Babett Peter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Babett Peter

Babett Peter (2012)

Informationen über die Spielerin
Geburtstag 12. Mai 1988
Geburtsort OschatzDDR
Größe 172 cm
Position Abwehr
Vereine in der Jugend
1998–2003
2003–2004
FSV Oschatz
VfB Leipzig
Vereine als Aktive
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2004–2005
2006–2012
2012–2014
2014
1. FC Lokomotive Leipzig
1. FFC Turbine Potsdam
1. FFC Frankfurt
VfL Wolfsburg
30 0(4)
138 (17)
26 0(1)
16 0(0)
Nationalmannschaft2
2003
2004–2005
2005–2006
2006
2006–
Deutschland U-15
Deutschland U-17
Deutschland U-19
Deutschland U-20
Deutschland
2 (0)
7 (0)
15 (0)
4 (0)
88 (4)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 27. Februar 2015
2 Stand: 8. April 2015

Babett Peter (* 12. Mai 1988 in Oschatz) ist eine deutsche Fußballspielerin. Die Abwehrspielerin spielt für den VfL Wolfsburg und die deutsche Nationalmannschaft.

Leben[Bearbeiten]

Vereinsfußball[Bearbeiten]

Babett Peter fing in der Grundschule auf dem Bolzplatz an, Fußball zu spielen. Mit neun Jahren meldeten ihre Eltern sie beim FSV Oschatz an. Nach ihrem Wechsel zum 1. FC Lokomotive Leipzig wurde sie Junioren-Nationalspielerin. In der Winterpause der Saison 2005/06 wechselte sie zum 1. FFC Turbine Potsdam. Am 12. September 2007 wurde sie mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold ausgezeichnet. Am 7. Oktober 2007 erzielte sie bei der SG Essen-Schönebeck per Elfmeter ihr erstes Bundesligator. Mit Turbine gewann Babett Peter fünfmal die deutsche Meisterschaft, einmal den DFB-Pokal und dreimal den DFB-Hallenpokal. Ihr größter Erfolg bei Turbine war der Champions-League-Gewinn im Jahre 2010. Zur Saison 2012/13 wechselte Peter zum 1. FFC Frankfurt.[1] Ab der Saison 2014/15 wird Peter für den VfL Wolfsburg auflaufen. Bei den Niedersachsen erhält sie einen Vertrag bis 2017.[2]

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

2005 scheiterte sie mit der U-19-Auswahl im Halbfinale der Europameisterschaft an Russland. Ihr erstes Länderspiel für die deutsche Nationalmannschaft absolvierte sie am 9. März 2006 gegen Finnland. Schon zu Beginn ihrer Karriere bei der Nationalmannschaft bekam sie den Spitznamen Hulk. Mit der Nationalmannschaft wurde sie 2007 Weltmeisterin, kam während des Turniers allerdings nicht zum Einsatz. Ein Jahr später gewann sie die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen. Im Jahre 2009 wurde sie mit der Nationalmannschaft Europameisterin. Ihr erstes Länderspieltor erzielte sie am 1. März 2010 beim Algarve-Cup gegen China.[3] Zudem übernahm sie nach der Auswechslung von Birgit Prinz erstmals die Kapitänsbinde.[4] Peter gehörte zum Mannschaftskader für die WM 2011 in Deutschland. Am 19. November 2011 erzielte sie in Wiesbaden beim 17:0-Rekordsieg im EM-Qualifikationsspiel gegen die Auswahl Kasachstans erstmals drei Tore in einem Länderspiel.

Peter nahm an den ersten beiden Lehrgängen für die EM 2013 teil und spielte auch das erste Testspiel gegen Schottland. Zwei Tage später musste sie allerdings wegen einer Verletzung des linken Fußes ihre EM-Teilnahme absagen.

Erfolge[Bearbeiten]

Titel[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Privates[Bearbeiten]

Babett Peter besuchte von Juli 2003 bis Dezember 2005 das Sportgymnasium in Leipzig, ehe sie von Januar 2006 bis Juni 2007 das Potsdamer Sportgymnasium besuchte und dort mit dem Abitur abschloss. Ab Anfang Oktober 2007 absolvierte sie als Sportsoldatin der Bundeswehr die Allgemeine Grundausbildung in der Clausewitzkaserne von Nienburg/Weser.

Seit ihrem fünften Lebensjahr leidet Babett Peter an einer Fazialisparese, einer lähmenden Erkrankung der für die Gesichtsmuskulatur verantwortlichen Nerven. Mit 15 Jahren unterzog sie sich einer Operation, die die Situation erheblich verbesserte.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. kicker.de: Odebrecht zum VfL - Peter zum 1. FFC
  2. kicker.de: Nationalspielerin Peter verstärkt den VfL
  3. dfb.de: DFB-Auswahl nach souveränem Sieg über China im Endspiel
  4. dfb-tv: Algarve Cup 2010: Deutschland - China
  5. uefa.com: Der leise Aufstieg von Babett Peter

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Babett Peter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorgänger Amt Nachfolger
Anna Blässe Fritz-Walter-Medaille der Juniorinnen in Gold
2007
Jana Burmeister