Bahabón

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Gemeinde Bahabón
Bahabón – Kirche Nuestra Señora de la Asunción
Bahabón – Kirche Nuestra Señora de la Asunción
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Bahabón
Bahabón (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: KastilienleonKastilien und León Kastilien und León
Provinz: Valladolid
Comarca: Tierra de Cuéllar
Koordinaten 41° 29′ N, 4° 17′ WKoordinaten: 41° 29′ N, 4° 17′ W
Höhe: 885 msnm
Fläche: 20,87 km²
Einwohner: 108 (1. Jan. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 5,17 Einw./km²
Postleitzahl: 47312
Gemeindenummer (INE): 47012 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Website: Bahabón

Bahabón ist ein Ort und eine spanische Gemeinde mit 108 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) in der Provinz Valladolid der Region Kastilien-León.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Bahabón liegt in der Iberischen Meseta ca. 50 km (Fahrtstrecke) südöstlich von Valladolid bzw. knapp 25 km südwestlich von Peñafiel in einer Höhe von ca. 885 m ü. d. M.[2] Das Klima im Winter ist kalt aber nur selten frostig, im Sommer dagegen warm bis heiß; der spärliche Regen (ca. 430 mm/Jahr) fällt verteilt übers ganze Jahr.[3]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1842 1900 1950 2000 2016
Einwohner k. A. 358 471 203 123

Der kontinuierliche Bevölkerungsrückgang in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist im Wesentlichen auf die Mechanisierung der Landwirtschaft und den damit einhergehenden Verlust an Arbeitsplätzen zurückzuführen.[4]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohner lebten jahrhundertelang hauptsächlich als Selbstversorger von der Landwirtschaft, zu der auch ein wenig Viehzucht (Schafe, Ziegen, Hühner) und in geringem Umfang auch der Weinbau gehörte. Erwirtschaftete Überschüsse konnten auf den Märkten von Medina del Campo verkauft werden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 8. Jahrhundert wurde das Gebiet von den Mauren erobert. Im 10. Jahrhundert eroberten vereinigte leonesisch-kastilische Heere unter der Führung des kastilischen Grafen Fernán González die entvölkerten Flächen südlich des Duero, doch machte der maurische Heerführer Almansor Ende des 10. Jahrhunderts die Erfolge wieder zunichte. Nach der endgültigen Rückeroberung (reconquista) durch Alfons VI. im ausgehenden 11. Jahrhundert wurde das nahezu menschenleere Gebiet neu besiedelt; der Ort Ataquines gehörte zum Königreich León. Nach vorangegangenen Versuchen vereinigte sich León im Jahr 1230 endgültig mit dem Königreich Kastilien. Seine Blütezeit erlebte der Ort im ausgehenden Mittelalter und in der frühen Neuzeit.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umgebung
  • Vom ca. 2 km östlich des Ortes gelegenen (21° 28′ 41″ N, 4° 15′ 52″ W) und bereits in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts aufgegebenen Weiler Minguela stehen nur noch die Ruinen der ehemaligen Pfarrkirche.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bahabón – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. Bahabón – Karte mit Höhenangaben
  3. Peñafiel/Bahabón – Klimatabellen
  4. Bahabón – Bevölkerungsentwicklung
  5. Bahabón – Kirche der Nuestra Señora de la Asunción