Badenova

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badenova AG & Co. KG

Logo
Rechtsform AG & Co. KG
Sitz Freiburg im Breisgau
Leitung Vorstand:
  • Thorsten Radensleben (Vorsitzender)
  • Mathias Nikolay

Vorsitzender des Aufsichtsrats:

Mitarbeiterzahl 1483 (2019)
Umsatz 1082,2 Mio. Euro (2019)
Branche Energieversorger
Website www.badenova.de

Die Badenova AG & Co. KG (Eigenschreibweise: badenova) ist das größte Energieversorgungsunternehmen in Südbaden mit Hauptsitz in Freiburg im Breisgau.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Badenova-Hauptgebäude in Freiburg im Breisgau

Das Unternehmen entstand 2001 aus einer Fusion von sechs Energieversorgern:

  • Freiburger Energie- und Wasserversorgung (FEW),
  • Gasfernversorgung Mittelbaden (MIBA),
  • Stadtwerke Lahr,
  • Energieversorgung Oberbaden (EVO)
  • Badische Gas- und Elektrizitätsversorgungs AG Lörrach und
  • Gasbetriebe GmbH Emmendingen (GBG).

Auslöser für die Fusion war die Liberalisierung des Strommarktes und die damit verbundene Sorge der kommunalen Stadtwerke, alleine gegen die Übermacht der Konzerne im Wettbewerb unterzugehen. Gründungsvorstände waren Adalbert Häge, Mathias Nikolay, Horst Gute und Harald Seidelmann. Zu Beginn hatte das Unternehmen 1.175 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In den Jahren danach entwickelte sich Badenova immer weiter zum führenden Energie- und Umweltversorger in der Region.

2002 wurde die zentrale Verbundleitwarte in Freiburg eingerichtet. In den darauffolgenden Jahren beteiligte sich das Unternehmen an vielen Projekten zum Thema Erneuerbare Energien. Beispiele hierfür sind die Inbetriebnahme der Windräder am Schauinsland sowie 2003 am Roßkopf. Im Jahr 2004 wurde das Dach des Heimatstadion des SC Freiburgs mit Solarmodulen ausgestattet. 2005 wurden von Badenova 15 Erdgastankstellen zwischen Hochrhein und Nordschwarzwald installiert. Ab 2007 änderte Badenova ihre Unternehmensstrategie hin zu einer konsequent ökologischen Ausrichtung und gründete zudem die Wärmetochtergesellschaft Badenova Wärmeplus. Im darauffolgenden Jahr 2008 ging Badenova einen weiteren Schritt in Richtung Energiewende: Gesellschafter und Aufsichtsrat erteilten den regionalen Auftrag zur Energiewende, und alle Privatkunden von Badenova wurden auf atomstromfreie Energie umgestellt. Seit 2009 besitzt Badenova Wärmeplus ihr erstes Biogaskraftwerk in Neuried. Im Jahr 2010 startete Badenova dann das sog. kompas-Beteiligungsmodell für Kommunen. Im Jahr 2012 nahm das neue Biogaswerk von Badenova in Bremgarten den Betrieb auf. Die Anlage verfügt über eine Produktionskapazität von jährlich 50.000 Megawattstunden Biomethan und war zur damaligen Zeit damit die größte Anlage ihrer Art in ganz Baden-Württemberg. Im selben Jahr gründete der Freiburger Energieversorger die Badenova Wind GmbH deren vorrangiges Anliegen es ist, die regenerative Energieerzeugung dezentral auszubauen und durch ein Bürgerbeteiligungsmodell die Region am südlichen Oberrhein sowie deren Bewohner daran teilhaben zu lassen. Gleichzeitig unterwerfen sie sich einem gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erarbeiteten Nachhaltigkeitskonzept, dessen besonderes Augenmerk auf Natur- und Artenschutz liegt. Im Jahr 2007 errichtete Badenova die Netzgesellschaft Bn Netze GmbH. Ebenfalls seit 2013 bestehen Vertriebskooperationen mit Vodafone und weiteren Telekommunikationsunternehmen. Badenova erhielt zudem das Umweltsiegel des TÜV Saarland. Zum 1. Januar 2015 kam es zur Neuaufstellung von Badenova nach Geschäftsfeldern.

Unternehmensstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesellschafter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den Hauptgesellschaftern, der Thüga AG und der Stadt Freiburg, sind über weitere 90 Kommunen Eigentümer von Badenova:

Vorstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Badenova-Gesamtvorstand v.l.: Mathias Nikolay, Thorsten Radensleben

Die Badenova AG hat (seit Juli 2020) einen zweiköpfigen Vorstand:

Aufsichtsrat und weitere Gremien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dem Aufsichtsrat obliegt die Überwachung der Tätigkeit der Komplementärin sowie die Vorberatung aller Angelegenheiten, deren Entscheidung den Gesellschaftern vorbehalten ist. Er hat zu diesem Zweck Informations- und Kontrollrechte. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Oberbürgermeister von Freiburg, Martin Horn.
  • Der Kommunalbeirat berät den Aufsichtsrat von Badenova sowie den Vorstand der Komplementärin in regional bedeutsamen Fragen. Er unterbreitet Vorschläge zur Verwendung der Mittel aus dem Badenova Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz (Badenova Innovationsfonds) und hat Mitsprache bei großen, strategischen Investitionsentscheidungen.
  • Der Sachverständigenbeirat prüft die Projektanträge für die Mittelvergabe aus dem Badenova Innovationsfonds und schlägt diese dem Kommunalbeirat zur weiterem Beratung vor.

Organisationseinheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zentralbereich + Stabstellenbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Zentralbereichen des Unternehmens gehören die Bereiche Personalmanagement, Informationsmanagement (IT), Finanzen und Controlling. Folgende Stabsstellen sind jeweils direkt einem der Vorstände unterstellt: Datenschutz, Unternehmenskommunikation, Unternehmensentwicklung, Kommunalmanagement, Interne Revision/Risikomanagement. Zum Zentralbereich, einschließlich der Stabstellen, gehören 469 Mitarbeitende.

Markt und Energiedienstleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Geschäftsfeld Markt & Energiedienstleistungen werden 400.000 Kunden mit Erdgas und Strom beliefert. Kundenorientierung, wettbewerbsfähige Produkte und innovative Dienstleistungsangebote sind die zentralen Elemente des Geschäftsfelds, welchem 167 Mitarbeitende angehören. Die relevanten Wertschöpfungsstufen umfassen den Energiehandel, die Bewirtschaftung von Erdgasspeichern und Kraftwerksbeteiligungen sowie den Vertrieb von Strom, Erdgas und Energiedienstleistungen.

Netze und Wasser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Geschäftsfeld Netze und Wasser ist durch die Netztochtergesellschaft Bn Netze GmbH mit 684 Mitarbeitenden direkt vor Ort bei den Kunden und sorgt für einen störungsfreien Netzbetrieb sowie mit den Sparten Erdgas/Strom/Wasser und Abwasser für eine sichere Versorgung der angeschlossenen Bevölkerung.

Wärme und Erzeugung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auftrag des Geschäftsfelds Wärme und Erzeugung ist es, die Energiewende in der Region konsequent voran zu treiben und zu einer dauerhaft regenerativen Energieversorgung hinzuwirken. Die Tochtergesellschaft Badenova Wärmeplus bietet hierzu maßgeschneiderte Wärmelösungen und -produkte am Markt an; zu ihr gehören 85 Mitarbeitende.

Tochterunternehmen und Beteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beteiligungen von Badenova

Neben den durch gesetzliche Vorgaben zur Unternehmensentflechtung entstandenen Unternehmensbereichen Badenova und Bn Netze, also der Trennung von Energieerzeugung bzw. -lieferung und dem Betrieb von Strom- und Erdgasnetzen, sind weitere Tochterunternehmen entstanden:

Bn Netze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 2007 gegründete Bn Netze GmbH, kurz Bn Netze (Eigenschreibweise: bnNETZE), ist mit 684 Mitarbeitern für den Betrieb, die Planung, den Ausbau und die Instandhaltung aller Strom-, Erdgas- und Wassernetze verantwortlich. Das Erdgasnetz ist derzeit 8.058 Kilometer lang. Darin werden mit Hoch-, Mittel- und Niederdruckleitungen rund 180.292 Zähler im Netz versorgt. Bei der Sparte Strom unterhält das Unternehmen 6.437 Kilometer lange Netze. Es gibt 221.139 Zähler im Netz. Die Netzlänge der Wasserrohre (inklusive Haushaltsanschlüssen) beträgt rund 1.365 Kilometer. Das Unternehmen hat 36.287 Zähler im Netz. Das Versorgungsgebiet umfasst Freiburg und Lahr. Darüber hinaus übernimmt Bn Netze beispielsweise die Betriebsführungen in verschiedenen Städten und Gemeinden, u. a. in Lörrach und Breisach.

Baden IT[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 1997 gegründete Unternehmen Baden IT GmbH, kurz Baden IT (Eigenschreibweise: badenIT), ist eine der ältesten Badenova-Töchter. Mit mehreren Rechenzentren stellt das Unternehmen sowohl für die IT-Systeme von badenova als auch für externe Kunden die höchst mögliche Verfügbarkeit für den IT-Betrieb sicher. Neben klassischen IT-Dienstleistungen wie Rechenzentrumslösungen und private Cloud-Services, SAP und Telekommunikationslösungen bietet Baden IT ein konzerneigenes Glasfaser- und Kupfernetz an und bietet hochverfügbare Breitbandanschlüsse für Unternehmen. Das Unternehmen beschäftigt 90 Mitarbeitende und erzielte zuletzt einen Umsatz von 20,5 Euro.

Badenova Wärmeplus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Badenova Wärmeplus GmbH & Co. KG, kurz Badenova Wärmeplus bzw. Wärmeplus (Eigenschreibweise: badenovaWÄRMEPLUS), ist eine hundertprozentige Tochter der Badenova AG & Co. KG. Sie besorgt seit ihrer Gründung im Jahr 2007 im gesamten Marktgebiet zwischen Hochrhein und Nordschwarzwald die Projektierung, den Bau und den Betrieb von Wärmenetzen und -anlagen, sowohl in Eigenregie, als auch für und mit Kunden oder mit Partnerunternehmen. Das Unternehmen hat 85 Mitarbeiter und einen durchschnittlichen Jahresumsatz von rund 41,5 Mio. Euro (inkl. Tochter).

E-Maks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die E-Maks GmbH & Co. KG, kurz E-Maks (Eigenschreibweise: E-MAKS), ist ein bundesweit tätiger Abrechnungsdienstleister in der Energieversorgungsbranche mit Sitz in Freiburg im Breisgau. Die Firmen-Abkürzung E-MAKS steht für Energie-Management-Abrechnung-Kundenservice. Das Unternehmen ist als Shared Service u. a. für die Kommunikation zwischen Energielieferanten, Netzbetreibern, Messdienstleistern und Endkunden im deregulierten Energiemarkt zuständig. E-Maks gehört zu 73,5 % der Badenova AG und zu 26,5 % der Thüga AG. E-Maks ist eine sog. Plusgesellschaft der Thüga-Gruppe. Der Abrechnungsdienstleister wurde 2008 gegründet und hatte 2019 ca. 200 Mitarbeiter und einen Umsatz von rund 26 Mio. Euro.

Regio Data[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das im Jahr 1997 gegründete Unternehmen Regio Data GmbH, kurz Regio Data (Eigenschreibweise: regioDATA), bietet als Dienstleister komplette Lösungen rund um Geoinformationssysteme (GIS) und Geodatenmanagement für Unternehmen und Kommunen im Versorgungsgebiet von Badenova an. Raumbezogene Informationssysteme für Ver- und Entsorgungsnetze sind das Spezialgebiet des Unternehmens. Regio Data bietet des Weiteren umfassende Ingenieursleistungen und eine lückenlose Netzdokumentation über alle Sparten. Mit neun Vermessungstrupps ist Regio Data Ansprechpartner in vermessungstechnischen Fragestellungen. Neben der Spartenkompetenz der Ver- und Entsorgungsleitungen ist Regio Data mit Messtechnik für Deformations- und Ingenieursvermessung sowie DGM-Berechnungen ausgerüstet. Das Unternehmen beschäftigt aktuell 130 Mitarbeitende und erzielte 2019 einen Umsatz von rund 10 Mio. Euro.

Caléo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Badenova unterhält eine deutsch-französische Kooperation zur Gestaltung der Energiezukunft in der Region Südbaden/Haut-Rhin mit der Société Anonyme d’Économie Mixte Locale Caléo (SAEML), kurz Caléo genannt. Caléo ist eine lokale gemischtwirtschaftliche Aktiengesellschaft mit Sitz im oberelsässischen Guebwiller. Als kommunales Stadtwerk sorgt Caléo für die Versorgung von Erdgas und Wasser in Guebwiller und über 20 umliegenden Gemeinden. Zur weiteren Entwicklung von Caléo hat die Stadt Guebwiller als Mehrheitsaktionär von Caléo beschlossen, einen starken strategischen Partner in den Kreis der Aktionäre von Caléo aufzunehmen und sich im Dezember 2018 nach einem aufwendigen Auswahlprozess für Badenova entschieden. Badenova hat sich mit 44,45 % am elsässischen Stadtwerk beteiligt. Ziel ist eine strategische und operative Zusammenarbeit auf allen Gebieten der Energieversorgung, speziell aber auch bei Themen der regionalen Energiewende. Das Stadtwerk Caléo, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1898 zurückreichen, hat im Jahr 2019 mit 37 Mitarbeitern einen Umsatz von 18,0 Millionen Euro bei einer Bilanzsumme von 36,0 Mio. Euro erwirtschaftet. Caléo ist mit 5,04 % an der Gesellschaft Hydrocop beteiligt, die der größte unabhängige Betreiber von Wasserkraftwerken in Frankreich ist. Des Weiteren hat Caléo 2013 die Tochtergesellschaft Gazena für den Vertrieb von Gas und Strom auch außerhalb des eigenen Netzgebietes gegründet. Präsident des Verwaltungsrats von Caléo ist der Bürgermeister von Guebwiller, Francis Kleitz.

Badenova Konzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Badenova Konzept GmbH & Co. KG, kurz Badenova Konzept (Eigenschreibweise: badenovaKONZEPT), handelt es sich um eine gemeinsame Tochtergesellschaft von Badenova und der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau sowie weiterer regionaler Sparkassen. Badenova Konzept entwickelt und realisiert Bebauungspläne, Stadtentwicklungen und Erschließungen für Kommunen und Städte im ganzen Südwesten. Die Gesellschaft ist ein wichtiger Baustein im kommunalen Dienstleistungs- und Bindungsmanagement und wurde 2008 auf Initiative der Badenova gegründet, um Städte und Gemeinden bei der Erschließung von Bauland durch Beratung, Planung, Finanzierung und Vertragsmanagement zu unterstützen.

Baden Campus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Baden Campus GmbH & Co. KG, kurz Baden Campus (Eigenschreibweise: badenCAMPUS), hat zum Ziel, Innovatoren und Gründer in der Region zu unterstützen. Die Badenova-Tochter berät Unternehmensgründer inhaltlich und strategisch und stellt ihnen bei Bedarf Räumlichkeiten auf dem Gelände des ehemaligen Badenova-Servicecenters in Breisach zur Verfügung. Die Beratungsangebote von Baden Campus sind kostenfrei und richten sich an alle gründungswilligen Personen der Region. Das im Jahr 2017 gegründete Unternehmen wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg mit EU-Mitteln, gefördert.[1]

Homeandsmart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Homeandsmart GmbH ist Badenova zusammen mit der KIC InnoEnergy SE und der Thüga AG seit 2017 beteiligt. Das Karlsruher Unternehmen betreibt ein bedeutendes Verbraucherportal zu den Themen Smart Home, Sprachassistenten und Elektromobilität. Seit 2019 wurde das Unternehmen zu jeweils hälftigen Anteilen von Thüga und Badenova übernommen.

Sonstige Beteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Badenova hält über 30 weitere direkte Beteiligungen an lokalen Wärmegesellschaften, Stadtwerken, Energieagenturen und Partnern aus der regionalen Energiewirtschaft.

Produkte und Dienstleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Badenova hat einen Netzabsatz von 3.676 Mio. kWh. Davon entfallen 793 Mio. kWh auf Privatkunden und 2.882 Mio. kWh auf Geschäftskunden. Für Privatkunden besteht der Strom zu 100 % aus erneuerbaren Energien. Das Unternehmen beliefert zudem auch Gewerbekunden und Industriekunden. Zu bekannten Kunden gehören u. a. der Europa-Park in Rust, die Allianz Arena in München oder der SC Freiburg.

Erdgas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Badenova bietet verschiedene Erdgas-Angebote an. Das Unternehmen hat einen Netzabsatz von 10.007 Mio. kWh. Davon entfallen 4.898 Mio. kWh an Privat- und Gewerbekunden und 5.109 Mio. kWh an Geschäftskunden. Bereits 290.000 Kunden werden im Einzugsgebiet von Badenova mit Erdgas versorgt.

Wärme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Geschäftsfeld Wärme & Erzeugung bündelt in der Badenova-Gruppe sämtliche Aktivitäten zu Planung, Bau und Betrieb innovativer Wärmeerzeugungsanlagen. Im Bereich der erneuerbaren Energien werden hier Entwicklung, Bau und Betrieb von Biogas-, Windkraft und Solaranlagen verantwortet. Der Netzabsatz im Jahr 2019 betrug dabei 317 Mio. kWh, die Trassenlänge 129 km, die Anzahl der Erzeugungsanlagen beläuft sich, inkl. Tochtergesellschaften, auf 159.

Wasser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Badenova hatte im Jahr 2019 einen Wasser-Netzabsatz von 20 Mio. m³ bei einer Netzlänge (inklusive Hausanschlüsse) von 1.365 km und rund 36.287 Wasserzählern. Damit ist Badenova der größte Wasserversorger in Baden-Württemberg.

Bauen und Modernisieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich Bauen & Modernisieren werden Produkte und Dienstleistungen zu Heizung, Photovoltaik und Gebäudeeffizienz angeboten. Bei Heizungsmodernisierung bietet Badenova Heizungen zum Mieten oder Kaufen bei freier Wahl der Heiztechnik (z. B. Brennwerttechnik, Wärmepumpe, BHKW) und des Energieträgers (z. B. Erdgas, Erdöl, Holzpellet|Holzpellets) an. Zudem baut Badenova individuelle Photovoltaikanlagen – optional mit Stromspeicher – um Strom selbst zu erzeugen und zu speichern. Badenova berät zu gesetzlichen Auflagen (EWärmeG) und Energieeinsparmöglichkeiten.

Smart Home[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Badenova stellt Anwendungen zur Heizungssteuerung sowie Stromverbrauchsmessung zur Verfügung und informiert die Nutzer auf ihrer Website rund um das Thema Smart Home.[2]

Telekommunikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen führt neben seinen Energiedienstleistungsprodukten auch Telekommunikationsprodukte: Mobilfunk, DSL und Festnetz. Hierbei ist es dem Kunden möglich, Verträge mit verschiedenen Telekommunikations-Dienstleistern wie Vodafone, Deutsche Telekom oder O2 abzuschließen. Auch Hardware wie Smartphones oder Tablets werden im Bundle mit Strom- und Erdgasverträgen vertrieben.

E-Mobilität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für das Laden von zu Hause aus, bietet Badenova eigene Wallboxen an. Für das Laden von unterwegs, stellt Badenova die Badenova-Ladekarte mit rd. 10.000 Ladepunkten auf nationaler und europäischer Ebene bereit. Öffentliche Badenova-Ladesäulen können auch ohne Vertragsbindung über eine Webanwendung, mittels QR-Code geladen werden.

Umwelt-Management[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

EMAS-Zertifikat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Logo des EMAS

Badenova hat sich im eigenen Handeln und für all seine Prozesse strenge Umweltziele gesetzt und sich dabei zu hoher Transparenz verpflichtet. Dies wurde durch das Eco Management and Audit Scheme (EMAS), bescheinigt, das Gütesiegel der Europäischen Union, welches erstmals im September 2018 ausgestellt wurde. EMAS ist weltweit das anspruchsvollste System für nachhaltiges Umweltmanagement. Neben Badenova wurden auch die Tochterunternehmen Bn Netze, Baden IT, E-MAKS, Badenova Wärmeplus und die Freiburger Wärmeversorgung für vorbildliches Umwelt- und Energiemanagement ausgezeichnet. Das hochwertige EU-Label bekommen dabei nur Organisationen, die die strengen Anforderungen der EMAS-Verordnung erfüllen.

Das Umweltmanagement- und Umweltaudit-System EMAS ist ein freiwilliges Instrument der Europäischen Union für Unternehmen, die ihre Umweltleistung stetig verbessern wollen. Das Siegel deckt alle Punkte der ISO 14001 und ISO 50001 ab und verpflichtet alle teilnehmenden Unternehmen zudem, in jährlichem Abstand eine ausführliche Umwelterklärung zu veröffentlichen. Das Dokument beinhaltet Kennzahlen, Maßnahmen, Umweltaspekte sowie Umweltleistungen und stellt diese transparent und nachvollziehbar dar.

Stabsstelle Innovation und Umweltmanagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als regional verankertes Unternehmen trägt Badenova eine besondere Verantwortung für den Umweltschutz in der Region sowie für einen sparsamen Umgang mit Ressourcen und den Klimaschutz. Zur Sicherstellung der unternehmenseigenen Ökologie- und Nachhaltigkeitsleitlinien, hat Badenova eigens eine Stabsstelle Innovation und Umweltmanagement geschaffen. Dort ist das betriebliche Umwelt- und Energiemanagementsystem angesiedelt in dem folgende Umwelt-Leitlinien definiert wurden:

  • Eine Energiewende anstreben die alle Bürgerinnen und Bürger erreicht.
  • Nachhaltiges Handeln in den Mittelpunkt rücken
  • Rechtliche Vorschriften für Umwelt- und Klimaschutz einhalten
  • Verbesserung der eigenen Umwelt- und Klimaschutzleistung
  • Den Anteil effizient, dezentral und regenerativ erzeugter Energie zu erhöhen
  • Aktiver Gewässerschutz
  • Ökonomische Nachhaltigkeit
  • Bürger im Rahmen von Beteiligungsprojekten mitgestalten zu lassen
  • Innovative Ansätze für den Klima- und Wasserschutz
  • Umweltbewusstsein und Umweltkenntnisse bei den Bürgern erzeugen
  • Mitarbeitenden ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld zur Verfügung stellen
  • Umweltfreundliche und ressourcensparende Betriebsabläufe
  • Bau- und Sanierungsvorhaben nach umweltschonenden und energieeffizienten
  • Grundsätzen
  • Rechenschaft über Klimaschutzbilanz sowie Umwelt- und Klimaschutzleistungen ablegen
  • Strategische und operative Unternehmensziele orientieren sich an diesen Leitlinien[3]

Nachhaltiges Bauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit den Verwaltungsgebäuden 3 und 4 auf dem Unternehmensgelände in Freiburg hat Badenova in den Jahren 2014 sowie 2019 zwei große Neubauprojekte realisiert. Das Verwaltungsgebäude 3 wurde dabei aufgrund modernster Bauweise, nachhaltigen Baustoffen und smarten Technologien, für eine optimale Arbeitsatmosphäre und beste Umweltverträglichkeit, mit dem Platin-Standard der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet. Die Auszeichnung erfolgte im Frühjahr 2015. Auch das Verwaltungsgebäude 4, welches 2020 in Betrieb genommen werden soll, ist nach diesem hohen Standard konzipiert. Eine Auszeichnung mit Platin wird auch hier angestrebt.

CO2-Vermeidung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch verschiedene Umweltmaßnahmen vermeidet Badenova seit Jahren beachtliche Mengen CO2 (Angaben in Tonnen):

  • 2019: 782.514
  • 2018: 907.537
  • 2017: 769.692
  • 2016: 759.192
  • 2015: 718.990
  • 2014: 578.641
  • 2013: 633.943
  • 2012: 482.949
  • 2011: 485.122
  • 2010: 433.887
  • 2009: 415.834
  • 2008: 398.836

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Badenova-Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das vom SC Freiburg als Heimstadion genutzte Fußballstadion in der Schwarzwaldstraße in Freiburg trug von Juni 2004 bis Dezember 2011 den Namen Badenova-Stadion. Das Unternehmen ist weiterhin Sponsor des Vereins.

Bildung & Dialog[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Badenova unterstützt und veranstaltet unterschiedlichste Sport-, Kultur-, Schul- und Freizeitaktivitäten, um das Umweltbewusstsein von jungen Menschen zu stärken und ihnen die ökologische Verantwortung näherzubringen. Ob das Klimatheater im Kindergarten, Umwelt- und Naturschutzunterricht für Grundschulklassen, Upcycling-Projekte oder Graffiti-Workshops für Oberstufen, Badenova bietet Schul- und Unterrichtsprojekte für alle Altersstufen. Darüber hinaus pflegt das Unternehmen über sein Sponsoring-Engagement auch den Dialog mit anderen regionalen Partnern. So unterstützt der Energiedienstleister zahlreiche Veranstaltungen, Vereine und Organisatoren, welche die Energiewende auf sympathische Weise vorantreiben. Dieses Engagement ist dabei breit gestreut und umfasst die Bereiche Sport, Kultur, Jugend und Soziales. Die Förderung regionaler Projekte, die dem Gemeinwohl dienen, gehört zu den inhaltlichen Schwerpunkten des Sponsoring-Engagements.

Ausbildung & Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszubildende bei Bn Netze, einem Tochter-Unternehmen der badenova AG

badenova hat als Ausbildungsbetrieb vielfältige Möglichkeiten um in das Berufsleben zu starten. Neben technischen Ausbildungsberufen wie beispielsweise Anlagenmechaniker für Rohrsystemtechnik oder Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme bietet das Unternehmen auch kaufmännische Ausbildungsberufe, wie die Ausbildung zum Industriekaufmann/ -Frau oder Kaufmann/ -frau für Dialogmarketing an. In Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg sind auch duale Studiengänge wie der Schwerpunkt BWL-Industrie entstanden. Als verantwortungsbewusster und großer Arbeitgeber in der Region fördert badenova mit vielen gemeinsamen Azubi-Projekten und Weiterbildungsmöglichkeiten jedes Jahr die Ausbildung von rund 50 qualifizierten Nachwuchskräften. Am Standort Freiburg hat das Unternehmen eine eigene Ausbildungswerkstatt eingerichtet. Hier können die Auszubildenden ihr erlerntes Wissen praktisch anwenden.

Forschung & Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Badenova engagiert sich mit etlichen Partnern in Forschung und Entwicklung, um Lösungen zur nachhaltigen Gewinnung und effizienten Nutzung von Energie anzubieten. Unter anderem sind das die Hochschule Offenburg, der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, die Universität Freiburg, verschiedene Fraunhofer-Institute und viele andere.

Partner & Vernetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Badenova will auf den Märkten der Energiezukunft gemeinsam mit relevanten Unternehmen und Organisationen die regionale Wertschöpfung sicherstellen und arbeitet dafür am Netzwerk der Energiewende vor Ort. Badenovas Gesellschafterkommunen, über 90 Städte und Gemeinden zwischen Hochrhein und Nordschwarzwald, erteilten dem Energiedienstleister hierfür bereits 2008 den sogenannten regionalen Auftrag. Dieser Auftrag verpflichtet das Unternehmen, die Energiezukunft als ein Gesellschaftsprojekt für die ganze Region voranzutreiben und mit Partnern umzusetzen. Zu diesem Netzwerk gehören deshalb nicht nur Unternehmen und Forschungseinrichtungen, sondern auch die Behörden und Verbände oder treibende Kräfte wie der Verein Klimapartner Oberrhein.

Stromkennzeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stromabsatz der Badenova-Gruppe liegt bei etwa 1,6 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr. Privatkunden werden seit 2008 mit Strom versorgt, der nicht aus Kernkraftwerken stammt, seit Jahresbeginn 2011 mit zertifiziertem Ökostrom. Nach dem Energiewirtschaftsgesetz sind seit dem 15. Dezember 2005 alle Energieversorgungsunternehmen in Deutschland verpflichtet, die Herkunft ihres Stroms zu veröffentlichen. Für die Badenova war die Verteilung der Herkunft im Jahr 2019 wie folgend:[4]

  bundesweiter
Durchschnitt
Badenova-
Gesamtstrommix
Erneuerbare Energieträger 44,3 % 84,4 %
Kernenergie 13,5 % 03,4 %
fossile und sonstige Energieträger 42,2 % 12,2 %
Radioaktiver Abfall 0,0004 g/kWh 0,0001 g/kWh
Kohlendioxidemissionen 352 g/kWh 90 g/kWh

Badenova Innovationsfonds[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Badenova Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz unterstützt Projekte zum Klima- und Wasserschutz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Innovationsfonds wurde, im Zuge der Fusionsverhandlungen zur Gründung der Badenova AG, im Jahr 2001 von den damaligen Gesellschaftern gegründet. Die Motivation dazu kam von den Gründungs-Gesellschaftern, die die Energiewende als große öffentliche Aufgabe verstanden. Sie vertraten die Ansicht, die Bevölkerung der Region Südbaden solle an der Energiewende beteiligt werden, was durch die Ausschüttung eines Teils des Unternehmensgewinns ermöglicht werden sollte.

Allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der badenova Innovationsfonds unterstützt vornehmlich regionale Projekte zum Klima- und Wasserschutz in Südbaden. Jährlich werden 3 % des Unternehmensgewinns von Badenova (ca. 1,5 Mio. Euro) in beispielgebende Projekte investiert, um neuartige und ökologisch sinnvolle Klima- und Wasserschutz-Projekte mit Vorbild-Charakter zu ermöglichen. Vorrangige Zielsetzung ist es, ökologisch innovative Projekte zum Wasserschutz und zur Energieeinsparung, rationellen Energieverwendung sowie regenerative Energieerzeugung zu fördern, die aus sich heraus die Wirtschaftlichkeit nicht erreichen würden. Gefördert werden sollen ausschließlich außergewöhnliche Maßnahmen, nicht aber Maßnahmen, die als reguläre betriebliche Aufgaben anzusehen sind. Seit dem Start des Innovationsfonds im Jahr 2001 kamen so 30,7 Mio. Euro bei 285 Umweltprojekten an. Diese Projekte haben Investitionen in Höhe von deutlich über 126 Mio. Euro in Umwelt- und Klimaschutz-Themen in der Region Südbaden ausgelöst. Der Badenova Innovationsfonds wird seit Juni 2018 von Richard Tuth (Badenova AG) geleitet.

Bewerbungskriterien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um Fördermittel bewerben können sich neben Kommunen, Verbänden, Organisationen, Vereinen und Unternehmen auch Privatpersonen. Die wichtigsten Kriterien für die Förderung von Projekten im Rahmen des Innovationsfonds sind: Innovationsgrad, ökologische Wirkung und Multiplikatoreneffekt. Alle Anträge werden durch einen unabhängigen Sachverständigenbeirat geprüft und die besten zur Förderung empfohlen.

Auswahlverfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um eine möglichst breite Einbindung aus technischem, ökologischem und regionalpolitischem Sachverstand zu gewährleisten, setzt sich dieses Gremium aus Wissenschaftlern, Ingenieuren und Umweltexperten zusammen. Über die Besetzung des Gremiums bestimmen die Anteilseigner von Badenova und damit die Gesellschafterkommunen sowie die Thüga AG. Wenn der Sachverständigenbeirat die Projekte begutachtet und bewertet hat, gibt er seine Empfehlungen an den Kommunalbeirat weiter, in dem die Interessen der Städte und Gemeinden gebündelt sind. Letztendlich obliegt der Entscheid beim Badenova-Aufsichtsrat.

Crowdfunding[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Badenova unterhält das Projekt Schwarzwald-Crowd, es startete am 9. Dezember 2019. Damit bietet sich für Menschen aus der Region die Chance, verschiedene Ideen oder Projekte vorzustellen und dessen Realisierung mit der Unterstützung vieler Menschen, eben aus der Region, zu finanzieren. Als Unternehmen dieser Region unterstützt Badenova bereits verschiedene Vorhaben, von denen aber längst nicht alle berücksichtigt werden können. Hier soll die Schwarzwald-Crowd von Badenova, die sich hier als Möglichmacher und Plattform-Betreiber verstehen möchte, ansetzen. Das Prinzip dahinter: Eine Idee wird durch viele Unterstützer aus der Region ermöglicht. Dabei kann jeder bereits mit einem geringen Betrag zum Förderer werden. Alle Unterstützer bilden gemeinsam die Crowd und können sich für ein regionales Projekt einsetzen. In den ersten drei Monaten nach dem Start der Schwarzwald-Crowd konnten fünf Vorhaben projektiert und bei den ersten drei Projekten über 7.000 € durch 226 Unterstützer eingesammelt werden. Badenova stellt dafür monatlich 500 € in einem Fördertopf zur Verfügung.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.badische-zeitung.de/breisach/ende-mai-soll-das-gruenderzentrum-baden-campus-bezogen-werden
  2. https://smarthome.badenova.de/
  3. http://www.badenova.de/web/%C3%9Cber-uns/Engagement/%C3%96kologisch/Umweltmanagement/
  4. https://www.badenova.de/downloads/geschaeftskunden/energie/strom-und-oekostrom/strom-und-oekostrom-2020/badenova-strom-oekostrom-stromkennzeichnung-2019.pdf

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Badenova – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 48° 1′ 41,5″ N, 7° 50′ 44,5″ O