenplatz der 1. Regionalliga Nord. Im Juni 2016 wurde der Tscheche Tomas Grepl als neuer BSW-Cheftrainer und Nachwuchsleiter beim Kooperationspartner MBC in Personalunion vorgestellt.[16] Er leitete die Mannschaft in der Saison 2016/17 auf den vierten Rang in der Abschlusstabelle der 1. Regionalliga Nord.

Bilanz der letzten Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006/2007 → 04. Platz in der 2. Regionalliga Ost
  • 2007/2008 → 01. Platz in der 2. Regionalliga Ost (Aufstieg)
  • 2008/2009 → 04. Platz in der 1. Regionalliga Nord
  • 2009/2010 → 07. Platz in der 1. Regionalliga Nord und Erreichen des Achtelfinales im DBB-Pokal [17]
  • 2010/2011 → 02. Platz in der 1. Regionalliga Nord (Aufstieg)
  • 2011/2012 → 04. Platz in der 2. Bundesliga ProB Süd (Aus in der 1. Runde der Play-Offs)
  • 2012/2013 → 08. Platz in der 2. Bundesliga ProB Nord (Aus in der 2. Runde der Play-Offs)
  • 2013/2014 → 09. Platz in der 2. Bundesliga ProB Nord
  • 2014/2015 → 13. Platz in der 2. Bundesliga ProB Nord (Abstieg)
  • 2015/2016 → 3. Platz in der 1. Regionalliga Nord
  • 2016/2017 → 4. Platz in der 1. Regionalliga Nord

Team 2013/2014 [18][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader der BSW Sixers in der Saison 2013/2014
Achtung: Kaderangabe ist veraltet!
(aktuelle Saison: 2017/2018)
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info Letzter Verein
Guards (PG, SG)
11 DeutschlandDeutschland Mathias Haut 17.08.1984 1,82 m Uni-Riesen Leipzig
37 DeutschlandDeutschland Jan Ramm 09.07.1987 1,90 m -
3 DeutschlandDeutschland Gene Hagner 06.09.1983 1,89 m BG Illertal
32 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Terry Bryant 16.07.1985 1,85 m Black Stars Mersch
24 DeutschlandDeutschland Sascha Ahnsehl 21.03.1986 1,90 m Kapitän der Mannschaft GiroLive-Ballers Osnabrück
6 DeutschlandDeutschland Nderim Pelaj 09.11.1988 1,82 m BG Dorsten
8 DeutschlandDeutschland Henry Volkert 04.03.1994 1,90 m Licher BasketBären
Forwards (SF, PF)
10 DeutschlandDeutschland Felix Heise 22.01.1993 1,98 m Mitteldeutscher BC
4 DeutschlandDeutschland Tom Lipke 12.04.1986 1,93 m BG Dorsten
16 DeutschlandDeutschland Ralph Schirmer 13.09.1986 2,04 m Uni-Riesen Leipzig
2 DeutschlandDeutschland Roland Winterstein 17.03.1996 1,96 m RSV Eintracht Stahnsdorf
21 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jordan Royce Mc Coy 21.06.1991 1,98 m Florida Atlantic University
Center (C)
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Nathan Gerwig 27.06.1983 2,06 m BSW Sixers
Trainer
Nat. Name Position
DeutschlandDeutschland Tino Stumpf Head Coach
DeutschlandDeutschland Marcus Brambora Assistant Coach
Legende
Abk. Bedeutung
Kapitän der Mannschaft Teamkapitän
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: 7. Oktober 2013

Trainer 1. Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006–2007: Cornelius Damm
  • 2007–2009: Fritz Espenhahn
  • 2009:00000 Keith Gray
  • 2009–2010: Chuck Evans
  • 2010–2012: Stephen Arigbabu
  • 2012–2013: Tino Stumpf
  • 2013–2014: Torsten Schierenbeck
  • 2014–2016: Timo Stumpf
  • 2016-heute: Tomas Grepl

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christian Kattner: BSW Sixers: Zehn Jahre - Zehn Etappen. In: Mitteldeutsche Zeitung. (mz-web.de [abgerufen am 18. April 2017]).
  2. Basketball: Das Fernziel heißt Zweite Bundesliga. In: Mitteldeutsche Zeitung. (mz-web.de [abgerufen am 18. April 2017]).
  3. CHRISTIAN KATTNER: Basketball: Entscheidung für die Jugend. In: Mitteldeutsche Zeitung. (mz-web.de [abgerufen am 18. April 2017]).
  4. THOMAS SCHAARSCHMIDT: Basketball: Evans der neue Mann auf der Bank. In: Mitteldeutsche Zeitung. (mz-web.de [abgerufen am 18. April 2017]).
  5. THOMAS SCHAARSCHMIDT: Basketball: US-Profiliga klagt gegen Sandersdorfer Basketballer. In: Mitteldeutsche Zeitung. (mz-web.de [abgerufen am 18. April 2017]).
  6. THOMAS SCHAARSCHMIDT: Basketball: Eine Entscheidung für die Familie. In: Mitteldeutsche Zeitung. (mz-web.de [abgerufen am 18. April 2017]).
  7. Brit Rocktaeschel: BSW Sixers. Abgerufen am 18. April 2017.
  8. Mitteldeutscher Basketball Club: Mitteldeutscher Basketball Club - Die Wölfe kommen! - MBC und BSW Sixers bündeln Kräfte im Nachwuchsbereich und bringen gemeinsames NBBL-Team an den Start. Abgerufen am 18. April 2017.
  9. Brit Rocktaeschel: BSW Sixers. Abgerufen am 18. April 2017.
  10. Brit Rocktaeschel: BSW Sixers. Abgerufen am 18. April 2017.
  11. philip thomisch: Basketball-Pro B: Sixers und Gleau gehen getrennte Wege. In: Mitteldeutsche Zeitung. (mz-web.de [abgerufen am 18. April 2017]).
  12. Tino Gerbert: BSW Sixers. Abgerufen am 18. April 2017.
  13. Brit Rocktaeschel: BSW Sixers. Abgerufen am 18. April 2017.
  14. Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG: BSW Sixers Coach Torsten Schierenbeck gefeuert |. Abgerufen am 18. April 2017.
  15. Daniel George: Basketball Pro B: BSW Sixers können Abstieg nicht verhindern. In: Mitteldeutsche Zeitung. (mz-web.de [abgerufen am 18. April 2017]).
  16. Basketball: MBC-Idol Grepl wird Trainer der Sixers. In: Mitteldeutsche Zeitung. (mz-web.de [abgerufen am 18. April 2017]).
  17. Pokal-Viertelfinale erreicht, Lich vor der Brust Bericht vom Viertelfinalspiel auf court-vision.de
  18. Kader auf der Webseite der ProB; zuletzt abgerufen am 7. Oktober 2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]