Başakşehir

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Başakşehir
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Karte der Türkei, Position von Başakşehir hervorgehoben
Basisdaten
Provinz (il): İstanbul
Landkreis (ilçe): Başakşehir
Koordinaten: 41° 0′ N, 28° 48′ OKoordinaten: 41° 0′ 0″ N, 28° 48′ 0″ O
Fläche: 104,48 km²
Einwohner: 311.095[1] (2015)
Bevölkerungsdichte: 2.978 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+90) 212 (europäischer Teil)
(+90) 216 (asiatischer Teil)
Postleitzahl: 34 xxx
Kfz-Kennzeichen: 34
Struktur und Verwaltung (Stand: 2014)
Gliederung: 10 Mahalle
Bürgermeister: Mevlüt Uysal (AKP)
Webpräsenz:
Landkreis Başakşehir
Einwohner: 342.422[2] (2015)
Kaymakam: Kazım Tekin (seit Okt. 2014)
Webpräsenz (Kaymakam):

Başakşehir ist die Hauptstadt des gleichnamigen Landkreises der türkischen Provinz Istanbul sowie ein Stadtteil auf der europäischen Seite der Büyükşehir Belediyesi (Großstadtkommune) Istanbul.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Başakşehir liegt westlich vom geografischen Zentrum der Großstadtkommune Istanbul. Im Norden grenzt es an die Landkreise Arnavutköy und Eyüp, im Osten an Sultangazi und Esenler, im Süden an Bağcılar, Küçükçekmece und Avcılar, sowie im Westen an Esenyurt.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Başakşehir gliedert sich in 10 Stadtbezirke (türkisch Mahalle):[3]
Stadtbezirk Einwohner
Altınşehir 13.218
Bahçeşehir – 1. Teil 15.189
Bahçeşehir – 2. Teil 35.467
Başak 68.585
Başakşehir 46.068
Güvercintepe 49.334
Kayabaşı 57.410
Şahintepe 36.388
Şamlar Köyü 1.455
Ziya Gökalp 19.249
Gesamt (Stand: 2014)[3] 342.422

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der historische Name des Stadtteils war im Osmanischen Reich Azatlık. Während der Kriege und Schlachten holten die Osmanen das Schießpulver für ihre Geschosse aus diesem Stadtteil. Da Azatlık landwirtschaftlich geprägt war und viele Bauernhöfe vorhanden waren, wurde der Stadtteil später Resneli Çiftliği („Bauernhof Resneli“) genannt. Der osmanische Militär Ahmed Niyazi Bey, der in der Jungtürkischen Revolution eine wichtige Rolle spielte, besaß in Başakşehir einen Bauernhof, der sich heute noch dort befindet.

Die Grundstücke rund um die Bauernhöfe entwickelten sich in den späteren Jahren zu Häuserblöcken. Die Region wuchs weiterhin und es entstanden immer mehr Viertel. İstanbuls erste Siedlungen liegen in Başakşehir und entstanden in der Yarımburgaz-Höhle im Viertel Altınşehir auf dem Weg nach Kayabaşı. In der Altsteinzeit war die Höhle die Unterkunft der Ureinwohner. In der Höhle befinden sich auch Ruinen einer Kirche der byzantinischen Periode.

Die ehemalige Gemeinde Bahçeşehir wurde 2009 in Başakşehir eingemeindet.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Başakşehir entwickelte sich seit der Gründung der Türkei rasant. 2008 löste sich Başakşehir von Küçükçekmece ab und ist seitdem ein selbständiger Stadtteil.

Das größte Stadion der Türkei, das Atatürk-Olympiastadion, befindet sich in Başakşehir. Das Stadion hat eine Kapazität von 76.092 Sitzplätzen. Auf einer Fläche von 7.250 m² wurde das Stadion für über 100 Millionen Euro im Jahre 2002 anlässlich der Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele 2008 errichtet. Zum Stadion führt seit dem 14. Juni 2013 die Metrolinie M 3. Zuvor ließ sich das weit außerhalb der Stadt liegende Stadion mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur durch eingesetzte Shuttlebusse ab dem Taksim-Platz erreichen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Başakşehir – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Türkisches Institut für Statistik, 2012 (Memento vom 20. Februar 2013 auf WebCite), abgerufen 25. April 2015
  2. Türkisches Institut für Statistik, 2014 (Memento vom 10. Februar 2015 auf WebCite), abgerufen 25. April 2015
  3. a b T.C. Başakşehir Kaymakamlığı: İlçemizin Tarihçesi - 2014 Mahalle Nüfüsları (abgerufen am03. Apr. 2016)