Backyard Babies

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Backyard Babies
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Die Backyard Babies auf dem Vainstream Festival 2006 in Münster
Die Backyard Babies auf dem Vainstream Festival 2006 in Münster
Allgemeine Informationen
Genre(s) Punkrock, Hard Rock
Gründung 1987
Website http://www.backyardbabies.com/
Gründungsmitglieder
„Tobbe“ (bis 1989)
Andreas Tyrone Dregen (Dregen genannt)
Johan Blomquist
Peder Carlsson
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre
Nicke Borg (seit 1989)
Gitarre
Andreas „Dregen“ Tyrone Svensson
Bass
Johan Blomquist
Schlagzeug
Peder Carlsson

Die Backyard Babies sind eine Rock-Band aus Nässjö, Schweden.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Die Bandmitglieder gingen auf die gleiche Schule und nach ihrer Gründung 1987, einem Demo und einigen Live-Auftritten wurde 1989 der eigentliche Sänger Tobias Tobbe Fischer wegen musikalischer Differenzen gefeuert und durch Nicke Borg ersetzt. Es folgten zwei weitere Demos und eine nationale Tournee, bevor 1991 das erste offizielle Release kam - die EP Something to Swallow. 1993 wurden sie vom schwedischen Plattenlabel Megarock unter Vertrag genommen. Ein Jahr später wurde das erste Album Diesel & Power veröffentlicht. Da Dregen zu der Zeit auch Gitarrist bei den 1994 von ihm mitgegründeten Hellacopters war, wurde es bis 1997 sehr ruhig um die Backyard Babies. 1998 erschien das zweite Album Total 13. Ein Jahr später verließ Dregen die Hellacopters, um sich von nun an ausschließlich um die Backyard Babies zu kümmern. 2001 erschien das Album Making Enemies is Good, welches der Band endgültig internationale Bekanntheit einbrachte und 2003 das Album Stockholm Syndrome. 2006 kam dann das nächste Album People like People like People like us auf den Markt. Mit ihrem bisher fünften Album entfernten sie sich ein weiteres Stück vom Stil des Erfolgsalbums Total 13, begründen ihre Weiterentwicklung zu ruhigeren Songs aber weniger mit ihrem Alter als gestiegenem Selbstvertrauen. Produziert wurde das Album vom Hellacopters-Chef Nicke Andersson, der während der Produktionsphase zum fünften Bandmitglied wurde und zudem an You Cannot Win mitschrieb. Am 13. August 2008 erschien das Album Backyard Babies.

Als bedeutende Einflüsse nennt die Band die Ramones, Warrior Soul, KISS und Hanoi Rocks. Für weitere Vorbilder wie AC/DC, Monster Magnet, Social Distortion, Velvet Revolver und Mötley Crüe durften sie auch schon auf Tourneen als Support dienen. Des Weiteren war der kanadische Rocker Danko Jones mit seiner gleichnamigen Band auf der 2001er Making-Enemies-Tour Support der Babies. 2009 waren die Backyard Babies wiederum Vorband für Danko Jones.

Dregen (Gitarrist)

Ende 2009 feierte die Band ihr 20-jähriges Bandbestehen (in dieser Besetzung) mit der Veröffentlichung eines CD/DVD-Sets namens Them XX. Enthalten sind eine Best-of-CD, zwei CDs mit B-Seiten und nicht auf regulären Veröffentlichungen zu findenden Songs sowie eine erweiterte Neu-Auflage der DVD Jetlag – The Movie. Den Rahmen des Sets bildet ein Fotoband, der Fotos aus der Bandgeschichte zeigt. Ein Großteil dieser Bilder wurde von Hobbyfotograf und Schlagzeuger Peder Carlsson geschossen. Die Veröffentlichung wurde mit einer für die Band vergleichsweise kurzen Tournee begleitet, auf die eine mehrjährige Bandpause folgte.

Nicke Borg nutzt diese Schaffenspause für sein Soloprojekt Homeland.[1] Dregen spielte von Juni 2011 bis März 2014 in der Soloband des Ex-Hanoi Rocks Sängers Michael Monroe.[2]

Am 25. September 2013 veröffentlichte Dregen sein erstes Soloalbum.[3]

Im Sommer 2014 begann die Band an einem neuen Album zu arbeiten.[4][5] Am 5. Juni 2015 spielten sie auf dem Sweden Rock Festival ihren ersten Auftritt seit 2010. [6] Das neue Album Four by Four erschien wenige Monate später, am 28. August 2015.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[7] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE SchwedenSchweden SE
1994 Diesel and Power Erstveröffentlichung 1994 über Megarock Records
1998 Total 13 12
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung 1998 über MVG Records
2001 Making Enemies Is Good 82
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung am 28. Mai 2001 über BMG Sweden
2003 Stockholm Syndrome 63
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung 2003 über RCA
2006 People Like People Like People Like Us 3
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung 2006 über Sony BMG
2008 Backyard Babies 1
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung 2008 über Billion Dollar Babies
2015 Four by Four 78
(1 Wo.)
2
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung am 28. August 2015 über Sony Music

Live-Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel Charts[7] Anmerkungen
SchwedenSchweden SE
2005 Live Live in Paris 19
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung 2005 über BMG

Kompilationen[Bearbeiten]

  • 1998: Safety Pin & Leopard Skin - 6 Live, 1 Cover and 2 for the B-Side Lover (MVG Records)
  • 2001: Independent Days (MVG Records)
  • 2002: From Demos to Demons 1989-1992 (Powerline Records)
  • 2005: Tinnitus (Liquer And Poker Music)
  • 2009: Them XX (Billion Dollar Babies)

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Charts[7] Anmerkungen
SchwedenSchweden SE
1997 Knockouts
ohne Album
54
(1 Wo.)
Extended Play
Erstveröffentlichung 1997 über MVG Records
Look at You
Total 13
56
(1 Wo.)
2001 Brand New Hate
Making Enemies Is Good
14
(9 Wo.)
2003 Minus Celsius
Stockholm Syndrome
21
(13 Wo.)
2004 A Song for the Outcast
Stockholm Syndrome
34
(3 Wo.)
Friends
Stockholm Syndrome
57
(2 Wo.)
2006 The Mess Age (How Could I Be So Wrong) 43
(4 Wo.)
People Like People Like People Like Us
Dysfunctional Professional 3
(2 Wo.)
People Like People Like People Like Us

Singles ohne Chartsplatzierung

  • 1994: Electric Suzy(Megarock Records) von Diesel and Power
  • 1998: Bombed (Out of My Mind) (MVG Records)
  • 1998: Highlights (MVG Records) von Total 13
  • 1998: Is It Still Alright to Smile? (Bad Afro Records)
  • 1998: Babylon (Pastor)
  • 2001: The Clash (BMG Sweden) von Making Enemies Is Good
  • 2006: Roads (RCA Records) von People Like People Like People Like Us
  • 2008: Fuck Off and Die (Bootleg Booze Records) von Backyard Babies
  • 2008: Nomadic (Spinefarm Records)
  • 2009: Drool (Spinefarm Records)
  • 2009: Abandon (Spinefarm Records)
  • 2009: Degenerated von Backyard Babies
  • 2015: Th1rt3en or Nothing von Four by Four

DVDs[Bearbeiten]

  • 2005: Jetlag the Movie (RCA)
  • 2006: Live Zone (LiveZone)

Sonstige Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • 1991: Something to Swallow (EP, Eigenproduktion)
  • 1992: Bite & Chew – 5 Track Demo (MC, Eigenproduktion)
  • 1997: Supershow (Split-EP mit The 69 Eyes, Rubber Rabbit Rock'N'Roll Records)
  • 1998: Total 05 (EP, MVG Records)
  • 2004: A Remix for the Outcast (Remix-EP, Sound Pollution)

Exklusive Samplerbeiträge[Bearbeiten]

  • 1996: Teenagers from Mars auf Hell on Earth … Hail to Misfits
  • 1997: One Track mind auf Stranded in the Doll’s House - Tribute to Johnny Thunders and Jerry Nolan
  • 2002: Pet Sematary auf The Song Ramones the Same
  • 2002: Jack the Ripper auf National Sånger (Hymner Från Vågen Och EPAs Torg)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Blabbermouth.net. Abgerufen am 24. Juli 2010.
  2. Statement zu Dregens Ausstieg bei Michael Monroe. Abgerufen am 8. März 2014.
  3. RockHard-Meldung zu Dregens Solo-Album.
  4. facebook.com
  5. facebook.com
  6. blabbermouth.net
  7. a b c Chartquellen: