Babes in Toyland (Band)

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Babes in Toyland

Allgemeine Informationen
Herkunft Minneapolis, Vereinigte Staaten
Genre(s) Punk, Alternative Rock, Grunge
Gründung 1988, 2014
Auflösung 2002, 2020
Gründungsmitglieder
Kat Bjelland
Lori Barbero
Michelle Leon (bis 1992)
Letzte Besetzung
Gesang, Gitarre
Kat Bjelland
Schlagzeug
Lori Barbero
Bass
Maureen Herman (1992–1996, ab 2014)

Babes in Toyland war eine Punkband, die 1988 in Minneapolis gegründet wurde.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kat Bjelland, Bandgründerin, Gitarristin, Sängerin und Songwriterin, die früher mit Courtney Love (später in der Band Hole) und Jennifer Finch (später L7) die Band Sugar Baby Doll gründete, wurde am 9. Dezember 1963 in San Francisco geboren. Babes in Toyland bestand, nachdem sich Sugar Baby Doll wegen Streitereien zwischen Courtney Love und Kat Bjelland aufgelöst hatte, wobei Bjelland Love einige Male zuvor aus der Band geworfen hatte, aus Kat Bjelland, Lori Barbero am Schlagzeug und Michelle Leon am Bass. Babes in Toyland lösten sich jedoch auch auf, überlebten aber länger als Hole. Kat Bjelland gründete anschließend eine neue Band namens Katastrophy Wife. Im Herbst 2014 wurde eine Reunion der Band mit Maureen Herman am Bass angekündigt, es folgten im Frühjahr 2015 einige Konzertauftritte.[1][2] Im Mai 2020 bestätigte Lori Barbero im Podcast Conan Neutrons Protonic Reversal, dass sich Babes In Toyland wieder aufgelöst haben und es kaum Chancen auf eine weitere Wiedervereinigung gibt.[3]

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Musik der Babes war etwas anders als die vieler anderer Riot-Grrrl-Bands wie etwa Bikini Kill oder Bratmobile. Das auffallende Schlagzeug, die zum Teil ungewöhnlich rauen Gitarrenriffs (mit einigen Grunge-Einflüssen), der aggressive Gesang von Kat und die zornigen Lyrics kombiniert mit unschuldigen Puppenkleidchen-Outfits und der Attitüde des Punks waren Stilmittel, mit denen die Band die Anliegen der Riot-Grrrl-Bewegung auf ihre eigene Art und Weise ausdrückte.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1989: Spanking Machine
  • 1991: To Mother
  • 1992: Fontanelle
  • 1993: Painkillers
  • 1995: Nemesisters
  • 2000: Devil (Kompilationsalbum)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Babes in Toyland Reunite, With a Little Help From a Tech LLC bei rollingstone.com
  2. Babes in Toyland Return as Feroious as Ever at L.A.Comeback Show bei rollingstone.com
  3. Ep166: Lori Barbero (Babes in Toyland). In: Conan Neutron’s Protonic Reversal. 8. Mai 2020. Abgerufen am 11. Juli 2020.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]