Bad Oeynhausen (Stadtzentrum)

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Koordinaten: 52° 12′ 21″ N, 8° 48′ 12″ O

Bad Oeynhausen
Höhe: 55 m
Fläche: 7,81 km²
Einwohner: 15.893 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 2.035 Einwohner/km²
Postleitzahlen: 32545, 32547
Vorwahl: 05731
Bad Oeynhausen (Stadtzentrum) Dehme Eidinghausen Lohe Rehme Volmerdingsen Werste WulferdingsenKarte
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Lage von Bad Oeynhausen in Bad Oeynhausen

Bad Oeynhausen (Stadtzentrum) ist ein Stadtteil der Stadt Bad Oeynhausen im Kreis Minden-Lübbecke. Bis 1972 war der heutige Stadtteil eine amtsfreie Stadt im Kreis Minden, die erst 1860 gegründet worden war.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtteil Bad Oeynhausen (Stadtzentrum) grenzt im Westen an den Stadtteil Gohfeld der Stadt Löhne im Kreis Herford. Im Süden grenzt der Stadtteil an Lohe, im Osten an Rehme und im Norden an Eidinghausen und Werste.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Bad Oeynhausen wurde am 1. Januar 1860 aus Teilen der Gemeinden Rehme (Kreis Minden) und Gohfeld (Kreis Herford) gegründet; zur Zeit der Gründung lebten im Gebiet der neuen Stadt etwa 1300 Einwohner.

Am 1. April 1926 wurde ein Teil der Gemeinde Lohe in die Stadt Bad Oeynhausen umgemeindet.

Bis zur kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1973 war Bad Oeynhausen neben Minden die einzige amtsfreie Gemeinde des Kreises mit einer Gesamtfläche von rund 7,31 km² sowie 13983 Einwohnern.[1] Im Jahr 2006 hatte die Innenstadt 15.893 Einwohner. Damit ist Bad Oeynhausen (Stadtzentrum) der Stadtteil mit den meisten Einwohnern und der größten Bevölkerungsdichte aller Oeynhausener Stadtteile.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen der Stadt bzw. ab 1973 des Stadtteils Bad Oeynhausen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Eine relevante Änderung des Gebietsstandes ergab sich durch die Eingemeindung eines Teils der Gemeinde Lohe am 1. April 1926 (1925: 2942 Einwohner). Bei den Zahlen handelt es sich bis 1970 um Volkszählungsergebnisse[2][3][4]. Die Angaben beziehen sich ab 1871 sowie für 1946 auf die Ortsanwesende Bevölkerung und von 1925 bis 1970 auf die Wohnbevölkerung. Vor 1871 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jahr Einwohner
1861 1.317
1867 (3. Dez.) 1.636
1871 (1. Dez.) 1.952
1885 (1. Dez.) 2.381
1895 (1. Dez.) 2.897
1900 (1. Dez.) 3.356
Jahr Einwohner
1905 (1. Dez.) 3.891
1910 (1. Dez.) 4.291
1925 (16. Juni) 6.248
1933 (16. Juni) 10.215
1939 (17. Mai) 10.885
1946 (29. Okt.) 6.607
Jahr Einwohner
1950 (13. Sep.) 9.529
1961 (6. Juni) 14.121
1970 (27. Mai) 13.884
1972 (31. Dez.) 13.983
1973 14.065
2006 15.893

Wichtige Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Krankeneinrichtungen

In Bad Oeynhausen (Stadtzentrum) steht das Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen, sowie das Bad Oeynhausener Krankenhaus.

Schulen

Im Stadtzentrum befinden sich die Grundschule Altstadt und die Wichern-Grundschule. Außerdem sind hier das Immanuel-Kant-Gymnasium, sowie die Realschule Süd.

Innenstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Stadtzentrum von Bad Oeynhausen gehören die Innenstadt und der Kurpark ebenso wie der Bahnhof Bad Oeynhausen mit dem angrenzenden Busbahnhof sowie die evangelische Auferstehungskirche und die katholische Kirche Ss. Peter und Paul. In den letzten Jahren hat die „City“ an Bedeutung verloren, weil durch den Bau des Einkaufszentrums Werre-Park an der Mindener Straße das Geschäftszentrum der Stadt regelrecht verlegt wurde.

Kurkliniken

Um die Innenstadt Bad Oeynhausens, die zum Zentrum gehört, befinden sich zahlreiche Kurhäuser und -kliniken.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 115.
  2. Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen: Gemeindestatistik des Landes Nordrhein-Westfalen: Bevölkerungsentwicklung 1816–1871. Düsseldorf 1966, S. 204.
  3. Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen Gemeindestatistik des Landes Nordrhein-Westfalen: Bevölkerungsentwicklung 1871–1961. Düsseldorf 1964, S. 416–417.
  4. Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen: Die Wohnbevölkerung in den Gemeinden Nordrhein-Westfalens 1970 : Ergebnisse der Volkszählung am 27. Mai 1970. Düsseldorf 1972, S. 43.