Babenhausen (Hessen)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Babenhausen
Babenhausen (Hessen)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Babenhausen hervorgehoben

Koordinaten: 49° 58′ N, 8° 57′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Darmstadt-Dieburg
Höhe: 124 m ü. NHN
Fläche: 66,85 km2
Einwohner: 16.927 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 253 Einwohner je km2
Postleitzahl: 64832
Vorwahl: 06073
Kfz-Kennzeichen: DA, DI
Gemeindeschlüssel: 06 4 32 002
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathaus
Marktplatz 2
64832 Babenhausen
Website: www.babenhausen.de
Bürgermeister: Dominik Stadler (parteilos)
Lage der Stadt Babenhausen im Landkreis Darmstadt-Dieburg
ErzhausenWeiterstadtGriesheimPfungstadtBickenbach (Bergstraße)Alsbach-HähnleinSeeheim-JugenheimModautalMühltalOber-RamstadtMesselEppertshausenMünster (Hessen)DieburgRoßdorf (bei Darmstadt)FischbachtalGroß-BieberauReinheimGroß-ZimmernOtzbergGroß-UmstadtSchaafheimBabenhausen (Hessen)DarmstadtBayernOdenwaldkreisLandkreis BergstraßeLandkreis Groß-GerauLandkreis OffenbachKarte
Über dieses Bild
Lage der Babenhäuser Ortsteile

Babenhausen (im lokalen Dialekt: Bawehause)[2] ist eine Stadt im südhessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt in der Flugsandebene nördlich des Odenwaldes. Die Kernstadt liegt auf 124 m ü. NHN an der Gersprenz, die in mehreren Armen das Stadtgebiet durchfließt. Babenhausen ist eine der waldreichsten Gemeinden Südhessens. Das Umland wird zum Großteil ackerbaulich genutzt, u. a. werden Spargel und Mais angebaut. Um die Stadt verteilen sich mehrere Kiesgruben.

Babenhausen liegt an der Deutschen Fachwerkstraße. In der Gemarkung der Stadt liegt auch die Wüstung Altdorf.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Babenhausen grenzt im Norden an die Städte Rodgau und Seligenstadt sowie die Gemeinde Mainhausen (alle Kreis Offenbach), im Osten an die Marktgemeinden Stockstadt am Main und Großostheim (beide Landkreis Aschaffenburg), im Süden an die Gemeinde Schaafheim und die Stadt Groß-Umstadt sowie im Westen an die Gemeinden Münster (Hessen) und Eppertshausen (alle im Landkreis Darmstadt-Dieburg).

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtviertel „Ost-Zwei“ und ehem. VDO (Luftbild von 2008)

Die Stadt hat folgende Stadtteile:

In der Kernstadt werden zudem noch verschiedene Wohngebiete mit Namen bezeichnet. Diese Namen sind jedoch nicht offiziell und auch nicht streng abgegrenzt (z. B. Erloch, Ost I–III, Altstadt).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Babenhausen erfolgte unter dem Namen Babenhausense im Jahr 1236.[3][4]

Adelheid von Münzenberg, Tochter Ulrichs I. von Münzenberg, heiratete noch vor 1245 (das genaue Jahr ist nicht überliefert) Reinhard I. von Hanau. Als Heiratsgut brachte sie unter anderem die Herrschaft Babenhausen mit, mit dem der Ort seitdem zur Herrschaft Hanau, später der Grafschaft Hanau und nach der Landesteilung von 1456 zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg gehörte. Babenhausen war der Hauptort des Amtes Babenhausen.

Die Stadt wurde als Marktsiedlung planmäßig unmittelbar nördlich an die Burg Babenhausen als unregelmäßiges Viereck angelegt. Etwa in deren Mitte liegt der rechteckige Marktplatz, dessen Ostseite die (heute evangelische) Nikolauskirche bildet. Die Straßen zweigen rechtwinklig von der Hauptstraße ab und bilden westlich von ihr ein gitterförmiges Straßennetz.

Der Hexenturm ist das Wahrzeichen von Babenhausen

Die Stadt erhielt 1295 durch König Adolf von Nassau Stadtrechte mit einem Wochenmarkt. In dieser Zeit wurde der Bau einer Stadtmauer begonnen, die 1445 mit Mauer und Graben neu errichtet wurde und ursprünglich sieben Türme und zwei Tore aufwies. Ein großer Teil der Mauer ist bis heute erhalten, ebenso der Mühlturm oder Hexenturm und der Breschturm oder „Spitze Turm“. Die Stadtrechtsverleihung durch König Adolf von Nassau wurde 1351, 1401 und 1404 erneuert.[4]

Babenhausen hatte ein eigenes Stadtgericht, das das Stadtrecht von Frankfurt am Main anwandte. Darüber hinaus gehörte es zum Land- und Zentgericht Altdorf, das für größere Streitigkeiten zuständig war und ebenfalls Stadtrecht von Frankfurt und später das Solmser Landrecht anwandte. Im 16. Jahrhundert wurde dieses Gericht durch den Landesherren in die Stadt Babenhausen verlegt, wobei die Stadt selbst nicht mehr in die örtliche Zuständigkeit des Gerichts fallen sollte. Es wurde zudem zum Teil mit städtischen Schöffen besetzt und war zuständig für die wichtigeren Verfahren. Kleinere Verfahren verhandelte das Stadtgericht von Babenhausen.

Kaiser Karl IV. verlieh am 22. Februar 1368 Ulrich III. von Hanau das Recht, in Babenhausen eine Münzstätte zu errichten und dort Münzen mit eigenem Wappen und den in Frankfurt oder Nürnberg üblichen Nominalen zu prägen. Zwar bestätigt König Ruprecht 1404 das Münzrecht, Gebrauch aber wurde davon nicht gemacht. Erst Graf Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg, der dieses eigentlich nur für Babenhausen geltende Privileg stillschweigend auf Hanau übertrug, prägte danach erstmals Münzen.[5] Erst unter Graf Johann Reinhard arbeitet eine Münzstätte in Babenhausen in den Jahren 1607–1625 und prägte unter anderem Goldgulden.[4]

Um 1430 wurde der Ort Langenbrücken infolge der Agrarkrise zur Wüstung und ging in der Gemarkung Babenhausen auf.

1503, unter Graf Philipp II. von Hanau-Lichtenberg, erhielt die Stadt ein Privileg des Kaisers, einen Jahrmarkt abhalten zu dürfen – den Nikolausmarkt.

Im Dreißigjährigen Krieg fruchtete die seitens der Grafen Johann Reinhard I. (* 1569; † 1625) und Philipp Wolfgang (* 1595; † 1641) zunächst verfolgte Politik der Neutralität nicht. Das Amt Babenhausen litt mit seiner Lage im Rhein-Main-Gebiet in der Nähe der Kurpfalz und an den Heerstraßen im Rheintal besonders intensiv. Mehrfach von unterschiedlichen Kriegsparteien besetzt, waren die umliegenden Dörfer schon in den ersten Kriegsjahren verwüstet, die Bewohner flohen, allein 2500 in die Stadt Babenhausen, wo daraufhin die Pest ausbrach. 1631 traf es die Stadt und das Schloss Babenhausen erneut, als sie durch kaiserliche Truppen besetzt und geplündert wurden. Ein Jahr später marschierten die Schweden unter General Graf Wolfgang Heinrich von Isenburg-Büdingen ein. Vom 23. Februar bis zum 28. März 1635 wurde die Stadt erneut von den Kaiserlichen unter Graf Philipp von Mansfeld,[6] allerdings erfolglos, belagert, 1636 dann aber doch bis 1647 von Kurmainz besetzt. Innerhalb der heutigen Gemarkung Babenhausen wurde durch Kriegsfolgen und Pest die Ortschaft Altdorf nach 1635 aufgegeben.

Das Logo der Stadt Babenhausen

Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, Johann Reinhard III., 1736 kam es um Stadt und Amt Babenhausen fast zu einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den potentiellen Erben, der Landgrafschaft Hessen-Kassel und der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt. Beide Seiten besetzten mit ihrem Militär jeweils einen Teil des Amtes. Die Stadt Babenhausen wurde durch hessen-kasselisches Militär besetzt. Die Auseinandersetzung konnte erst nach einem langjährigen Rechtsstreit vor den höchsten Reichsgerichten 1771 durch einen Vergleich, den sogenannten Partifikationsrezess, beendet werden. Danach fiel Babenhausen an die Landgrafschaft Hessen-Kassel. Im Jahr 1807 kam das Amt Babenhausen infolge der Napoleonische Kriege unter französische Verwaltung. Durch einen Staatsvertrag mit Frankreich 1810 aber an das Großherzogtum Hessen-Darmstadt und gehörte dann zu folgenden Verwaltungseinheiten:[4] bis 1821: Amt Babenhausen; 1821 bis 1832: Landratsbezirk Seligenstadt in der Provinz Starkenburg des Großherzogtums Hessen; 1832 bis 1848: Kreis Offenbach mit der Einführung von Kreisen im Großherzogtum Hessen; 1848 bis 1852: Regierungsbezirk Dieburg während der Einteilung der Provinz Starkenburg in Regierungsbezirke; 1852 bis 1938: Kreis Dieburg mit der Aufhebung der Regierungsbezirke bis zum Ende der Provinz Starkenburg; 1938 bis 1977: Landkreis Dieburg; ab 1977: Landkreis Darmstadt-Dieburg, in welchem der Landkreis Dieburg im Zuge der Gebietsreform in Hessen aufgeht.

Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1829 über Babenhausen:

„Babenhausen (L. Bez. Seligenstadt) Stadt; liegt am linken Ufer der Gersprenz, 2 St, von Seligenstadt und 4 St. von Steinheim, und hat 230 Häuser und 1602 Einw., die bis auf 20 Kath., 6 Reform und 80 Juden alle lutherisch sind. Man findet eine luther Pfarrkirche, die im 16. Jahrhundert erbaut worden ist, mit Bildsäulen einiger Päbste und Bischöfe, und der Gruft der Hanau Lichtenbergischen Linie, eine Posthalterei, das auf dem jenseitigen Ufer liegende, mit doppelten Wällen und drei Wassergräben versehene vormalige Gräf. Hanauische Residenzschloß, nun eine Militärstrafanstalt, ein 1804 erbautes Rathhaus, 2 Mahlmühlen, 1 Ziegelhütte und eine Leimsiederei. Jährlich werden hier 4 Krämermärkte gehalten. – Babenhausen, uraltes Eigenthum der Pfalzgrafen von Tübingen, oder eigentlich seine Mark, kommt 945 unter dem Namen Babenberg, zuerst urkundlich vor, und findet sich 1236 im Besitz der Herrn von Münzenberg. Zu dieser Zeit wird auch die Burg genannt. Sie hatte ihre Burgmänner, und als Zugehör konnte damals betrachtet werden: Altdorf, Hiltenhausen, Langenbrücken, Sickenhofen, Hergershausen und Harreshausen. Zwischen den Jahren 1258 bis 1278 kam Babenhausen mit 9 Dörfern an die Herrn von Hanau, als Münzenbergische Miterben, und 1295 wurde der Ort zur Stadt erhoben. Ulrich IV. von Hanau trug 1372 dem Kaiser Carl IV., der Babenhausen das Münzrecht ertheilte, Burg und Stadt zu Lehen auf. Nach des Ersteren Tod, 1404, gerieth sein Nachfolger Ulrich V. mit seinen Brüdern Johann und Reinhard, die auf eine größere Appanage Anspruch machten, in heftigen Streit, der endlich die Administration der Lande durch Erzbischof Johann II. zur Folge hatte. Nach Johann II. und Ulrich V. Tod, der in einem Jahre erfolgte, kam Reinhard II., obgleich Mainz sich mit Gewalt behaupten wollte, 1409 in den Besitz von Babenhausen, In dem Vertrag von 1458, wornach sich das gräfl. Hanauische Haus, in die Hanau–Münzenbergische und Hanau–Lichtenbergische Linie theilte, kam Burg und Stadt, sammt allem mittel- und unmittelbarem Zugehör, an die letztere Linie, die mit Graf Philipp I. begann. Dieser wählte 1467 die Stadt zur beständigen Residenz, wodurch sie sich sehr erhob. Graf Philipp III. verleibte 1521 die Dörfer Schaafheim, Harpertshausen, Schlierbach, Kleestadt, Langstadt mit Vorbehalt der pfälzischen Lehensrechte über Schaafheim etc., seiner Herrschaft Babenhausen ein. Im 30jährigen Krieg war Babenhausen bald im kaiserlichen, bald im schwedischen Besitz, und zuletzt nahm sie Churfürst Anselm Casimir von Mainz, der sie aber 1647 dem Grafen Johann Philipp als Deputirten, übergab. Nach dem Ausgang der Hanau–Lichtenbergischen Linie mit Graf Johann Reinhard, 1736, sollte die Herrschaft (Amt Babenhausen) in Besitz des Erbprinzen von Hessen-Darmstadt, als Gemahls der einzigen Tochter und einzigen Hanau–Lichtenbergischen Erben kommen; allein Hessen–Cassel widersetzte sich, und jedes dieser beiden Häuser setzte sich durch Militär in Besitz mehrerer Orte. Durch Vergleiches von 1762 und 1771 wurde das Amt in der Art getheilt, daß Hessen Darmstadt Schaafheim, Schlierbach, Altheim, Harpertshausen und Dietzenbach; Hessen Cassel aber Schloß und Stadt Babenhausen, Kleestadt, Langstadt, Harreshausen und Dudenhofen erhielt. Es gab nun zwei Aemter: Babenhausen und Schaafheim. Ersteres wurde 1807 von Frankreich in Besitz genommen, und 1810 dem zu dieser Zeit neu errichteten Großherzogthum Frankfurt einverleibt, von diesem aber noch in demselben Jahre an das Großherzogthum Hessen abgetreten.“[7]

Anfang des 19. Jahrhunderts begannen die Durchbrüche durch den Festungsgürtel. Das Bachtor im Süden wurde 1819, das Hanauer Tor („Kühtor“) im Norden 1823 und der Bachtorturm 1840 niedergelegt. Aber es wurde auch neu gebaut: Ein neuer süd-westlicher Stadtteil („Neue Welt“) wurde errichtet und die Stadt seit 1870 nach Norden erweitert. Das Spessartviertel kam 1925 dazu, die Siedlung an der Seligenstädter Landstraße 1936/37.

Während des Zweiten Weltkriegs bestand in Babenhausen ein Lager für sowjetische Kriegsgefangene, das nach Kriegsende als DP-Lager für jüdische so genannte Displaced Persons diente. Das DP-Lager, in dem bis zu 3000 Personen untergebracht waren, wurde im April 1950 aufgelöst. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Babenhausen bis 2006 eine bedeutende Garnison der US-Army, die mit den Artillerieeinheiten MLRS und Patriot belegt war. Das genutzte Gelände lag im Südosten der Stadt. Die Nachfolgenutzung wird diskutiert, auch durch ein gemeinsames Projekt von Stadt und TU Darmstadt.

Territorialgeschichte und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt im Überblick die Territorien, in denen Babenhausen lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:[4][8][9]

Gerichtliche Zugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1821 nahm das Amt Babenhausen Verwaltung und Rechtsprechung in Babenhausen wahr. Mit der Verwaltungsreform im Großherzogtum Hessen in diesem Jahr wurden auch hier auf unterer Ebene Rechtsprechung und Verwaltung getrennt.[10]

Für die Verwaltung wurden Landratsbezirke geschaffen, die erstinstanzliche Rechtsprechung Landgerichten übertragen. Der Landratsbezirk Seligenstadt erhielt die Zuständigkeit für die Verwaltung unter anderem für das gleichzeitig aufgelöste Amt Babenhausen, das Landgericht Steinheim übernahm im gleichen Bereich die zuvor durch die Ämter wahrgenommenen Aufgaben der Rechtsprechung.[10] Der Sitz des Gerichts wurde zum 1. Juli 1835 nach Seligenstadt verlegt und die Bezeichnung in „Landgericht Seligenstadt“ geändert.[11] Mit dem Gerichtsverfassungsgesetz von 1877 wurden Organisation und Bezeichnungen der Gerichte reichsweit vereinheitlicht. Zum 1. Oktober 1879 hob das Großherzogtum Hessen deshalb die Landgerichte auf. Funktional ersetzt wurden sie durch Amtsgerichte.[12] So ersetzte das Amtsgericht Seligenstadt das Landgericht Seligenstadt.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 31. Dezember 1971 wurden im Zuge der Gebietsreform in Hessen die bis dahin selbständigen Gemeinden Harpertshausen, Langstadt[13] und Harreshausen auf freiwilliger Basis als Stadtteile in die Stadt Babenhausen eingegliedert. Am 1. Juli 1972 folgte die Gemeinde Hergershausen[14] und abschließend wurde am 1. Januar 1977 kraft Landesgesetz die Gemeinde Sickenhofen eingemeindet.[15][16] Für die Kernstadt Babenhausen und die eingegliederten Stadtteile wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung eingerichtet.[17]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Babenhausen 15.587 Einwohner. Darunter waren 2116 (13,6 %) Ausländer von denen 966 aus dem EU-Ausland, 941 aus anderen Europäischen Ländern und 209 aus anderen Staaten kamen.[18] Von den deutschen Einwohnern hatten 13,2 % einen Migrationshintergrund.[19] Nach dem Lebensalter waren 2766 Einwohner unter 18 Jahren, 6657 waren zwischen 18 und 49, 3224 zwischen 50 und 64 und 2931 Einwohner waren älter.[20] Die Einwohner lebten in 6568 Haushalten. Davon waren 1900 Singlehaushalte, 1946 Paare ohne Kinder und 2017 Paare mit Kindern, sowie 576 Alleinerziehende und 129 Wohngemeinschaften. In 1278 Haushalten lebten ausschließlich Senioren/-innen und in 4542 Haushaltungen lebten keine Senioren/-innen.[20]

Einwohnergröße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle: Historisches Ortslexikon[4]

• 1377 0070 Gemeinsleute, etwa 300 Einwohner
• 1636: 0090 Familien, einschließlich des benachbarten Dietzenbach, etwa 350 Einwohner
• 1707: 0169 Familien
• 1775: 0230 Familien und 48 Witwen
• 1829: 1602 Einwohner, 230 Häuser[7]
• 1867: 2104 Einwohner, 275 Häuser[21]
• 1948: 3702 Einwohner, davon 410 Neubürger, 384 Evakuierte
Babenhausen: Einwohnerzahlen von 1754 bis 2015
Jahr  Einwohner
1754
  
928
1786
  
1.033
1795
  
1.195
1800
  
1.192
1822
  
1.569
1829
  
1.602
1834
  
1.769
1840
  
1.904
1846
  
2.011
1852
  
1.965
1858
  
2.099
1864
  
2.074
1871
  
2.673
1875
  
2.516
1885
  
2.544
1895
  
2.066
1905
  
2.862
1910
  
2.947
1925
  
3.029
1939
  
3.143
1946
  
3.343
1950
  
4.567
1956
  
4.270
1961
  
4.583
1967
  
7.117
1970
  
7.240
1972
  
12.546
1975
  
13.950
1980
  
14.065
1985
  
13.673
1990
  
15.066
1995
  
16.300
2000
  
16.328
2005
  
16.299
2010
  
15.958
2011
  
15.587
2015
  
16.728
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS[4]; 1972:[22]; Hessisches Statistisches Informationssystem[23]; Zensus 2011[20];
Ab 1972 einschließlich der im Zuge der Gebietsreform in Hessen eingegliederten Orte.

Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

• 1829: 1496 lutheranische (= 93,38 %), 6 reformierte (= 0,37 %), 80 jüdische (= 4,99 %) und 20 katholische (= 1,25 %) Einwohner[7]
• 1961: 3362 evangelische (= 73,36 %), 1075 (= 23,46 %) katholische Einwohner[4]
• 1987: 7801 evangelische (= 55,82 %), 4063 katholische (= 29,07 %), 2111 sonstige (= 15,11 %) Einwohner[24]
• 2011: 6600 evangelische (= 43,3 %), 2970 katholische (= 25,5 %), 220 orthodoxe (= 1,4 %), 320 andersgläubig (= 2,1 %), 4300 sonstige (= 27,6 %)[25]Einwohner

Erwerbstätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde im Vergleich mit Landkreis, Regierungsbezirk Darmstadt und Hessen:[26]

Jahr Gemeinde Landkreis Regierungsbezirk Hessen
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2017 6.52 74.525 1.695.567 2.524.156
Veränderung zu 2000 +28,1 % +21,1 % +16,1 % +16,0 %
davon Vollzeit 2017 79,2 % 68,3 % 72,8 % 71,8 %
davon Teilzeit 2017 20,8 % 31,7 % 27,2 % 28,2 %
Ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte 2017 758 15.305 224.267 372.991
Veränderung zu 2000 +15,0 % +14,4 % +9,0 % +8,8 %
Branche Jahr Gemeinde Landkreis Regierungsbezirk Hessen
Produzierendes Gewerbe 2000 73,6 % 41,1 % 27,0 % 30,6 %
2017 61,6 % 31,3 % 20,4 % 24,3 %
Handel, Gastgewerbe und Verkehr 2000 11,8 % 26,1 % 26,4 % 25,1 %
2017 15,2 % 26,8 % 24,7 % 23,8 %
Unternehmensdienstleistungen 2000 4,0 % 11,6 % 25,1 % 20,2 %
2017 13,0 % 17,1 % 31,6 % 26,1 %
Sonstige Dienstleistungen 2000 8,9 % 18,8 % 20,1 % 22,5 %
2017 9,5 % 23,6 % 23,0 % 25,4 %
Sonstiges (bzw. ohne Zuordnung) 2000 1,8 % 2,4 % 1,4 % 1,5 %
2017 0,8 % 1,1 % 0,3 % 0,4 %

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christliche Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich war die Kirche von Babenhausen eine Filialkirche von Altdorf und erst 1339 wurde sie als selbständige Pfarrkirche genannt. Zum Kirchspiel gehörten die Dörfer Langenbrücken und Zell. Das Patronatsrecht lag bei den Herren von Hanau. Kirchliche Mittelbehörde war das Archidiakonat St. Peter und Alexander in Aschaffenburg, Landkapitel Montat.

Die Reformation erfolgte 1545 durch Erasmus Alberus unter Graf Philipp IV. von Hanau-Lichtenberg. Die Gemeinde wurde lutherisch. Zwischen 1777 und 1796 bestand unter den reformierten Landgrafen von Hessen-Kassel eine reformierte Pfarrerstelle. Nach 1807 fand kein reformierter Gottesdienst mehr statt.

Jüdische Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenkinschrift für die jüdische Gemeinde von Babenhausen, im Tal der Gemeinden in Yad Vashem

Die älteste Erwähnung eines Juden in Babenhausen stammt aus dem Jahr 1318. Einhundert Jahre später wird eine Judenschule (Synagoge) erwähnt. Seit 1351 waren die Herren und Grafen von Hanau mit dem Reichslehen über die Juden belehnt, das bis ins 17. Jahrhundert immer wieder bestätigt wurde. Die jüdische Gemeinde in Babenhausen wurde erst durch den Holocaust ausgelöscht. Der jüdische Friedhof existiert noch. Am Standort der ehemaligen Synagoge in der Amtsgasse wurde ein Gedenkstein errichtet. Bauliche Reste, die säkular genutzt wurden, bestanden zumindest noch 1985.[27]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 14. März 2021 lieferte folgendes Ergebnis[28], in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[29][30][31][32]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2021
      
Insgesamt 37 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften %
2021
Sitze
2021
%
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 38,8 14 33,9 13 29,5 11 39,4 15 44,4 17
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 22,0 8 32,9 12 36,9 14 30,4 11 38,4 14
FWB Freie Wähler Babenhausen 13,2 5 15,0 6 12,0 4 9,6 3 3,5 1
FDP Freie Demokratische Partei 9,6 4 9,1 3 4,2 1 5,0 2 4,7 2
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 14,5 5 7,0 3 15,3 6 12,3 5 9,0 3
LINKE Die Linke 1,9 1 1,4 0
Die Bürger Die Bürger für Babenhausen 0,6 0 2,0 1 3,2 1
Gesamt 100 37 100 37 100 37 100 37 100 37
Wahlbeteiligung in % 47,1 47,9 47,9 45,9 53,9

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bürgermeisterwahlen am 1. November 2020 lieferten folgendes Ergebnis:[33]

Jahr Kandidaten Partei % Ergebnis
2020
Dominik Stadler 54,91
Achim Knoke SPD 36,66
Arnd Krug 8,43
Wahlbeteiligung in % 50,69

Dominik Stadler wurde am 15. Januar 2021 in sein Amt eingeführt. Seine Amtszeit läuft vom 17. Januar 2021 bis zum 16. Januar 2027.[34]

Die Bürgermeisterwahlen am 28. September 2014 lieferten folgendes Ergebnis:[35]

Jahr Kandidaten Partei % Ergebnis
2014
Achim Knoke SPD 53,9
Rüdiger Manowski CDU 36,4
Bernd Buchinger 6,1
Heinz Schumacher Die Bürger 3,6
Wahlbeteiligung in % 46,8

Die Bürgermeister der vorhergehenden Wahlperioden waren:[35]

  • 2014–2020: Achim Knoke (SPD)
  • 2008–2014: Gabi Coutandin (SPD)
  • 2002–2008: Reinhard Rupprecht (CDU)
  • 1996–2002: Kurt Lambert (CDU)

...

  • 1945–1952: Wilhelm Jakob Melk (1887–1971)[36]

Ortsbezirke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gibt es im Gemeindegebiet:[17]

  • Ortsbezirk Kerngemeinde Babenhausen (Gebiete der ehemaligen Stadt Babenhausen). Der Ortsbeirat besteht aus 11 Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Harpertshausen (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Harpertshausen). Der Ortsbeirat besteht aus 5 Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Harreshausen (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Harreshausen). Der Ortsbeirat besteht aus 5 Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Hergershausen (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Hergershausen). Der Ortsbeirat besteht aus 7 Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Langstadt (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Langstadt). Der Ortsbeirat besteht aus 7 Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Sickenhofen (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Sickenhofen). Der Ortsbeirat besteht aus 7 Mitgliedern.

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Banner Babenhausen (Hessen).svg

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Babenhausen
Blasonierung: „Geviert: 1 und 4 in Gold drei rote Sparren, 2 und 3 in Silber übereinander zwei schreitende, herschauende, rot gezungte schwarze Löwen.“[37]

Der Ort erhielt 1295 städtische Freiheiten und um 1310 ein eigenes Siegel, das in einem quadratischen Damenschild das Wappen enthält. Die Zusammenstellung entspricht den damaligen Besitzverhältnissen: Die Sparren führten die Herren von Hanau im Schild, für die Herkunft der Löwen bzw. Leoparden gibt es zwei Theorien: Entweder stammen sie aus dem Wappen derer von Hohenlohe, da Ulrich von Hanau 1310 die früher münzenbergische Herrschaft Babenhausen seiner Frau Agnes von Hohenlohe als Morgengabe überlassen hatte, oder sie stammen aus dem Wappen der Grafschaft Hanau-Lichtenberg, deren rechtsrheinische Residenzstadt 1458 bis 1736 Babenhausen war. Im 19. Jahrhundert wurde das Stadtwappen mitunter falsch tingiert, die Herkunft der Löwen unrichtig erklärt.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. Januar 1981 wurde der Stadt Babenhausen durch das Hessische Innenministerium eine Flagge genehmigt, die wie folgt beschrieben wird: „Zwischen den mit jeweils einem goldenen Faden belegten roten Randstreifen in der oberen Hälfte des weißen Mittelstreifens das Stadtwappen.“[38]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hinweis in Babenhausen auf die Partnerstadt Buchsweiler

Babenhausen unterhält mit der Stadt Bouxwiller im Elsass, in Frankreich, seit 1984 eine Städtepartnerschaft.[39] 2004 wurde die zwanzigjährige Verschwisterung mit zwei großen Feiern – einer in Bouxwiller, einer in Babenhausen – begangen.

Freundschaftliche Beziehungen bestehen zu Babenhausen (Schwaben) in Bayern und Lichtentanne in Sachsen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natur und Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Natura-2000-Gebiet „In den Rödern“ südöstlich von Babenhausen ist mit 86 ha Sandlebensräumen von herausragender Bedeutung für zahlreiche Tiere und Pflanzen (FFH- und EU-Vogelschutzgebiet 6019-302).[40] Ehemals diente es als Truppenübungsplatz, seit 2007 wurden die Patriot-Stellungen abgebaut und zu naturnahen Biotopen umgestaltet. Zur Erhaltung der ausgedehnten offenen Sandrasen erfolgte übergangsweise eine Beweidung durch Schafe. Seit Juni 2014 beweiden Przewalskipferde dauerhaft die Flächen. Damit wird zugleich ein Beitrag zur Erhaltung dieser fast ausgestorbenen Steppenart geleistet. Für Besucher wurde innerhalb des umzäunten Geländes ein Rundgang mit Aussichtshügel angelegt.[41] Im Mai 2016 kam zu den fünf Przewalskistuten noch ein Hengst hinzu.

In dem kleinen Natura2000-Gebiet „VDO-Siemens Betriebsgelände nördlich Babenhausen“ auf dem Firmengelände der VDO Automotive der Continental AG (FFH-Gebiet 6019-305) gibt es eine der größten Populationen Deutschlands der sehr seltenen Pionierpflanze Sand-Silberscharte (Jurinea cyanoides).[42]

In den Hergershäuser Wiesen befinden sich die NaturschutzgebieteDie kleine Qualle von Hergershausen“ und „Auf dem Sand zwischen Hergershausen und Altheim“. Nördlich von Hergershausen liegt das NSG „Brackenbruch bei Hergershausen“ mit Feuchtwiesen, Gewässern und naturnahen Waldbeständen. Diese drei Schutzgebiete sind eingebettet in die größeren Natura2000-Gebiete „Untere Gersprenz“ (FFH-Gebiet 6019-303) bzw. „Untere Gersprenzaue“ (EU-Vogelschutzgebiet 6119-401), Teilfläche Hergershausen.[43][44]

Die Schöne Eiche bei Harreshausen (Naturdenkmal) ist eine rund 550 Jahre alte Pyramideneiche mit einem Stammumfang von 3,85 Metern. Sie gilt als Mutter der Pyramideneichen und botanische Rarität. Weitere Pyramideneichen befinden sich am Spessartplatz.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtkirche und Marktplatz

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „Ball der Vielharmonie“ der Gesangvereine der Kernstadt im Januar
  • Rosenmontagsball in der Stadthalle, jedes Jahr am Rosenmontag
  • Fastnachtsumzug am Fastnachtsdienstag
  • Ostermarkt mit Gewerbeschau
  • Sommernachtsfest der Freiwilligen Feuerwehr Babenhausen am dritten Samstag im Juli
  • SEEBEBEN Beach-Party-Festival, jedes Jahr am ersten Wochenende im August (Donnerstag–Samstag)
  • Waldfest am zweiten Sonntag im August (letztmals 2015)
  • Altstadtfest (zweites Wochenende im September)
  • Kunst- und Kulturtage im November (letztmals 2017)
  • Weihnachtsmarkt in der Altstadt am ersten Adventswochenende

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flächennutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst eine Gesamtfläche von 6687 Hektar, davon entfallen in ha auf:[45]

Nutzungsart 2011 2015
Gebäude- und Freifläche 422 433
davon Wohnen 235 240
Gewerbe 70 72
Betriebsfläche 167 162
davon Abbauland 155 149
Erholungsfläche 41 46
davon Grünanlage 21 25
Verkehrsfläche 377 384
Landwirtschaftsfläche 2177 2277
davon Moor 0 0
Heide 0 0
Waldfläche 3246 3239
Wasserfläche 92 125
Sonstige Nutzung 165 21

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Stadt Babenhausen gibt es drei Grundschulen, eine Gesamtschule, ein sonderpädagogisches Beratungs- und Förderzentrum sowie Gymnasium. Zuständigkeit für diese Schulen ist das Schulamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg.[46]

  • Grundschule im Kirchgarten
  • Bachwiesenschule Hergershausen (Grundschule)
  • Markwaldschule Langstadt (Grundschule)
  • Joachim-Schumann-Schule – Offene Schule Babenhausen (Integrierte Gesamtschule)
  • Bachgaugymnasium in Babenhausen (Oberstufengymnasium)
  • Edward-Flanagan-Schule in Babenhausen (Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen; Sonderpädagogisches Beratungs- und Förderzentrum)

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historisch liegt Babenhausen am Kreuzungspunkt von drei alten Handelsstraßen, den Verbindungen Odenwald–Frankfurt, Franken–Frankfurt und DarmstadtAschaffenburg. Babenhausen liegt an der Bundesstraße 26. Die Deutsche Fachwerkstraße führt durch Babenhausen.

Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof Babenhausen, Gleisseite nach Höherlegung der Gleisanlagen in den 1920er Jahren

Den Bahnhof Babenhausen erhielt die Stadt 1858, als die Hessische Ludwigsbahn die Rhein-Main-Bahn eröffnete. Babenhausen lag im Abschnitt der Strecke zwischen Darmstadt Ludwigsbahnhof (heute: Darmstadt Hauptbahnhof) und Aschaffenburg Hauptbahnhof. Zwanzig Jahre später wurde Babenhausen Kreuzungsbahnhof mit der Odenwaldbahn, deren Streckenast Babenhausen–Eberbach 1870 und 1882 im Abschnitt Babenhausen–Hanau Ost (heute: Hanau Hauptbahnhof) in Betrieb ging. In den 1920er Jahren begannen wegen ansteigenden Straßenverkehrs große Umbaumaßnahmen am Bahnhof: Die Gleise wurden fünf Meter höher auf einen Damm gelegt, die Bahnübergänge an der Aschaffenburger und an der Darmstädter Straße geschlossen. Direkt neben dem Empfangsgebäude wurde eine Unterführung zur heutigen B 26 gebaut. Die Arbeiten wurden 1928/1929 abgeschlossen. Das Bahnhofsumfeld wurde 2014–2016 im Zuge eines Stadtumbauprojektes neu gestaltet, eine Fußgängerunterführung hergestellt und Barierrefreiheit hergestellt. Der Bahnhof verfügt über zwei Park&Ride Anlagen im Norden und Süden sowie überdachte Radabstellflächen und abschließbare Fahrradboxen.

Zusätzlich befindet sich am Bahnhof ein wichtiger Knotenpunkt des regionalen Busverkehrs. Im Zuge des Stadtumbaus wurden die Haltestellen auf den Bahnhofsvorplatz verlagert.

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Autozulieferer Continental ist der größte Arbeitgeber in Babenhausen und im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Das Werk gehört zum Geschäftsbereich Continental Automotive GmbH. Ende 2018 waren dort 3600 Mitarbeiter beschäftigt. Im September 2019 kündigte das Unternehmen an, bis Ende 2025 die Serienproduktion der Anzeige- und Bedienelemente aufzugeben. Dadurch sollen etwa 1800 Beschäftigte ihre Arbeit verlieren: 1800 in der Produktion und 450 in der Entwicklungsabteilung.[47] Mit Demonstrationen und Streikaktionen fordern die Betroffenen und die IG Metall, den Standort zu erhalten und einen Sozialtarifvertrag abzuschließen.[48]

Weit über Babenhausen hinaus bekannt sind die Erzeugnisse der Lässig GmbH. Das mittelständische Familienunternehmen mit etwa 80 Mitarbeitern entwickelt und vertreibt Produkte für Familien mit Klein- und Schulkindern, unter anderem Wickeltaschen und Wickelrucksäcke.

Mehrere Unternehmen betreiben Sand- und Kiesabbau, unter anderem die Schumann & Kardt GmbH & Co. KG bei Harreshausen, die Kieswerke Kaspar Weiss GmbH & Co. KG nördlich der Bundesstraße 26 bei Harreshausen und die HeidelbergCement AG.

Fast 200 Jahre lang wurde in Babenhausen auch Bier gebraut. Die Privatbrauerei Michelsbräu GmbH hat ihre Produktion 2011 eingestellt; seither werden die Biere dieser Marke bei der Arnsteiner Brauerei Max Bender KG gebraut. Die Michelsbräu hat nach eigenen Angaben noch acht Mitarbeiter (Stand: Januar 2021).

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Maximilian Adam von Blumencron (* 1612 als Maximilian Adam Ludwig; † nach 1690), Militär der Katholischen Liga im Dreißigjährigen Krieg, Amtmann der Fürstbischöfe von Würzburg und Begründer des Adelsgeschlechtes der Ritter (später Freiherren) von Blumencron
  • Wilhelm Grünewald (1859–1925), Politiker (Fortschrittliche Volkspartei, DDP), MdL (Hessen), Mitglied der Weimarer Nationalversammlung
  • Oskar Hock (1898–1976), Arzt, NSDAP-Funktionär, SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS
  • Heinrich Klein (1932–1989), Politiker (SPD); 1970–1976 Landrat des Landkreises Dieburg und 1976–1989 Mitglied des Deutschen Bundestages
  • Johann Adam Oest (1946–2019), Schauspieler und Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater
  • Heinrich Leonhard Kolb (* 1956), Politiker (FDP), MdB

Weitere Persönlichkeiten mit Verbindungen zur Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Barbara Demandt: Die mittelalterliche Kirchenorganisation in Hessen südlich des Mains. (= Schriften des Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde. 29). 1966, S. 93.
  • Max Herchenröder: Die Kunstdenkmäler des Landkreises Dieburg. 1940, S. 10 ff.
  • Erich Keyser (Hrsg.): Hessisches Städtebuch. (= Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte.) 1957.
  • Rudolf Knappe: Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten. 2. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 1995, ISBN 3-86134-228-6, S. 533 f.
  • Wilhelm Müller: Hessisches Ortsnamenbuch. Band 1, Starkenburg 1937, S. 29 ff.
  • Hans Georg Ruppel (Bearb.): Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehem. Großherzogtums und Volksstaats Hessen mit Nachweis der Kreis- und Gerichtszugehörigkeit von 1820 bis zu den Veränderungen im Zuge der kommunalen Gebietsreform (= Darmstädter Archivschriften. 2). 1976, S. 52.
  • Dagmar Söder: Kulturdenkmäler in Hessen. Kreis Offenbach (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland.) 1987, S. 38 ff.
  • Literatur über Babenhausen nach Stichwort nach GND In: Hessische Bibliographie
  • Literatur zu Babenhausen im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Babenhausen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerung in Hessen am 31.12.2020 nach Gemeinden (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Bawehause Helau. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Kinder und Jugendförderung. Stadt Babenhausen, archiviert vom Original am 7. Dezember 2017; abgerufen am 8. Dezember 2017.
  3. In historischen Dokumenten ist der Ort im späten Mittelalter unter folgenden Ortsnamen belegt: Babenhausen (1236), Babenhusen (1254, 1295), Babenhosen (1314), Babinhusin (1345), Babynhusin (1348), Babinhusen (1353, 1374) und Bobinhusen (1357). [siehe LAGIS]
  4. a b c d e f g h Stadt Babenhausen, Landkreis Darmstadt-Dieburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 23. März 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  5. Fried Lübbecke: Hanau. Stadt und Grafschaft. Köln, 1951, S. 279 ff. (282).
  6. Vmtl.: Graf Philipp V. von Mansfeld-Vorderort (* 1589; † 8. April 1657, Raab/Győr): Familie von Mansfeld in GENEALOGY.EU.
  7. a b c Georg Wilhelm Justin Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg. Band 1. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt Oktober 1829, OCLC 312528080, S. 8 f. (Online bei google books).
  8. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Land Hessen. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  9. Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik (Hrsg.): Beiträge zur Statistik des Großherzogtums Hessen. Band 1. Großherzoglicher Staatsverlag, Darmstadt 1862, DNB 013163434, OCLC 894925483, S. 43 ff. (Online bei google books).
  10. a b Die Eintheilung des Landes in Landraths- und Landgerichtsbezirke betreffend vom 14. Juli 1821. In: Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren und der Justiz. (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1821 Nr. 33, S. 403 ff. (Online bei der Bayerischen Staatsbibliothek).
  11. Bekanntmachung, die Verlegung des Landgerichtssitzes von Steinheim nach Seligenstadt betreffend vom 12. Mai 1835. In: Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt Nr. 29 vom 21. Mai 1835, S. 277.
  12. §§ 1, 3 Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879. In: Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt Nr. 15 vom 30. Mai 1879, S. 197f.
  13. Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden vom 14. November 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 46, S. 1828, Punkt 1506; Abs. 10. (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,1 MB]).
  14. Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden vom 21. Juni 1972. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 28, S. 1197, Punkt 851; 2. Abs. 3. (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 4,4 MB]).
  15. Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Darmstadt und Dieburg und der Stadt Darmstadt (GVBl. II 330–334) vom 26. Juli 1974. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 22, S. 318, § 16 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 1,5 MB]).
  16. Karl-Heinz Gerstemeier, Karl Reinhard Hinkel: Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Hrsg.: Hessischer Minister des Inneren. Bernecker, Melsungen 1977, DNB 770396321, OCLC 180532844, S. 223.
  17. a b Hauptsatzung. (PDF; 338 kB) § 7. In: Webauftritt. Stadt Babenhausen, abgerufen im Oktober 2019.
  18. Bevölkerung nach Staatsangehörigkeitsgruppen: Babenhausen. In: Zensus2011. Statistisches Bundesamt, abgerufen im Februar 2021.
  19. Migrationshintergrund: Babenhausen. In: Zensus2011. Statistisches Bundesamt, abgerufen im Februar 2021.
  20. a b c Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 12 und 66;.
  21. Ph. A. F. Walther: Alphabetisches Verzeichniss der Wohnplätze im Grossherzogtum Hessen. G. Jonghaus, Darmstadt 1869, OCLC 162355422, S. 4 (Online bei google books).
  22. Kommunalwahlen 1972; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 4. August 1972. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 33, S. 1424, Punkt 1025 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,9 MB]).
  23. Hessisches Statistisches Informationssystem In: Statistik.Hessen.
  24. Ausgewählte Strukturdaten über die Bevölkerung am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 35;.
  25. Religionszugehörigkeit: Babenhausen. In: Zensus2011. Statistisches Bundesamt, abgerufen im Februar 2021.
  26. Gemeindedatenblatt: Babenhausen. (PDF; 222 kB) In: Hessisches Gemeindelexikon. HA Hessen Agentur GmbH;
  27. Thea Altaras: Synagogen in Hessen – Was geschah seit 1945? Königstein i. Ts. 1994, ISBN 3-7845-7790-3, S. 125.
  28. Ergebnis der Gemeindewahl am 14. März 2021. 432002 Babenhausen, Stadt. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2021.
  29. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. 432002 Babenhausen, Stadt. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  30. Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011. 432002 Babenhausen, Stadt. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2011.
  31. Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006. 432002 Babenhausen, Stadt. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2006.
  32. Ergebnisse der Gemeindewahlen von 2001 und 1997. 432002 Babenhausen, Stadt. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2001.
  33. Bürgermeister-Wahlen in Hessen: Stadler löst in Babenhausen Knoke ab. In: Frankfurter Rundschau. 2. November 2020, abgerufen am 2. November 2020 (deutsch).
  34. Norman Körtge: „Babenhausen besser machen“. In: Offenbach-Post. 16. Januar 2021, S. 21 (op-online.de [abgerufen am 17. Januar 2021]).
  35. a b Bürgermeisterwahlen in Babenhausen, Stadt. In: Statistik Hessen. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im Oktober 2019.
  36. HStAD Bestand S 1 Nr. NACHWEIS 1: Melk, Wilhelm Jakob (1887-1971)  In: Archivinformationssystem Hessen (Arcinsys Hessen)
  37. Klemens Stadler: Die Gemeindewappen des Landes Hessen. Neuausgabe des Sammelwerks Deutsche Ortswappen von Prof. Otto Hupp im Auftrage der HAG Aktiengesellschaft in Bremen, bearbeitet von Dr. Klemens Stadler, Zeichnungen von Max Reinhart (= Deutsche Wappen – Bundesrepublik Deutschland. Band 3). Angelsachsen-Verlag, Bremen 1967, S. 17.
  38. Genehmigung einer Flagge der Stadt Babenhausen, Landkreises Darmstadt-Dieburg vom 30. April 1981. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1981 Nr. 20, S. 1086, Punkt 639 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 4,0 MB]).
  39. Friedrich Schöneich: Praeludium 1967 bis 1984. Wie es zur Verschwisterung von Babenhausen und Bouxwiller kam. In: Klaus Lötzsch, Georg Witteberger: Beiträge zur Geschichte der Grafschaft Hanau-Lichtenberg. (= Babenhausen einst und jetzt. 31). 2004, S. 7–18.
  40. In den Rödern bei Babenhausen (FFH-Gebiet und EU-Vogelschutzgebiet). Bundesamt für Naturschutz, abgerufen am 14. Juli 2020.
  41. Projektgebiet „In den Rödern“ bei Babenhausen. In: Webauftritt. Landkreis Darmstadt-Dieburg, abgerufen im Oktober 2019.
  42. 6019-305 VDO-Siemens Betriebsgelände nördlich Babenhausen (FFH-Gebiet). Bundesamt für Naturschutz, abgerufen am 14. Juli 2020.
  43. Bewirtschaftungsplan für das FFH-und VS-Gebiet „Untere Gersprenz-FFH/Untere Gersprenzaue-VSG-TR Hergershausen“ (6019-303/6119-401). vom 16. Dezember 2010. PDF. Regierungspräsidium Darmstadt, abgerufen am 14. Juli 2020.
  44. 6019-303 Untere Gersprenz (FFH-Gebiet). Bundesamt für Naturschutz, abgerufen am 14. Juli 2020.
  45. Hessisches Statistisches Informationssystem In: Statistik.Hessen.
  46. Schulkinder. In: Webauftritt. Stadt Babenhausen, abgerufen im April 2019.
  47. Jan Schiefenhövel: Kampfansage an Continental. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 27. September 2019 (faz.net [abgerufen am 7. Januar 2021]).
  48. Norman Körtge: Warnstreiks bei Continental in Babenhausen. In: Offenbach-Post. 4. Dezember 2020 (op-online.de [abgerufen am 7. Januar 2021]).
  49. Peter Gbiorczyk: Die Beziehungen Philipp Melanchthons zur Grafschaft Hanau. In: Neues Magazin für Hanauische Geschichte 2014, S. 2–60 (29–31).