Bahnhof Düsseldorf Flughafen Terminal

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Düsseldorf Flughafen Terminal
Bahnsteig mit Triebzügen der S 11 und S 68
Bahnsteig mit Triebzügen der S 11 und S 68
Daten
Betriebsstellenart Personenbahnhof
Lage im Netz Endbahnhof
Bauform Kopfbahnhof, Tunnelbahnhof
Bahnsteiggleise 2
Abkürzung KDF
IBNR 8001580
Kategorie 4
Eröffnung 1975
Lage
Stadt/Gemeinde Düsseldorf
Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Koordinaten 51° 16′ 45″ N, 6° 46′ 6″ OKoordinaten: 51° 16′ 45″ N, 6° 46′ 6″ O
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen
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Der Bahnhof Düsseldorf Flughafen Terminal ist ein im Jahr 1975 eröffneter Tunnel- und Kopfbahnhof in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf.

Er liegt unterhalb des Terminals C des Düsseldorfer Flughafens und ist Endstation der Linie S 11 der S-Bahn Rhein-Ruhr sowie Endpunkt der Bahnstrecke Düsseldorf-Unterrath–Düsseldorf Flughafen Terminal.

Ausbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof ist zweigleisig mit einem Mittelbahnsteig ausgebaut, der eine Höhe von 96 Zentimetern über Schienenoberkante und eine maximale Nutzlänge von 228 Metern aufweist.[1]

Der Bahnhof ist nach dem Bahnhof Düsseldorf Flughafen der kleinere der beiden Flughafenbahnhöfe Düsseldorfs. In unmittelbarer Nähe des Bahnhofs befindet sich der Endhaltepunkt des SkyTrains.

In der Zeit vom Flughafenbrand im Jahr 1996, bei dem die Terminals A und B schwer beschädigt wurden, bis zum Abschluss der Sanierungsarbeiten im Jahr 2001 gab es am Flughafen noch den Haltepunkt Düsseldorf Flughafen Terminal E zur Anbindung der provisorischen Abflughalle E. Seit der Abschaffung des Provisoriums fahren alle Züge ohne Halt an diesem Haltepunkt vorbei.

Sofern die geplante Stammstrecke 5 realisiert wird, bestünde am Flughafenterminal auch Anschluss an die Stadtbahn Düsseldorf.

Bedienung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die S 11 fährt im 20-Minuten-Takt über den Düsseldorfer Hauptbahnhof und weiter bis zum Bahnhof Bergisch Gladbach. Bis zum 12. Dezember 2009 wurde der Bahnhof durch die Linie S 7 mit Solingen verbunden. Früher hielt hier zusätzlich die Linie S 21, die über eine Verbindungskurve zur Strecke nach Duisburg fuhr.

Bereits zum 10. Dezember 2007 sollte die Linie S 11, die seinerzeit am Bahnhof Düsseldorf Wehrhahn endete, bis zum Bahnhof Düsseldorf Flughafen Terminal verlängert und die Linie S 7 dafür gestrichen werden.[2] Entgegen diesen Planungen blieb es jedoch noch zwei Jahre bei den alten Linienverläufen.

Die Änderungen wurden schließlich im Juni 2009 vom VRR-Verwaltungsrat beschlossen und zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2009 (Fahrplan 2010) umgesetzt.

Nachts wird der Bahnhof von Aachen mit dem Wupper-Express sowie anderen Regional-Express-Zügen und einzelnen Fahrten anderer S-Bahn-Linien aus Köln, Essen, Hagen, Aachen und Dortmund bedient. Außerdem wird der Flughafen zurzeit von vier Buslinien angefahren (Ankunftsebene Terminal B).

Linie Verlauf Takt
S 11 Düsseldorf Flughafen Terminal – Düsseldorf-Unterrath – Düsseldorf-Derendorf – Düsseldorf Zoo – Düsseldorf Wehrhahn – Düsseldorf Hbf – Düsseldorf-Friedrichstadt – Düsseldorf-Bilk – Düsseldorf Völklinger Straße – Düsseldorf-Hamm – Neuss Rheinpark-Center – Neuss Am Kaiser – Neuss Hbf – Neuss Süd – Norf – Neuss-Allerheiligen – Nievenheim – Dormagen – Dormagen Chempark – Köln-Worringen – Köln-Blumenberg – Köln-Chorweiler Nord – Köln-Chorweiler – Köln Volkhovener Weg – Köln-Longerich – Köln Geldernstr./Parkgürtel – Köln-Nippes – Köln Hansaring – Köln Hbf – Köln Messe/Deutz – Köln-Buchforst – Köln-Mülheim – Köln-Holweide – Köln-Dellbrück – Duckterath – Bergisch Gladbach 20 min
721 Flughafen Terminal A/B/C S-Bahn-Logo.svg1 – Am Roten Haus – Birkhahnweg → Stockum, Am Hain – Nordfriedhof – Pempelfort, Münsterstraße/Feuerwache – Pempelfort, Adlerstraße2 – Pempelforter Straße Stadtbahn.svg – Stadtmitte, Worringer Platz – Düsseldorf Hbf S-Bahn-Logo.svg Stadtbahn.svg – Oberbilk, Flügelstraße – Ellerstraße Stadtbahn.svg – Lierenfeld, Schlesische Straße Stadtbahn.svg3 – Eller, Otto-Pankok-Straße – Vennhausen, In den Kötten – Tannenhof, Gothaer Weg4
Verkehrt immer alle 20 min; Mo–Sa 6–19 Uhr im Abschnitt 2–3 zusammen mit der Linie 722 alle 10 min; weitere Haltestellen auf dem gesamten Linienweg; aber alle Umsteigehaltestellen sind aufgeführt. Die Linien 721 und 722 haben am 13. Juni 2010 ihren Linienwege im Gebiet Lierenfeld/Vennhausen/Eller getauscht.
20 min
760 Düsseldorf-Wittlaer – Kaiserswerth, Klemensplatz Stadtbahn.svg – Lohausen – Freiligrathplatz Stadtbahn.svg – Flughafen Terminal A/B/C S-Bahn-Logo.svg – Unterrath S-Bahn-Logo.svg – Ratingen-West – Ratingen, Angerbad – Ratingen Ost S-Bahn-Logo.svg 20 min
896 verkehrt nur an Messetagen:
Flughafen Terminal A/B/C S-Bahn-Logo.svg – Stockumer Kirchstraße Stadtbahn.svg – Messe
30 min
SB 51 D-Flughafen Bf S-Bahn-Logo.svg1 – Lichtenbroich, Quartier (n) – Flughafen, Halle 7 → Flughafen Terminal A/B/C S-Bahn-Logo.svg2 ← Flughafen/Maritimplatz → Flughafenverwaltung – Nordfriedhof – Theodor-Heuss-Brücke Stadtbahn.svg3 – Büderich, Landsknecht Stadtbahn.svg – Büderich, Kirche – Kaarst, Maubisstraße ← Kaarst, Rathaus ← Martinuscenter ← Neersener Str./Kaarster Bf S-Bahn-Logo.svg → Kaarst, Stadtpark – Kaarst Mitte/Holzbüttgen S-Bahn-Logo.svg4
HVZ: 1–2 alle 15 min, 2–4 alle 30 min; Mo–Fr: 1–2 alle 30 min, 2–4 alle 60 min; Sa alle 60 min; weitere Haltestellen nur zwischen 3 und 4.
15 min (zum Flughafen Bf)
30 min (nach Kaarst)
60 min (samstags)

Vom 27. März 1983 bis 23. Mai 1993 wurde der Bahnhof vom Lufthansa-Airport-Express angefahren. Damit gab es eine direkte Fernverkehrs-Bahnverbindung zum Flughafen Frankfurt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linien
Beginn S-Bahn S 11
D-Unterrath–D Flughafen Terminal
Düsseldorf-Unterrath

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

NRWbahnarchiv von André Joost:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bahnsteige () ... In: stredax.dbnetze.com. Deutsche Bahn Netze AG, abgerufen am 13. Januar 2018.
  2. Modifizierungen im S-Bahn-Netz. Die Weichen werden neu gestellt. Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, 29. März 2007, archiviert vom Original am 21. August 2011; abgerufen am 13. Januar 2018 (Pressemitteilung).