Bad Grönenbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Bad Grönenbach
Bad Grönenbach
Deutschlandkarte, Position des Marktes Bad Grönenbach hervorgehoben
47.87555555555610.221111111111718Koordinaten: 47° 53′ N, 10° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Unterallgäu
Verwaltungs­gemeinschaft: Bad Grönenbach
Höhe: 718 m ü. NHN
Fläche: 42,02 km²
Einwohner: 5417 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 129 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87730
Vorwahl: 08334
Kfz-Kennzeichen: MN
Gemeindeschlüssel: 09 7 78 144
Adresse der
Marktverwaltung:
Marktplatz 1
87730 Bad Grönenbach
Webpräsenz: www.bad-groenenbach.de
Bürgermeister: Bernhard Kerler
Lage des Marktes Bad Grönenbach im Landkreis Unterallgäu
Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Günzburg Landkreis Neu-Ulm Landkreis Oberallgäu Landkreis Ostallgäu Buxheim (Schwaben) Memmingen Amberg (Unterallgäu) Apfeltrach Babenhausen (Schwaben) Bad Grönenbach Bad Wörishofen Benningen Benningen Böhen Boos (Schwaben) Breitenbrunn (Schwaben) Buxheim (Schwaben) Dirlewang Egg an der Günz Eppishausen Erkheim Ettringen (Wertach) Fellheim Hawangen Heimertingen Holzgünz Kammlach Kettershausen Kirchhaslach Kirchheim in Schwaben Kronburg Lachen (Schwaben) Lauben (Unterallgäu) Lautrach Legau Markt Rettenbach Markt Wald Memmingerberg Mindelheim Niederrieden Oberrieden (Schwaben) Oberschönegg Ottobeuren Pfaffenhausen Pleß Rammingen (Bayern) Salgen Sontheim (Schwaben) Stetten (Schwaben) Trunkelsberg Türkheim Tussenhausen Ungerhausen Ungerhausen Unteregg Westerheim (Unterallgäu) Wiedergeltingen Winterrieden Wolfertschwenden Woringen Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Günzburg Landkreis Neu-Ulm Landkreis Oberallgäu Landkreis Ostallgäu Landkreis Unterallgäu Memmingen Amberg (Unterallgäu) Apfeltrach Babenhausen (Schwaben) Bad Grönenbach Bad Wörishofen Benningen Benningen Böhen Boos (Schwaben) Breitenbrunn (Schwaben) Buxheim (Schwaben) Dirlewang Egg an der Günz Eppishausen Erkheim Ettringen (Wertach) Fellheim Hawangen Heimertingen Holzgünz Kammlach Kettershausen Kirchhaslach Kirchheim in Schwaben Kronburg Lachen (Schwaben) Lauben (Unterallgäu) Lautrach Legau Markt Rettenbach Markt Wald Memmingerberg Mindelheim Niederrieden Oberrieden (Schwaben) Oberschönegg Ottobeuren Pfaffenhausen Pleß Rammingen (Bayern) Salgen Sontheim (Schwaben) Stetten (Schwaben) Trunkelsberg Türkheim Tussenhausen Ungerhausen Ungerhausen Unteregg Westerheim (Unterallgäu) Wiedergeltingen Winterrieden Wolfertschwenden Woringen Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt
Marktplatz in Bad Grönenbach, mit Kollegiatstift und Kirche St. Philipp und Jakob im Hintergrund

Bad Grönenbach ist ein oberschwäbischer Markt im schwäbischen Landkreis Unterallgäu und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Bad Grönenbach. Dem erstmals 1099 urkundlich erwähnten Ort wurde 1996 das Prädikat Kneippheilbad verliehen. Bereits 1954 war der Ort als Kneippkurort staatlich anerkannt worden. Der Markt befindet sich zwischen den beiden Städten Memmingen im Norden und Kempten (Allgäu) im Süden. Etwas östlich von Bad Grönenbach verläuft die Bundesautobahn A 7. Ungefähr ein Viertel des Gemeindegebiets ist mit Wald bedeckt, ebenso befindet sich auf dem Gemeindegebiet, nördlich von Bad Grönenbach, das größte Kiesabbaugebiet Süddeutschlands.[2] Die Herrschaft über den Ort wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrmals. Ein lokaler Ortsadel bestand bis Anfang des 13. Jahrhunderts, danach ging die Herrschaft an die Rothensteiner, Pappenheimer und Fugger, schließlich an das Fürststift Kempten über, bis Bad Grönenbach 1803 Bayern zugeschlagen wurde.

Geografie[Bearbeiten]

Ausdehnung des Gemeindegebietes von Bad Grönenbach

Topographie[Bearbeiten]

Bad Grönenbach liegt im Südwesten Bayerns, rund 13 Kilometer südlich der kreisfreien Stadt Memmingen in der Region Donau-Iller in Oberschwaben. Der Markt im südwestlichen Bereich des Landkreises Unterallgäu auf einer Höhe von 718 m ü. NN grenzt südlich an den Landkreis Oberallgäu, mit dem die typische Allgäuer Hügellandschaft beginnt. Der Ort mit 5334 Einwohnern (Stand: Dezember 2013) ist nach Ottobeuren mit über 8000 und Türkheim mit über 6700 Einwohnern der drittgrößte der zwölf Märkte im Landkreis Unterallgäu. Die höchste Erhebung befindet sich südlich der Weiler Vordergsäng und Niedergsäng mit 840 m ü. NN.[3]

Geologie[Bearbeiten]

Geologisch liegt der größte Teil des Gemeindegebietes in der Naturraumeinheit des Unteren Illertales, lediglich ein kleiner Teil im Süden wird dem Naturraum Iller-Vorberge zugeordnet. Dort befinden sich die zu Bad Grönenbach gehörenden Dörfer Ziegelberg und der südöstliche Bereich von Herbisried.[4] Die ältesten Gesteine im Untergrund des Gemeindegebietes werden durch miozäne Ablagerungen der Oberen Süßwassermolasse gebildet, die hier aus Mergeln, Sanden sowie Tonen mit eingelagerten Kiesen aufgebaut ist. Während der nachfolgenden Eiszeiten im Pleistozän wurde die Ebene der Oberen Süßwassermolasse mehrfach von Gletschern überfahren. Eiszeitliche Flüsse schnitten sich tief in die Ebene ein, so dass die Ablagerungen der Süßwassermolasse heute nur noch lokal an den Rändern der Täler aufgeschlossen sind.[5]

Geomorphologisch prägend war im Raum Bad Grönenbach die Würm-Kaltzeit. Während des Maximums der Eisausdehnung lag die Gletscherfront im Memminger Tal. Während des Zurückschmelzens des Gletschers bildeten sich zwischen den Endmoränen und der Gletscherfront große Eisstauseen. Östlich von Ziegelberg durchbrachen die Wassermassen die Endmoräne und überfluteten die nördliche Schotterebene bei Memmingen. Durch die hohe erosive Kraft des plötzlich austretenden Gletscherseewassers schnitt sich der Wasserlauf tief in die Schotterterrassen ein und bildete ein charakteristisches Trompetental. Die Stelle, wo die Gletscherwässer durch die Endmoräne gebrochen sind, wird auch als „Allgäuer Tor“ bezeichnet.[6]

Der Untergrund des Hauptortes ist strukturgeologisch geteilt in Schotter der Eiszeiten des Pleistozäns, der Mindel- und der Rißeiszeit. Der Rand des östlichen Gemeindegebietes besteht aus Schotter der Würm-Kaltzeit, der letzten Kaltzeit im Alpenraum. Die Weiler Vordergsäng und Niedergsäng liegen auf einer Altmoräne der Mindel-Kaltzeit, die Hochterrasse des Falken, nördlich daran anschließend, wurde in der Riß-Kaltzeit gebildet. Die Obere Süßwassermolasse aus dem Miozän bildet den Sockel der Erhebung. Die Obere Süßwassermolasse ist auch im Osten der Gemeinde zur Iller hin aufgeschlossen. Der Naturraum der Iller-Vorberge besteht aus einer Jungmöräne mit Endmoränenzügen der Würm-Kaltzeit.[7]

Naturdenkmäler und Geotope[Bearbeiten]

Nagelfluh-Aufschluss bei Waldegg, Bad Grönenbach. Geotop Nr. 778A007

In Bad Grönenbach sind die Baumgruppe am Schloßberg, vorwiegend aus Eschen bestehend, und die Weihbrunner Quelle in der Gemarkung Zell als Naturdenkmäler ausgewiesen.[8]

Eingetragene Geotope sind die Nagelfluh-Aufschlüsse westlich von Bad Grönenbach[9] und Waldegg[10], das Toteisloch bei Herbisried[11], das Ziegelberger Trompetentälchen[12], der Nagelfluhfelsen am Falken nordöstlich von Ittelsburg[13], die Zeller Hochterrasse nordöstlich von Grönenbach[14] und der Prallhang am Illertal nördlich von Fluhmühle.[15] Die beiden Nagelfluh-Aufschlüsse zeigen Deckenschotter des Unterpleistozäns und wurden künstlich durch den Abbau von Kies geschaffen. Der Nagelfluhfelsen bei Ittelsburg besteht aus Geröll mit überwiegend kalkalpiner Herkunft. Da es deutlich mehr eckige als gerundete Stücke aufweist, wurde das Geröll nur wenig transportiert. Die Gletscherstirn während der letzten Kaltzeit muss somit in nächster Nähe gelegen sein.[13] Ebenfalls in der letzten Kaltzeit wurde das Ziegelberger Trompetentälchen gebildet, das größte Trompetental im Allgäu. Der Name Trompetental geht auf die trichterförmige Öffnung des Tales in nördlicher Richtung, ähnlich einem Trompetenhals, zurück.[12] Albrecht Penck wies unter anderem mit Hilfe der Zeller Hochterrasse und des dort abgelagerten Schotters die Mehrgliedrigkeit des Pleistozäns nach.[16] Der Talgrund der Schotterterrasse stammt aus der Würmeiszeit, darüber erhebt sich die Hochterrasse der Rißeiszeit, die wiederum von der Terrasse der Mindeleiszeit überragt wird.[14]

Gemeindegebiet[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Bad Grönenbach und Zell. Zell wurde am 1. Juli 1972 als bis dahin selbstständige Gemeinde eingegliedert.[17]

Zum Markt Bad Grönenbach gehören die Dörfer Bad Grönenbach, Gmeinschwenden, Herbisried, Hörpolz, Ittelsburg, Schulerloch, Thal, Zell und Ziegelberg. Außerdem gibt es 19 Weiler und 17 Einöden im Markt Bad Grönenbach.[18]

Bad Grönenbach grenzt im Uhrzeigersinn an die Gemeinden Legau, Kronburg, Woringen, Wolfertschwenden, Böhen alle im Landkreis Unterallgäu sowie an die Gemeinde Dietmannsried im Landkreis Oberallgäu.

Flächennutzung[Bearbeiten]

Flächennutzung 2014 Fläche in ha
Gebäude- und Freifläche 284
Betriebsfläche 67
davon Abbauland 63
Erholungsfläche 6
davon Grünanlagen 4
Verkehrsfläche 158
davon Straßen, Wege, Plätze 153
Landwirtschaftsfläche 2616
Waldfläche 1031
Wasserfläche 35
Flächen anderer Nutzung 6
Gesamtfläche 4202

Das ländlich geprägte Gebiet von Bad Grönenbach hat mit 62,3 Prozent einen signifikant höheren Anteil an Landwirtschaftsfläche als der bayerische Durchschnitt mit 49 Prozent. Die Waldfläche umfasst circa ein Viertel des Gebietes und ist um rund 10 Prozent geringer als der Landesdurchschnitt mit 35 Prozent. Die größte zusammenhängende Waldfläche erstreckt sich unmittelbar am Ortsrand südwestlich von Bad Grönenbach. Neben weiteren kleineren, auf dem Gemeindegebiet verteilten Waldflecken ist die südöstliche Ecke an der Grenze zum Landkreis Oberallgäu bewaldet.

Die Wasserfläche mit 35 Hektar oder 0,8 Prozent der Fläche ist statistisch weniger als halb so groß wie der Landesdurchschnitt mit 2 Prozent. Die Gebäude- und Freiflächen sowie der Anteil der Verkehrsflächen liegen ungefähr im Landesdurchschnitt.[19][20]

Gewässer[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde liegen verschiedene natürliche und künstlich angelegte Gewässerflächen. Am nördlichen Ortsausgang befindet sich das Naturfreibad Bad Clevers und weiter nach Norden gibt es zwei weitere kleinere Seen im Bereich des Weilers Ziegelstadel. Westlich und südlich unterhalb des Hohen Schlosses sind mehrere Weiher, zum Teil für die Fischzucht, angelegt. Weitere Gewässer befinden sich im Grönenbacher Wald nach dem Ortsteil Rothenstein. Kurz hinter der Grenze zum Landkreis Oberallgäu entspringt der Zeller Bach, der das Gemeindegebiet in nördlicher Richtung durchfließt und kurz vor Memmingen in den Kressenbach mündet. Der Zeller Bach wird von einer Reihe kleiner Zuflüsse gespeist. Östlich des Dorfes Zell ist durch Kiesabbau ein Baggersee entstanden. Zu Bad Grönenbach gehört ein Teil der Iller. Das rechte Ufer des Flusses erstreckt sich von Süden ab dem Weiler Au bis zum Illerkraftwerk der Illerstufe 6 bei Sack auf dem Gemeindegebiet. Auf Höhe der Einöde Rechberg bildet die Iller eine Schleife mit einem Prallhang, der rund 78 Meter abfällt. Sämtliche Gewässer gehören zur Flussgebietseinheit Donau.[21]

Klima[Bearbeiten]

In Bad Grönenbach herrscht ein gemäßigtes, im Vergleich zu den Daten der Normalperiode von 1961–1990 für Deutschland aber ein eher kühles Klima. Im Februar, dem statistisch trockensten Monat, gibt es noch 55 mm Niederschlag, im Jahr sind es durchschnittlich 995 mm. Der heißeste Monat ist mit durchschnittlich 16,3 °C der Juli (im deutschlandweiten Durchschnitt sind es 16,9 °C), der Januar ist mit durchschnittlich −2,0 °C der kälteste, während für den gleichen Monat im Durchschnitt in Deutschland eine Temperatur von -0,5 °C herrscht. Die jährliche Durchschnittstemperatur beträgt 7,2 °C[22], das Mittel der Normalperiode weist für Deutschland eine Durchschnittstemperatur von 8,24 °C aus.


Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Bad Grönenbach
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 1,4 3,1 7,3 11,4 16,3 19,7 21,5 20,7 17,7 11,9 6,1 2,2 Ø 11,6
Min. Temperatur (°C) −5,3 −4,6 -1,8 1,6 5,8 9,3 11,1 10,3 7,5 3,2 -0,6 −3,9 Ø 2,8
Temperatur (°C) −2,0 -0,8 2,7 6,5 11,0 14,5 16,3 15,5 12,6 7,5 2,7 -0,9 Ø 7,2
Niederschlag (mm) 62 55 59 76 101 120 120 117 85 64 66 70 Σ 995
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
1,4
−5,3
3,1
−4,6
7,3
-1,8
11,4
1,6
16,3
5,8
19,7
9,3
21,5
11,1
20,7
10,3
17,7
7,5
11,9
3,2
6,1
-0,6
2,2
−3,9
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
62
55
59
76
101
120
120
117
85
64
66
70
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: Klima: Bad Grönenbach. AmbiWeb GmbH, abgerufen am 30. August 2015.[22]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Alterspyramide von Bad Grönenbach (Zensus 2011)
Männer Alterstufe Frauen
> 90
40 
75 
80-89
145 
221 
70-79
260 
299 
60-69
274 
379 
50-59
370 
433 
40-49
453 
309 
30-39
295 
276 
20-29
287 
351 
10-19
306 
239 
0-9
244 

Nach dem Zensus 2011 lebten in der Marktgemeinde 5262 Menschen, davon waren 2588 (49 Prozent) männlich und 2674 (51 Prozent) weiblich. 242 Personen hatten eine ausländische Staatsbürgerschaft, dies entsprach 4,6 Prozent. Die polnische Bevölkerungsgruppe stellte mit 47 Personen den größten Anteil, gefolgt von Italienern mit 30 und Türken mit 29. Nach der Altersstruktur waren 19 Prozent der Einwohner 65 Jahre oder älter, knapp 22 Prozent waren jünger als 20 Jahre.[23]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde Bad Grönenbach wurden 1840 2213, 1987 4399, im Jahr 2000 5091 und 2009 5272 Einwohner gezählt.[24] In den Nachkriegsjahren von 1945 bis 1947 wurden aufgrund der Vertreibung aus Schlesien, dem Sudetenland, Ostpreußen und weiteren Gebieten rund 1000 Personen in der Gemeinde aufgenommen.[25]

Jahr Einwohner
1840 (1. Dez.) 2213
1871 (1. Dez.) 2094
1900 (1. Dez.) 2223
1925 (16. Jun.) 2676
1939 (17. Mai) 2626
1950 (13. Sep.) 3992
1970 (27. Mai) 4221
Jahr Einwohner
1987 (25. Mai) 4399
2000 (31. Dez.) 5091
2003 (31. Dez.) 5156
2005 (31. Dez.) 5135
2007 (31. Dez.) 5191
2009 (31. Dez.) 5272
2010 (31. Dez.) 5286
Jahr Einwohner
2011 (31. Dez.) 5281
2012 (31. Dez.) 5305
2013 (31. Dez.) 5349
2014 (31. Dez.) 5423

Religionen[Bearbeiten]

Von den 5649 Einwohnern Bad Grönenbachs bekannten sich im Jahr 2014 3092 (54,73 Prozent) zur römisch-katholischen Kirche, gefolgt von 714 Mitgliedern (12,64 Prozent) des evangelisch-lutherischen Bekenntnisses. 592 Personen (10,48 Prozent) waren evangelisch-reformiert. Von 1198 Personen (21,21 Prozent) lag keine Angabe vor und 48 Personen gehörten einer sonstigen Glaubensgemeinschaft an. Die Altkatholiken hatten 5 Mitglieder (0,09 Prozent).[26]

Geschichte[Bearbeiten]

Ur- und Frühgeschichte[Bearbeiten]

Bereits in frühgeschichtlicher Zeit war das Gebiet der heutigen Marktgemeinde besiedelt. Ein Depotfund bei Ittelsburg aus der Bronzezeit von 1800 bis 1200 v. Chr. ist ein Beleg hierfür. Der Fund, bestehend unter anderem aus mehreren Lappenbeilen, wird im Stadtmuseum Memmingen aufbewahrt.[27] Aus der Eisenzeit, genauer der La-Tène-Zeit, stammen die Wallanlagen auf dem Falken oberhalb von Ittelsburg.[28] Die Römer besiedelten das Gebiet, nachdem sie 15 v. Chr. die Vindeliker besiegt und die Provinz Raetia gegründet hatten. Nach dem Zerfall des Römischen Reiches besiedelten im 6. Jahrhundert germanische Alemannen und Thüringer die Gegend. Ein eigener Ortsadel bildete sich vermutlich im 8. Jahrhundert und bestand bis Anfang des 13. Jahrhunderts.

11. bis 17. Jahrhundert[Bearbeiten]

Burgruine Rothenstein

Die erste urkundliche Erwähnung von Grönenbach war im Jahre 1099, als der lokale Ortsadel in Grönenbach herrschte. Die Linie der sogenannten Edlen von Grönenbach starb 1260 mit der Nonne Adelheid von Grönenbach im Kloster Ottobeuren aus.[29] In der Folge übernahmen die Herren von Rothenstein die Herrschaft Grönenbach als Lehen des Fürststifts Kempten.[30] Diese hatten ihre Stammburg westlich von Grönenbach im gleichnamigen Ortsteil. Das Fürststift Kempten hatte zuvor bereits die weltliche und geistliche Gerichtsbarkeit über das Schloss Rothenstein und die dazugehörenden Besitztümer inne und gliederte Grönenbach auf Erlaubnis Ottos II. in die Herrschaft ein.[31] Die Rothensteiner herrschten über Grönenbach ab dem Ende des 13. Jahrhunderts bis 1482. Ihre Herrschaft war in dieser Zeit kurz unterbrochen, als Grönenbach an Hans Rizner von Memhölz und Hans den Syrgen von Syrgenstein fiel. 1384 wurde sie wieder von den Rothensteinern übernommen. Letzte zentrale Person für Grönenbach war der Rothensteiner Ludwig von Rothenstein. Er stiftete das Kollegiatstift, das Heilig-Geist-Spital und die Kirche St. Leonhard im benachbarten Ittelsburg. Mit ihm erlosch die Linie Rothenstein und die Herrschaft ging an seinen Neffen Heinrich von Pappenheim über. In der Folge kam es zu Streitigkeiten zwischen den anderen Linien der Rothensteiner und den Pappenheimern über die Erbregelung Ludwigs, die 1508 durch ein Urteil der Regierung von Innsbruck beigelegt wurden. Die Rothensteiner verzichteten damit endgültig auf Grönenbach. Kaiser Friedrich III. verlieh 1485 Grönenbach das Marktrecht. Die Pappenheimer waren bis 1612 in Grönenbach ansässig. In ihre Herrschaft fiel 1559 die Einführung des evangelisch-reformierten Bekenntnisses in Grönenbach durch Philipp von Pappenheim.[32] Durch Heirat ging Grönenbach an die Fugger von der Lilie über. Diese führten Grönenbach in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges und erlebten 1632 die Plünderung des Hohen Schlosses durch die Schweden. Das Lehen Grönenbach fiel 1695 von den Fuggern an das Fürststift Kempten zurück.[33]

18. und 19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Wappen des Fürststift Kemptens und Rupert von Bodmann am Turm der Stiftskirche St. Philipp und Jakob

Die Fürstäbte des Stifts in Kempten richteten im Hohen Schloss ein Pflegamt ein und besetzten es bis 1803 mit adligen Stiftskanonikern als Pfleger. Mit der Säkularisation 1803 wurde das Lehen aufgehoben und Grönenbach fiel an den bayerischen Staat unter die Herrschaft des Kurfürsten Maximilian I. Ende des 19. Jahrhunderts hielt sich der Pfarrer Sebastian Kneipp für rund zwei Jahre in Grönenbach auf.[34]

20. und 21. Jahrhundert[Bearbeiten]

Die beiden Weltkriege zu Beginn des 20. Jahrhunderts forderten in Grönenbach Opfer. Im Ersten Weltkrieg fielen 72 und im Zweiten Weltkrieg 244 Personen oder wurden vermisst. Im Zuge der Vertreibung der deutschstämmigen Bevölkerung aus den Ostgebieten musste Grönenbach mit den dazugehörigen Weilern über tausend Vertriebene aufnehmen. In Grönenbach wurde Anfang des 20. Jahrhunderts das Kurwesen ausgebaut. Dadurch und durch den Aufenthalt von Sebastian Kneipp wurde Grönenbach 1954 als Kneippkurort anerkannt. Das Prädikat Kneippheilbad und der Namenszusatz Bad wurden Grönenbach 1996 verliehen. Im Jahr 2004 wurde der Kurort vom Verband Deutscher Kneippheilbäder mit dem Zertifikat „Premium-Class Kneippheilbad“ ausgezeichnet.[35] Die Ostroute der Oberschwäbischen Barockstraße, die Schwäbische Bäderstraße und der Bayerisch-Schwäbische Jakobusweg führen durch den Kurort.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Bundestagswahl 2013[36]
 %
60
50
40
30
20
10
0
52,5 %
14,7 %
5,1 %
8,8 %
2,9 %
4,1 %
5 %
6,8 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
+7,1 %p
+4,1 %p
-11,8 %p
-3,5 %p
-3,1 %p
+4,1 %p
+5 %p
-1,9 %p
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Der Gemeinderat Bad Grönenbachs setzt sich seit 1996 aus 20 Mitgliedern zusammen. Die letzte Gemeinderatswahl fand am 16. März 2014 statt. Die CSU erreichte mit 8 Sitzen die Mehrheit, gefolgt von den Freien Wählern mit 6 Sitzen. SPD und Grüne konnten jeweils drei Sitze erzielen. Der Gemeinderat wird für sechs Jahre gewählt. Die Wahlbeteiligung hat seit Mitte der 1980er Jahre kontinuierlich abgenommen und ist von 75 Prozent 1984 auf knapp 53 Prozent in 2014 zurückgegangen. Die folgende Tabelle zeigt die Gemeinderatswahlergebnisse ab 1978:

Gemeinderat Bad Grönenbach: Wähleranteil und Gemeinderäte seit 1978

CSU

SPD

Grüne

FDP

Freie Wähler

Gemeinsame
Wahlvorschläge

Gesamt Wahl-
beteiligung
Wahlperiode  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Gesamtanzahl der Sitze im Gemeinderat  %
1978–1984 67,05 12 11,08 1 6,14 1 15,73 2 100 16 69,10
1984–1990 59,33 10 14,16 2 26,51 4 100 16 75,00
1990–1996 52,93 9 16,30 2 25,18 4 5,59 1 100 16 71,40
1996–2002 47,46 10 16,09 3 29,05 6 7,40 1 100 20 66,50
2002–2008 50,67 10 19,16 4 23,39 5 6,78 1 100 20 60,80
2008–2014 41,34 9 16,19 3 8,05 1 34,41 7 100 20 56,30
2014–2020 39,07 8 17,32 3 12,37 3 31,24 6 100 20 52,89
Prozentanteile gerundet.[37]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist Bernhard Kerler (CSU). Er wird unterstützt und vertreten durch den zweiten Bürgermeister Franz Dorn (SPD) und den dritten Bürgermeister Martin Angerer (FW).[38]

Wappen und Flagge[Bearbeiten]

Rathaus von 1936/37
Wappen von Bad Grönenbach

Das Wappen wurde am 26. Januar 1838 durch König Ludwig I. von Bayern genehmigt.

Blasonierung: „In Grün ein silberner Schrägwellenbalken.“

1836 wünschte der Ort, der bisher kein Wappen besessen hatte, die beiden gleichgestalteten Burgen und Teile der Familienwappen früherer Grundherren, der Rotensteiner und der Marschälle von Pappenheim, als Wappeninhalt, während die Kreisregierung einen heraldischen Hinweis auf die einstige Zugehörigkeit Grönenbachs zum Stift Kempten vorschlug. Da das Reichsheroldamt beide Lösungen verwarf, wurden 1837 zwei weitere Entwürfe eingereicht. Die Gemeinde beantragte die „Ritterburgen der ehemaligen militum de Grunenbach auf einem grünen Hügel, aus welchem zwei Quellen entspringen, deren eine Badquelle vorstellt“. Damit hatte die Gemeinde aber wiederum kein Glück. Das Reichsheroldamt entschied sich mit Gutachten vom 16. Oktober 1837 für den Entwurf von Bernhard Zoer aus Immenstadt, der als „redendes“ Ortswappen einen grünen Wappenschild vorsah, durch den sich von der oberen rechten bis zur unteren linken Ecke ein silberner Bach schlängelt.[39] Grönenbach hatte damit nach mehreren Anläufen, aber noch früher als die meisten übrigen Gemeinden, ein Gemeindewappen.

Den Entwurf und die Gestaltung des Wappens übernahm der Immenstädter Bernhard Zoer.

Flagge von Bad Grönenbach

Die Flagge wurde am 9. März 1936 durch Erlass des Reichsstatthalters genehmigt. Sie ist grün-weiß gestreift[40] und zeigt das Stadtwappen.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Bad Grönenbach unterhält seit dem 25. August 1981 eine Partnerschaft mit der Gemeinde Castilenti in Italien in der Provinz Teramo. Castilenti hatte im Jahr 2013 1548 Einwohner und ist damit deutlich kleiner als Bad Grönenbach.[41] Um die Partnerschaft beider Ortschaften zu fördern, wurde am 19. November 1987 der Verein Freunde der Partnerschaft Bad Grönenbach – Castilenti e. V. gegründet.[42]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Historische Bauwerke[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmäler in Bad Grönenbach sind alle denkmalgeschützten Baudenkmäler gemäß der Denkmalliste des Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege aufgeführt.[43] Eine Reihe weiterer kleiner Flurdenkmäler auf dem Gebiet Bad Grönenbachs enthält die Liste von Flurdenkmälern in der Verwaltungsgemeinschaft Bad Grönenbach.

Hohes Schloss[Bearbeiten]

Hohes Schloss in Bad Grönenbach

Das Wahrzeichen Bad Grönenbachs ist das im 12. Jahrhundert erbaute Hohe Schloss. Es bildet mit dem Schlossberg eine Einheit. Seit 1384 war es der Sitz der Herren von Rothenstein, ab 1482 der Herren von Pappenheim. 1613 ging das Hohe Schloss in den Besitz der Fugger über. Ab 1695 bis zur Säkularisation gehörte es der Fürstabtei Kempten.[44] Nach der Säkularisation war ab 1803 ein königlich-bayerisches Amtsgericht im Hohen Schloss untergebracht. Später erwarb Dominikus Ringeisen das Schloss, die Ursberger Schwestern bewohnten es. 1996 erwarb es der Markt Bad Grönenbach und es wird seitdem für Ausstellungen und standesamtliche Trauungen genutzt. Im Rahmen von Führungen kann das Schloss besichtigt werden.

Unteres Schloss[Bearbeiten]

Unteres Schloss in Bad Grönenbach

Das Untere Schloss erbauten 1563 vier Brüder derer von Pappenheim als Witwensitz.[45] Später waren pappenheimische Beamte und Beamte des Fürststifts Kempten dort untergebracht. Mit der Säkularisation wurde das Untere Schloss 1803 durch den bayerischen Staat eingezogen und gelangte später in Privatbesitz, in dem es sich noch befindet.

Burg Rothenstein[Bearbeiten]

Die Burg Rothenstein wurde im 11. Jahrhundert erbaut und war der Stammsitz derer von Rothenstein. Später ging die Burg in pappenheimischen Besitz über. Im Dreißigjährigen Krieg war sie Hauptquartier des schwedischen Feldmarschalls Carl Gustav Wrangel. Am 9. März 1873 stürzte sie, vermutlich aufgrund einer Erdsenkung, ein. Von der Burg an der Grenze zwischen dem Allgäu und Oberschwaben besteht nur noch eine Ruine.

Stiftskirche St. Philipp und Jakob[Bearbeiten]

St. Philipp und Jakob in Bad Grönenbach

Die römisch-katholische Stiftskirche St. Philippus und Jakobus wurde erstmals am 27. Mai 1136 geweiht. Danach folgte ein gotischer Neubau, der am 15. Oktober 1445 geweiht wurde.[46] Von der Vorgängerkirche ist die romanische Krypta erhalten. Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts wurde die Stiftskirche als Simultankirche genutzt. Im Jahr 1663 wurde sie barockisiert. In der Kirche ist eine Reihe kunstvoller Epitaphien des ehemaligen Ortsadels angebracht.[47]

Spitalkirche Heiliger Geist[Bearbeiten]

Die Spitalkirche wurde 1479 von Ludwig von Rothenstein gestiftet. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche 1633 zerstört. Ab dem Jahr 1649 wurde sie den reformierten Gläubigen nach längeren Auseinandersetzungen überlassen. Sie wurde wieder aufgebaut und ab 1723 wurden dort Gottesdienste gefeiert. Der Kirchturm wurde 1880 errichtet.[44] Die Spitalkirche wird von der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Bad Grönenbach genutzt.

Kollegiatstift[Bearbeiten]

Kollegiatstift (Westansicht)

Neben der Stiftskirche St. Philipp und Jakob befindet sich das 1479 von Ludwig von Rothenstein und seiner Gemahlin Jutta von Hürnheim gestiftete Kollegiatstift.[48] Das Wappen des Stifterehepaares ist an der westlichen Außenfassade angebracht. Am 25. Februar 1572 zerstörte ein Feuer das Gebäude. Danach wurde es wieder aufgebaut. Das in der Säkularisation aufgelöste Kollegiatstift ist heute Pfarrhof der römisch-katholischen Gemeinde.

Amtshaus Rothenstein[Bearbeiten]

Das Amtshaus Rothenstein war ein Verwaltungsgebäude der Rothensteiner und Pappenheimer. Es wurde im 16. oder 17. Jahrhundert in der Zeit des Spätmanierismus errichtet. Wie das Hohe Schloss war das Amtshaus bis zur Säkularisation 1803 im Besitz des Fürststifts Kempten. Zwischenzeitlich wurde es von der katholischen Schulgemeinde erworben und diente später als Dienst- und Wohngebäude der Landpolizei. Das Gebäude am Beginn der Zufahrtsstraße zum Hohen Schloss befindet sich jetzt in Privatbesitz.[49]

Vereine[Bearbeiten]

Die Königlich priviligierte Schützengesellschaft BG ist der wohl älteste Verein in Bad Grönenbach. Die Chronik des Vereins berichtet davon, dass bereits in den Jahren 1579 bis 1615 Teilnehmer aus Grönenbach an Preisschießen teilgenommen haben. Das offizielle Gründungsjahr des Vereins ist 1685. Ursprünglich bestanden vier getrennte Schützenvereine in Grönenbach, die während der Zeit des Nationalsozialismus, in den Jahren 1936 bis 1938, zu einem gemeinsamen Verein vereinigt wurden. Im Zweiten Weltkrieg kamen die Aktivitäten des Vereins zum Erliegen, bis er nach Kriegsende 1945 verboten wurde. Die Besatzungsmächte zogen sämtliche Gewehre und Pistolen ein. Erst 1951 wurde die Schützengesellschaft erneut gegründet.[50]

Aus ursprünglich zwei getrennten Vereinen ist die Krieger- und Soldatenkameradschaft entstanden. Diese ging 1904 aus dem Zusammenschluss des 1860 gegründeten Soldatenvereins und der 1871 gegründeten Kriegerkameradschaft hervor. Am 4. März 1938 wurde die Krieger- und Soldatenkameradschaft per Verordnung in den NS-Reichskriegerbund (Kyffhäuserbund) eingegliedert. Aufgrund des Kontrollratsgesetzes Nr. 2 vom 10. Oktober 1945 wurde der NS-Reichskriegerbund aufgelöst und verboten und damit auch die Krieger- und Soldatenkameradschaft in Grönenbach. Die Neugründung erfolgte im Jahr 1953. Sieben Jahre später, 1960, wurde die dritte Vereinsfahne angeschafft. Die erste Vereinsfahne wurde 1872 durch die damalige Kriegerkameradschaft, die zweite nach dem Zusammenschluss 1904 erworben.[51]

Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in Bad Grönenbach erfolgte 1873 auf Anregung des Königshauses. Noch im 19. Jahrhundert wurde eine pferdebespannte Handdruckspritze erworben. Im Jahr 1928 erwarb der Verein die erste mit Benzin betriebene Motorspritze. Diese musste per Hand zum Einsatz gezogen werden. Das erste Löschfahrzeug wurde 1952 erworben und 1973 durch ein weiteres Tanklöschfahrzeug ergänzt. In der Folge wurden weitere Fahrzeuge angeschafft, teils um den Fuhrpark zu ergänzen oder um veraltete Fahrzeuge auszumustern.[51]

Der Obst- und Gartenbauverein in Grönenbach wurde 1885 als Bienenzucht- und Obstbauverein gegründet; dazu gehörten auch die Filialen in den Nachbargemeinden Zell und Woringen. Der Bereich Bienenzucht wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in einen eigenen Imkerverein ausgegliedert. Im Jahr 1937 pflanzte der Verein rund 380 Obstbäume auf dem Gemeindegebiet, was auch dazu beigetragen hat, dass Grönenbach zum Allgäuer Musterdorf ernannt wurde.[52]

Der Turnverein Grönenbach wurde 1894 gegründet. In der Folgezeit wurden die Sportstätten in Grönenbach ständig erweitert und ausgebaut, so wurden 1925 die Turnhalle, 1956 der Sportplatz und 1968 der Eissportplatz errichtet.[53]

Auf Anregung des Königshauses wurde 1896 der Heimat- und Verschönerungsverein, unter dem damaligen Namen Verschönerungsverein, mit dem Ziel der Förderung des Fremdenverkehrs gegründet.[54]

Neben den genannten Vereinen gibt es noch unter anderen den Trachten- und Heimatverein (seit 1921), den Kneippverein Grönenbach (seit 1950) und den Musikverein (seit 1954).[55]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Die Landwirtschaft ist in Bad Grönenbach mit einer Flächennutzung von 62 Prozent stark ausgeprägt. Die amtliche Statistik weist für 2010 insgesamt 98 Halter von Viehbestand aus. Das verarbeitende Gewerbe bestand 2013 aus sechs Betrieben und beschäftigte 352 Mitarbeiter. Im Bauhauptgewerbe gab es 2014 elf Betriebe mit 109 Beschäftigten. Die Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit 1803 im Jahr 2013 im Gegensatz zu 1530 im Jahr 2008 hat sich in fünf Jahren um rund 18 Prozent gesteigert. Die Gewerbeanmeldungen lagen im gleichen Jahr mit 47 geringfügig über den Gewerbeabmeldungen von 44.[56]

Östlich des Hauptortes, zwischen der Bundesautobahn 7 und der Bahnlinie, erstreckt sich das Gewerbegebiet Thal mit Niederlassungen verschiedener Firmen wie Rapunzel Naturkost und der Spedition Nagel. Daneben hat eine Reihe weiterer, kleiner Firmen der Folienherstellung, des Maschinenbaus und des produzierenden Gewerbes ihren Sitz im Gewerbegebiet.

Tourismus und Fremdenverkehr[Bearbeiten]

Ein entscheidender Wirtschaftsfaktor ist der Fremdenverkehr. Im Jahr 2013 wurden 19.372 Gäste mit 167.353 Übernachtungen gezählt. Dies entspricht im Durchschnitt einer Aufenthaltsdauer von etwas mehr als acht Tagen pro Gast. Es gab 934 Gästebetten, die zu rund 43 Prozent ausgelastet waren.[57]

Gesundheitswesen[Bearbeiten]

Die Gesundheitsfürsorge ist in Bad Grönenbach sehr stark vertreten. Die Helios-Klinik-Gruppe betreibt zwei Kliniken im Ort, eine Reha-Klinik für Hörstörung, Tinnitus und Schwindel, und Innere Medizin, Orthopädie und Unfallchirurgie. Die zweite Reha-Klinik widmet sich der Akutbehandlung und Rehabilitation in der Psychosomatischen Medizin. Auf dem Stiftsberg ist die HELIOS Privatklinik Allgäu für Psychosomatische Medizin untergebracht. Dem Naturheilverfahren und der Kneippkur widmen sich das Kneipp-Sanatorium Bad Clevers, die Privatklinik & Gesundheitshotel am Schlossberg und das F.-X.-Mayr-Kur-Zentrum Bad Grönenbach. Im Ortsteil Thal befindet sich die Villa Thal für Naturheilverfahren und Regulationsdiagnostik sowie für Tumortherapie und Immunologie.[58]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Das 2005 errichtete Alten- und Pflegeheim St. Dominikus befindet sich im Ortszentrum in unmittelbarer Nähe des Hohen Schlosses. Es bietet 50 Pflegeplätze in Ein- und Zweibettzimmern. Geführt wird es von der Stiftung Liebenau.[59]

Logo des Kinderhospizes St. Nikolaus

Im März 2007 wurde das Kinderhospiz St. Nikolaus eröffnet. Es betreut Familien mit Kindern, die an einer unheilbaren lebensverkürzenden Krankheit leiden. Das Hospiz ist Mitglied im Deutschen Kinderhospizverein. Es verfügt über 16 Zimmer, wovon die eine Hälfte den erkrankten Kindern und die andere Familienmitgliedern zur Verfügung steht.

Die Gemeinde- und Kurbücherei ist im Gebäude des Alten- und Pflegeheimes unterhalb des Hohen Schlosses untergebracht. Der Bestand umfasste im Jahr 2014 rund 7800 Medien, bestehend aus Romanen, Kinder- und Sachbüchern sowie elektronischen Medien. Die Bücherei hat 17 Mitarbeiter, im Jahr 2014 gab es rund 17.400 Entleihungen.[57]

Bildung[Bearbeiten]

Sebastian-Kneipp-Volksschule in Bad Grönenbach

Die Sebastian-Kneipp-Volksschule mit Grund- und Mittelschule trägt seit Dezember 1998 ihren Namen. Im Jahrgang 2010/2011 besuchten 311, im Jahrgang 2014/2015 283 Schüler den Unterricht.[57] Die Schule ist Mitglied des Schulverbandes Bad Grönenbach, Wolfertschwenden und Woringens.

Bad Grönenbach verfügt über drei Kindergärten, einen katholischen, einen evangelisch-reformierten und einen Waldkindergarten. Ein weiterer Kindergarten befindet sich im Ortsteil Zell. 238 Kinder besuchten im Jahr 2014 diese Einrichtungen.[60]

Verkehr[Bearbeiten]

Bad Grönenbach liegt an der Kreisstraße MN 15, die nördlich von Memmingen über Woringen und Zell durch Bad Grönenbach bis Wolfertschwenden in östlicher Richtung verläuft. In der Ortsmitte von Bad Grönenbach beginnt die Kreisstraße MN 24, die von Bad Grönenbach zur Grenze des Landkreises Oberallgäu im Süden führt. Aus westlicher Richtung führt die Kreisstraße MN 21 von Legau über die Weiler Au und Rothenstein nach Bad Grönenbach und mündet dort in die Kreisstraße 24.[61]

Östlich von Bad Grönenbach verläuft die Bundesautobahn 7. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle Nr. 131 ist rund zwei Kilometer entfernt und liegt am Rande des zu Bad Grönenbach gehörenden Gewerbegebietes Thal.[62]

Der Bahnhof Bad Grönenbach liegt außerhalb des Ortes im Ortsteil Thal, ungefähr 2,5 km vom Ortszentrum entfernt an der Illertalbahn. Ursprünglich sollte die Bahnstrecke direkt an Bad Grönenbach vorbeiführen, wurde 1862 jedoch auf die bestehende Streckenführung umgeplant.[63]

Durch Bad Grönenbach führen der zwischen Ulm und Oberstdorf verlaufende Iller-Radweg und der Kneipp-Radweg, der 1997 anlässlich des 100. Todestages von Sebastian Kneipp eingerichtet wurde und mit einer Länge von rund 50 Kilometern die Kneippkurorte Bad Grönenbach, Ottobeuren und Bad Wörishofen verbindet.[64] Der längste der ausgeschilderten Radwege durch Bad Grönenbach ist der Schwäbische Bäderradweg mit knapp 250 Kilometern von Überlingen am Bodensee bis zum Kneippkurort Bad Wörishofen.[65] Nahezu durchgehende Radweg-Verbindungen bestehen von Bad Grönenbach zu den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Woringen und Wolfertschwenden.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Notker Wolf auf der Leipziger Buchmesse am 19. März 2011

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • 1887: Rösch, Königlicher Bezirksamtmann aus Memmingen
  • 1906, 16. September: J. Schatz, Evangelischer Pfarrer für 40-jährige Seelsorgetätigkeit
  • 1923, 18. Mai: Ludwig Eberle, Bildhauer und Maler, verliehen anlässlich der Enthüllung des Kriegerdenkmales
  • 1930, 9. Januar: Josef Rauh, verliehen aufgrund der Verdienste als Gemeinderat und Bürgermeister
  • 1948, 30. Juni: Alois Eß, katholischer Pfarrer, anlässlich des 50-jährigen Priesterjubiläums
  • 1963, 9. Oktober: Matthäus Wiedenmayer, Verdienste als Bürgermeister
  • 1972, 1. Juli: Jakob Epp, zur Würdigung der Verdienste als Gemeinderat und Bürgermeister
  • 1997, 8. Mai: Alfonsa Leberle, für ihre Verdienste als Schulleiterin und Oberin auf dem Schloßberg
  • 20./21. Jahrhundert: Stefan Ried, katholischer Pfarrer
  • 2010, 17. September: Notker Wolf, Abtprimas der Benediktiner

Söhne und Töchter des Marktes[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die mit dem Ort verbunden sind[Bearbeiten]

  • Ludwig von Rothenstein (14./15. Jahrhundert–1482) erbrachte mehrere Stiftungen in Grönenbach, so das Kollegiatstift und das Heilig-Geist-Spital
  • Philipp von Pappenheim (1542–1619) führte 1559 die evangelisch-reformierte Konfession in Grönenbach ein
  • Paul Fugger von Kirchberg und Weißenhorn (1637–1701), Herr zu Grönenbach, unter ihm vollzug sich 1695 die Rückgabe der Herrschaft Grönenbach an das Fürststift Kempten
  • Johann Heinrich Ulrich (1665–1730), evangelisch-reformierter Pfarrer in der Zeit von 1691 bis 1699
  • Johann Ludwig Nüscheler (1672–1737), evangelisch-reformierter Pfarrer in der Zeit von 1699 bis zu seiner Flucht 1703 in die Schweiz
  • Christoph Ludwig Koeberlin (1794–1862) war Ortspfarrer und Botaniker in Grönenbach
  • Matthias Merkle (1818–1881), mehrere Jahre Kaplan in Grönenbach, Lateinlehrer von Sebastian Kneipp in dieser Zeit
  • Sebastian Kneipp (1821–1897) war in den Jahren 1842 und 1843 in Grönenbach um Latein zu lernen
  • Dominikus Ringeisen (1835–1904) erwarb 1901 das Hohe Schloss und richtete dort eine Niederlassung der von ihm gegründeten St.-Josefs-Kongregation ein
  • Wilhelm Cronenberg (1836–1915), deutscher Fotograf und Pionier der Fototechnik, leitete ab 1858 oder 1881 bis 1901 eine praktische Lehranstalt für Photographie im Hohen Schloss[68]
  • Armin Gehret (1923–), Cartoonist, Zeichner und Maler
  • Karl Braun (1930–), späterer Bischof von Eichstätt, wirkte vorher mehrere Jahre in Grönenbach als Diakon

Literatur[Bearbeiten]

  •  Tilmann Breuer, Heinrich Kreisel und Adam Horn (Hrsg.): Stadt- und Landkreis Memmingen. Deutscher Kunstverlag, München 1959.
  •  Maximilian Dietrich (Hrsg.): Der Landkreis Memmingen. Maximilian Dietrich Verlag Memmingen, Memmingen 1971, ISBN 3-87164-059-X.
  •  Hermann Haisch (Hrsg.): Landkreis Unterallgäu. Memminger Zeitung Verlagsdruckerei GmbH, Memmingen 1987, ISBN 3-9800649-2-1.
  •  Joseph Sedelmayer, Historischer Verein zur gesamten Förderung der Heimatkunde des Allgäus (Hrsg.): Geschichte des Marktfleckens Grönenbach. Kempten 1910.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bad Grönenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Bad Grönenbach – Quellen und Volltexte
 Wikivoyage: Bad Grönenbach – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Oktober 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Augsburger Allgemeine Zeitung. 1. Oktober 2009, abgerufen am 18. Dezember 2014.
  3. Amtliche Karte des BayernAtlas. BayernAtlas, abgerufen am 6. September 2015.
  4. Ssymank und Meynen, Schmidthüsen et al.: Naturräumliche Gliederung Bayerns. Abgerufen am 5. September 2015.
  5. Ulrich Lagally, Stefan Glaser, Elisabeth Jobe, Georg Loth, Andreas Murr,Hubert Schmid, Wolfgang Schmid, Klaus Schwerd, Stephan Sieblitz, Ulrich Teipe: Geotope in Schwaben. Erdwissenschaftliche Beiträge zum Naturschutz, Band 7, Augsburg 2009, ISBN 978-3-936385-34-2, S. 91–93.
  6. Ulrich Lagally, Stefan Glaser, Elisabeth Jobe, Georg Loth, Andreas Murr,Hubert Schmid, Wolfgang Schmid, Klaus Schwerd, Stephan Sieblitz, Ulrich Teipe: Geotope in Schwaben. Erdwissenschaftliche Beiträge zum Naturschutz, Band 7, Augsburg 2009, ISBN 978-3-936385-34-2, S. 98.
  7. Bad Grönenbach. In: GeoFachdatenAtlas (Bodeninformationssystem Bayern). Abgerufen am 5. September 2015.
  8. Landratsamt Unterallgäu/Umweltamt: Offizielle Liste der unteren Denkmalschutzbehörde. Abgerufen am 5. September 2015.
  9. Nagelfluh-Aufschluss Nr. 778A001. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 5. September 2015.
  10. Nagelfluh-Aufschluss Nr. 778A007. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 5. September 2015.
  11. Toteisloch bei Herbisried Nr. 778R002. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 5. September 2015.
  12. a b Ziegelberger Trompetentälchen Nr. 778R003. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 5. September 2015.
  13. a b Nagelfluhfelsen am Falken Nr. 778R004. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 5. September 2015.
  14. a b Zeller Hochterrasse Nr. 778R005. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 5. September 2015.
  15. Illertal Nr. 778R007. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 5. September 2015.
  16. Ulrich Lagally, Stefan Glaser, Elisabeth Jobe, Georg Loth, Andreas Murr,Hubert Schmid, Wolfgang Schmid, Klaus Schwerd, Stephan Sieblitz, Ulrich Teipe: Geotope in Schwaben. Erdwissenschaftliche Beiträge zum Naturschutz, Band 7, Augsburg 2009, ISBN 978-3-936385-34-2, S. 94–95.
  17.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 521.
  18. Bayerisches Landesbibliothek Online. Abgerufen am 13. November 2011.
  19.  Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Statistik kommunal 2014 – Eine Auswahl wichtiger statistischer Daten für den Markt Bad Grönenbach.. 2015, S. 12.
  20. Gebiet, Flächennutzung. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen am 6. September 2015.
  21. Kartendienst Gewässerbewirtschaftung Bayern Bad Grönenbach. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 6. September 2015.
  22. a b Klima: Bad Grönenbach. AmbiWeb GmbH, abgerufen am 30. August 2015.
  23. Bevölkerung und Haushalte. Gemeinde Bad Grönenbach am 9. Mai 2011. In: Zensus 2011. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, 2014, abgerufen am 6. September 2015.
  24. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Statistik kommunal 2010 – Eine Auswahl wichtiger statistischer Daten für den Markt Bad Grönenbach. 2011, S. 6.
  25. Gedenktafel am Rathaus mit Inschrift: „1945–1947 ETWA 1000 AUS IHRER HEIMAT SCHLESIEN SUDETENLAND OSTPREUSSEN DEN NORDOST-DEUTSCHEN GEBIETEN UND RUMÄNIEN VERTRIEBENE FANDEN IN GRÖNENBACH UND ZELL AUFNAHME UND EINE NEUE HEIMAT, ZUM GEDENKEN 1987“
  26.  Bad Grönenbacher Marktnachrichten. Nr. 314, 2015 (In diesem Einwohnerbestand sind alle Wohnsitze (einzige Wohnungen, Haupt- und Nebenwohnungen) inbegriffen).
  27.  Luitpold Dorn: Grönenbach – Ein Wegweiser durch den Ort und seine Geschichte. Verlag der Kurverwaltung Grönenbach, 1954, S. 23, 24.
  28.  Luitpold Dorn: Grönenbach – Ein Wegweiser durch den Ort und seine Geschichte. Verlag der Kurverwaltung Grönenbach, 1954, S. 24.
  29.  Luitpold Dorn: Grönenbach – Ein Wegweiser durch den Ort und seine Geschichte. Verlag der Kurverwaltung Grönenbach, 1954, S. 30.
  30.  Joseph Sedelmayer, Historischer Verein zur gesamten Förderung der Heimatkunde des Allgäus (Hrsg.): Geschichte des Marktfleckens Grönenbach. Kempten 1910, S. 9.
  31.  Luitpold Dorn: Grönenbach – Ein Wegweiser durch den Ort und seine Geschichte. Verlag der Kurverwaltung Grönenbach, 1954, S. 31.
  32. Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Bad Grönenbach. Abgerufen am 23. Dezember 2010.
  33.  Luitpold Dorn: Grönenbach – Ein Wegweiser durch den Ort und seine Geschichte. Verlag der Kurverwaltung Grönenbach, 1954, S. 37–44.
  34.  Luitpold Dorn: Grönenbach – Ein Wegweiser durch den Ort und seine Geschichte. Verlag der Kurverwaltung Grönenbach, 1954, S. 44.
  35. kurorte-und-heilbäder.de: Bad Grönenbach, abgerufen am 30. Oktober 2015
  36. Zweitstimmen. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen am 14. September 2014.
  37. Gemeinderatswahlen; Wahlergebnisse zum Gemeindecode 09778144. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, abgerufen am 20. September 2015.
  38. Mitglieder des Marktgemeinderates von Bad Grönenbach. Abgerufen am 12. Januar 2015.
  39.  Klemens Stadler, Friedrich Zollhoefer: Wappen der schwäbischen Gemeinden (= Schwäbische Heimatkunde. 7). Verlag des Heimatpflegers von Schwaben, Kempten 1952, S. 150.
  40.  Luitpold Dorn: Grönenbach – Ein Wegweiser durch den Ort und seine Geschichte. Verlag der Kurverwaltung Grönenbach, 1954, S. 16.
  41. Statistiche demografiche. Istituto Nazionale di Statistica, 31. Dezember 2013, abgerufen am 20. September 2015 (Monatliche Bevölkerungsstatistiken der italienischen Statistikbehörde).
  42. Verein „Freunde der Partnerschaft“ Bad Grönenbach – Castilenti e. V. „Amici del Gemellaggio“ Bad Grönenbach – Castilenti e. V. Abgerufen am 13. September 2015.
  43. Denkmalliste für Bad Grönenbach beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
  44. a b  Tilmann Breuer, Heinrich Kreisel, Adam Horn: Stadt- und Landkreis Memmingen. Deutscher Kunstverlag, München 1959, S. 114.
  45.  Tilmann Breuer, Heinrich Kreisel, Adam Horn: Stadt- und Landkreis Memmingen. Deutscher Kunstverlag, München 1959, S. 116.
  46.  Tilmann Breuer, Heinrich Kreisel, Adam Horn: Stadt- und Landkreis Memmingen. Deutscher Kunstverlag, München 1959, S. 111.
  47.  Tilmann Breuer, Heinrich Kreisel, Adam Horn: Stadt- und Landkreis Memmingen. Deutscher Kunstverlag, München 1959, S. 113.
  48.  Joseph Sedelmayer, Historischer Verein zur gesamten Förderung der Heimatkunde des Allgäus (Hrsg.): Geschichte des Marktfleckens Grönenbach. Kempten 1910, S. 152.
  49.  Alfons Kasper: Kunstwanderungen Kreuz und quer der Iller – Oberschwaben/Allgäu VI. Bad Schussenried 1967, S. 18.
  50.  Kurverwaltung Grönenbach (Hrsg.): Festschrift anläßlich der 500-Jahrfeier zur Markterhebung durch Kaiser Friedrich III. und des 30jährigen Bestehens des Kneippkurortes. Grönenbach 1985, S. 16, 17.
  51. a b  Kurverwaltung Grönenbach (Hrsg.): Festschrift anläßlich der 500-Jahrfeier zur Markterhebung durch Kaiser Friedrich III. und des 30jährigen Bestehens des Kneippkurortes. Grönenbach 1985, S. 18.
  52.  Kurverwaltung Grönenbach (Hrsg.): Festschrift anläßlich der 500-Jahrfeier zur Markterhebung durch Kaiser Friedrich III. und des 30jährigen Bestehens des Kneippkurortes. Grönenbach 1985, S. 19.
  53.  Kurverwaltung Grönenbach (Hrsg.): Festschrift anläßlich der 500-Jahrfeier zur Markterhebung durch Kaiser Friedrich III. und des 30jährigen Bestehens des Kneippkurortes. Grönenbach 1985, S. 19, 20.
  54.  Kurverwaltung Grönenbach (Hrsg.): Festschrift anläßlich der 500-Jahrfeier zur Markterhebung durch Kaiser Friedrich III. und des 30jährigen Bestehens des Kneippkurortes. Grönenbach 1985, S. 20.
  55.  Kurverwaltung Grönenbach (Hrsg.): Festschrift anläßlich der 500-Jahrfeier zur Markterhebung durch Kaiser Friedrich III. und des 30jährigen Bestehens des Kneippkurortes. Grönenbach 1985, S. 20–28.
  56.  Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Statistik kommunal 2014 – Eine Auswahl wichtiger statistischer Daten für den Markt Bad Grönenbach.. 2015, S. 13, 14.
  57. a b c  Bad Grönenbacher Marktnachrichten Weihnachtsausgabe. Nr. 26, Bad Grönenbach 2014.
  58. Kliniken in Bad Grönenbach. Abgerufen am 14. September 2015.
  59. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatStiftung Liebenau/Ressort Kommunikation: Liebenau – Leben im Alter/Haus St. Dominikus Bad Grönenbach. Liebenau – Leben im Alter gGmbH, März 2005, abgerufen am 14. September 2015.
  60.  Bad Grönenbacher Marktnachrichten Weihnachtsausgabe. Nr. 26, Bad Grönenbach 2014, S. 13.
  61. Amtliche Karte des BayernAtlas. Abgerufen am 14. September 2015.
  62. Amtliche Karte des BayernAtlas. Abgerufen am 14. September 2015.
  63.  Joseph Sedelmayer, Historischer Verein zur gesamten Förderung der Heimatkunde des Allgäus (Hrsg.): Geschichte des Marktfleckens Grönenbach. Kempten 1910, S. 267.
  64. Radfahren rund um Bad Grönenbach. Abgerufen am 14. September 2015.
  65. Schwäbische Bäderstraße. Abgerufen am 14. September 2015.
  66. Eintrag der DNB
  67. Matthias Fritsch, Religiöse Toleranz im Zeitalter der Aufklärung. Naturrechtliche Begründung – konfessionelle Differenzen (Studien zum achtzehnten Jahrhundert Bd. 28, Hamburg 2004), S. 248–249.
  68. Erich Stenger: Die Photographie in Kultur und Technik, Verlag E. A. Seemann, 1938, Seite 194 Auszug. - Ob Cronenberg bereits ab 1858 seine Lehranstalt auf Schloss Grönenbach hatte oder erst nach dem Kauf des Schlosses 1881, ist nicht geklärt; die Quellen widersprechen sich.
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