Bahnhof Hasselbrook

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Hamburg Hasselbrook
Hh-hasselbrook-bhf-altereingang.jpg
Das ehemalige Bahnhofsgebäude
ist heute ein Restaurant
Daten
Lage im Netz Durchgangsbahnhof
Bahnsteiggleise
  • 2 Regionalbahn-Gleise
  • 2 S-Bahn-Gleise
Abkürzung AHSF

AHSB (S-Bahn)

IBNR 8002628
Kategorie 4
Eröffnung 12. August 1907
Architektonische Daten
Baustil Historismus
Lage
Ort/Ortsteil Eilbek
Land Hamburg
Staat Deutschland
Koordinaten 53° 33′ 53″ N, 10° 3′ 21″ OKoordinaten: 53° 33′ 53″ N, 10° 3′ 21″ O
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe im Raum Hamburg
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Der Bahnhof Hasselbrook ist ein Bahnhof der Hamburger S-Bahn und ein Haltepunkt an der Bahnstrecke Lübeck–Hamburg im Stadtteil Eilbek. Benannt ist er nach dem früheren Wald- und heutigen Wohngebiet Hasselbrook.

Geschichte und Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof wurde am 12. August 1907 dem Verkehr übergeben. Er diente als Umsteigehaltestelle der Hamburg-Altonaer Stadt- und Vorortbahn auf die Lübecker Bahn. Er verfügt heute über eine zweigleisige Abstellanlage, die aber nur im Ausnahmefall (Streckensperrung, Sonderzüge, AKN-Wendezüge) benutzt wird.

Der Zugang zu den Gleisen erfolgt von der Hammer Steindammbrücke sowie durch einen Tunnel zur Hasselbrookstraße. Dort befinden sich auch ein Park+Ride-Parkplatz sowie eine StadtRAD-Station. 2009 wurde die Beschilderung ausgetauscht. Der barrierefreie Ausbau des S-Bahnsteigs wurde am 11. März 2016 abgeschlossen.

Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Empfangsgebäude wurde von 1905 bis 1907 vom Baubeamten Eugen Göbel als burgartiger Backsteinbau im gründerzeitlichen Stil der Hannoverschen Architekturschule errichtet. Es gehört zu den letzten Hamburger Bahnhöfen im genannten Stil und steht unter Denkmalschutz. Das Empfangsgebäude wurde Mitte der 1990er-Jahre restauriert und wird heute als Ausflugslokal genutzt.

Unmittelbar neben dem Bahnhof befindet sich ein erhaltener Rundbunker der Bauart Zombeck aus dem Zweiten Weltkrieg. Er wurde 1941 im Rahmen des damaligen Bunkerbauprogramms errichtet, um Fahrgästen und Passanten Schutz bei Luftangriffen zu bieten. Er ist im Inneren mit einer spiralförmig um den Zylinderkern gelegten stufenlosen Rampe ausgestattet, die es erlaubte, in kürzester Zeit mehrere Hundert Personen aufzunehmen.

Regional- und Schnellbahnlinien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linie Verlauf Taktfrequenz
S 1 Wedel – Rissen – Sülldorf – Iserbrook – Blankenese – Hochkamp – Klein Flottbek – Othmarschen – Bahrenfeld – (geplant: Ottensen –) Altona – Königstraße – Reeperbahn – Landungsbrücken – Stadthausbrücke – Jungfernstieg – Hauptbahnhof – Berliner Tor – Landwehr – Hasselbrook – Wandsbeker Chaussee – Friedrichsberg – Barmbek – Alte Wöhr – Rübenkamp – Ohlsdorf | – Hamburg Airport (Flughafen) | – Kornweg – Hoheneichen – Wellingsbüttel – Poppenbüttel 10-Minutentakt
S 11 Blankenese – Hochkamp – Klein Flottbek – Othmarschen – Bahrenfeld – (geplant: Ottensen –) Altona – Holstenstraße – Sternschanze – Dammtor – Hauptbahnhof – Berliner Tor – Landwehr – Hasselbrook – Wandsbeker Chaussee – Friedrichsberg – Barmbek – Alte Wöhr – Rübenkamp – Ohlsdorf – Kornweg – Hoheneichen – Wellingsbüttel – Poppenbüttel 10-Minutentakt in der Hauptverkehrszeit
RB 81 Hamburg Hbf – Hasselbrook – Wandsbek – Tonndorf – Rahlstedt – Ahrensburg – Gartenholz – Bargteheide – Kupfermühle – Bad Oldesloe Stundentakt (30-Minutentakt bis Ahrensburg)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bahnhof Hasselbrook – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien