Bahnhof Frankfurt-Frankfurter Berg

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Frankfurt-Frankfurter Berg
Bhf-frankfurterberg001.jpg
Empfangsgebäude
Daten
Lage im Netz Zwischenbahnhof
Bauform Durchgangsbahnhof
Bahnsteiggleise 3
Abkürzung FFBS
IBNR 8002044
Kategorie 4
Eröffnung 1850
Webadresse www.bahnhof.de
Lage
Stadt/Gemeinde Frankfurt am Main
Ort/Ortsteil Frankfurter Berg
Land Hessen
Staat Deutschland
Koordinaten 50° 10′ 12,4″ N, 8° 40′ 37,9″ OKoordinaten: 50° 10′ 12,4″ N, 8° 40′ 37,9″ O
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Hessen
i16i16i18

Der Bahnhof Frankfurt-Frankfurter Berg liegt an der Main-Weser-Bahn und dient dem gleichnamigen Frankfurter Stadtteil. Der Bahnhof hieß bis 1986 Frankfurt-Bonames.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof wurde für das damalige Dorf Bonames errichtet, das allerdings etwa 1500 Meter entfernt liegt und durch die später erbaute Station Bonames Mitte der heutigen Stadtbahnlinie U2 besser erschlossen wird. Das Empfangsgebäude wurde zwischen 1911 und 1914 errichtet und ist auf das Dorf ausgerichtet. Es handelt sich um ein neobarockes Gebäude und ist ein Kulturdenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz. Früher war der Bahnhof auch Tarifpunkt für regen Güterverkehr.[3] Hier bestand weiter der Gleisanschluss eines Farblederwerkes.[4] Im Bahnhof war in den späten 1950er und frühen 1960er Jahren des Öfteren ein Lazarettzug der United States Army abgestellt.[5] 1992 bis 2015 beheimatete das Empfangsgebäude die Technische Verbindung Marcomannia Frankfurt.

Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof wird heute ausschließlich durch die S-Bahn-Linie S6 der S-Bahn Rhein-Main bedient. Zwischen den beiden Streckengleisen liegt ein Überholgleis. Außer dem Hausbahnsteig gibt es deshalb einen Mittelbahnsteig, der durch eine Fußgängerunterführung ausschließlich vom Hausbahnsteig aus erreicht werden kann. Der südlich angrenzende, neu entstandene Stadtteil Frankfurter Berg ist für Fußgänger durch eine zweite Fußgängerunterführung zu erreichen, die aber keinen Bahnsteigzugang hat. Diese für Gehbehinderte nur eingeschränkte Nutzbarkeit der Anlagen soll im Zuge des viergleisigen Ausbaus der Main-Weser-Bahn zwischen den Bahnhöfen Frankfurt West und Bad Vilbel beseitigt werden.[6]

Linie Verlauf
S6 Friedberg (Hess) – Bruchenbrücken – Nieder-Wöllstadt – Okarben – Groß Karben – Dortelweil – Bad Vilbel – Bad Vilbel Süd – Frankfurt-Berkersheim – Frankfurt-Frankfurter Berg – Frankfurt-Eschersheim – Frankfurt (Main) West – Frankfurt (Main) Messe – Frankfurt (Main) Galluswarte – Frankfurt (Main) Hbf tief – Frankfurt (Main) Taunusanlage – Frankfurt (Main) Hauptwache – Frankfurt (Main) Konstablerwache – Frankfurt (Main) Ostendstraße – Frankfurt (Main) Lokalbahnhof – Frankfurt (Main) Süd

Planung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es bestehen konkrete Planungen, den S-Bahnhof nach 2017 mit einer über die Homburger Landstraße verlängerten U5 zu verknüpfen.[7][8]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lage, Gleisanlagen und einige zulässige Geschwindigkeiten des Bahnhofs auf der OpenRailwayMap

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rolf Brüning: Mit Dampf durch Hessen. Paderborn 2006. ISBN 3-937189-24-6, S. 30.
  2. Thomé: Führer über die Linien des Bezirks der Reichsbahndirektion Frankfurt (Main) . Neubearbeitung 1926. Hrsg.: Reichsbahndirektion Frankfurt (Main), S. 50.
  3. Rolf Brüning: Mit Dampf durch Hessen. Paderborn 2006. ISBN 3-937189-24-6, S. 30.
  4. Frankfurter Rundschau – Lokalteil Frankfurt – v. 8. Juli 2009, S. F 5: Jürgen Schultheis: Freie Fahrt nach Vilbel.
  5. http://www.stvv.frankfurt.de/PARLISLINK/DDW?W=DOK_NAME=%27M_34_2005'
  6. http://www.transtecbau.de/projekte/frankfurter-berg/frankfurter-berg.html Das hier genannte Datum 2012 wird sicherlich nicht eingehalten.