Backfire-Effekt

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Als Backfire-Effekt (zu Deutsch etwa: Zurückfeuern-Effekt) wird in der Politikwissenschaft das Phänomen bezeichnet, dass neue Fakten, die den eigenen politischen Ansichten widersprechen, diese noch mehr verfestigen können.[1][2]

Der Begriff wurde von den Politikwissenschaftlern Brendan Nyhan and Jason Reifler geprägt. In einer Veröffentlichung von 2010 untersuchten sie das Phänomen und kamen zu dem Ergebnis, dass die Konfrontation mit Fakten und Argumenten bei Menschen, die einer politischen Ideologie anhängen, oftmals zum Gegenteil des Angestrebten führt.[3][4][5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. backfire effect. In: The Skeptic's Dictionary. Abgerufen am 26. April 2012.
  2. Craig Silverman: The Backfire Effect. In: Columbia Journalism Review. 17. Juni 2011, abgerufen am 1. Mai 2012 (englisch): „When your deepest convictions are challenged by contradictory evidence, your beliefs get stronger.“
  3. Brendan Nyhan, Jason Reifler: When Corrections Fail: The Persistence of Political Misperceptions. springer.com
  4. When Corrections Fail: The persistence of political misperceptions. University of Michigan, abgerufen am 15. Dezember 2017 (englisch).
  5. Gehirn&Geist 9/2017 - Die Schattenseiten der Empathie: Wann Mitfühlen unmoralisch ist Spektrum der Wissenschaft, S. 27