Bad Zell

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Bad Zell
Wappen von Bad Zell
Bad Zell (Österreich)
Bad Zell
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Freistadt
Kfz-Kennzeichen: FR
Fläche: 45,52 km²
Koordinaten: 48° 21′ N, 14° 40′ O48.3514.666666666667515Koordinaten: 48° 21′ 0″ N, 14° 40′ 0″ O
Höhe: 515 m ü. A.
Einwohner: 2.800 (1. Jän. 2014)
Postleitzahl: 4283
Vorwahl: 07263
Gemeindekennziffer: 4 06 27
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 8
4283 Bad Zell
Website: www.badzell.at
Politik
Bürgermeister: Hubert Tischler (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(25 Mitglieder)
15
5
3
2
15 
Von 25 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Bad Zell im Bezirk Freistadt
Bad Zell Freistadt Grünbach Gutau Hagenberg im Mühlkreis Hirschbach im Mühlkreis Kaltenberg Kefermarkt Königswiesen Lasberg Leopoldschlag Liebenau Neumarkt im Mühlkreis Pierbach Pregarten Rainbach im Mühlkreis Sandl St. Leonhard bei Freistadt St. Oswald bei Freistadt Schönau im Mühlkreis Tragwein Unterweißenbach Unterweitersdorf Waldburg Wartberg ob der Aist Weitersfelden Windhaag bei Freistadt OberösterreichLage der Gemeinde Bad Zell im Bezirk Freistadt (anklickbare Karte)
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Bad Zell
Bad Zell
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Bad Zell ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Freistadt im Mühlviertel mit 2800 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Perg.

Geografie[Bearbeiten]

Bad Zell liegt auf 515 m Höhe im Mühlviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7,3 km, von West nach Ost 11 km. Die Gesamtfläche beträgt 45,6 km². 14,7 % der Fläche sind bewaldet, 28,9 % der Fläche landwirtschaftlich genutzt. Das Gemeindegebiet wird teilweise von Flussläufen begrenzt, im Nordwesten vom Haselbach, im Nordosten von der Naarn.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 14 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Aich (377)
  • Bad Zell (1264)
  • Barndorf (73)
  • Brawinkl (146)
  • Erdleiten (130)
  • Feiblmühl (9)
  • Haselbach (48)
  • Hirtlhof (114)
  • Lanzendorf (168)
  • Maierhof (102)
  • Riegl (83)
  • Weberberg (92)
  • Wolfgrub (6)
  • Zellhof (148)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Aich, Brawinkl, Lanzendorf und Zell bei Zellhof.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Gutau Schönau
Tragwein Nachbargemeinden Pierbach
Allerheiligen Windhaag Rechberg

Geschichte[Bearbeiten]

Landschaft um Bad Zell

Das Gebiet zwischen Aist und Naarn wurde in der Mitte des 9. Jahrhunderts vom Ostmarkgrafen Wilhelm an das Kloster Sankt Emmeram in Regensburg übergeben (urk. 853). In späterer Zeit entstanden Besitzstreitigkeiten, die aber durch die Bestätigung Rudolf I. von Habsburg an Regensburg beigelegt werden konnten. 1287 geriet Zell als Lehen an die Kuenringer, 1440 an die Tanböck und schließlich 1536 an die Jörger von Tollet, die Zell von der Regensburger Lehenshoheit freikauften.

Der Hauptort Bad Zell liegt im Südwesten des Gemeindegebietes. Urkundliche Erwähnung findet er 1208 als „Celle“ – wahrscheinlich ist hier ein Hof mit dazugehöriger Kapelle gemeint (siehe Marktwappen). Anfang des 13. Jahrhunderts entwickelte sich ein planmäßig angelegter Markt um den Hof bei der Celle. Nach der Regensburger Lehensherrschaft unterstand Zell den jeweiligen Besitzern der Herrschaften Prandegg, bzw. Zellhof. Zerstörungen erfolgten bei den Einfällen der Hussiten (1424/32), den Böhmischen Grenzkriegen (1468) und den Ungarneinfällen (1477/1486). Von fünf großen Marktbränden berichtet die Geschichte (zuletzt 1869). Wirtschaftlich erreichte Zell große Bedeutung durch seine günstige Lage am ehemaligen Saumpfad zwischen Donau und Böhmen. Im 16. Jahrhundert war der Ort eine Hochburg des Protestantismus, was vor allem durch die Adelsfamilie der Jörger gestützt wurde. Nach der Rekatholisierung und der Vertreibung der Jörger entwickelte sich Zell zu Beginn des 18. Jahrhunderts zu einem bedeutenden Marienwallfahrtsort. 1740 fand in Zell einer der letzten und größten Hexenprozesse Oberösterreichs (der so genannte Wagenlehnerprozess) statt, in dessen Verlauf beinahe eine ganze Familie ausgerottet und hingerichtet wurde.

In den letzten Kriegstagen 1945, bzw. sogar nach der offiziellen Beendigung des Zweiten Weltkriegs, war Zell immer noch Schauplatz blutiger Kämpfe. In den 1950er Jahren begann man mit Untersuchungen des Heilwassers beim Hedwigsbründl. Nach der Einbeziehung weiterer Quellen kam Anfang der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts seitens der oberösterreichischen Landesregierung die offizielle Erklärung zur Heilquelle (Radon) und zum Bau eines Kurhauses. Seit 1976 ist Zell bei Zellhof ein Kurort (Namensänderung in Bad Zell).

Der Marktplatz ist planmäßig angelegt als langgestreckter Dreiecksplatz, wobei die Kirche (südöstlich des Platzes) deutlich abgesetzt ist. Der Platz selbst zeigt eine historische Ortsbebauung mit Bürgerhäusern aus dem 16. bis 19. Jahrhundert.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[2]
Jahr Einwohner   Jahr Einwohner
1869 2.277   1951 2.307
1880 2.426   1961 2.417
1890 2.371   1971 2.571
1900 2.366   1981 2.623
1910 2.456   1991 2.687
1923 2.431   2001 2.716
1934 2.280   2008 2.753
1939 2.199

Entwicklung und Struktur[Bearbeiten]

Im Jahr 1869 wohnten im Gemeindegebiet 2277 Menschen. Bis 1951 schwankte die Bevölkerungszahl um diesen Wert und wuchs kaum. Seit 1951 ist ein stärkeres Wachstum zu verzeichnen. Im Jahr 1991 hatte die Gemeinde 2687 Einwohner, bei der Volkszählung 2001 bereits 2716, was einem Anstieg von 1,1 % entspricht. Am 1. Jänner 2008 verzeichnete die Gemeinde 2753 Einwohner, den höchsten Stand in der Geschichte und es zeigt sich eine Zunahme der Bevölkerung.[2]

Bei der Volkszählung 2001 betrug der Anteil der Einwohner, die 60 Jahre und älter waren, 18,8 %; 21,4 % waren unter 15 Jahre alt. Der Anteil der weiblichen Bevölkerung lag bei 49,8 %.[3]

Von den 1443 Bewohnern Bad Zells, die 2001 über 15 Jahre alt waren, hatten 4,8 % eine Universität, Fachhochschule oder Akademie abgeschlossen. Weitere 6,6 % hatten eine Matura absolviert, 43,8 % hatten einen Lehrabschluss oder eine berufsbildende mittlere Schule besucht und 44,8 % aller Zeller hatten die Pflichtschule als höchsten Abschluss.[4]

Herkunft und Sprache[Bearbeiten]

Der deutsche Dialekt, der im Raum Bad Zell sowie in Oberösterreich allgemein gesprochen wird, ist das Mittelbairische. 97,8 % der Zeller gaben 2001 Deutsch als Umgangssprache an. Weitere 0,4 % sprachen hauptsächlich tschechisch, 0,4 % sprachen bosnisch, der Rest sprach andere Sprachen.

Der Anteil der Zeller mit ausländischer Staatsbürgerschaft lag 2001 mit 1,5 % weit unter dem Durchschnitt Oberösterreichs. Dabei hatten 0,6 % der Zeller Bevölkerung eine Staatsbürgerschaft aus Bosnien-Herzegowina, 0,2 % eine aus der Türkei und 0,7 % entfielen auf sonstige Staatsbürger. Insgesamt waren 2001 etwa 2,3 % der Zeller in einem anderen Land als in Österreich geboren.[3]

Politik[Bearbeiten]

Der Marktplatz von Bad Zell

Die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen finden alle sechs Jahre, zeitgleich mit der Landtagswahl statt. Ab dem Jahr 1945 erreichte die ÖVP bis 2003 immer die absolute Mehrheit. Zweitstärkste Partei wurde meistens die SPÖ. Die Unabhängige Bürgerliste Bad Zell wurde ab 1985 immer vor der FPÖ die drittstärkste Partei. 2003 wurde die ÖVP mit 47,7 % stimmenstärkste Partei, verlor jedoch die absolute Mehrheit.[5] 2009 gelang es der ÖVP, die absolute Mehrheit mit einem Ergebnis von 55,5 % zurückzuerobern.

Die Gemeinderatswahl 2009 mit einer Wahlbeteiligung von 88,6 % ergab folgendes Ergebnis:

Partei / politische Gruppierung Stimmen-
anteil
Verän-
derung
Sitze im Gemeinderat Verän-
derung
ÖVP 55,5 % +8,1 % 15 +3
SPÖ 13,3 % -12,7 % 3 -4
Bürgerliste Bad Zell 20,2 % -0,6 % 5 0
FPÖ 11,1 % +5,3 % 2 +1

Bürgermeister der Gemeinde ist Hubert Tischler von der ÖVP. Der Gemeinderat besteht aus 25 Mitgliedern.

Die nächste Gemeinderatswahl wird 2015 abgehalten.

Bad Zell ist Mitglied des Verbandes für Regional- und Tourismusentwicklung Mühlviertler Alm.

Wappen[Bearbeiten]

Wappen Bad Zell

Wappenbeschreibung: „In Rot eine silberne, vom Schildfuß ausgehende Klause (Celle), Frontalansicht mit schwarz geöffneter Rundbogenpforte und kleinem, mit einem Kreuz bestecktem Glockentürmchen; überhöht von zwei silbernen, schräg gekreuzten Schlüsseln.“
Die Celle wird stets als jene Kapelle interpretiert, die einst Regensburger Mönche bei der Rodung hier errichtet haben sollten, samt einer kleinen Klause für durchreisende Geistliche. Die beiden Schlüssel könnten dabei auf den Patron des Regensburger Domes hinweisen, den Hl. Apostel Petrus.

Die Verleihung des Gemeindewappens und der Gemeindefarben erfolgte am 16. Juni 1534 zeitgleich mit der Bestätigung alter Freiheiten und Gerichtsbarkeit. Der erste urkundliche Nachweis der Verwendung ist ein Entlassschein aus dem Jahr 1608. Das Siegel auf dem Schreiben hat die Umschrift S . D . MARCKHS . Z . ZEL . IM . ACHLAND. Durch andere Herrscher geriet das ursprüngliche Wappen in Vergessenheit und wurde erst 1925 wiederentdeckt.[6]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Königswiesener Straße durchläuft das Gemeindegebiet in Ost-West-Richtung. Über Pregarten und die Mühlkreis Autobahn A 7 besteht eine sehr gute Verkehrsverbindung nach Linz.

Öffentliche Einrichtungen und Bildung[Bearbeiten]

Im Ort stehen ein Kindergarten, eine Volksschule, eine Neue Mittelschule und eine Zweigstelle der Musikschule Pregarten zur Verfügung. Die Hauptschule wurde im September 1941 eröffnet. Im Schuljahr 1975/76 besuchten über 500 Schüler die Schule. Seitdem sinken die Schülerzahlen kontinuierlich. Im Schuljahr 2008/09 werden 231 Schüler von 27 Lehrern unterrichtet. Zusätzlich besteht eine Bücherei. Weiters gibt es drei Ärzte, zwei Allgemeinmediziner und einen Zahnarzt, in der Gemeinde.

Im Gemeindegebiet existieren zwei Feuerwehren, die Freiwillige Feuerwehr Bad Zell und die Freiwillige Feuerwehr Erdleiten. Eine Polizeiinspektion und eine Ortsstelle des Roten Kreuzes befinden sich im Ort.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Zell

Pfarrkirche Bad Zell[Bearbeiten]

Pfarrkirche Bad Zell

Die Pfarrkirche zum Hl. Johannes dem Täufer liegt im südöstlichen Teil des Marktes über einem nach drei Seiten steil abfallendem Gelände. Bedeutender Bau aus unterschiedlichen mittelalterlichen Bauetappen mit bemerkenswerter barocker Altarlösung und 45 Meter hohen Kirchturm. Urkundlich zwischen 1261/78 der Ur- und Mutterpfarre Naarn unterstellt. Pfarrerhebung urkundlich 1366 (aber wahrscheinlich schon früher). Zwischen 1740 und 1784 bedeutender Marienwallfahrtsort. Ursprünglich ein romanischer Bau mit gotischen und spätgotischen Umbauten. Dreischiffige, gestaffelte Anlage mit bemerkenswerten Gewölberippenformationen (Schlingrippen, Netzrippen) aus ca. 1470-1510. Weitere Bauteile aus der gleichen Epoche (Turm, Altarraum, Gruftkapelle, Südportal, Westempore). Bemerkenswerter Hochaltaraufbau 1746, der den gesamten Chor einbezieht. Stuckmarmor und Säulenarchitektur von Franz Ludwig Grimm. In der Halbkuppel ein Fresko „Gottvater mit den Engeln“ von Bartolomeo Altomonte. Scheinarchitektur von Johann Georg Dollicher. Allegorische Stuckmarmorstatuen in der Apsis. Die Kanzel ebenfalls aus dieser Zeit. Ende des 19. Jahrhunderts kam es zu einer teilweisen Regotisierungen des Baues (Fenstermaßwerke, Seitenaltäre, Turm, etc.). Neugotische Seitenaltäre (Maria, Florian) von Ludwig Linzinger 1893/94, ebenso der figurale Kreuzweg. Die Orgel von Leopold Breinbauer 1902. Das Geläute der Pfarrkirche besteht aus fünf Glocken (f, g, b, cis, dis), wobei die zweitgrößte Glocke aus dem Jahr 1524 stammt, bzw. die vierte Glocke aus dem 14. Jahrhundert.

Hedwigsbründl[Bearbeiten]

Hedwigsbründl

Beliebtes Wallfahrtsziel. Mittelalterlicher Ursprung der Heilquelle. Besonders nach dem Dreißigjährigen Krieg kam es zum Aufschwung und zum Beginn einer Wallfahrt. Durch die Erklärung zur Heilquelle und dem Bau der Kuranstalt St. Hedwig kam es immer mehr zum Aufschwung und zum Bekanntwerden des Bründls. Vor wenigen Jahren wurde die alte, baufällige und unansehnliche Kapelle geschleift und das alte Badhaus zu einem kleinen Ausstellungsraum adaptiert. Zusätzlich wurde eine neue, moderne Kapelle errichtet, in die Teile der alten Kapelleneinrichtung kamen. Auch das Heil- (Hedwigs-) Wasser wurde wieder in die neu gestaltete Kapelle eingeleitet. Als Abschluss ließ man eine Hedwigsglocke gießen. Der Hedwigstag (16. Oktober) wird von jeher (17. Jahrhundert) in Zell festlich begangen.

Schloss Zellhof[Bearbeiten]

Schlossruine außerhalb des Marktes Bad Zell. Ursprünglich Sitz bedeutender Adelsgeschlechter (Jörger, Scherffenberg, Salburg, Sachsen-Coburg-Gotha). Der Hof wird urkundlich 1347 genannt (im Besitz der Zellhofer). Es folgten häufige Besitzerwechsel und Ausbauten zu einem Edelsitz. 1607 gelangte das Schloss an die Jörger, die es mit der Herrschaft Prandegg vereinigten. Im 18. Jahrhundert weitgehende Barockisierungen der mittelalterlichen Anlage und Umbauung des Innenhofes. Im 20. Jahrhundert beginnender Verfall und teilweiser Abriss des Schlosses. Vom bedeutenden, einst so schönen Schloss Zellhof sind heute nur mehr einzelne Teile vorhanden (Wirtschaftstrakt, ehemalige Kapelle, etc.).

Schloss Aich[Bearbeiten]

Ein ehemaliges Landschloss aus dem 13. Jahrhundert, rund 1,5 km nordöstlich des Ortes. Das Schloss hat eine enge Verbindung mit dem Schloss Windhaag. Unter den Scherffenberg wurde es mit dem Schloss Zellhof herrschaftlich verbunden. Nach 1823 wurde es an Bauern verkauft und umgebaut. Heute wird das als Mayrgut bezeichnete, ehemalige Schloss als Bauernhof bewirtschaftet.

Edelsitz Zell[Bearbeiten]

Der Edelsitz Zell, auch Tannböckhof genannt, war für den Ort namensgebend, 1790 abgetragen.

Schloss Habichrigl[Bearbeiten]

Ein ehemaliges Schloss aus dem 11. Jahrhundert, rund einen Kilometer westlich im Ortsteil Riegl. Das Schloss war Lehen der Jörger, bevor es durch Verkäufe in die Herrschaft der Scherffenberg kam. Damit war das Schloss herrschaftlich mit Zellhof verbunden. Im 20. Jahrhundert wurde es umgebaut und ist heute ein Bauernhof.

Pranger[Bearbeiten]

Prangermandl im Marktplatz von Bad Zell

Prangersäule am Marktplatz aus dem Jahr 1574. Auf der Säule stehend eine Statue in Ritterrüstung, Schwert und Schild (darauf das Wappen der Jörger) – das einzig erhaltene Prangermandl Oberösterreichs.

Erdställe[Bearbeiten]

Die Erdställe wurden von Menschenhand im Zuge der mittelalterlichen Besiedelung vor gut 1000 Jahren geschaffen und befinden sich unter dem Gasthaus zum Feuchten Eck.

Museum[Bearbeiten]

  • Bauernmuseum: privates Museum mit Sammlungen an Historischem, Bäuerlichem und Originellem.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Tobias Haslinger (* 1. März 1787 in Zell bei Zellhof (Bad Zell); † 18. Juni 1842 in Wien), war ein österreichischer Musikverleger und Komponist.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. a b Statistik Austria: Einwohnerzahl und Komponenten der Bevölkerungsentwicklung (download als pdf; 35 kB)
  3. a b Volkszählung 2001: Demografische Daten (download als pdf; 10 kB)
  4. Volkszählung 2001: Wohnbevölkerung (download als pdf; 10 kB)
  5. Gemeinderatswahlen Prozentanteile: Gemeindewahl Bad Zell (abgerufen am 29. Oktober 2008)
  6. Land Oberösterreich, Landesgeschichte: Wappen der Gemeinde Bad Zell (abgerufen am 28. Oktober 2008)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bad Zell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Bad Zell – Reiseführer