Bahnhof Berlin Ostkreuz

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Berlin Ostkreuz
Bahnhof Ostkreuz im März 2012
Bahnhof Ostkreuz im März 2012
Daten
Lage im Netz Trennungsbahnhof (unten)
Durchgangsbahnhof (oben)
Bauform Turmbahnhof
Bahnsteiggleise 6 (S-Bahn)
2 (Regionalbahn von 6 geplanten)
Abkürzung BOK
BOK F (Ringbahn)
BOK A (Südringkurve)
BOK D (Richtung Lichtenberg)
BOK E (Richtung Erkner)
IBNR 8089028 (S-Bahn)
8011162 (Regionalbahn)
Kategorie 3
Eröffnung 7. Februar 1882
Webadresse s-bahn-berlin.de
Profil auf Bahnhof.de Ostkreuz
Architektonische Daten
Architekt JSK
Lage
Stadt/Gemeinde Berlin
Ort/Ortsteil Friedrichshain
Land Berlin
Staat Deutschland
Koordinaten 52° 30′ 11″ N, 13° 28′ 8″ OKoordinaten: 52° 30′ 11″ N, 13° 28′ 8″ O
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe im Raum Berlin
i16i16i18

Der S- und Regionalbahnhof Berlin Ostkreuz ist der am meisten frequentierte Nahverkehrs-Umsteigebahnhof in Berlin. Er liegt im Wesentlichen im Ortsteil Friedrichshain des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, zu Teilen im Ortsteil Rummelsburg des Bezirks Lichtenberg. Im Turmbahnhof Ostkreuz kreuzen sich die Schlesische Bahn und die Preußische Ostbahn auf der unteren Ebene mit der Berliner Ringbahn auf der oberen Ebene.

Der Bahnhof wird seit 2006 bei laufendem Betrieb vollständig umgebaut. Die Arbeiten sollten ursprünglich 2016 abgeschlossen sein.[1] Nach mehreren Verzögerungen soll Dezember 2018 der vollständige Betrieb aufgenommen werden.[1][2] Während viele Jahrzehnte ausschließlich Züge der Berliner S-Bahn hielten, ist der Bahnhof Ostkreuz seit dem 13. Dezember 2015 auch ein Halt des Regionalverkehrs.

Mit über 1500 Zughalten gilt er bereits vor Abschluss der Umbaumaßnahmen (Stand: Juni 2017) als einer der meistfrequentierten Bahnhöfe Deutschlands.[2] Insgesamt steigen hier täglich rund 100.000 Menschen auf neun Linien ein, aus oder um, 360.000 passieren den Bahnhof.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnsteig E mit einfahrendem Zug, links Bahnsteig D, oben Bahnsteig F, 1981
Ringbahnsteig F (oben) und Erkner-Bahnsteig E, 1991
Bahnsteig A an den Verbindungskurven zum Nordring (nach links) und Südring, 1991

Ein Eisenbahnkreuzungspunkt im Bereich des späteren Bahnhofs Ostkreuz entstand 1871 mit der Inbetriebnahme der Ringbahn, die hier die Gleise der seit 1842 verkehrenden Schlesischen Bahn und der seit 1867 verkehrenden Ostbahn überquert. Dazu ergänzten zwei Verbindungskurven von der Ringbahn (damals: Berliner Verbindungsbahn) zu den Gleisen Richtung Stadt die Bahnanlage. Am Schnittpunkt der Bahnstrecken gab es damals noch keinen Bahnhof. Eine Umsteigestation entstand stattdessen südlich davon an der Einmündung der Verbindungskurve. Sie erhielt zunächst den Namen Niederschlesisch-Märkischer Anschluß und wurde im April 1872 in Stralau umbenannt.[4] Hier gab es Anschlüsse zwischen den Personenzügen auf der Verbindungsbahn und Zubringerzügen von und zum Niederschlesisch-Märkischen Bahnhof.

Um 1880 herum wurden die Bahnanlagen in diesem Bereich komplett umgebaut. Während zuvor Ostbahn und Niederschlesisch-Märkische Bahn parallel geführt wurden und in separaten Bahnhöfen endeten, wurden mit dem Umbau beide Strecken östlich der Verbindungskurven zur Ringbahn zusammengeführt. Der Personenverkehr beider Strecken wurde in den Niederschlesisch-Märkischen Bahnhof (später nur noch Schlesischer Bahnhof genannt) geführt, der alte Ostbahnhof diente seitdem nur noch den Güterverkehr. Zwei Verbindungsstrecken schlossen die neugebauten Rangierbahnhöfe in Lichtenberg-Friedrichsfelde und Rummelsburg an die Ringbahn an. Zuvor mussten die Güterzüge von den Strecken aus Richtung Osten zur Ringbahn umständlich im Niederschlesisch-Märkischen Bahnhof Kopf machen.

Im Zusammenhang mit der Hochlegung der Gleise im Niederschlesisch-Märkischen Bahnhof wurden auch die von dort nach Osten führenden Personengleise neu gebaut. Das südliche Gleispaar diente dem Verkehr zur Ostbahn und Niederschlesisch-Märkischen Bahn, die sich im Bereich des Schnittpunktes mit der Ringbahn verzweigten. Das nördliche Gleispaar entstand in etwas anderer Lage als die früheren Verbindungskurven. Es diente nur dem Vorortverkehr und stellte die Verbindung zur Ringbahn in nördliche und südliche Richtung dar.[5] Der Bau der neuen Verbindungsrampen im Bereich des späteren Bahnhofs Ostkreuz begann zusammen mit dem Umbau der Gleisanlagen im Niederschlesisch-Märkischen Bahnhof am 1. September 1879. Im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen wurde der Personenverkehr zwischenzeitlich zum alten Ostbahnhof verlegt. Im Juli 1880 ging der Niederschlesisch-Märkische Bahnhof wieder für den Personenverkehr in Betrieb, es folgten weitere Baumaßnahmen im Zusammenhang mit der Anbindung an die Berliner Stadtbahn.[5] Mit deren Inbetriebnahme am 7. Februar 1882 wurde auch der Bahnhof Stralau-Rummelsburg eröffnet.

Der Bahnhof Stralau-Rummelsburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Station wurde nach den angrenzenden Dörfern Stralau und Rummelsburg benannt. Die Haltestellen Stralau an der Ringbahn und Rummelsburg an der Niederschlesisch-Märkischen Bahn wurden mit der Eröffnung des neuen Bahnhofs geschlossen.[5] Der Bahnhof war eine gemeinsame Personenzugstation der Ostbahn, der Niederschlesisch-Märkischen Bahn und der Ringbahn.[5] Er besaß einen Bahnsteig (den späteren Bahnsteig A) zwischen den beiden Verbindungskurven sowie weitere Bahnsteige an den gemeinsamen Ferngleisen von Ostbahn und Niederschlesisch-Märkischer Bahn, vermutlich einen Haus- und einen Zwischenbahnsteig.[4] Einen Bahnsteig an den durchgehenden Ringbahngleisen gab es nicht, hier fand auch kein Personenverkehr statt. Die Vorortzüge der Ringbahn fuhren sowohl aus Richtung Norden als auch Richtung Süden kommend über die Verbindungskurven im Bahnhof Stralau-Rummelsburg auf die Stadtbahn, in Gegenrichtung umgekehrt. Außerdem war Stralau-Rummelsburg Endpunkt/Anfangspunkt weiterer Züge von der Stadtbahn und zurück. Die Vorortzüge auf den Ferngleisen der Ostbahn und Schlesischen Bahn hielten ebenfalls im Bahnhof.

Zwei weitere Bahnsteige, die späteren Bahnsteige B und C, wurden 1896 an den Außenseiten der beiden Verbindungskurven eröffnet. Sie wurden im Zusammenhang mit erhöhten Verkehrsnachfrage während der Berliner Gewerbeausstellung 1896 in Treptow gebaut.

Der erste große Umbau des Bahnhofs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang des 20. Jahrhunderts wurden der Bahnhof und die östlich anschließenden Bahnanlagen umgebaut. Anlass war, dass die niveaugleiche Verzweigung von Ostbahn und Schlesischer Bahn am Bahnhof ein Hindernis für den wachsenden Verkehr war. Östlich des Bahnhofs wurden die Gleise für den Fern- von denen für den Vorortverkehr getrennt und auf beiden Strecken in Hochlage verlegt.[4] Die Ostbahn erhielt zwei Vorortgleise und ein nördlich davon verlaufendes Gütergleis, der Fernverkehr der Ostbahn wurde über die VnK-Strecke zur Schlesischen Bahn geführt. Auf der Schlesischen Bahn wurden die Vorort- von den Ferngleisen getrennt. Im Bahnhof Stralau-Rummelsburg wurden die Vorortgleise der Stadtbahn mit denen von Ostbahn und Schlesischer Bahn verbunden. Die zugehörigen Bahnsteige wurden am 1. Oktober 1903 (Ostbahn, Bahnsteig D)[4] bzw. 18. April 1903 (Schlesische Bahn, Bahnsteig E)[6] in Betrieb genommen. Der neue Bahnsteig F an der Ringbahn im oberen Bahnhofsteil ging am 1. Mai 1903 in Betrieb.[4] In diesem Zusammenhang erhielt der Bahnhof auch ein neues Empfangsgebäude auf der Westseite des Bahnsteigs D am Zugang zu den oberen Bahnsteigen A, B und C.[6] Seit dem Umbau verkehren direkte Vorortzüge auch von der Ostbahn und der Schlesischen Bahn auf die Vorortgleise der Stadtbahn, ebenso fahren seitdem Vorortzüge auf der Ringbahn über den oberen Bahnsteig des Bahnhofs.

Aufgang der Fußgängerbrücke Richtung Sonntagstraße, 2007

Mit dem Umbau Anfang des 20. Jahrhunderts erhielt der Bahnhof im Kern die Gestalt, unter der er über 100 Jahre bekannt war. Einige Umbaumaßnahmen fanden ab 1923 nach Entwürfen von Richard Brademann statt. Eine Fußgängerbrücke über die Bahnsteige D und E mit Abgängen zur Hauptstraße und zur Sonntagstraße wurde gebaut, an den Enden entstanden zwei Gebäude zur Fahrkartenausgabe.

In den Jahren 1928 und 1929 wurde schrittweise der elektrische Betrieb aufgenommen, aus diesem ging im Folgejahr die Berliner S-Bahn hervor. Am Markgrafendamm südlich des Bahnhofs wurde ein Gleichrichterwerk gebaut. Die Bahnsteige wurden auf 96 Zentimeter erhöht.[4]

Bahnhof Ostkreuz nach 1933[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 15. März 1933 wurde der Bahnhof in Ostkreuz umbenannt, korrespondierend zum wenige Jahre vorher entstandenen Bahnhof Westkreuz. Nach den Planungen im Dritten Reich zum Umbau Berlins zur Reichshauptstadt Germania sollte im Bereich des Bahnhofs Ostkreuz ein großer Fernbahnhof, der Ostbahnhof, entstehen. Geplant waren neun Fernbahnsteige östlich der Ringbahn. Für den S-Bahn-Verkehr sollten im unteren Teil drei statt bisher zwei Bahnsteige entstehen, ein weiterer neuer S-Bahnsteig war als Ersatz für den Keilbahnsteig A an der Verbindungskurve von der Stadt- zur südlichen Ringbahn vorgesehen.[7]

Im Zweiten Weltkrieg wurden die Anlagen durch Bombentreffer stark beschädigt. Trotzdem konnte bereits ab Juni 1945 der Zugbetrieb schrittweise wieder aufgenommen werden. Die beiden S-Bahn-Gleise der Schlesischen Bahn wurden im Rahmen der Demontage nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entfernt, sodass die Züge bis zum (zunächst eingleisigen) Wiederaufbau im Januar 1948 an provisorischen Bahnsteigen an den Fernbahngleisen halten mussten.

Mit der Teilung Berlins wuchs die verkehrliche Bedeutung des Bahnhofs weiter an, da spätestens mit Bau der Berliner Mauer eine Reihe von durchgehenden Verbindungen durch die Stadt nicht mehr erreichbar waren. Außerdem entstanden vor allem in den 1970er und 1980er neue Großwohngebiete im Osten der Stadt, die über die S-Bahn erschlossen wurden.[4]

Die Außenbahnsteige der Nord- und Südringkurve wurden 1970 bzw. 1966 wegen baulicher Mängel geschlossen und später abgetragen. Die Einstellung des planmäßigen Personenverkehrs über die Nordringkurve erfolgte 1994. Bis Mai 2006 wurde das nördliche Gleis noch für gelegentliche Überführungs- und Sonderfahrten genutzt. Danach wurden die Gleisanlagen im Zuge der Sanierung schrittweise entfernt.

Umbau des Bahnhofs ab 2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anlagen vor Beginn des Umbaus

Der Bahnhof war seit Jahrzehnten stark sanierungsbedürftig und genügte unter anderem aufgrund der beengten Treppen nicht den Anforderungen im Berufsverkehr. Schon seit langem gab es Überlegungen zum Umbau, um den wichtigen Umsteigebahnhof besser nutzbar zu machen. Mitte der 1950er-Jahre beteiligte die Berliner Zeitung ihre Leser an einer Umfrage zur Verbesserung der baulichen Situation.[8] Als Resultat gab die Deutsche Reichsbahn Anfang 1956 bekannt, dass die Treppen vom Ringbahnsteig zum unteren Bahnsteig D um einen Meter verbreitert werden sollten. Für weitergehende Maßnahmen über diese „kleine Lösung“ hinaus wäre jedoch praktisch ein völliger Umbau des Bahnhofs nötig.[9] Größere Umbaupläne gab es weiterhin. 1957 wurde überlegt, zur Verkehrsentlastung einen zweiten Ringbahnsteig westlich des bestehenden zu errichten.[10] Im Jahr 1959 wurde bekanntgegeben, dass 1962 oder 1963 die Rekonstruktion des Bahnhofs beginnen sollte.[11] Dabei sollte ein sechs Meter breiter Tunnel unter den unteren Bahnsteigen mit breiten Treppen zu ihnen beide Zugangsgebäude des Bahnhofs miteinander verbinden. Auch der Bau von Rolltreppen war vorgesehen. Man rechnete mit Kosten von 7,5 Millionen Mark.[12] 1986 kündigte Erich Honecker den Beginn der „komplexen Rekonstruktion“ des S-Bahn-Knotenpunktes Ostkreuz für den Zeitraum bis 1990 an.[13]

Letztlich scheute die Reichsbahn die Komplexität und die hohen Kosten. Der Bahnhof blieb jahrzehntelang ohne wesentliche Veränderungen und wurde ironisch als „Rostkreuz“ bezeichnet.

Planung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geplante Anlagen nach Abschluss des Umbaus 2018

Konkrete Planungen zum Umbau des Bahnhofs Ostkreuz wurden nach der deutschen Wiedervereinigung im Zuge des Gesamtvorhabens „Ausbau Eisenbahnknoten Berlin“ aufgenommen. Dieses Vorhaben ist im Bedarfsplan für die Bundesschienenwege als „vordringlicher Bedarf“ ausgewiesen und verfolgt das Ziel, die Leistungsfähigkeit der Netze der Fern-, Regional- und S-Bahn in Berlin zu erhöhen und den innerstädtischen Nahverkehr deutlich zu verbessern.[14]

Am 30. Oktober 2006 erteilte das Eisenbahn-Bundesamt den Planfeststellungsbeschluss für den ersten Abschnitt des Projektes.[14][15] Am 19. September 2012 wurde die Baugenehmigung für den zweiten Planfeststellungsabschnitt erteilt. Dieser umfasst im Wesentlichen die Eisenbahnanlagen entlang der Hauptstraße bis zur Schlichtallee einschließlich der südlichen Überführung über die Karlshorster Straße.[16][17]

Nach Verzögerungen ist der Abschluss des Bauprojekts für das Jahr 2018 geplant (Stand: Mai 2013).[1] Verkehrsplaner rechnen nach dem Umbau der Station mit über 123.000 Nutzern pro Tag.[18]

Darüber hinaus gibt es Ideen seitens der Berliner Verkehrsbetriebe, die U-Bahn-Linie U1 bis zum Bahnhof Ostkreuz zu verlängern. Die U1 würde damit große Teile von Kreuzberg an den östlichen S-Bahn-Ring anschließen. Das Projekt könnte nach 2020 verwirklicht werden.[19]

Das Bauprojekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Projekt umfasst neben dem eigentlichen Bahnhof Ostkreuz auch die Gleisanlagen in West-Ost-Richtung zwischen Ostbahnhof und Nöldnerplatz bzw. Rummelsburg einschließlich des Umbaus des Bahnhofs Warschauer Straße sowie in Nord-Süd-Richtung die Gleisanlagen bis zum Bahnhof Treptower Park.

Der Umbau kommt einem Neubau gleich, der bei laufendem Zugbetrieb durchgeführt wird und daher über zehn Jahre in Anspruch nimmt. Alle wesentlichen Anlagen des Bahnhofs, wie Bahnsteige, Treppen, Brücken und Gleisanlagen werden grunderneuert oder neu errichtet. Unter anderem werden dabei 12 Aufzüge und 17 Rolltreppen installiert und neue Zugänge aus allen vier umliegenden Stadtquartieren hergestellt. Wegen Auflagen des Denkmalschutzes mussten dabei Kompromisse zum Erhalt der historischen Bausubstanz eingegangen werden.

Die Anlagen des neuen Bahnhofs unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von denen des alten:

  • Vor dem Umbau hielten die S-Bahn-Züge der Linien von und nach Erkner bzw. die über Lichtenberg an getrennten Bahnsteigen. Beide Strecken vereinigten sich erst östlich des Ostbahnhofs. Künftig werden die beiden unteren Bahnsteige im Richtungsverkehr betrieben werden. Am nördlichen Bahnsteig halten dann alle Züge in Richtung Innenstadt, am südlichen in Gegenrichtung. Dazu wird ein Brückenbauwerk östlich der Bahnsteige errichtet, an dem das Gleis aus Richtung Erkner das Gleis nach Lichtenberg überquert.
  • Die unteren S-Bahnsteige werden nach Osten unter den Ringbahnsteig verschoben.
  • Der Ringbahnsteig wurde ungefähr in alter Lage neu gebaut, jedoch deutlich breiter, und bekam eine Bahnsteighalle.
  • An der Verbindungskurve von der südlichen Ringbahn zur Stadtbahn wird es keinen Bahnsteig mehr geben.
  • An der Schlesischen Bahn (südlich der S-Bahn) entsteht ein Regionalbahnsteig für die Züge in Ost-West-Richtung.
  • Ebenfalls werden zwei Regionalbahnsteige als Endstation an den Gleisen der Ostbahn (nördlich der S-Bahn) gebaut.
  • Ein weiterer Regionalbahnsteig entstand im oberen Teil des Bahnhofs an der Ringbahn.
  • Für die geplante Verlängerung der Bundesautobahn 100 (Berliner Stadtring, 17. Bauabschnitt) wird die Vorhaltung für ein Tunnelstück unter den Gleisen der Stadtbahnebene errichtet. Diese ist 130 Meter lang und besteht aus einer 3000 m² großen Stahlbetondecke, die auf 20 bis 30 Meter tiefen Schlitzwänden ruht. Der eigentliche Autobahntunnel kann somit später ohne erneute Beeinträchtigung des Bahnverkehrs im Schutz der Vorhaltung errichtet werden.[20]
  • Die Straßenbahn, die jetzt durch die Boxhagener Straße fährt, soll zukünftig direkt den Bahnhof Ostkreuz erreichen und im nördlichen Bereich unter dem Bahnsteig der Ringbahn halten.[18] Ziel ist eine Verkürzung der Umsteigezeiten und eine direkte Heranführung des Zubringerverkehrs aus den umliegenden Wohngebieten.

Bauablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neubau der Ringbahnhalle, April 2011
Bahnsteig D (links) am letzten Betriebstag, 8. Mai 2013
Baustelle Südringkurve, Juli 2015

Im Frühjahr und Sommer 2006 fanden bauvorbereitende Maßnahmen statt, so wurden alte Baracken abgerissen sowie Vegetation entfernt. Der symbolische erste Spatenstich war für den 16. Januar 2007 geplant, wurde jedoch wegen Terminschwierigkeiten verschoben.[21] Begonnen wurden die Bauarbeiten mit dem Neubau der Brücke, auf der die Kynaststraße östlich des Bahnhofs über die Gleise führt. Im Februar 2008 ging eine provisorische Fußgängerbrücke in Betrieb, die die Zugänge zum Bahnhof mit den Bahnsteigen D und E verbindet. Sie ersetzt die denkmalgeschützte alte Brücke, die nach Abriss wegen der Bauarbeiten nach Fertigstellung des Bahnhofes originalgetreu wieder aufgebaut werden soll.

Am 31. August 2009 ging der alte Ringbahnsteig F teilweise, am 11. September vollständig außer Betrieb. Die Gleise der Ringbahn wurden an den provisorischen Regionalbahnsteig verschwenkt. Die Bahnhofshalle an den S-Bahn-Gleisen der Ringbahn wurde Ende 2011 im Rohbau fertiggestellt und am 16. April 2012 in Betrieb genommen.[22] Der Regionalverkehr auf dem Ring wurde nach einjähriger Bauverzögerung im Dezember 2015 aufgenommen.

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) gab 2009 bekannt, dass am neuen unteren Regionalbahnsteig an der Schlesischen Bahn alle über die Stadtbahn verkehrenden Regionalzüge halten werden.[23] Weiterhin sollten die derzeit im Bahnhof Lichtenberg endenden Regionalbahnlinien bis Ostkreuz verlängert werden.[24] Ursprünglich sollte der obere Regionalbahnsteig 2014 in Betrieb gehen. Nach Verzögerungen beim Bau wurde er am 13. Dezember 2015 in Betrieb genommen.[25]

Im Mai 2013 wurde der neu errichtete Bahnsteig Rn1 in Betrieb genommen. An diesem halten bauzeitlich für die nächsten drei Jahre die stadteinwärts fahrenden S-Bahn-Züge. Später wird dieser als Regionalbahnsteig der Preußischen Ostbahn dienen.[26] Der Bahnsteig D ging zeitgleich außer Betrieb und wurde anschließend neu errichtet.

Der Regionalbahnsteig Ru auf der Stadtbahnebene ging am 30. Juni 2014 in Betrieb und wurde zunächst von der S-Bahn-Linie S3 genutzt.[27]

Anfang Oktober des gleichen Jahres folgte die Inbetriebnahme des neuen Bahnsteigs D. Hier halten zunächst die Richtung Lichtenberg verkehrenden S-Bahn-Züge an der nördlichen Bahnsteigkante. Auf dem Bahnsteig erinnern ein rekonstruiertes denkmalgeschütztes Aufsichtsgebäude sowie zwei historische Dachstützen am westlichen Bahnsteigende an das alte Ostkreuz. In diesem Zuge ging der Bahnsteig E außer Betrieb und wird seitdem neu errichtet.[28] Die zunächst für den 6. Oktober vorgesehene Inbetriebnahme konnte erst am darauffolgenden Tag und aufgrund von Signalstörungen nur mit eingeschränktem Verkehr erfolgen.[29]

Im Sommer 2016 begann der Wiederaufbau der historischen Fußgängerbrücke, die die unteren Bahnsteige an ihrem westlichen Ende überspannt. Weiterhin wurde der Damm der Nordringkurve inkl. der Brücke über den Zugang Sonntagstraße abgebrochen.[30]

Im August 2016 ging am damaligen Gleis Richtung Lichtenberg (Bahnsteig D) die Zugabfertigung durch den Triebfahrzeugführer mittels Führerraum-Monitor (ZAT-FM) in Betrieb.[31]

Wesentliche Teile des Umbau-Projekts sollen bis Ende 2017 fertiggestellt werden. So fährt mit Inbetriebnahme des erneuerten Bahnsteigs E am 21. August 2017 die S-Bahnlinie S3 wieder bis in die Innenstadt durch, wobei anfangs erhebliche betriebliche Probleme zu beklagen waren. Ab 10. Dezember 2017 folgt die Linie S9 über die neugebaute Südringkurve, dann geht auch der Bahnsteig Ru als Regionalhalt für die Linien RE1, RE2, RE7 und RB14 in Betrieb.[32] Ein neues Elektronisches Stellwerk steuert seit August 2017 die S-Bahn-Gleise der Stadtbahnebene zwischen Ostbahnhof und Rummelsburg bzw. Nöldnerplatz, die Strecken wurden mit dem neuen Zugbeeinflussungssystem S-Bahn Berlin (ZBS) ausgerüstet. Die Fertigstellung der Bahnsteige Rn1 und Rn2 an der Ostbahn ist bis Ende 2018 vorgesehen, dann sollen die Züge der Linie RB26 ab 9. Dezember 2018 hier beginnen und enden. Auch die Fertigstellung der Fußgängerbrücke ist bis dahin geplant.[2]

Die Inbetriebnahme der Neubaustrecke der Straßenbahn war ursprünglich für 2016 geplant.[33] Im Herbst 2015 wurde das Jahr 2019 als Eröffnungstermin der Straßenbahnstrecke genannt.[34]

Kosten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1998 lagen die geplanten Kosten bei 726 Millionen Mark.[35]

Bis 2010 sollten laut Mittelfrist-Planung der Deutschen Bahn (Stand: April 2007) 62,6 Millionen Euro in das Projekt investiert werden.[36] Im Investitionsrahmenplan bis 2010 für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes waren Investitionen in Höhe von 143,1 Millionen Euro für das Projekt vorgesehen (Kostenstand: 2006). Bis 2005 wurden davon insgesamt 9,6 Millionen Euro aufgewendet. Zwischen 2006 und 2010 sollten Bundesmittel in Höhe von 75,2 Millionen Euro investiert werden. Über diesen Zeitraum hinaus bestand ein Finanzierungsbedarf in Höhe von 58,4 Millionen Euro (Bundesmittel ab 2011, Eigenmittel DB AG und Beiträge Dritter ab 2006).[37]

Im Jahr 2006 wurden 411 Millionen Euro angegeben.[15] Auch 2013 liegen die geplanten Kosten des Gesamtprojekts (inkl. Umbau Bahnhof Warschauer Straße) bei 411 Millionen Euro, wobei für nachträglich angeordnete Arbeiten am Ostbahnhof weitere sechs Millionen Euro hinzukommen.[1]

Die Überdachung des oberen Regionalbahnsteigs wird vom Senat mit 1,5 Millionen Euro aus Mitteln finanziert, die aufgrund der Betriebseinschränkungen der Berliner S-Bahn zurückgehalten wurden.

Die Vorleistungen für die Verlängerung der A 100 finanziert der Bund mit 16 Millionen Euro.[20]

Bürgerbeteiligung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Umbau des Bahnhof Ostkreuz wird von den Initiativen rund um das Ostkreuz kritisch begleitet. Das Netzwerk aus mehr als 15 Bürgerinitiativen hat sich im Januar 2010 gebildet, um die Interessen der Anwohner zu vertreten und Impulse zum Umbau und der Entwicklung des Bahnhofsumfeldes zu geben. Sie fordern u. a. eine bessere Überquerbarkeit des Bahnhofs für Fahrrad- und Rollstuhlfahrer sowie Fußgänger mit Kinderwagen, Lärmschutz für die Anwohner während und nach dem Umbau sowie Mitsprache bei der Gestaltung der Bahnhofsvorplätze.[38]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ausgestaltung des umgebauten Ostkreuzes wird – u. a. vom Berliner Fahrgastverband IGEB – teilweise kritisiert. So wird bemängelt, dass der Bahnsteig in der Ringbahnhalle trotz erheblich größerem Zuschnitt die Fahrgastströme nicht ausreichend aufnehmen kann. Ursächlich hierfür sei z. B. die überproportionale Belegung des Bahnsteigs mit Verkaufspavillons, Werbetafeln und weiteren Bahnsteigmöblierungen. Dagegen fehlen ein ausreichend einsehbares Wegeleitsystem sowie öffentliche Toilettenanlagen. Auch bilden sich regelmäßig Schlangen vor den beiden Fahrscheinautomaten in der Ringbahnhalle. Weiterhin wird die mangelhafte Sauberkeit der Bahnhofsanlagen regelmäßig kritisiert.[30]

Zudem verzichtet die Deutsche Bahn auf den Einbau einiger der ursprünglich vorgesehenen Rolltreppen sowie auf den Aufbau eines langen Daches am unteren Regionalbahnsteig, um Kosten zu sparen. Anstelle der am oberen Regionalbahnsteig zunächst geplanten Halle entstand lediglich eine einfache Überdachung, die vom Berliner Senat finanziert werden musste. Weitere Einschränkungen – insbesondere für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste – ergeben sich durch den teils monatelangen Ausfall der neu installierten Aufzugsanlagen.[39]

Anlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strecken und Betriebsstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Strecken im Bereich von Berlin Ostkreuz und die an ihnen liegenden Betriebsstellen (Bahnhöfe und Bahnhofsteile). Angegeben sind jeweils die Streckennummer im Verzeichnis örtlich zulässiger Geschwindigkeiten (VzG), die Strecke, der Typ (Fernbahn oder S-Bahn) sowie die Betriebsstellen im Zustand Anfang der 2000er Jahre vor dem Umbau des Bahnhofs sowie nach dessen Beendigung. Angegeben sind dabei jeweils das Kürzel im Betriebsstellenverzeichnis, der Name und die Art (Bahnhof oder Bahnhofsteil) der Betriebstelle.

Strecken Betriebsstellen vor Umbau Betriebsstellen nach Umbau Bemerkungen
VzG-Nr Strecke Typ Kürzel Name Art Kürzel Name Art
untere Ebene von Nord nach Süd
6078 Preußische Ostbahn F keine BOKO Berlin Ostkreuz (Ostbahn) Bf Güter- und Überführungsgleis, ab 2018 Regionalverkehr mit Bf.
6006 Preußische Ostbahn S BOK D Berlin Ostkreuz Bstg D Bft BOKS Berlin Ostkreuz (S-Bahn) Bf ab 2017 Trennung der S-Bahn-Strecken nach Lichtenberg und Erkner erst im Bf. Ostkreuz
6004 Schlesische Bahn S BOK E Berlin Ostkreuz Bstg E Bft
6153 Schlesische Bahn F keine BOKF Ostkreuz (Stadtbahn-F) Bft ab 2017 Regionalverkehr
6152 Schlesische Bahn F keine keine drittes Gleis bis Rummelsburg
obere Ebene Ostseite (Ringbahn)
6020 Berliner Ringbahn S BOK F Berlin Ostkreuz Bstg F Bft BOK Berlin Ostkreuz (Ringbahn-S) Bf
6170 Berliner Ringbahn F BOKN Ostkreuz Nord Bf BOKN Ostkreuz (Ringbahn-F) Bf vor dem Umbau Bahnhof nördlich der Bahnsteige am Abzweig der Strecke nach Lichtenberg, nach dem Umbau einschließlich des Regionalbahnhofs, alte Abkürzung bleibt
6139 Verbindung nach Lichtenberg F
obere Ebene Westseite (Verbindungsstrecken Stadtbahn – Ringbahn)
6003 Nordringkurve S BOK A Berlin Ostkreuz Bstg A Bft keine 2006 stillgelegt
6007 Südringkurve S keine Die Kurve ging 2009 außer Betrieb und wurde abgebaut. ohne Betriebsstelle
Bahnanlagen um Stralau-Rummelsburg nach dem Umbau um 1900; Planungsstand 1896

Vor dem Umbau waren die S-Bahn-Stationen der Stadt- und Ringbahn Bahnhofsteile zum Bahnhof Berlin Ostkreuz (BOK). Der S-Bahn-Halt (BOK A) an den Verbindungskurven war Bahnhofsteil des Bahnhofs Warschauer Straße. Nach dem Umbau sind die S-Bahn-Stationen der Stadt- und Ringbahn jeweils eigenständige Bahnhöfe geworden, wobei die alte Abkürzung BOK vom Bahnhof der Ringbahn übernommen wurde.

Die Bahnanlagen der Fernbahn im Bereich der Ringbahn wurden betrieblich bis in die 1990er Jahre ebenfalls als Teil des Bahnhofs Ostkreuz geführt. In den letzten Jahren vor dem Umbau bildeten sie den eigenen Bahnhof Berlin Ostkreuz Nord (BOKN).

Die S-Bahn-Station Berlin-Rummelsburg (BRH) ist Bahnhofsteil des Bahnhofs Berlin Ostkreuz bzw. nach dem Umbau des Bahnhofs Berlin Ostkreuz (S-Bahn). Im Mai 2016 wurde der frühere S-Bahn-Haltepunkt Frankfurter Allee zum Bahnhofsteil des Bahnhofs Berlin Ostkreuz (Ringbahn-S) umgebaut.

Bahnsteige (vor 2006)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnsteige E, und D im Jahr 2006, im Hintergrund Verbindungskurve zum südlichen Ring und Bahnsteig A

Der ursprüngliche, 1882 eröffnete Bahnhof Stralau-Rummelsburg diente vor allem den Vorortverkehr über die Verbindungskurven zwischen Stadtbahn und Ringbahn. Außerdem gab es Bahnsteige an den Ferngleisen von Schlesischer und Ostbahn, die sich erst östlich des Bahnhofs trennten. Vermutlich gab es einen Hausbahnsteig am nördlichen Gleis und einen Zwischenbahnsteig am südlichen. Hinzu kam ein Gütergleis der Ostbahn nördlich und ein Gütergleis der Schlesischen Bahn südlich der übrigen Gleise.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Fern- und Vorortgleise von Ostbahn und Schlesischer Bahn getrennt. Die unteren Bahnsteige D und E an den Strecken nach Lichtenberg und Erkner sowie der obere Ringbahnsteig F stammen aus dieser Zeit. Die Gleisanlagen der oberen Bahnsteige (A, B, C und F) lagen etwa sechs Meter über dem Niveau der unteren Bahnsteige (D und E).[4]

Südlich der unteren Bahnsteige wurden die Ferngleise der Schlesischen Bahn angelegt, wo es keinen Halt in Ostkreuz mehr gab. Die Ferngleise der Ringbahn liegen östlich des S-Bahnsteigs. Vor dem Umbau gab es dort außer den beiden Ferngleisen noch Anschlüsse zum Bremsenwerk in Stralau sowie zum Osthafen. Das Anschlussgleis zum Hafen unterquerte südlich des Bahnhofs die Gleise der Ringbahn in einem Tunnel (siehe Osthafentunnel).

Bahnsteig A

Bahnsteig A, 2007; links die Gleise zum Nord-, rechts zum Südring

Dieser Bahnsteig war mit wenigen Umbauten von 1882 bis 2009 in Betrieb. Der keilförmige S-Bahnsteig befand sich in Hochlage westlich der Bahnsteige D und E an den Verbindungskurven, die die von der Stadtbahn kommenden Gleise mit der Ringbahn verbanden. Das Bahnsteigdach ruhte auf einstieligen, genieteten Stahlträgern.[40] An der nördlichen Bahnsteigkante hielten die Züge von der Stadtbahn zum nördlichen Ring, an der südlichen die vom südlichen Ring zur Stadtbahn. Der Personenverkehr in Richtung Norden endete 1994, bis 2006 gab es noch gelegentliche Sonder- und Umleitungsfahrten. Im August 2009 endete auch der Verkehr an der südlichen Bahnsteigseite. Die Südringkurve wurde für den Bahnhofsumbau abgetragen und wieder neu aufgebaut, auch der Bahnsteig wurde beseitigt. An der wiederaufgebauten Verbindungskurve zum Südring wird es keinen Bahnsteig an dieser Stelle geben.

Zum Bahnsteig und dem anschließenden Empfangsgebäude führten zunächst Rampen von der Simplonstraße im Norden bzw. vom Markgrafendamm im Süden. Mit dem Bau der Fußgängerbrücke und der beiden Eingangsbauwerke Sonntagstraße und Markgrafendamm war der Bahnsteig von der Brücke über von ihr abzweigende Stege erreichbar. Nach der Zerstörung der Stege war der Bahnhof nur über Treppen von den Bahnsteigen D und E aus zugänglich.

Bahnsteige B und C

Bahnsteig D, 2007

Die S-Bahnsteige befanden sich an den Außenseiten der Verbindungskurven. Der Bahnsteig B lag am stadteinwärts führenden Gleis der Nordringkurve, der Bahnsteig C am Richtung Treptower Park führenden Gleis der Südringkurve. Sie waren mit einem kurzen Tunnel mit dem Bahnsteig A verbunden. 1966 gingen die Bahnsteige wegen Baufälligkeit außer Betrieb. Die Züge in Richtung Südring beziehungsweise aus Richtung Nordring fuhren seitdem ohne Halt durch, während die Züge der jeweiligen Gegenrichtung weiterhin am Bahnsteig A hielten. 1970 bzw. 1978 wurden die Reste der Bahnsteige entfernt.

Bahnsteig D

Bahnsteig E, 2007

Der S-Bahnsteig lag auf Geländeniveau an den in Ost-/Westrichtung verlaufenden S-Bahn-Gleisen der Ostbahn von der Stadtbahn nach Lichtenberg. Er lag zwischen dem Keilbahnsteig A im Westen und dem Ringbahnsteig F im Westen, wobei keine Bahnsteige übereinander lagen. Das ursprüngliche Dach von Bahnsteig D ruhte auf einstieligen, genieteten Stahlträgern.[40] Der Bahnsteig D ging am 8. Mai 2013 außer Betrieb.

Aufgrund der Gleisausfädelung der Verbindungskurven zum Ring zwischen den Gleisen nach Lichtenberg war der Bahnsteig ungewöhnlich breit. An seiner Westseite stand das 1945 zerstörte Empfangsgebäude des Bahnhofs.

Bahnsteig E

Der S-Bahnsteig liegt parallel zum Bahnsteig D ebenfalls auf Straßenniveau an den S-Bahn-Gleisen der Schlesischen Bahn von der Stadtbahn nach Erkner. Das ursprüngliche Bahnsteigdach wurde von paarweise angeordneten Stützen aus Gusseisen in Jugendstilformen getragen.[40] Er ging im Juli 2014 außer Betrieb.

Bahnsteig F

Alter Ringbahnsteig F, links davon die Ferngleise und die ehemaligen Gütergleise zum Osthafen und nach Stralau, 1992

Der S-Bahnsteig der Ringbahn lag in Nord-Süd-Richtung auf einer Brücke über den Gleisen der Stadtbahnebene östlich der unteren Bahnsteige. und verläuft in Nord-/Südrichtung. Das Bahnsteigdach wurde von paarweise angeordneten Stützen aus Gusseisen in Jugendstilformen getragen.[40] Der Bahnsteig wurde nach Eröffnung des Regionalbahnsteigs 2009 abgerissen und in den folgenden Jahren durch einen Neubau ersetzt.

Bahnsteige nach dem Umbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die neuen unteren Bahnsteige D und E entstehen deutlich nach Osten verschoben neu und liegen teilweise unter den Bahnsteigen der Ringbahn, aber deutlich entfernt von der Verbindungskurve, die auch aus diesem Grund keinen Bahnsteig erhielt. Der S-Bahnsteig der Ringbahn entstand in etwa alter Lage neu. Ergänzt wird die Bahnhofsanlage durch mehrere neue Regionalbahnsteige.

Bahnsteig D

Der neue Bahnsteig D ist ein Richtungsbahnsteig für die Züge aus Erkner und Lichtenberg in Richtung Innenstadt. Aufsichtshäuschen und Bahnsteigdach wurden dabei in Anlehnung an die historische Gestalt des alten Bahnsteig D neu errichtet. Im Oktober 2014 ging er provisorisch mit einer Bahnsteigkante für die Züge in Richtung Lichtenberg in Betrieb, seit August 2017 halten hier die Züge in Richtung Innenstadt.

Bahnsteig E

Am neuen Bahnsteig E halten seit August 2017[32] die stadtauswärts fahrenden S-Bahnen. Auch hier wurden Aufsichtshäuschen und Bahnsteigdach in Anlehnung an den alten Bahnsteig aufgestellt.

Bahnsteig F

Ringbahnhalle, 2012

Der S-Bahnsteig der Ringbahn entstand in ähnlicher Lage wie sein Vorgängerbau, allerdings deutlich breiter. Bis 2011 wurden die Gleisbrücken, der neue Bahnsteig und eine Bahnsteighalle errichtet. Der Bahnsteig wurde am 16. April 2012 wieder in Betrieb genommen.[22] Seit August 2017 trägt die Westseite der Ringbahnhalle den Schriftzug OSTKREUZ.[32]

Seit Mitte 2016 erfolgt am Bahnsteig F die Zugabfertigung durch den Triebfahrzeugführer mittels Führerraum-Monitor (ZAT-FM).[41]

Regionalbahnsteig oben (Ro)

Regionalbahnsteig an der Ringbahn 2016, Blick nach Norden

Der Bahnsteig mit dem bahninternen Kürzel Ro wurde 2009 als Regionalbahnsteig an der Ringbahn erbaut. Bis zum 30. März 2012 hielt übergangsweise die S-Bahn am Regionalbahnsteig, dann wurde dieser Bahnsteig für weitere Bauarbeiten außer Betrieb genommen. Am 13. Dezember 2015 wurde er für den Regionalverkehr eröffnet.

Regionalbahnsteig Ostbahn (Rn1)

Der erste von zwei geplanten Regionalbahnsteigen nördlich der S-Bahn-Gleise wurde ab 2012 errichtet und ging am 13. Mai 2013 provisorisch in Betrieb. Es ist ein Außenbahnsteig am nördlichen Zugang an der Sonntagstraße. Bauzeitlich halten an ihm die stadteinwärts fahrenden S-Bahn-Züge aus Richtung Lichtenberg.[26] Seine Inbetriebnahme für den Regionalverkehr ist für das Jahr 2018 vorgesehen.

Regionalbahnsteig Ostbahn (Rn2)

Ebenfalls 2018 soll südlich von Rn1 ein weiterer Bahnsteig für in Ostkreuz beginnenden/endende Regionalzüge in und aus Richtung Lichtenberg in Betrieb gehen.

Regionalbahnsteig unten (Ru)

Der untere Regionalbahnsteig südlich der S-Bahn-Gleise soll nach Fertigstellung des Bahnhofs durch den Regionalverkehr von und zur Stadtbahn bedient werden. Seit Juli 2014 wird er provisorisch für die S-Bahn Richtung Erkner genutzt.[42]

Empfangsgebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 1903 gebaute Empfangsgebäude lag auf der Westseite des Bahnsteigs D am Zugang zum ältesten Bahnhofsteil mit dem Bahnsteig A. Es wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.[43] Seine Lage war noch auf der Westseite des in diesem Bereich ungewöhnlich breiten Bahnsteigs D erkennbar.

Kleine Zugangsbauwerke entstanden später an den Zugängen zur Sonntagsstraße und zum Markgrafendamm.

Fußgängerbrücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußgängerbrücke über den Bahnsteigen E (vorn) und D, 1992

Die nach Plänen von Richard Brademann in den Jahren 1923 und 1926 errichtete[44] überdachte Fußgängerbrücke verband die Bahnsteige D und E in ihrem westlichen Teil und besaß Abgänge zur Hauptstraße und zur Sonntagstraße. Ursprünglich bestand auch ein direkter Übergang von der Brücke über einen Steg zum Bahnsteig A, der im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Im Zuge des Bahnhofsumbaus wurde die Brücke abgebrochen und bauzeitlich durch eine Behelfs-Fußgängerbrücke ersetzt. Seit 2016 entsteht ein Neubau an gleicher Stelle in Anlehnung an das historische Vorbild mit zusätzlichen Abgängen zu den neu hinzugekommenen Bahnsteigen Rn2 und Ru. Aufgrund der Verschiebung der unteren Bahnsteige liegt sie an deren westlichen Ende statt in Bahnsteigmitte wie der Vorgängerbau.

Eine weitere Fußgängerüberführung verlief neben den Gleise der Verbindungskurven von der Sonntagstraße vorbei am Bahnsteig A und dem alten Empfangsgebäude zum Markgrafendamm. Im Unterschied zur anderen Fußgängerbrücke diente sie vor allem als Verbindung zwischen den Stadtgebieten auf beiden Seiten und lag außerhalb der Zugangskontrollen zum Bahnhof, sodass sie für Reisende ohne Fahrkarten benutzbar war. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie wie auch das Empfangsgebäude zerstört.[43]

Bahnhof Ostkreuz und Umgebung vor dem Umbau, Blick aus Richtung Süden vom Treptowers-Gebäude, 2006

Wasserturm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Wasserturm Ostkreuz

Unmittelbar südlich des Bahnhofs steht ein 50 Meter hoher Wasserturm. Dieser wurde zwischen 1909 und 1912 nach Entwürfen von Karl Cornelius errichtet und diente der Versorgung der zahlreichen hier verkehrenden Dampflokomotiven mit Wasser. Der runde Schaft ist mit glasierten, violetten Klinkern verblendet. Auf diesem sitzt ein zylinderförmiger druckfester Wasserbehälter, er fasst 400 m³ und ist vollständig in das Dach eingebaut. Das weit herabgezogene Dach und die verschieferte polygonale Haube weisen auf den Einfluss des Jugendstils hin. Aktuell ist der Wasserturm ein für das Ostkreuz charakteristisches und weithin sichtbares Bauwerk und als Baudenkmal eingetragen. Im Februar 2015 verkaufte die DB den Turm für einen nicht näher bezifferten sechsstelligen Betrag. Der neue Eigentümer besitzt auch den Postbahnhof am Ostbahnhof und plant, am Wasserturm einen ähnlichen Mix aus Kultur und Gastronomie in gemischter Nutzung (privat/öffentlich) zu verwirklichen.[45][46]

Beamtenwohnhäuser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nördliches Beamtenwohnhaus (Sonntagstraße 37)

Im Dreieck zwischen der Nordringkurve sowie der Stadt- und Ringbahn entstand im Jahr 1910 ein zweigeschossiges Bahnbeamten-Wohnhaus mit Krüppelwalmdach. Seit 1995 steht es als Bestandteil der Gesamtanlage des Bahnhofs unter Denkmalschutz. 1998 brannte das Dachgeschoss aus. Ein Abrissantrag der Deutschen Bahn wurde im Jahre 2008 von den Denkmalschutzbehörden abgelehnt.[47] Nachdem seitens der Deutschen Bahn in der Folge keine Sicherungsmaßnahmen eingeleitet wurden, wurde im März 2010 von der Unteren Denkmalschutzbehörde eine Sicherungsanordnung erlassen, um das Gebäude „wirksam vor dem Eindringen von Regenwasser und den Einflüssen von Sturm und Vandalismus“ zu schützen.[48] Im November 2010 begann die Deutsche Bahn mit Sicherungsarbeiten zur Erhaltung des Hauses. Das Gebäude wurde komplett eingerüstet und erhielt ein festes Schutzdach aus Metall.[49] Mit einer Instandsetzung des Beamtenwohnhauses ist nicht vor Abschluss der Bauarbeiten am Bahnhof zu rechnen, da die Nutzung des Wohnhauses mitten in einer Großbaustelle kaum möglich erscheint.[47]

Südliches Beamtenwohnhaus (Markgrafendamm 24a)

Ein weiteres – heute unter Denkmalschutz stehendes – Beamtenwohnhaus ist südlich der Gleisanlagen neben dem Gleichrichterwerk erhalten geblieben. Es wurde im Jahr 1900 erbaut und ergänzte eine bereits ab 1881 entstandene (nicht mehr erhaltene) kleine Wohnsiedlung für am Ostkreuz beschäftigte Eisenbahnbeamte.[50]

Denkmalschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bauensemble des Bahnhofs Ostkreuz im Zustand vor dem Umbau „besitzt aufgrund des guten Erhaltungszustandes sowie der Fülle originaler Bestandteile wie Verbindungsbrücke, Stellwerke, Viaduktbögen, Dienst- und Wartehäuschen einen hohem geschichtlichen Aussagewert“.[40] (Zitat Landesdenkmalamt) und wurde infolge dessen als Gesamtanlage – ergänzt um zwei einzelne Baudenkmale – unter Denkmalschutz gestellt.

Dieses Ensemble gliedert(e) sich in folgende 14 Denkmalobjekte:[51]

Denkmalobjekt Baujahr Erhaltungszustand
Brücken der Ringbahn 1872–1903 abgebrochen
Brücken der Südschleifen 1930 abgebrochen
Brücken der Nordschleifen 1882 abgebrochen
Eingangsbau Süd 1923 abgebrochen
Eingangsbau Nord 1923 abgebrochen
Ringbahnsteig F 1903 abgebrochen
Stellwerk um 1903 abgebrochen
Fußgängerbrücke 1923–1926 abgebrochen
Bahnsteig E 1902 abgebrochen
Bahnsteig D 1903 abgebrochen
Bahnsteig A 1882–1907 abgebrochen
Beamtenwohnhaus Nord nach 1900 erhalten
Wasserturm 1912 erhalten
Beamtenwohnhaus Süd 1872 (?) erhalten

Im Zuge des Umbaus ist trotz Denkmalschutz der historische Kern des Bahnhofs verlorengegangen. Durch einzelne, alleinstehende Maßnahmen wird versucht, diesen Verlust punktuell kenntlich zu machen. So sind die neuaufgebauten Dächer der Bahnsteige D und E sowie die wiederaufzubauende Fußgängerbrücke in ihrer Gestaltung den ursprünglichen Bauwerken entlehnt. Auf dem Bahnsteig D wurden zwei erhaltene Dachstützen am westlichen Ende in den Neubau integriert, jedoch ohne tragende Funktion. Die Dachstützen des Bahnsteigs E sind neu angefertigte historisierende Nachbildungen, ebenso die beiden Dienstgebäude auf diesen Bahnsteigen.[44]

Umfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um den Bahnhof Ostkreuz befinden sich vor allem in der Sonntagstraße einige Restaurants und Kneipen, die die Gegend nordwestlich vom Ostkreuz zu einem wichtigen Ausgehziel im Friedrichshain machen. Von 2000 bis 2006 wurde die Initiative URBAN II der Europäischen Union in den Quartieren um das Ostkreuz durchgeführt. Hierzu gehört die Umgestaltung der Brachfläche zwischen Persius-, Laskerstraße und Markgrafendamm zum Bürgergarten Laskerwiese, einem der nachbarschaftlich genutzten Internationalen Gärten Berlins.

Anbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linie Streckenverlauf Takt Bahnsteig-
ebene
IC 56 Norddeich Mole – Emden – Oldenburg – Bremen – Hannover – Magdeburg – Potsdam – Berlin-Wannsee – Berlin – Berlin Ostbahnhof – Berlin Ostkreuz – Königs Wusterhausen - Cottbus
(Nicht alle Haltestellen außerhalb Berlins aufgeführt)
ein Zug pro Tag unten
LOC Berlin-Lichtenberg – Berlin Ostkreuz – Berlin Ostbahnhof – Berlin – Berlin Zoo Wolfsburg – Hannover – Göttingen – Kassel-Wilhelmshöhe – Fulda – Hanau – Frankfurt Süd Darmstadt – Heidelberg – Vaihingen – Stuttgart ein Zugpaar unten

Regionalverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linie Streckenverlauf Takt in der HVZ Bahnsteig-
ebene
RE 1 (Magdeburg-Buckau –) Magdeburg – Magdeburg-Neustadt – Güsen – Genthin – Wusterwitz – Kirchmöser - Brandenburg – Potsdam – Berlin-Wannsee – Berlin-Charlottenburg – Berlin Zoologischer Garten – Berlin – Berlin Friedrichstraße – Berlin Alexanderplatz – Berlin Ostbahnhof – Berlin Ostkreuz – Erkner – Fürstenwalde (Spree) – Berkenbrück – Briesen (Mark) – Jacobsdorf (Mark) – Pillgram – Frankfurt (O)-Rosengarten – Frankfurt (Oder) - Eisenhüttenstadt (– Guben – Cottbus) 60 min unten
RE 2 Wismar – Schwerin – Wittenberge – Berlin-Spandau – Berlin Zoologischer Garten – Berlin – Berlin Friedrichstraße – Berlin Alexanderplatz – Berlin Ostkreuz – Königs Wusterhausen – Lübben (Spreew) – Lübbenau (Spreewald) – Cottbus
(Nicht alle Haltestellen außerhalb Berlins aufgeführt)
60 min unten
RE 7 Dessau – Bad Belzig – Beelitz-Heilstätten – Michendorf – Potsdam Medienstadt Babelsberg – Berlin-Wannsee – Berlin-Charlottenburg – Berlin Zoologischer Garten – Berlin – Berlin Friedrichstraße – Berlin Alexanderplatz – Berlin Ostbahnhof – Berlin Ostkreuz – Berlin-Schönefeld Flughafen – Rangsdorf – Wünsdorf-Waldstadt
(Nicht alle Haltestellen außerhalb Berlins aufgeführt)
60 min unten
RB 12 Berlin OstkreuzBerlin-LichtenbergBerlin-HohenschönhausenOranienburg – Sachsenhausen (Nordb) – Nassenheide – Grüneberg – Löwenberg (Mark) – Bergsdorf – Zehdenick (Mark) – Zehdenick-Neuhof – Vogelsang (Gransee) – Hammelspring – Templin – Templin Stadt 60 min oben
RB 14 Nauen – Brieselang – Finkenkrug – Falkensee – Seegefeld – Berlin-AlbrechtshofBerlin-Spandau – Berlin-Charlottenburg – Berlin Zoologischer Garten – Berlin – Berlin Friedrichstraße – Berlin Alexanderplatz – Berlin Ostbahnhof – Berlin Ostkreuz – Berlin-Schönefeld Flughafen 60 min unten
RB 24 Senftenberg – Lübbenau (Spreewald) – Lübben (Spreewald)Königs WusterhausenBerlin-SchöneweideBerlin Ostkreuz – Berlin-Lichtenberg – Berlin-Hohenschönhausen – Bernau (b Berlin)Rüdnitz – Biesenthal – Melchow – Eberswalde Hbf
(Nicht alle Haltestellen außerhalb Berlins aufgeführt)
60 min oben
RB 25 Berlin Ostkreuz – Berlin-Lichtenberg – AhrensfeldeAhrensfelde Friedhof – Ahrensfelde Nord – Blumberg-Rehhahn – Blumberg (b Berlin) – Seefeld (Mark) – Werneuchen 60 min oben

S-Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linie Streckenverlauf Takt in der HVZ Bahnsteig-
ebene
Berlin S3.svg Spandau – Stresow – Pichelsberg – Olympiastadion – Heerstraße – Messe Süd – Westkreuz – Charlottenburg – Savignyplatz – Zoologischer Garten – Tiergarten – Bellevue – Hauptbahnhof – Friedrichstraße – Hackescher Markt – Alexanderplatz – Jannowitzbrücke – Ostbahnhof – Warschauer Straße – Ostkreuz – Rummelsburg – Betriebsbahnhof Rummelsburg – Karlshorst – Wuhlheide – Köpenick – Hirschgarten – Friedrichshagen – Rahnsdorf – Wilhelmshagen – Erkner 10 min unten
Berlin S5.svg Westkreuz – Charlottenburg – Savignyplatz – Zoologischer Garten – Tiergarten – Bellevue – Hauptbahnhof – Friedrichstraße – Hackescher Markt – Alexanderplatz – Jannowitzbrücke – Ostbahnhof – Warschauer Straße – Ostkreuz – Nöldnerplatz – Lichtenberg – Friedrichsfelde Ost – Biesdorf – Wuhletal – Kaulsdorf – Mahlsdorf – Birkenstein – Hoppegarten – Neuenhagen – Fredersdorf – Petershagen Nord – Strausberg – Hegermühle – Strausberg Stadt – Strausberg Nord 10 min unten
Berlin S7.svg Potsdam Hauptbahnhof – Babelsberg – Griebnitzsee – Wannsee – Nikolassee – Grunewald – Westkreuz – Charlottenburg – Savignyplatz – Zoologischer Garten – Tiergarten – Bellevue – Hauptbahnhof – Friedrichstraße – Hackescher Markt – Alexanderplatz – Jannowitzbrücke – Ostbahnhof – Warschauer Straße – Ostkreuz – Nöldnerplatz – Lichtenberg – Friedrichsfelde Ost – Springpfuhl – Poelchaustraße – Marzahn – Raoul-Wallenberg-Straße – Mehrower Allee – Ahrensfelde 10 min unten
Berlin S75.svg Ostkreuz – Nöldnerplatz – Lichtenberg – Friedrichsfelde Ost – Springpfuhl – Gehrenseestraße – Hohenschönhausen – Wartenberg 10 min unten
Berlin S41.svg
Berlin S42.svg
Gesundbrunnen – Schönhauser Allee – Prenzlauer Allee – Greifswalder Straße – Landsberger Allee – Storkower Straße – Frankfurter Allee – Ostkreuz – Treptower Park – Sonnenallee – Neukölln – Hermannstraße – Tempelhof – Südkreuz – Schöneberg – Innsbrucker Platz – Bundesplatz – Heidelberger Platz – Hohenzollerndamm – Halensee – Westkreuz – Messe Nord/ICC – Westend – Jungfernheide – Beusselstraße – Westhafen – Wedding – Gesundbrunnen 5 min oben
Berlin S8.svg Birkenwerder – Hohen Neuendorf – Bergfelde – Schönfließ – Mühlenbeck-Mönchmühle – Blankenburg – Pankow-Heinersdorf – Pankow – Bornholmer Straße – Schönhauser Allee – Prenzlauer Allee – Greifswalder Straße – Landsberger Allee – Storkower Straße – Frankfurter Allee – Ostkreuz – Treptower Park – Plänterwald – Baumschulenweg – Schöneweide – Betriebsbahnhof Schöneweide – Adlershof – Grünau (– Eichwalde – Zeuthen) 20 min oben
Berlin S85.svg PankowBornholmer Straße – Schönhauser Allee – Prenzlauer Allee – Greifswalder Straße – Landsberger Allee – Storkower Straße – Frankfurter Allee – Ostkreuz – Treptower Park – Plänterwald – Baumschulenweg – Schöneweide (– Betriebsbahnhof Schöneweide – Adlershof – Grünau) 20 min
(nur Mo–Fr)
oben

Die Station ist als eine von 20 sogenannten Stammbahnhöfen der Berliner S-Bahn mit einer örtlichen Aufsicht besetzt.[52]

Busanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darüber hinaus halten die Buslinien 194, 347 und N94 der Berliner Verkehrsbetriebe am Ausgang Hauptstraße/Markgrafendamm.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ostkreuz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Großbaustelle in Berlin – Bauarbeiten am Ostkreuz verzögern sich bis 2017. In: Der Tagesspiegel, 15. Mai 2013. Abgerufen am 16. Mai 2013.
  2. a b c Endspurt am Ostkreuz. In: punkt 3. Nr. 12, 2017, S. 12 (online [abgerufen am 28. Juni 2017]).
  3. Fertigstellung der Umbauarbeiten am Ostkreuz. auf www.s-bahn-berlin.de
  4. a b c d e f g h Bernd Rosenke, Reinhard Demps, Ostkreuz – aus der Geschichte eines S-Bahnhof. In: vb-kompress. Ausgewählte Beiträge zur Verkehrsgeschichte 3, ausgewählt, bearbeitet und zusammengestellt von der Redaktion „Verkehrsgeschichtliche Blätter“, Berlin 1987, S. 15–27.
  5. a b c d Berlin und seine Eisenbahnen 1846–1896. Herausgegeben vom Ministerium für öffentliche Arbeiten, Julius Springer Verlag, Berlin 1896, Nachdruck Verlag Ästhetik und Kommunikation, Berlin 1982, Bd. 1, S. 207–208.
  6. a b Jürgen Meyer-Kronthaler, Wolfgang Kramer: Berlins S-Bahnhöfe / Ein dreiviertel Jahrhundert. be.bra verlag, Berlin 1998. ISBN 3-930863-25-1, S. 300.
  7. Bernd Kuhlmann: Eisenbahn-Größenwahn in Berlin. Die Planungen von 1933 bis 1945 und deren Realisierung. 2. Aufl. Verlag GVE, Berlin 2008, ISBN 3-89218-093-8, S. 40.
  8. Wir brauchen Platz statt Schranken. Neue Vorschläge für Ostkreuz. Die Berliner haben gute Ideen. In: Berliner Zeitung, 6. April 1955, S. 6.
  9. Breitere Treppe für Ostkreuz. Reichsbahn wird im Frühjahr bauen / Leserwünsche zum Teil erfüllt. In: Berliner Zeitung, 3. Januar 1956, S. 8.
  10. Neue Brücke für Schöneweider Arbeiter. Typ DO 54 sehr gefragt / Umbau des S-Bahnhofs Ostkreuz erörtert. In: Berliner Zeitung, 15. März 1957, S. 6.
  11. Neues Deutschland, 4. Juli 1959, abgedruckt in: Züge der Berliner S-Bahn, „Das Blaue Wunder“, Mario Walinowski, GVE-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-89218-170-5, S. 80.
  12. Im Siebenjahrplan: Neues Ostkreuz. 1963 beginnt Bahnhofsumbau / Verbindungstunnel und Rolltreppen. In: Berliner Zeitung, 15. Mai 1959, S. 10.
  13. Wir wollen, daß die heute lebenden und die kommenden Generationen in Frieden ihr Glück erbauen können. Aus dem Schlußwort von Erich Honecker auf der Bezirksdelegiertenkonferenz Berlin. In: Neues Deutschland, 10. Februar 1986, S. 3–4.
  14. a b Planfeststellungsbeschluss PFA 1. Eisenbahn-Bundesamt, 30. Oktober 2006 (PDF; 2,6 MB).
  15. a b Umbaupläne für Ostkreuz genehmigt. In: Der Tagesspiegel, 8. November 2006
  16. Planfeststellungsbeschluss PFA 2. Eisenbahn-Bundesamt, 19. September 2012 (PDF; 911 kB).
  17. Eisenbahn-Bundesamt erteilt Baugenehmigung für weiteren Abschnitt zum Ostkreuz-Umbau. Deutsche Bahn AG, 2. Oktober 2012; abgerufen am 4. Oktober 2012.
  18. a b Umbau der Bahnhöfe Ostkreuz und Warschauer Straße (PDF; 3,7 MB) Deutsche Bahn
  19. Gespräche über neuen U-Bahn-Bahnhof – U-Bahn-Linie U1 soll bis zum Ostkreuz fahren. In: Berliner Zeitung, 10. November 2014
  20. a b Am Ostkreuz entstehen erste Teile der A 100. In: Berliner Zeitung, 17. März 2012
  21. Spatenstich am Ostkreuz verschoben. In: Der Tagesspiegel, 24. Dezember 2006
  22. a b Ostkreuz: Bahnhofshalle für S-Bahn auf dem Ring eröffnet. Deutsche Bahn AG, 16. April 2012; abgerufen am 17. April 2012.
  23. Jens Fleischmann: Im Umbruch: Beim Regionalzugverkehr in Berlin und Brandenburg wird es ab 2011 viele Veränderungen geben. In: Signal, 5/2009
  24. Fortschreibung Landesnahverkehrsplan 2013–2017 Brandenburg, Zielnetz 2016 (S. 14). Land Brandenburg, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 23. April 2012; abgerufen am 13. Mai 2015 (PDF).
  25. Ostkreuz leidet unter Baumängeln. In: Berliner Zeitung. 26. März 2014; abgerufen am 28. März 2014.
  26. a b Neue Bahnsteige: Weitere Bauetappe zwischen Ostkreuz und Warschauer Straße erreicht. Deutsche Bahn AG, 6. Mai 2013; abgerufen am 18. Mai 2013.
  27. S 3 hält am neuen Regionalbahnsteig. In: punkt 3. Nr. 12, 2014, S. 22 (online [abgerufen am 23. Juli 2016]).
  28. Barrierefreies Umsteigen am Ostkreuz bald möglich. In: punkt 3. Nr. 18, 2014, S. 16 (online [abgerufen am 23. Juli 2016]).
  29. Bahnhof Ostkreuz – die nächste Etappe ist geschafft. In: Der Tagesspiegel. 7. Oktober 2016; abgerufen am 23. Juli 2016.
  30. a b Kann hier jemand mal aufräumen? In: Der Tagesspiegel. 9. Mai 2016; abgerufen am 23. Juli 2016.
  31. Kurzmeldungen – S-Bahn. In: Berliner Verkehrsblätter. Nr. 10, 2016, S. 203.
  32. a b c Großes Interesse am Ostkreuz. In: punkt 3. Nr. 19, 2017, S. 4 f. (online [abgerufen am 24. Oktober 2017]).
  33. Straßenbahnanbindung Ostkreuz. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, 26. April 2012; abgerufen am 17. Juli 2012 (PPT; 3,4 MB).
  34. Mehr Straßenbahnen statt Autos am Ostkreuz. In: Berliner Zeitung, 19. September 2015.
  35. Umbau des S-Bahnhofes Ostkreuz soll 1999 beginnen. In: Der Tagesspiegel, 8. Januar 1998, S. 14.
  36. Bahn investiert kräftig in das Berliner Netz. (Memento vom 23. April 2007 im Internet Archive) In: Berliner Morgenpost, 18. April 2007
  37. Investitionsrahmenplan bis 2010 für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes (PDF; 511 kB) Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, April 2007
  38. Initiativen rund ums Ostkreuz: Starke Stimme in FRIEDRICHsHAIN Magazin vom März 2010
  39. Kaputte Aufzüge, keine Toiletten. In: Der Tagesspiegel. 30. Juli 2016; abgerufen am 30. Juli 2016.
  40. a b c d e Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste
  41. Kurzmeldungen – S-Bahn. In: Berliner Verkehrsblätter. Nr. 8, 2016, S. 160.
  42. Ostkreuz: Unterbrechung der S-Bahnlinie S 3. In: Berliner Zeitung, 26. Juni 2014.
  43. a b Jürgen Meyer-Kronthaler, Wolfgang Kramer: Berlins S-Bahnhöfe / Ein dreiviertel Jahrhundert. be.bra verlag, Berlin 1998. ISBN 3-930863-25-1, S. 299.
  44. a b Das Alte im Neuen – Erinnerungen an das historische Ostkreuz entstehen. In: punkt 3. Nr. 15, 2016, S. 13 ff (online [abgerufen am 25. August 2016]).
  45. Verkauft: Umbau des Wasserturms muss aber noch ein Jahr warten. In: berliner-woche.de, 5. März 2015
  46. Wasserturm am Ostkreuz verkauft. In: tagesspiegel.de, 3. März 2015
  47. a b Ein Fels in der Brandung. In: FRIEDRICHsHAIN, Zeitschrift für Stadterneuerung, 4/2008, herausgegeben vom ASUM – Angewandte Sozialforschung und urbanes Management, im Auftrag des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg, Abteilung für Stadtentwicklung und Bauen
  48. Antwort auf eine Mündliche Anfrage des Abgeordneten Andy Hehmke (PDF; 22 kB). In: Drucksachen der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin III. Wahlperiode, Drucksache Nr. DS/1848/III, 6. Juli 2010
  49. Erfolgreicher Druck. In: FRIEDRICHsHAIN, Zeitschrift für Stadterneuerung, 4/2010, herausgegeben vom ASUM – Angewandte Sozialforschung und urbanes Management, im Auftrag des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg, Abteilung für Stadtentwicklung und Bauen
  50. Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste
  51. Umbau Berlin Ostkreuz, Erläuterungsbericht zum Planfeststellungsabschnitt 2. April 2012, S. 14 f.
  52. Drucksache 17/15669. Abgeordnetenhaus Berlin, 19. März 2015; abgerufen am 11. Juli 2015 (PDF).