Bad Herrenalb

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bad Herrenalb
Bad Herrenalb
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bad Herrenalb hervorgehoben
48.8005555555568.4408333333333365Koordinaten: 48° 48′ N, 8° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Calw
Höhe: 365 m ü. NHN
Fläche: 33,03 km²
Einwohner: 7150 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 216 Einwohner je km²
Postleitzahl: 76332
Vorwahl: 07083
Kfz-Kennzeichen: CW
Gemeindeschlüssel: 08 2 35 033
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 11
76332 Bad Herrenalb
Webpräsenz: www.badherrenalb.de
Bürgermeister: Norbert Mai
Lage der Stadt Bad Herrenalb im Landkreis Calw
Ostelsheim Enzkreis Landkreis Karlsruhe Landkreis Karlsruhe Landkreis Böblingen Landkreis Tübingen Landkreis Rastatt Landkreis Freudenstadt Pforzheim Bad Herrenalb Dobel Höfen an der Enz Unterreichenbach Schömberg (Landkreis Calw) Oberreichenbach (Schwarzwald) Bad Liebenzell Althengstett Calw Bad Teinach-Zavelstein Bad Wildbad Enzklösterle Neuweiler Simmersfeld Altensteig Rohrdorf (Landkreis Calw) Egenhausen Haiterbach Nagold (Stadt) Wildberg (Schwarzwald) Ebhausen Neubulach Gechingen Ostelsheim Simmozheim SimmozheimKarte
Über dieses Bild

Bad Herrenalb ist eine Kurstadt mit etwa 7.500 Einwohnern im nördlichen Schwarzwald im oberen Talkessel des Albtales im Landkreis Calw in Baden-Württemberg (Deutschland).

Geographie[Bearbeiten]

Blick Richtung Bad Herrenalb im Albtal

Bad Herrenalb wird von der Alb von Süden nach Norden durchflossen, die in Luftlinie fünfeinhalb Kilometer südlich der Stadt entspringt. Das junge Gewässer wird in Bad Herrenalb von mehreren Zuflüssen gespeist. Zum einen vom Rennbach von links ganz im Süden am Campingplatz; dem Gaisbach im Kurpark und dem Dobelbach im Norden an der Grenze zum Stadtteil Kullenmühle, beide fließen von rechts zu; und zuletzt wieder von links vom Bernbach am Ende dieses Stadtteil. Alle vier sind recht kleine Bäche einer Länge zwischen zweieinhalb und etwas über vier Kilometern, die aber durch ausgebildete Seitentäler zufließen.

Diese Seitentäler gliedern die umgebenden Höhen in Einzelberge, die also zumeist Mündungssporne dieser Bäche sind. Im Südwesten beginnend sind es im Uhrzeigersinn der Ausleger Bottenberg (563,7 m ü. NN) zwischen Rennbach und abfließender Alb, hinter dem sich der Rennberg (744,1 m ü. NN) erhebt; die Kuppe Hardtkopf (559,2 m ü. NN) auf dem Sporn Sägberg zwischen Bernbach und der ablaufenden Alb über Kullenmühle im Norden; der Maienberg (720,7 m ü. NN) zwischen dem mündenden Dobel- und Gaisbach im Osten; sowie der Wurstberg (691,9 m ü. NN) im Süden zwischen dem Gaisbachtal und dem oberen Albtal.

Der Boden besteht ausschließlich aus lockerem rotem Buntsandstein. Die Gemarkungsfläche der Stadt Bad Herrenalb umfasst 3100 ha.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zur Stadt Bad Herrenalb gehören die Stadt Bad Herrenalb, die Weiler Aschenhütte, Gaistal, Kullenmühle, Steinhäusle und Zieflesberg, seit der Gemeindereform in den 1970er Jahren auch die ehemaligen Gemeinden Bernbach, Neusatz und Rotensol. Zur ehemaligen Gemeinde Bernbach gehören das Dorf Bernbach, das Dorf Althof und die Häuser Hardtscheuer. Zur ehemaligen Gemeinde Neusatz gehört das Dorf Neusatz. Zur ehemaligen Gemeinde Rotensol gehören das Dorf Rotensol und die Häuser Dobeltal und Steinhäusle.[2]

In den ehemaligen Gemeinden sind Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzender eingerichtet.

Geschichte[Bearbeiten]

Um 1149 gründete Berthold III. von Eberstein Herrenalb. Das Kloster Alba Dominorum übergab er den Zisterziensern. Ende des 13. Jahrhunderts wandelten sich die Klöster zu Wirtschafts- und Kulturzentren. Aus Ansiedlungen um den Klosterbereich herum entstand mit der Zeit die Gemeinde Herrenalb.[3]

Bereits 1841 gründete der Arzt Dr. J. Weiß eine Kaltwasserheilanstalt, die später in eine Wasserheilanstalt mit Sanatorium für Nervenkranke umgewandelt wurde und noch nach der Jahrhundertwende unter der Leitung von Hofrat Dr. Mermagen stand.[4]

Seit 1954 darf sich Herrenalb „Heilklimatischer Kurort“ nennen. 1971 führte eine Bohrung in 600 Meter Tiefe auf eine mineralreiche Quelle. Aus Herrenalb wurde Bad Herrenalb. Den Namenszusatz „Bad“ führt Bad Herrenalb seit dem 26. Juli 1971.

Am 1. Januar 1972 wurde Rotensol eingemeindet, am 1. Februar 1972 erfolgte die Eingemeindung von Neusatz und am 1. Januar 1975 die von Bernbach.

Aus Bad Herrenalb stammt Roderich Cescotti (* 4. Mai 1919), Generalmajor und Buchautor.

Religionen[Bearbeiten]

Evangelische Kirchengemeinde[Bearbeiten]

Klosterkirche

Die Evangelische Kirchengemeinde Bad Herrenalb gehört zur Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Sie ist in zwei Pfarrbezirke aufgeteilt: Zum Pfarrbezirk Bad Herrenalb I gehört die Stadtmitte und das Gaistal mit Zieflensberg. Zum Pfarrbezirk Bad Herrenalb II gehört der Ortsteil Bad Herrenalb-Kullenmühle. Zum Pfarramt II gehört auch die eigenständige Kirchengemeinde des Ortsteils Bernbach. Die Ortsteile Bad Herrenalb-Rotensol und Bad Herrenalb-Neusatz bilden mit einem eigenen Pfarramt die eigenständige Evangelische Kirchengemeinde Neusatz-Rotensol.

Im Gaistal befindet sich das Haus Aufblick. Es ist das Einkehrhaus der Diakonissen von Karlsruhe-Rüppurr. In Bad-Herrenalb-Neusatz befindet sich das Henhöferheim. Getragen wird das Haus vom Freundeskreis der Volksmission der Evangelischen Landeskirche in Baden e. V., der mit dem Amt für Missionarische Dienste der Evangelischen Landeskirche in Baden zusammenarbeitet. Seit 1947 ist Bad Herrenalb Sitz der Evangelischen Akademie Baden, einer Einrichtung der Evangelischen Landeskirche in Baden.

Katholische Kirchengemeinde[Bearbeiten]

Die St. Bernhards-Kirche wurde 1905 gebaut, nachdem seit 1876 in einer Hauskapelle Gottesdienst gefeiert wurde und mit dem Wildbader Vikar erstmals 1899 ein katholischer Seelsorger für Herrenalb zuständig war. Seit 1946 wohnt in Herrenalb ein eigener Pfarrer; erst 1968 wurde offiziell die Katholische Pfarrgemeinde Bad Herrenalb gegründet. Der Patron von Kirche und Gemeinde ist Bernhard von Clairvaux (1090–1153), die eindrucksvollste Gestalt des Zisterzienserordens. Heute gehören etwa 1900 Katholiken zur Gemeinde Bad Herrenalb (ohne Dobel und Loffenau), zusätzlich etwa 400 mit einem zweiten Wohnsitz.

Weitere Kirchengemeinden[Bearbeiten]

Auch eine Neuapostolische Kirche gibt es in Bad Herrenalb. Regelmäßig besuchen zwischen 60 bis 100 Gläubige die Gottesdienste in der kleinen Kapelle im Weg zur Schanz. Die Kirchengemeinde Bad Herrenalb zählt zur Neuapostolischen Kirche Süddeutschland.

Stadtteile[Bearbeiten]

Gaistal[Bearbeiten]

Gaistal ist ein Stadtteil von Bad Herrenalb. Es ist in vier Teile unterteilt, Unteres Gaistal, Oberes Gaistal, Aschenhütte und Zieflesberg, und hat insgesamt knapp 1000 Einwohner. Es wurde von österreichischen Einwanderern im 18. Jahrhundert gegründet. Der Mutterort Gaistal in Tirol trägt denselben Namen.

Bernbach[Bearbeiten]

Bernbach
Bernbach

Seit der Eingemeindung 1975 ist Bernbach ein Ortsteil von Bad Herrenalb.
Der Ursprung des Höhendorfes im Bernbachtal liegt ca. 800 Jahre zurück. Der zu Bernbach zählende Hof Moosbronn wurde am 21. Dezember 1177, erstmals als Weiler von Michelbach, von Papst Alexander erwähnt. Dabei wird der Zisterzienser-Abtei von Herrenalb das Klostergut bestätigt. 1219 wird Bernbach erstmals zusammen mit Michelbach in einer Ebersteiner Urkunde erwähnt.

Die als Haufendorf angelegte Siedlung war von der traditionellen Dreifelder-Wirtschaft bestimmt, die Dorfmitte bilden die Kirche und der Dorfplatz. Zusätzlich gehören zu Bernbach die Hardtscheuer am Golfplatz und der Weiler Althof („Alter Hof von Moosbronn").
Der Ortsname ist den Fachleuten nach nicht aus dem Wort „Bären-bach“ entstanden. Laut der Bernbacher Chronik soll der Name wie folgt entstanden sein: Der „Bär“ im Mittelhochdeutschen auch „ber“ und im schwäbischen „beär“, „bör“ oder auch „bair“ bedeutet soviel wie Eber. Der Zuchteber entstammt dem alten Schwäbischen „bar“, somit hat Bernbach etwas mit Schweinezucht zu tun gehabt. In den Waldgebieten wurden früher tatsächlich viele Schweine gehalten, dies diente damals als Haupterwerbsquelle der Bevölkerung.

Rotensol[Bearbeiten]

Rotensol
Rotensol

Seit 1259 war Rotensol eine Klostergemeinde und gehörte zur Zisterzienserabtei Herrenalb im Tal. Es war in Besitz der Ebersteiner und derer von Straubenhardt. Das Waldhufendorf entstand vermutlich aus einer Rodekolonisation. Am 1. Januar 1972 wurde Rotensol nach Bad Herrenalb eingemeindet. Es ist seit langem mit Neusatz durch Kooperationen verbunden. So besitzen die Höhenorte eine gemeinsame Freiwillige Feuerwehr sowie Kirchengemeinde. Der wichtigste Wirtschaftsfaktor im Dorf ist die Steuerakademie, sowie kleine Gewerbebetriebe.
Die Entstehung des Ortsnamens ist nicht ganz geklärt. Dabei stehen die Möglichkeiten, dass er aus der „Roten Suhle“, einer salzhaltigen „Wildwälze“, oder aus „rot“ (Moder, Fäulnis) und dem indogermanischen „sol“ für Sumpf entstanden ist. Die zweite Version wird als wahrscheinlicher empfunden. Früher wurde Rotensol als „Rothensohl“ geschrieben.

Neusatz[Bearbeiten]

Neusatz
Neusatz

Neusatz entstand, vermutlich um 1150, zusammen mit der Rodekolonisation von Rotensol. Einige Feldwege zeigen heute noch den Verlauf der „Hufenflur“. Das Kloster Herrenalb bestimmte maßgeblich die Entwicklung des Höhenortes, das Leben war von Landwirtschaft und Holzhandel geprägt. Zusammen mit Rotensol gehörte Neusatz eine lange Zeit dem Kirchspiel Dobel an.
Der Ortsname wurde 1257 zum ersten mal als „Nivesatze“ erwähnt, dies entstammt womöglich dem Wort der neuen Siedlung und meint die neueste Ortsgründung auf der Höhe ("„neu"“- Neuland). Im mittelhochdeutschen bedeutet „satz“ soviel wie ein Ort, an dem etwas hingesetzt oder hingepflanzt wird.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Ergebnisse der Kommunalwahl am 7. Juni 2009:

Partei / Liste Stimmenanteil + / − Sitze + / -
FWG 54,0 %* −3,2* 5 −3*
Unabhängige Bürgervereinigung 4
CDU 27,4 % −2,8 4 −3
Grüne Liste 18,6 % + 6,0 3 + 1
Gesamt 100,0 % 16

* Die Werte für die Wählergemeinschaften werden in der Statistik zusammengefasst.

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Schwarz ein doppelreihig rot-silbern geschachter Schräglinksbalken belegt mit einer rotgefütterten silbernen Albe, durch die ein linksgewendeter pfahlweiser goldener Abtsstab gesteckt ist.“

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Bad Herrenalb hat momentan keine Partnerstädte. Es gibt jedoch eine enge Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde Dobel.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Straßen[Bearbeiten]

Bad Herrenalb ist über die Landesstraße 564, welche die Stadt in Nord-Süd-Richtung durchschneidet, gut an Ettlingen im Norden und Gernsbach im Süden angebunden. Der Streckenabschnitt in Richtung Ettlingen und zur A 5 ist die am stärksten belastete Strecke. Zudem streift die Kreisstraße 4331 von Moosbronn zum Dobel, Bad Herrenalb am nördlichen Ortsende mit einem Kreisverkehr und stellt somit die Ost-West-Achse dar. Eine weitere bedeutsame Straße ist die L 340 welche im innerstädtischen Kreisel entspringt und an der Eyachbrücke bei Höfen an der Enz an die B 294 anschließt.

Eisenbahn[Bearbeiten]

Historisches Schild und moderne Stadtbahn Karlsruhe...

Seit dem Bau der Albtalbahn im Jahr 1898 ist Herrenalb an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Zuerst schmalspurig errichtet, sowie später von der Einstellung bedroht, wurde sie in den 1960er Jahren auf Normalspur umgespurt und ist seitdem in das Karlsruher Straßenbahnnetz integriert. Heute ist der Bahnhof Bad Herrenalb über die Linie S1 der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) (über Karlsruhe nach Hochstetten) an den Karlsruher Nahverkehr angeschlossen. Auf dem Streckenabschnitt nach Ettlingen verkehren im Sommer von Mai bis Oktober an verschiedenen Sonntagen Museumszüge der Ulmer Eisenbahnfreunde.

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten]

Bad Herrenalb besitzt die Besonderheit, dass der Ort in zwei Verkehrsverbünden liegt, der wichtigere und seit 1994 bestehende Verkehrsverbund ist jener aus Karlsruhe. Seit 1998 gehört Bad Herrenalb zusätzlich zur Verkehrsgesellschaft Bäderkreis Calw, dies ist mit der Zugehörigkeit zum Landkreis Calw zu begründen. Der Tarif der VGC findet innerhalb des Ortes keine Anwendung, in den Bussen und Bahnen sind dafür auch keine Fahrkarten erhältlich, mit Ausnahme der Linien 716, 719, (723), die in den Kreis Calw führen. Des Weiteren ist Bad Herrenalb über Buslinien mit Pforzheim (716), Baden-Baden (244), Calw (723), Bad Wildbad (719), Ettlingen (101/113) und Gaistal (116) verbunden. Bis Januar 2008 gab es in Bad Herrenalb einen Gästebus (ex. 111), der aus Kostengründen und wegen mangelnder Nachfrage eingestellt wurde. Er wurde von der AVG gefahren. Die meisten Linien fahren unter der Woche im Stundentakt, zu Spitzenzeiten teilweise sogar öfter bzw. mehrere Linien ergänzen sich zu einem dichteren Takt (716+719), am Wochenende wird meist nur ein Zweistundentakt angeboten. Bis zum September 2011 wurde unter der Woche auf der Linie 244 ein ganztägiger Stundentakt angeboten, welcher jedoch aufgrund geänderter Finanzierungsvereinbarungen, am Vormittag auf zwei wichtige Schulfahrten reduziert wurde. Zum Dezember 2012 wurde der Verkehr der Linien 113 und 116 ausgeschrieben sowie die Finanzierung geändert. Daher kam es zu einer deutlichen Reduzierung des Verkehrsangebotes, sodass seitdem täglich nur noch im Zweistundentakt mit einzelnen Verdichtern gefahren wird. Mit dem Fahrplanwechsel 2013/2014 entfielen am Wochenende sämtliche Fahrten der Linie 719, da die Leistungen der eingebundenen Linie 723 erheblich gekürzt wurden.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Haus der Kirche
... und eine historische Lok im Bahnhof Bad Herrenalb

In Bad Herrenalb gibt es eine Hauptschule mit Werkrealschule und eine Grundschule.

In Bad Herrenalb befindet sich das Haus der Kirche – Evangelische Akademie Baden. Die Tagungsstätte wurde 1997 vollständig renoviert und erweitert. Seit den 50er Jahren ist das Haus Tagungsort der Evangelischen Akademie Baden und der Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Baden. Zahlreiche andere kirchliche Gruppen setzen sich regelmäßig in Bad Herrenalb mit religiösen und gesellschaftlichen Fragen auseinander. Darüber hinaus wird die Tagungsstätte auch von Industrieunternehmen, Universitäten, Verbänden und anderen gesellschaftlichen Gruppen genutzt.

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten]

  • Thermalbad Siebentäler Therme
  • Fitness Center Forum
  • Badminton Verein Neusatz-Bad Herrenalb
  • Albtal-Arena (Adventure-Camping)
  • Waldfreibad
  • Drachenflugplatz in Althof
  • Reitanlage in Rotensol
  • Mountainbike-Strecken
  • 9 Loch Golfplatz
  • Minigolfanlage
  • verschiedene Sportkletterrouten an den Buntsandstein-Felsen des umliegenden Albtales

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Klosterruine Bad Herrenalb, Ansichtskarte um 1900

Kloster[Bearbeiten]

Hauptartikel: Kloster Herrenalb

In der Stadtmitte befinden sich die Reste der ehemaligen Zisterzienserabtei Herrenalb. Neben der Klosterkirche und den Ruinen des ehemaligen Paradieses lassen sich Gebäude, Mauern und andere historische Reste des ehemaligen Klosters entdecken. Die Gemeinde schuf dazu den Historischen Weg Kloster Herrenalb mit zahlreichen Infotafeln.

Museum Bad Herrenalb[Bearbeiten]

Das Museum Bad Herrenalb zeigt die Tradition und das Handwerk der thematisch besonderen Feierabendziegel (Motivziegel) der Sammlung Bernt. Die Geschichte des Daches und die Sozialgeschichte der Ziegler runden die Dauerausstellung ab. Der regionale Bezug wird durch frühe Ziegel der ehemaligen klösterlichen Ziegelhütte in Herrenalb aus dem 15. Jahrhundert hergestellt.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Im Jahreskalender der Stadt sind traditionelle Feste fest verankert. Dazu zählen der Kunsthandwerkermarkt an Pfingsten, das Sommernachtstheater im Juni und Juli, der Stadtlauf der Skizunft Mitte Juli, das Klosterfest am ersten Augustwochenende, das Bahnhofsfest welches jeweils immer am dritten Augustwochenende stattfindet, sowie der Adventsmarkt Anfang Dezember.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2, S. 479–480.
  3. Infotafel am Zugang zum Klosterareal
  4. (Bäder-Almanach 10(1907))

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bad Herrenalb – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Bad Herrenalb – Reiseführer