Bahnhof Fulda

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Fulda
Empfangsgebäude
Empfangsgebäude des Bahnhofs Fulda
Daten
Lage im Netz Durchgangsbahnhof
Bahnsteiggleise

10

Abkürzung

FFU

IBNR 8000115
Kategorie

2

Profil auf Bahnhof.de Fulda
Lage
Stadt/Gemeinde

Fulda

Land Hessen
Staat Deutschland
Koordinaten 50° 33′ 14″ N, 9° 41′ 5″ OKoordinaten: 50° 33′ 14″ N, 9° 41′ 5″ O
Höhe (SO) 281 m
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Hessen
i16i18

Der Bahnhof Fulda ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt des Eisenbahnnetzes Deutschlands im osthessischen Fulda. Er wird von etwa 20.000 Reisenden täglich frequentiert[6].

Netzanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bestandsstrecken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fulda liegt an der als Nord-Süd-Strecke bezeichneten Bahnstrecke Bebra–Fulda, die in südlicher Richtung in die Kinzigtalbahn übergeht, und der Bahnstrecke Flieden–Gemünden. Ebenfalls in Nord-Süd-Richtung verläuft die Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg. In Fulda enden die aus Westen kommende Vogelsbergbahn und die aus Osten kommende Rhönbahn.

Neubaustrecke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine der Sonderfahrten zur Eröffnung des Schnellfahrstreckenabschnitts (Ende Mai 1988)

In der Planung der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg war ursprünglich eine westliche Umfahrung von Fulda vorgesehen, wobei die Stadt mittels Verknüpfungen an die Bestandsstrecke bei Maberzell und Kerzell mit der Neubaustrecke verknüpft werden sollte. Diese so genannte Variante I war bereits Mitte der 1970er Jahre verworfen worden. In der Fortsetzung des im Februar 1974 begonnenen Raumordnungsverfahrens für den Streckenabschnitt Körlebayerisch/hessische Landesgrenze wurden im Juni 1976 zwei weitere Varianten in die Diskussion eingebracht: In der so genannten Variante II hätte die Neubaustrecke den Bahnhof Fulda ebenfalls westlich umgangen und wäre bei Neuhof mit der Bestandsstrecke verknüpft worden. Als (später im Wesentlichen so realisierte) Variante III wurde zwischen Niesig und Bronnzell eine Bündelung der Neubaustrecke mit der Bestandsstrecke vorgeschlagen. 1976 sah die DB diese dritte Variante zur Ausführung vor.[7][8] Mit dem Abschluss des Raumordnungsverfahrens im Bereich Fulda, im Juli 1978, wurde die Streckenführung durch Fulda entlang der Bestandsstrecken (ursprüngliche Variante III) festgelegt.[9]

Das Betriebskonzept sah vor, die Gleise der Neubaustrecke und der Nord-Süd-Strecke im Linienbetrieb zu führen, wobei an je einem Bahnsteig in gleicher Richtung zwischen den beiden Strecken umgestiegen werden können sollte. Die Gleise der Neubaustrecke wurden dabei mittig durch den bestehenden Bahnhof trassiert, an den beiden Seiten schloss sich das entsprechende Richtungsgleis der Nord-Süd-Strecke an. Für diese Arbeiten waren alle bestehenden Gleise ebenso zu verändern wie die Brücken der die Anlagen kreuzenden Straßen und Gewässer. Insgesamt waren zwischen 1984 und 1991 (Planungsstand: ca. 1988) 89 Bauzustände mit 28 sicherungstechnischen Zwischenzuständen vorgesehen, wobei der Betrieb im Personen- und Güterbahnhof vollständig aufrechterhalten werden musste. 1985 ging ein neues Zentralstellwerk in Betrieb. Im Dezember 1986 ging das Gleis der Nord-Süd-Strecke nach Frankfurt in neuer Lage in Betrieb, im Oktober 1987 folgte das Gleis nach Göttingen. Ende 1987 begann der Gleisbau auf der Neubaustrecke nach Kassel.[10]

In der Planungsphase zählte der Raum Fulda (vom Südportal des Dietershantunnels bis zum südlichen Ende der 240 m langen Fliedetalbrücke) zum Planungsabschnitt 17 des Mittelabschnitts der Neubaustrecke.[11]

Die Erstellungskosten der Neubaustrecke im Knoten Kassel wurden mit 40 Millionen DM je Kilometer beziffert. Auf der freien Strecke zwischen Kassel und Fulda fielen 32 Millionen DM je Kilometer an.[12]

Empfangsgebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof Fulda um 1900
Rückseite des Bahnhofs, links die Transformatorenstation und rechts das Gelisbildstellwerk
Bahnhofsvorplatz Bahnhof Fulda / Bahnhofstraße

Bei Eröffnung der Bebra–Hanauer Bahn 1866 hatte Fulda lediglich Betriebs- aber noch kein Empfangsgebäude erhalten. Dieses folgte zum 1. April 1875. Der Standort war zur Bauzeit einige hundert Meter vom Stadtgebiet entfernt, welches noch durch die Stadtmauer ungefähr in Höhe der heutigen Rabanusstraße begrenzt war.[13] Es war für damalige Verhältnisse in der Größe angemessen, architektonisch konventionell im Rundbogenstil gehalten. An einen zweistöckigen Mittelteil schlossen sich zwei einstöckige Flügel an, die in je einem zweistöckigen Eckpavillon endeten.[14] Dieses Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg beim ersten großen Luftangriff auf Fulda am 11. September 1944 weitgehend zerstört. Ein weiterer Luftangriff der Alliierten auf die Bahnanlagen erfolgte z.B. am 4. Dezember 1944.[15]

Unmittelbar nach Kriegsende gab es Planungen zum Wiederaufbau des Empfangsgebäudes. Der Neubau erfolgte nach Plänen der Architekten Schiebler und Helbich auf den bisherigen Grundmauern. Als erster Bauabschnitt wurde zwischen 1946 und 1949 der nördliche Trakt mit der Gaststätte und den Wartesälen errichtet (auf den Bildern links). Es folgte der Bau des südlichen Abschnitts mit der Schalterhalle, der Gepäckabfertigung und den Büroräumen. Die mittlere zentral gelegene Empfangshalle wurde erst 1954 gebaut und ausgestattet womit das Gebäude in seiner 2016 noch bestehenden Form fertiggestellt war.[16]

Der Bau besteht aus zwei langgestreckten Flügeln mit dem leicht erhöhten Mitteltrakt. Beide Flügel sind dreigeschossig mit einem niedrigen Obergeschoss. Die verputzen Flügelseiten sind im Gesims mit Werksteinplatten verblendet. Im Obergeschoss haben die Sprossenfenster schlichte Rahmen und als Dach wurde ein flaches Walmdach mit einer ausgeprägten mehrfach profilierten Traufe gewählt. Der Mitteltrakt ist eine 11 m hohe Halle in Stahlskelettbauweise. Beleuchtet wird diese durch 5 m hohe Fenster auf beiden Seiten. Die innere Ausstattung des Mitteltrakts und auch der Schalterhalle sind noch weitestgehend im ursprünglichen Zustand.[16]

An das Gebäude schließt auf der einen Seite die 1952 von Helbich geplante zweigeschossige Transformatorenstation an und auf der anderen Seite das 1960 von Heinrich Möller geplante Gleisbildstellwerk. Letzteres ist bauzeittypisch als Kanzel ausgebildet mit einer auskragenden extrem dünnen Betondecke, flachem Kupferdach und um die Ecken geführten Fenstern.[16]

Der Fuldaer Bahnhofsgebäude war eines der ersten nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebauten. Die Flügel zeigen noch Beeinflussung durch monumentale Bauwerke während der Zeit des Nationalsozialismus während besonders der Mittelteil, im Rückgriff auf den Baustil der 1920er Jahre schon geprägt ist durch die für die 1950er Jahre typische Verspieltheit und Leichtigkeit. Er gilt als besonderes Beispiel für das Planen und Bauen in der unmittelbaren Nachkriegszeit und ist ein Baudenkmal im Sinne des Hessischen Denkmalschutzgesetz.[16]

1964 fand ein Gestaltungswettbewerb für den Bahnhofsvorplatz statt, aus dem der Entwurf von Sep Ruf als Sieger hervorging. Der Entwurf sah vor, die drei stadtzugewandten Seiten des Platzes mit moderner Bebauung zu fassen, darunter zwei Hochhäuser, was aber nicht umgesetzt wurde.[17]

Im Zuge des Baus der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg in den 1980er Jahren wurde auch der Fuldaer Bahnhof umgestaltet: Die auf das Empfangsgebäude zuführende ansteigende Bahnhofsstraße wurde auf Keller-Niveau abgesenkt und ein neuer Eingangsbereich angelegt, sodass der Fußgängertunnel unter den Gleisen nunmehr ebenerdig erreicht wurde. Durch diese Tieferlegung des Bahnhofsvorplatzes wirkt das Empfangsgebäude heute höher und noch monumentaler als zu seiner Entstehungszeit. Südwestlich des Empfangsgebäudes wurde auf Bahnsteigniveau ein zentraler Omnibusbahnhof angelegt.

Bahnanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gleise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Personenbahnhof hat zehn durchgängig befahrbare Gleise; davon werden sieben für den Personenverkehr, zwei weitere als Durchfahrtsgleise verwendet. Gleis 10 dient als Abstellgleis für den in Fulda stationierten Rettungszug der Schnellfahrstrecke. Es gibt außerdem drei Stumpfgleise (Gleise 36 bis 38), die nur aus nördlicher Richtung erreichbar sind und in erster Linie den Regionalbahnen der Vogelsbergbahn von und nach Gießen und Limburg dienen.

Südlich des Personenbahnhofes befindet sich ein Güterbahnhof, der früher für den Eilgutverkehr wichtig war. Heute findet nur noch wenig Güterverkehr statt. Für die Kaliverladung in Neuhof werden teilweise Wagen gesammelt. Bis Ende der 1990er Jahre fand hier außerdem der Umschlag im Containerverkehr statt. Bis zum Jahr 1979 hatte Fulda den Status eines Rangierbahnhofs. Seitdem ist Fulda als Knotenpunktbahnhof dem Rangierbahnhof Bebra zugeordnet.[18]

Zwischen den Gleisen der Nord-Süd-Strecke entstanden zwei Bahnsteiggleise der Neubaustrecke. Zwischen den Neubaustreckengleisen liegt mittig ein Überholgleis. Während der Hausbahnsteig 1 dem Regionalverkehr vorbehalten ist, nehmen die beiden westlichen Mittelbahnsteige 2 und 3 je ein Gleis Neubau- und ein Altstreckengleis einer Fahrtrichtung auf. Die Bahnanlage wurde damit zu einem Bahnhof mit Richtungsbetrieb umgebaut.[19]

An den Bahnhof schließen sich südwestlich und nordöstlich enge Bögen (600 bzw. 675 m Radius) an. Die Durchfahrgeschwindigkeit ist dadurch auf 100 km/h beschränkt.[9] Aufgrund räumlicher Engpässe konnte diese Geschwindigkeit im Zuge des Neubaustrecken-Baus nicht angehoben werden.[20]

Am 30. September 1961 wurde in Fulda die Elektrifizierung des Streckenabschnitts Hanau–Fulda gefeiert.[21]

Stellwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen Personen- und Güterbahnhof, an der Petersberger Straße, steht das Zentralstellwerk (Bauart SpDrS 600[22]), welches die Schnellfahrstrecke von Mottgers (ausschließlich) bis Langenschwarz (ausschließlich) und auf der Nord-Süd-Strecke vom ehemaligen Bahnhof Kerzell bis zum Bahnhof Burghaun den Zugverkehr steuert. Außerdem wird die Strecke nach Gersfeld im signalisierten Zugleitbetrieb überwacht. Das Stellwerk Hünfeld wird in der Regel von Fulda aus ferngesteuert.

Nach neuneinhalbmonatiger Bauzeit wurde Mitte 1983 das Richtfest für das fünfgeschossige, 30 m lange und 11 breite Stellwerksgebäude gefeiert.[22] Das Stellwerk wurde im Jahr 1985 in Betrieb genommen[10] und erleichterte die zwischen 1983 und 1990 laufenden Umbauten der Bahnhofsanlage erheblich. Nach seiner Inbetriebnahme wurde das Stellwerk später noch zu einer Fernsteuerzentrale sowie zu einer Zentrale für Linienzugbeeinflussung ausgerüstet.[23]

Für die Gesamtmaßnahme, einschließlich Signalen, Fernmeldetechnik, Bahnstromversorgung, Oberbau sowie Stellwerk und Außenanlagen wurden 1983 insgesamt 32 Millionen D-Mark veranschlagt.[22]

Im Rahmen der Elektrifizierung der Kinzigtalbahn war bereits ein Drucktastenstellwerk im Bahnhof Fulda errichtet worden.[21]

Bahnbetriebswerk Fulda[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Früher verfügte Fulda über ein eigenes Bahnbetriebswerk. Im Frühjahr 1954 wurden die ersten Schienenbusse in Fulda beheimatet. Sie verkehrten zunächst in Richtung Hilders, später auch auf der „zweiten Rhönbahn“ nach Gersfeld und auf der Vogelsbergbahn.

Ab September 1967 wurden Fuldaer VT 98 auch weiter nördlich zwischen Bebra und Obersuhl eingesetzt, nachdem die DDR das Drehen der lokbespannten Züge im Gerstunger Bahnhof untersagt hatte. Bei dieser Fahrt überquerten die Züge zweimal die innerdeutsche Grenze. Zum Winterfahrplan 1975/76 endete die Beheimatung der Schienenbusse in Fulda, alle Fahrzeuge gab man zum Bw Gießen ab.[24]

Anfang der 1990er Jahre wurde das BW aufgelöst und als Einsatzstelle für Lokführer (DB Regio / Nahverkehr) weitergeführt. Mitte der 1990er Jahre wurden alle Tätigkeiten vom alten BW mit Ringlokschuppen und Drehscheibe ins Ausbesserungswerk verlagert, wo seitdem die Lokleitung sitzt. Mit dem Fahrplanwechsel 2006/2007 am 10. Dezember 2006 übernahm die cantus Verkehrsgesellschaft die Zugleistungen in Richtung Bebra und Kassel von der DB Regio AG.

Auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerkes entstand 2011 ein Einrichtungshaus.[25]

Siehe auch: Richthalle Fulda

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernlinien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus Basel oder München kommend führen zwei Linien nach Hamburg/Bremen und Berlin.

Linie KBS Verlauf
16 351 HamburgKasselFuldaWürzburg/Frankfurt (Main)
21 Berlin/DresdenLeipzigErfurtFuldaFrankfurt (Main)Frankfurt FlughafenWiesbaden

Fernverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Lage an der Nord-Süd-Strecke passierten (oft mit Verkehrshalt) seit vielen Jahrzehnten zahlreiche Schnellzüge (u. a. bekannte Züge der Nachkriegszeit wie der „Blaue Enzian“) den Bahnhof Fulda.[26] 1977 waren es täglich bis zu 320 Züge.[27]

Die meisten Fernverkehrszüge, die die Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg nutzen, halten im Bahnhof Fulda. Lediglich die Züge der ICE-Linien 20 und 22 (Hamburg–Frankfurt–Stuttgart/Basel) und die ICE-Sprinter der Linie Berlin–Frankfurt durchfahren ihn ohne Halt.

Linie Zuglauf Taktfrequenz
ICE 11 Berlin OstbahnhofHildesheim HbfGöttingenKassel-WilhelmshöheFuldaHanauFrankfurt (Main) HbfMannheim HbfStuttgart HbfUlm HbfAugsburg HbfMünchen Hbf Zwei-Stunden-Takt
ICE 12 Berlin Ostbahnhof – Wolfsburg Hbf – Hildesheim Hbf – Göttingen – Kassel-Wilhelmshöhe – FuldaHanau – Frankfurt (Main) Hbf – Mannheim Hbf – Karlsruhe HbfFreiburg (Brsg) HbfBasel Bad BfBasel SBB Zwei-Stunden-Takt
ICE 25 (Lübeck Hbf –) Hamburg HbfHannover Hbf – Göttingen – Kassel-Wilhelmshöhe – FuldaWürzburg HbfNürnberg HbfIngolstadt Hbf – München Hbf (– Garmisch-Partenkirchen) Stundentakt
ICE 41 MünchenNürnbergWürzburgFuldaKassel-WilhelmshöheWarburgAltenbekenPaderbornLippstadtSoestHamm(Westf.)DortmundBochumEssenDüsseldorf (- Köln Hbf / Köln Messe/DeutzSiegburg BonnMontabaurLimburg SüdWiesbadenMainzFrankfurt FlughafenFrankfurt) Ein Zugpaar
ICE 28[28] Hamburg– Berlin Hbf – Bitterfeld – Leipzig Hbf – Erfurt Hbf – Fulda – Würzburg Hbf – Nürnberg Hbf – Ingolstadt – München Hbf Zwei-Stunden-Takt
ICE 50.1 Dresden HbfRiesaLeipzig HbfErfurt Hbf – Eisenach – Fulda – Frankfurt Hbf – Frankfurt (M) FlughafenWiesbaden Zwei-Stunden-Takt
ICE 50.2 Leipzig Hbf – Erfurt Hbf – Eisenach – Bad Hersfeld – Fulda – Frankfurt (M) Süd – Frankfurt (M) Flughafen Zwei-Stunden-Takt
IC 26 Hamburg Hbf – Hannover Hbf – Göttingen – Kassel-Wilhelmshöhe – Fulda – Würzburg Hbf – Augsburg Hbf – München Hbf – RosenheimFreilassingBerchtesgaden Einzelne Züge

Nahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuelle Verbindungen

Linien
Oberbimbach Hessische Landesbahn RB 35
Vogelsbergbahn
Ende
Beginn Regional RE 50
Kinzigtalbahn
Neuhof (Kr Fulda)
Hünfeld CANTUS RB 51
Fuldatalbahn
Ende
Beginn Hessische Landesbahn RB 52
Rhönbahn
Eichenzell
Ehemalige Verbindungen

Linien
Beginn Regional RE 53
Fulda-Main-Bahn
Flieden
Götzenhof Regional 50
Biebertalbahn
Ende
Linie Linienverlauf Betreiber
RE 50 Fulda – Neuhof (Kr Fulda) – FliedenSchlüchternWächtersbachGelnhausenHanauOffenbachFrankfurt SüdFrankfurt Hbf DB Regio
RB 51 FuldaHünfeldBad HersfeldBebra – Melsungen – Kassel-WilhelmshöheKassel Hbf cantus Verkehrsgesellschaft
RB 53 Fulda – Bad Salzschlirf – Lauterbach(Hess)Nord – Alsfeld(Oberhess) – Grünberg(Oberhess) – Gießen (- Weilburg – Limburg) Hessische Landesbahn
RB 52 Fulda – Eichenzell – Gersfeld(Rhön) Hessische Landesbahn

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mast 9108 in einem Schuppen

Die 110-kV-Bahnstromleitungen, die entlang der Eisenbahnstrecke durch das Fuldaer Stadtgebiet läuft, dürften von allen Freileitungen in Deutschland, möglicherweise sogar weltweit, die größte Zahl hintereinander folgender Abspannmaste besitzen, denn bei dieser Leitung folgen 30 Abspannmaste hintereinander. Von diesen ist der Mast 9108 bemerkenswert: Er steht in einem Lagerschuppen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bahnhof Fulda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Darstellung der Bahnanlage sowie einiger Signale und zulässiger Geschwindigkeiten auf der OpenRailwayMap

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thomas Heiler und Beate Kann: Eisenbahnknotenpunkt Fulda. Erfurt 2011.
  • Michael Mott: Spielen auf dem Bahnhofs-„Pärrong“. Fuldas Bahnhof und seine Geschichte: Von der Idylle zum ICE-Halt. Schnurbezeltreiben und der kaiserliche Hofzug. In: Fuldaer Zeitung, 7. Januar 1998, S. 16 (Serie: Fulda einst und jetzt).
  • Eisenbahn in Hessen. Kulturdenkmäler in Hessen. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, hrsg. vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Theiss Verlag, Stuttgart 2005, 3 Bände im Schuber, 1.448 S., ISBN 3-8062-1917-6, Bd. 2, Teilb. 1, S. 322.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Artikel der Frankfurter Rundschau
  2. Deutsche Bundesbahn, Bereich Hessen, Bundesbahndirektion Frankfurt(M): Neubaustrecke Hannover-Kassel-Würzburg: Information 1. Broschüre, 12 Seiten, ca. 1975, S. 10.
  3. Deutsche Bundesbahn, Bundesbahndirektion Frankfurt (Main), Dezernat 42N (Hrsg.): Neubaustrecke Hannover–Würzburg: Raum Fulda. Information., Broschüre (16 Seiten, A4-Halbformat), ca. 1976.
  4. a b Deutsche Bundesbahn, Projektgruppe H/W Mitte der Bahnbauzentrale (Hrsg.): Neubaustrecke Hannover – Würzburg, Planungsbereich Mitte, Planungsabschnitt (PA) 17: Stadtbereich Fulda, Frankfurt am Main, ohne Jahr, sechs A4-Seiten (Querformat)
  5. a b Deutsche Bundesbahn, Projektgruppe NBS Frankfurt der Bahnbauzentrale (Hrsg.): Fulda – Umbau der Bahnhofsanlagen. Broschüre (6 A4-Seiten), Frankfurt am Main, ca. 1988.
  6. Bundesbahndirektion Frankfurt (M), Projektgruppe NBS Frankfurt am Main der Bahnbauzentrale (Hrsg.): Neubaustrecken Hannover-Würzburg von Kassel bis Fulda, Köln - Rhein / Main im Direktionsbereich. Faltblatt mit 12 Seiten (10x21 cm), Frankfurt am Main, ohne Jahr (ca. 1984).
  7. Dieter Goebel, Klaus Marten: Die Neubaustrecke im Bahnhof Fulda – Planung und Realisierung der Kreuzungsbauwerke Mitte und Nord. In: Die Bundesbahn. Band 60, Nr. 10, 1984, ISSN 0007-5876, S. 739–746.
  8. Thomas Heiler: Grundlinien der Fukdaer Industriegeschichte im 19. und 20. Jahrhundert in Gregor Stasch (Hrgb.), Thomas Heiler: Maschinenbau in Fulda - Klein & Stiefel (1905-1979) (Begleitbuch zur Ausstellung im Vonderau Museum vom 20. Januar - 2. April 2006), Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 3-86568-067-4, S. 8
  9. Heiler u. Kann: Eisenbahnknotenpunkt, S. 11ff.
  10. Hans-Günter Stahl: Der Luftkrieg über dem Raum Hanau 1939-1945 = Hanauer Geschichtsblätter 48. Hanau 2015. ISBN 978-3-935395-22-1, S. 220.
  11. a b c d Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Hrgb.) Dieter Griesbach Maisant: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland - Hessen - Stadt Fulda, Friedrich Vieweg & Sohn, 1992, ISBN 3-528-06244-4, S. 245
  12. Heiler u. Kann: Eisenbahnknotenpunkt, S. 33.
  13. Dr. Lutz Münzer: Einzelwagenladungsverkehr: Neue Trends beim Sorgenkind. In: Das war die DB: 1979–1980. GeraMond Verlag, ISBN 978-3-86245-002-2.
  14. Deutsche Bundesbahn, Projektgruppe Hannover–Würzburg Mitte der Bundesbahndirektion Frankfurt (Hrsg.): Die Neubaustrecke Hannover–Würzburg. Der Abschnitt Kassel–Fulda, Broschüre (46 S.), Stand: Oktober 1984, S. 13 f.
  15. Helmut Weber, Walter Engels, Helmut Maak: Die Neubaustrecke Hannover–Würzburg. In: Eisenbahntechnische Rundschau. 28, Nr. 10, 1979, S. 725–734.
  16. a b Beginn der Elektrifizierung der Nord-Süd-Strecke. In: Die Bundesbahn. Band 35, Nr. 22, 1961, ISSN 0007-5876, S. 1069–1072.
  17. a b c Richtfest für das neue Zentralstellwerk in Fulda. In: Die Bundesbahn, 7/1983, S. 469.
  18. Friedrich Kießling: Elektrotechnik auf den neuen Strecken. In: Gerd Lottes (Hrsg.): Auf neuen Schienen durch Spessart und Rhön. Hans-Christians Druckerei, Hamburg, 1992, ohne ISBN, (Natur und Technik, Band 6) S. 95–102.
  19. Jürgen-Ulrich Ebel, Josef Högemann und Rolf Löttgers: Schienenbusse aus Uerdingen. Band 2 – Einsatzgeschichte. EK-Verlag, Freiburg 2002, ISBN 3-88255-222-0.
  20. Lokschuppen bis August fertig: Buhl eröffnet im Sommer. Fuldaer Zeitung vom 23. April 2011.
  21. Peter Goette: Leichte F-Züge der Deutschen Bundesbahn. EK-Verlag, Freiburg 2011, ISBN 978-3-88255-729-9.
  22. SPD-Fraktion für die Variante III. In: Fuldaer Zeitung. 12. November 1977, Nr. 264, S. 13.
  23. Umleitung der ICE-Linie 28 aufgrund von Bauarbeiten der Frankenwaldbahn über Erfurt, Fulda und Würzburg vom 11. Januar 2016 bis 4. September 2016