Bach (Eitorf)

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Bach
Gemeinde Eitorf
Koordinaten: 50° 45′ 55″ N, 7° 24′ 10″ O
Höhe: ca. 85 m ü. NHN
Einwohner: 386 (2014)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1935
Postleitzahl: 53783
Vorwahl: 02243
Bach (Nordrhein-Westfalen)
Bach

Lage von Bach in Nordrhein-Westfalen

Die Bacher Mühle
Die Bacher Mühle

Das Dorf Bach ist ein Ortsteil der Gemeinde Eitorf im Rhein-Sieg-Kreis im südlichen Nordrhein-Westfalen. Die Ortschaft war bis zum 1. Januar 1935 Teil der Gemeinde Merten.[2][3]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Bach liegt am südlichen Ufer der Sieg an der Grenze zu Hennef (Sieg). Nachbarorte sind Merten im Westen und Mittelscheid (zu Hennef) im Süden. Durch Bach verläuft die Landesstraße 333.

Zu Bach gehören auch die ehemaligen Ortsteile Happach und Schützenau.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1550 wurde en dr Bach erstmals wegen eines Landtausches erwähnt, 1555 wurde die vorher nördlich der Sieg gelegene Mühle des Klosters Merten hier neu aufgebaut.[4] Im 17. Jahrhundert unterschied man zwischen Bach als Niederbach und einer talaufwärts gelegenen Siedlung Oberbach.[5] 1885 hatte Bach 16 Häuser mit 67 Einwohnern.[3] 1910 wohnten hier die Familien Müller Gottfried Arenz, Müllergehilfe Josef Arenz und Ackerer Peter Arenz, Tagelöhner Heinrich Bauer, Tagelöhnerin Elisabeth Becher, Fabrikarbeiterin Gertrud Becher, zwei Tagelöhner Peter Becher, Fabrikarbeiter Peter Engel, Witwe Jakob Esser und Rottenarbeiter Paul Esser, der Invalide Josef Frank, Witwe Josef Fratz, Fabrikarbeiter Heinrich Kuhl, Kohlenverlader Wilhelm Lichius, Kleinhändler Peter Wilhelm Löbach, Tagelöhner Peter Josef Odenthal, Tagelöhner Peter Josef Oel, Witwe Andreas Schallenberg, Tagelöhner Heinrich Schumacher, Rottenarbeiter Johann Vorbeck, Wegearbeiter Johann Wirges, Witwe Johann Wirges und Invalide Wilhelm Wirges, also 24 Haushalte.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemeinde Eitorf, abgerufen am 24. Februar 2014 (Memento des Originals vom 9. November 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.eitorf.de
  2. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Landkreis Siegkreis. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  3. a b Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Band XII. Provinz Rheinland. Verlag des Königlichen statistischen Bureaus, Berlin 1888, S. 115 (online [PDF; 1,5 MB; abgerufen am 17. Dezember 2015]).
  4. Gabriel Busch: Merten (Sieg), Verlag Reckinger & Co., Siegburg 1978, S. 24
  5. Gabriel Busch: Merten (Sieg), Verlag Reckinger & Co., Siegburg 1978, S. 25
  6. Einwohner-Adressbuch für den Siegkreis, Verlag W. Reckinger, Siegburg 1910